Lessons Learned in the Kitchen with my Mom And The Best Applepie, vegan!

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Meine Ma hat mir so einiges mit auf den Weg gegeben. Mein Liebe für Mode und meine kreative Ader, auch einen gewissen Grad an Sturheit. Was sie mir aber nicht mitgegeben hat ist ihr großartiges Talent zum Kochen. Sie ist Meisterin in ihrer Küche, so wie schon ihre Mutter, während ich mich schon mit einem Messer in der Hand sehr unwohl fühle. Lasst mich mit meinem Kleiderschrank, Laptop und meinen Youtube allein und ihr erwischt mich fertig geschnittenen Salat aus der Tüte mit Dosenmais essen oder einfach neub go-to Frühstück Joghurt, Obst und Müsli, zu jeder Tageszeit. Wenn ich meine Ma besuchen fahre, leiste ich ihr daher immer ehrenamtlich Arbeit als Sue-Chef. Dabei wird sie es nicht müde mir ihre Küchengeheimnisse zu verraten. Anders schaut es beim backen aus, da werden wir beide kreativ. Und verraten euch ein paar Tricks und das beste vegane Apfelkuchenrezept!

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Der Schlüssel zu veganem Kuchen ist Sojajoghurt
Damit der ein Rührteig ohne Ei auskommt und trotzdem geschmeidig wird, ist es ein guter Tipp Soja-Joghurt zu verwenden. Das Protein der Sojabohnen gibt dem Teig genügend Halt, die probiotischen Kulturen verhindern, dass zu fest wird.

Ein runder Kuchen sieht nach etwas mehr aus
Dieser Tipp liegt im wahrsten Sinne im Auge des Betrachters, denn ein runder Kuchen macht optisch einiges mehr her, als beispielsweise ein Kuchen in Kastenform. Das liegt schon allein daran, dass man ihn besser aufteilen kann.

Verschiedene Schichten überraschen jeden
Wann immer ihr eure Gäste überraschen wollt, baut am besten verschiedene Schichten in den Kuchen ein. Unterschiedliche Texturen und Geschmäcker bilden vermischen sich erst im Mund und sorgen so für eine Geschmacksexplosion.

Der beste Apfelkuchen, vegan, gedeckt und mit extra Glasur
Und das ist der beste gedeckte Apfelkuchen, den ich je gegessen habe:

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Diese Apfel-Vanille-Füllung macht den Kuchen schön saftig und schmeckt himmlisch nach Kindheit.


 
Zutaten:
215 + 25 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillin-Zucker
200- 250 Gramm Soja-Joghurt
100 Gramm Pflanzenmagarine

Für die Füllung:
Ca. 2- 3 Äpfel, 300 Milliliter Wasser, 40 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

So geht’s:
Kuchenform einfetten und bemehlen und den Backofen auf 175 Grad °C vorheizen. Äpfel mit Wasser und Zucker aufkochen, wenn die Äpfel weich geworden sind Puddingpulver
nach Packungsanleitung in Sojamilch oder Wasser und Zucker auflösen und unter die Apfel ziehen.
215 Gramm Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillin-Zucker miteinander vermengen. Soja-Joghurt und geschmolzene Magarine dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten. Aus 2/3 des Teiges ein Boden mit Rand in die Kuchenform drücken. Darauf die Apfelmasse verteilen. Das andere Drittel nochmals mit 25 Gramm Mehl (ggf. etwas mehr) verknetet und anschließend zu einer runden Teigplatte (wie beim Plätzchen backen) in der Größe der Kuchenform ausrollen. Die Teigdecke kommt nun auf die Apfelmasse.
Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen bis Teigdecke und Rand goldbraun sind.
Wer mag kann den Kuchen so wie wir noch mit einem Puderzuckerguss überziehen – so bleibt er mehrere Tage saftig.
 

Wie schlagt ihr euch in der Küche? Und wo habt ihr euer Talent dafür her?

49 Gedanken zu “Lessons Learned in the Kitchen with my Mom And The Best Applepie, vegan!

  1. Jasmin schreibt:

    Liebste Tina,
    oh sieht der vegane Apfelkuchen lecker aus 🙂 Ich freue mich total über dieses Geheimrezept und ich werde es sehr gerne nachbacken 😉 Ich liebe Apfelkuchen nämlich total und so einen veganen habe ich noch nie gegessen.
    Wir haben nur eine runde Kuchenform und leider keine eckige. Aber ich mag meine runde Form auch total, so wie du schreibst 🙂
    Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass wir total lecker in unserem Luxushotel gegessen haben, aber mir schmeckt meine leichte und selbstgekochte Kost trotzdem am besten. Wir haben sehr viel gegessen und ich freue mich jetzt umso mehr, wieder weniger und leichter zu essen 🙂
    Die Fotos sind wunderschön geworden, du hast alles so toll in Szene gesetzt und dekoriert. Sehr schmackhaft sieht der Kuchen aus!
    Ich drück dich und sende dir viele Küsschen meine liebste Tina :-*
    Jasmin

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    • Liebe was ist schreibt:

      meine liebe, ich würde mich riesig freuen, wenn du den Apfelkuchen nachbäckst und mir ein Fotos zeigst.
      ich konnte bisher tatsächlich alle, die ihn probiert haben, überzeugen – das ist meine Geheimwaffe 😉

      ich glaube gern, dass du dich nun wieder auf „dein eigenes“ Essen freust. so ging es mir nach jedem Urlaub woanders auch so 😉

      lieben Dank dir und die liebsten Grüße und Küsschen,
      ❤ Tina

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  2. theamunicorn schreibt:

    Ich habe so die Vermutung, dass das mit dem Kochen und Backen immer so Generationen überspringt 😉 Meine Großmütter waren beide sehr gute Köchinnen und daher mussten meine Eltern, als sie in den 70ern zusammen gezogen sind, erstmal nen Kochkurs machen 😉 Von meiner Mama habe ich definitiv den Hang zur gesunden, vollwertigen etwas ökigen Küche geerbt – aber sie hat leider eher selten Freude am Kochen und Backen. Ich glaube daher habe ich recht früh angefangen in der Küche zu experimentieren und meine Sachen schmecken mir schon besser. Meine Eltern können auch ein paar Tage einfach nur Brotzeit machen oder Pellkartoffeln mit Wurst dazu essen – das wäre mir viel zu einseitig. Mich überrascht, dass du gar nicht so gerne kochst – du hattest doch letztes Jahr so zB so leckere Kürbis Variationen hier auf dem Blog? Das Rezept klingt super – und wenn einmal wieder Äpfel verwertet werden müssen, werde ich daran denken. bussi *thea

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    • Liebe was ist schreibt:

      das ist in der Tat eine interessante Vermutung … könnte sogar stimmen 😉
      ich muss vl verraten, dass meine liebe Ma das Kochen und Backen als Beruf gelernt hat, daher hat so wohl sowieso mehr Ahnung.
      ich backe zum Beispiel ganz gerne, weil ich den Prozess mag aus einer Hand voll Zutaten so etwas warmes, weiches und liebevolles wie einen Kuchen oder Kekse zu bekommen.
      kochen kann ich zwar auch einigermaßen, aber es macht mir einfach nicht so viel Spaß vor allem weil ich meist für mich alleine koche … manchmal habe ich so einen Hieper auf etwas ganz bestimmtes und dann koche ich es auch 🙂

      jetzt habe ich aber auch Lust auf Kürbissuppe! oder Kürbis-Blondies! es wird Zeit für den ersten Hokkaido 😀

      die liebsten Grüße und Küsschen liebe Thea,
      ❤ Tina

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  3. Ruhrstyle schreibt:

    Das ist jetzt echt witzig liebe Tina, denn ich habe gerade in der Küche meine große gefüllte Kiste mit Äpfeln aus dem Garten angeschaut und überlegt, was ich nachher damit machen könnte. Now I know!
    Ich sage dir bescheid, wie es uns geschmeckt hat. :-*

    Liebste Grüße
    Rebecca

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  4. Johanna schreibt:

    Liebe Tina,
    das ist ein toller Post, genau nach meinem Geschmack! 🙂 Ich bereite auch immer einen veganen Apfelkuchen zu, der total lecker ist. Allerdings ist meine Variante viel simpler als deine, was sie dann aber wahrscheinlich im Geschmack auch nicht ganz so raffiniert macht. Ich bin jetzt echt neugierig geworden und möchte dein Rezept unbedingt mal ausprobieren! 🙂
    LG Johanna

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    • Liebe was ist schreibt:

      liebsten Dank dir Johanna!
      freut mich sehr, dass dir das Apfelkuchenrezept so zusagt 🙂
      dein Apfelkuchen ist aber sicher auch super, manchmal sind ja aber auch die simplen Dinge am leckersten!

      viel Spaß und guten Appetit beim Nachbacken!
      die liebsten Grüße auch,
      ❤ Tina

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      • Jo schreibt:

        Gestern habe ich den Apfelkuchen nach deinem Rezept gebacken. Der ist super lecker geworden und ist vor allem auch auf Anhieb gelungen! 🙂
        Ich freue mich schon auf weitere Rezepte in deinem Blog. 😉
        LG Johanna

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      • Liebe was ist schreibt:

        ohh liebe Johanna, das klingt ja toll! ich freue micht total, dass dir das Rezept auch gut gelungen ist und schmeckt 🙂
        mal sehen, was sich in der Herbst- und Wintersaison noch an Leckereien verbloggen lässt!

        liebste Grüße auch,
        ❤ Tina

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  5. Melia Beli schreibt:

    Obgleich ich keine große Liebhaberin von süßen Sachen und Kuchen bin, liebe ich es, mir jegliche Rezepte durchzulesen! Mittlerweile gibt es wohl für wirklich jedes Gericht eine vegane Option und dein Kuchen sieht wahrhaftig gut aus. Habe auch mal von einer Bekannten, die seit Jahrzehnten Veganerin ist, erfahren, dass Chia-Samen oder Banane ein ganz guter Ersatz für Ei ist 🙂
    Allerliebst
    Melia Beli
    http://www.meliabeli.de

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebst liebe Bella 🙂
      einen veganen Käsekuchen habe auch schon öfter gebacken und sogar ein Rezept dazu veröffentlicht, schau mal hier: goo.gl/PB5CLO

      viel Spaß beim Backen und natürlich guten Appetit! ein schönes Wochenende dir liebe Bella,
      ❤ Tina

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    • Liebe was ist schreibt:

      lieben Dank dir Leonie!
      schön, dass du die Leidenschaft für’s Kochen und Backen von deiner Mutter mitbekommen hast.
      viel Freude und guten Appetit beim Nachbacken. lass mich gerne wissen, wie dir der Apfelkuchen geschmackt hat!

      liebste Grüße auch,
      ❤ Tina

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  6. Tabea schreibt:

    Meine Mama ist auch die allerbeste darin, so zu kochen und zu backen, dass es mir schmeckt. Da erkundige ich mich seit einer Weile auch immer mehr, wie sie dieses und jenes angestellt hat 😉 Und dann übe ich in meiner Wohnung und meist klappt es ganz gut 🙂

    Dein gedeckter Apfelkuchen sieht echt toll aus! Und den Trick mit der runden Form muss ich mir dringend merken, denn das wusste ich noch nicht.

    Liebe Grüße

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    • Liebe was ist schreibt:

      danke dir liebst Tabea !
      Mamas kochen und backen doch am besten, was?! 🙂
      komisch, dass ich so kaum Kochtalent habe, das Backen gelingt mir ja doch recht gut 😉
      schön, dass du die Tipps deiner Mama auch zuhause nachkochst.

      das mit der runden Kuchenform scheint schon komisch, aber unser Auge nimmt die runde Form wohl als harmonischer wahr, besonders wenn man teilen muss 😉

      liebste Grüße auch und ein schönes WoEn dir liebe Tabea,
      ❤ Tina

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      • Tabea schreibt:

        Vielleicht macht dir das Kochen einfach weniger Spaß oder du hast weniger Übung darin? Und wenn Mama dir ab und zu mal ein paar Tricks verrät, dann wird das sicher bei dir auch immer besser werden! nur nicht aufgeben 😉

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      • Tabea schreibt:

        Für eine Person kochen ist ja bei vielen nicht die liebste Beschäftigung. Ich mache das aber sehr gern, weil es dann NUR mir schmecken muss & es immer genau das geben kann, worauf ich Lust habe. Oft mache ich auch einfach mehrere Portionen und friere den Rest ein – so muss ich nicht so oft kochen und dabei viel Geschirr dreckig machen (was ich spülen müsste…).
        Aber vielleicht wären gemeinsame Kochabende mit Freunden ja eine Lösung für dein Problem? Da kann auch gleich jeder seine von Mama gelernten Tricks einstreuen 😀

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      • Liebe was ist schreibt:

        das ist auf jeden Fall eine super Einstellung liebe Tabea!
        wenn man das aus der Perspektive sieht, dass man sich damit selbst was gutes tut 🙂
        ich bin aber tatsächlich auch mehr der Kalt-Esser. gib mir ein gutes frisches Baguette und ich bin quasi glücklich 😉
        bin Freunden koch ich aber auch ab und zu, wenn es bei uns zeitlich passt.

        ❤ Tina

        Gefällt 1 Person

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