3 Time Management Tips for Work & Everyday Life


 
Hat von euch noch jemand das Gefühl, dass der Sommer arbeitsreicher ist als der Urlaub an sich? Zwischen Hochzeiten, dem Praktikum und/ oder der Arbeit und der Hitze versucht man noch schnell einen dringend notwendigen Kurzurlaub zu quetschen – und das baut den Stress erstmal nicht unbedingt ab. Um aber Welt nicht ganz aus dem Ruder laufen zu lassen, habe ich mich in den letzten 2 Wochen auf ein paar kleine Tricks für ein besseres Zeitmanagement für den Alltag zurückgegriffen. Und ich kann sagen, mit diesen kleinen Schritten gewinnt man eine ganzes Stück Zeit für sich selbst zurück!

1. Plane bestimmte Tage für bestimmte Aufgaben
Ich habe angefangen bestimmte Tage für bestimmte Aufgaben zu reservieren. So stehen bei mir zum Beispiel montags und freitags immer der Einkauf  an. Wie ich euch hier bereits erzählt habe, versuche ich mir die Montage freizuhalten und wenn möglich keine Termine zu machen. So habe ich genaug Zeit für die Arbeit am Schreibtisch – das sind vor allem Rechnungen, Emails, Anrufe usw.. Dienstag, Donnerstag und Sonntag gehe ich laufen. Am Mittwoch arbeite ich besonders viel am Blog und schreibe und plane meine Biträge. Wenn ich an den Wochenenden frei habe, möchte ich sie immer gerne mit Familie und Freunden verbringen, so versuche ich am Freitag alle kleinen Aufgaben, die noch zu erledigen sind, fertig zu machen und dazu gehört auch die Wäsche. Im laufenden Semester plane ich von Montag bis Freitag zusätzlich 2 Stunden fürs Lernen ein, denn so wird der Zeitdruck vor den Klausuren am Ende nicht zu groß.
 

Liebe Woche Sonntagsfavoriten. Favoriten, Lieblinge. Liebe was ist. Catrice C02 Touched By Peace - rosa. Alltag, Uni, Stress, Prüfungen. Sommer, Vorfreude (1)

Einen genauen Wochenplan zu haben verhindert, dass man unnötig viel Zeit darauf verschwendet zu überlegen, was man wann erledigen soll oder schlimmer noch, Prokrastination!


 
2. Die Pomodoro Technik
Absolut wegweisend: diese Technik funktioniert, indem man 25 Minuten wirklich konzentriert an einer Aufgabe arbeitet (ignoriert das Smartphone, stellt es am besten auf lautlos, nicht durch Apps browsen!), und anschließend 5 Minuten Pause einlegt, z.B. für Kaffee, einen Snack, Stretching. Mittags nehme ich mir dann gerne eine ganze Stunde Pause – und das ist auch der Zeitpunkt, an dem meine Social Media Kanäle checke.
Es ist der Wahnsinn was man in einer so kurzen Zeit ohne Ablenkung erreichen kann; man hat einfach mehr Zeit für andere, spannende Dinge. Außerdem funktioniert das nicht nur für die Wort wörtliche Arbeit – ich verwende die Pomodoro Technik inzwischen für alles, für das ich mich sonst schwer motivieren kann, lernen zum Beispiel!
 

Tips For Running a Blog in College. Advice. 1

Fun Fact: die Pomodoro-Technik nennt sich tatsächlich nach der italienischen Tomate, weil ihr Erfinder 25 Minuten an einem Kurzzeitwecker in Form einer Tomate demonstrierte.


 
3. Deligiere!
Jemanden einzustellen, der einem Aufgaben abnimmt, klingt irgendwie komisch oder? Ich habe mich jedenfalls erstmal total merkwürdig dabei gefühlt jemanden dafür zu bezahlen meine Ein-Mann-Haushalt-Steuererklärung zu machen, auch weil mir das eigentlich gar nicht leisten konnte. Letztenendes habe ich aber gemerkt, dass es mich nur demotiviert und mir unendlich viel Zeit raubt, die ich für anderen wichtigen Dingen oder doch wenigstens für mich selbst nutzen kann. Also habe ich lieber auf ein paar Extras verzichtet (ich muss nicht jede Woche mit Freunden essen gehen, stattdessen kochen wir lieber selber) und jemanden eingestellt, der meine Steuerklärung und all das drum herum erledigt und es ohnehin sehr viel besser kann als ich. Nachdem ich gesehen habe, wie viel Zeit mir damit erspart bleibt und wie viel schlechte Gedanken, kann ich gar nicht glauben, dass es so lange gedauert hat bis ich mich dazu durchgerungen habe.

Welche Tipps habt ihr für ein besseres Zeit-Management? Gibt es Aufgaben, die ihr eher anderen überlasst?

36 Gedanken zu “3 Time Management Tips for Work & Everyday Life

    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebe Nisi!
      die Pomodoro-Technik kann man zeitlich wunderbar auch individuell anpassen, das ist da tolle daran 🙂
      und was das deligieren angeht tue ich mich auch immer schwer, aber wenn jemand ene Aufgabe besser und somit effizienter erledigen kann als ich selbst, macht das schon Sinne 😉

      liebste Grüße auch,
      ❤ Tina

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  1. Marcel schreibt:

    Liebe Tina, wirklich gute Tipps mit denen man seine Zeit wirklich effektiver einplanen kann. Ich habe mir jetzt schon immer Montags und Mittwochs fest für Sport geblockt. Lasse mich aber an den Tagen jetzt gerade im Sommer aber häufig durch andere Sachen ablenken, die mir dann am Ende für meinen Blog fehlen. Ich glaube vor allem die Pomodoro- Technik muss ich mal versuchen um dem Abhilfe zu schaffen.
    Liebe Grüße
    Marcel
    http://www.marsilicious.com

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir Marcel 🙂
      ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Wochenplan wirklich hilfreich ist, denn „feste“ Termine stößt man nicht so leicht um wie nur ein Vorhaben 😉

      die Pomodoro-Technik lässt sich übrigens auch super auf eine individuelle Zeit anpassen.

      liebste Grüße auch,
      ❤ Tina

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  2. Tabea schreibt:

    Solche Tipps kann man doch immer brauchen 😉

    Also ich habe schon ein bisschen sowas wie feste Tage: Joggen: Samstag, Sonntag; Spülen: Mittwoch, Freitag, gegebenfalls Montag; Wäsche: Freitag nach der Arbeit in die Maschine, zusammenlegen am Wochenende; Bauchmuskel-Rückentraining: Dienstag, Donnerstag, Samstag; Bloggen: Sonntag.

    Wenn ich produktiv sein will (Sonntag beim Bloggen), dann ignoriere ich das Handy immer und lege ca. jede Stunde etwas anderes ein, also einen Spaziergang, kochen, essen, Rad fahren. Das klappt auch gut, wenn das Handy nicht lautlos ist.

    Aufgaben abzugeben wird bei mir aber nichts. Ich habe als Studentin wirklich wenig Geld übrig und gebe das lieber für hochwertige Lebensmittel aus, statt billigen Kram zu essen und dafür dann nicht mehr zu putzen oder so. Aber die meisten meiner Aufgaben erledige ich ohnehin gern selbst… Sport kann mir einfach niemand abnehmen 😉

    Liebe Grüße

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebe Tabea 🙂
      ich glaube so ein fester Wochenplan erleichtert einem das Leben ungemein – in der Schule musste man sich ja auch an einen Stundenplan halten und das war gut so, so konnte man sich immer vorbereiten 😉

      ich bin selber ja auch Studentin, aber es gab einige Kleinigkeiten auf die ich gerne verzichtet habe, damit ich mir Hilfe bei der Steuererklärung holen konnte. aber natürlich würde ich meinen Sport auch nie angeben – der ist ja bei quasi auch umsonst 😉

      liebste Grüße auch,
      ❤ Tina

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebe Jenny 🙂
      in meinem Nebenjob habe ich auch oft mit Menschen zu tun, die mir meine Pläne ein wenig durcheinander werfen … aber das kalkuliere ich einfach mit ein 😉

      liebste Grüße auch,
      ❤ Tina

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  3. Jasmin schreibt:

    Liebe Tina,
    oh ja, Zeit ist so ein Thema. Und ich finde den Ansatz mit dem Steuerberater super! Weißt du, früher war das Leben irgendwie noch einfacher. Man hat viel mehr Geld für Dinge investiert, die einem das Leben erleichtern. Man ist jede Woche zum Friseur gegangen und hatte eine Putzhilfe. Seine Kleider hat man in den Wäscheservice gebracht und so weiter und sofort…
    Heute wollen wir lieber mehrmals teuer Urlaub im Jahr machen und uns andauernd die neuesten Klamottentrends holen, wir wollen immer teuer essen gehen und was weiß ich nicht noch so alles. Dadurch stressen wir uns selber total, weil dann natürlich nicht genug Geld für die Leute übrig bleibt, die uns die ganze Arbeit abnehmen.
    Ich finde, Lebensqualität ist das, was es früher einmal war und nicht dieser Konsum heutzutage, der doch im Endeffekt nur unsere Nerven raubt 🙂
    Ich muss zugeben, ich reagiere ganz empfindlich auf Stress. Es hört sich jetzt blöd an, aber ich bekomme sofort Magenprobleme, wenn ich es nur ein bisschen übertreibe. Während meinem Jurastudium hatte ich oft gesundheitliche Probleme, weil man da so viel lernen muss und ich mich zu wenig auf mein Wohlbefinden konzentriert habe. Aus diesem Grund achte ich heute besonders auf ein angenehmes und ausgeglichenes Leben. Jetset live wäre überhaupt nichts für mich. Ich mache lieber zweimal im Jahr gediegen Urlaub und genieße.
    Ich plane mir die Zeit auch immer sehr gut ein, um Stress zu vermeiden. Ich gehe grundsätzlich auch immer montags und freitags einkaufen 😉
    Viele Küsschen und einen wundervollen Mittwoch :-*
    Jasmin

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    • Liebe was ist schreibt:

      liebste Jasmin, danke dir für deine lieben Worte 🙂
      ich muss dir wirklich recht geben, was den Vergleich zwischen früher und heute angeht, mir ist das durch deine Worte auch gerade wieder bewusst geworden! heutzutage setzen wir uns selber so unter Druck, dass die Lebensqualität deutlich darunter leidet – viel zu schade eigentlich. ich kann auch gut verstehen, dass du bei Stress Magenprobleme bekommst – ich selber leide dann immer unter Appetit- und Schlaflosigkeit … so hat jeder seine Symptome 😉
      mir geht es mit meinem Studium gerade ja recht ähnlich. doch etwas das mir definitiv zum Vorteil ist, das ich in meinem jetzigen Alter viel besser einschätzen kann wie ich mit Stress umgehen sollte.

      ich wünsche dir noch einen wundervollen Abend meine Liebe und sende dir die liebsten Grüße und Küsschen!
      ❤ Tina

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  4. Christine schreibt:

    Gerade das mit der Ablenkung ist wirklich wichtig! Ich merke einfach, dass ich mich bei unangenehmen Aufgaben viel zu gerne von Handy und Co ablenken lasse. Das muss dann einfach lautlos gestellt und weg gelegt werden. Genau wie der Internetbrowser zu sein muss. Man schafft so viel mehr und gefühlt auch mit weniger Stress, wenn man einfach an einer Aufgabe dran bleibt.

    Island war wunderschön! Gerade landschaftlich… hach! Der Hammer!

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebe Christine!
      genau das meine ich, man ist einfach so viel konzentrierter, wenn die ständige Ablenkung weg fällt. und dazu kann man die Dinge, die einen Ablenken auch viel effizienter dann erledigen, wenn man sich wiederum nur dafür Zeit nimmt … zum Beispiel in der Mittagspause 🙂

      ❤ Tina

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebst liebe Heike 🙂
      die Pomodori-Technik ist wirklich äußerst effektiv. man kann sie natürlich auch individuell anpassen, indem man sich z.B. einen anderen Zeitrahmen setzt.

      liebste Grüße und einen sommerlichen Mittwoch auch dir,
      ❤ Tina

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