3 x Heiße Schokolade #Countdown2Christmas

Im zweiten Teil meiner kleinen Countdown to Christmas-Serie zeige ich euch drei super einfache und schnelle Ideen für Heiße Schokolade-Variationen. Denn was gibt es schöneres als es sich bei, zugegeben nicht ganz überzeugender Winterkälte gemütlich zu machen?

IMG_20151219_115633.jpgInspiriert sind diese drei Kreationen von Hot Chocolates, die ich bereits in verschiedenen Café bestellt habe. Und für jeden sollte estwas dabei sein: Weiße Heiße Schokolade, Peppermint Hot Chocolate und Dark Nougat Latte.

Für die Peppermint Hot Chocolate habe ich mir eine typisch amerikanische Zuckerstange besorgt. In Düsseldorf habe ich diese in einem kleinen Tante Emma-Süßigkeitenladen gekauft – das mache ich schon seit einigen Jahren so, damit ich mir zu Weihnachten diese heiße Schokolade zubereiten kann.

IMG_20151219_120756.jpg(Pflanzen-) Milch erhitzen (nicht kochen!) und in ein/e Glas/Tasse geben. Einen guten Teelöffel (veganen) Schokoaufstrich darin auflösen. Die heiße Schokolade am besten noch mit (veganer) Sprühsahne toppen und mit ein paar Candy Cane-Krümeln bestreuen … die Zuckerstange in die heiße Schokolade hängen und schön umrühren. Das Bonbon löst sich ebenfalls in der heißen Milch und gibt so seinen Geschmack an die heiße Schokolade ab.

IMG_20151219_121753.jpgFür die weiße heiße Schoki habe ich 1- 2 Riegel von der White Nougat Crisp Schokolade von IChoc in kleine Stücke gebrochen und wieder in erhitzter Milch schmelzen lassen. Getopped mit Sprühsahne und gemahlener Vanille.

IMG_20151219_123305.jpgDie Dark Nougat Latte ist etwas für Kaffeeliebhaber: Kaffee oder Espresso kochen. Etwa einen Riegel Dark Nougat Schokolade von Vivani in erhitzter Milch schmelzen lassen. Den Kaffee/Espresso aufgießen. Mit Sprühsahne und einer Prise Kakaopulver toppen.IMG_20151219_123320.jpg

Viel Spaß beim Ausprobieren … ich freue mich, wenn ihr mich bei euren Kreationen auf Instagram mit @liebewasist tagged.
Habt ihr auch einen Countdown to Christmas gestartet – ich lasse mich sehr gerne auf euren Blogs inspirieren!

Welches Heißgetränk trinkt ihr im Winter bzw. zu Weihnachten am liebsten?

Stollenmuffins #Countdown2Christmas

Heute startet meine kleine „Countdown to Christmas“-Reihe: sieben Tage bis Weihnachten und jeden Tag ein kleiner Post mit weihnachtlichen und winterlichen Inspirationen und dem ein oder anderen Gedanken dazu meinerseits.

IMG_20151128_111610.jpgDen Anfang macht ein Rezept, dass ich vor einiger Zeit mit meiner Mama ausprobiert habe und das uns so gut gefallen hat, dass ich es hier unbedingt vorstellen muss! Das Rezept stammt aus einer Wohn- und Lifestylezeitschrift, wir haben es aber angepasst und Milch, Eier und Quark durch pflanzliche Alternativen ausgetauscht um es verträglicher zu machen. Das Ergebnis hat überzeugt: heraus kam ein luftiger, weicher Teig mit den Aromen eines Christstollen.

IMG_20151128_131358.jpgDas Beste: hat man einmal alle Zutaten zuhause (und daran gedacht, die Rosinen rechtzeitig einzulegen) gelingt das Rezept in weniger als 40 Minuten inklusive Backzeit!

Zutaten:
200 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 kleine Messerspitze Lebkuchen-Gewürz
200- 250 Gramm Soja-Joghurt
100 Milliliter Pflanzenmilch
10 Esslöffel Pflanzenöl
eine hanvoll Rosinen (über Nacht in Rum eingeweicht) sowie Orangeat und Zitronat
Puderzucker zum bestäuben

IMG_20151128_112025.jpgSo geht’s:
Muffinform mit Papierförmchen auslegen (alternativ einfetten und bemehlen) und Backofen auf 175 Grad °C vorheizen.
Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillin-Zucker und Lebkuchen-Gewürz miteinander vermengen. Soja-Joghurt, Milch und Öl dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten, anschließend die abgetropften Rosinen, Orangeat und Zitronat unterheben.
Den Teig jeweils zu ⅔ in die Formen füllen und im Backofen ca. 25- 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

IMG_20151128_131447Nach leichtem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben und eventuell mit kleinen Plätzchen garnieren.

Als Variationen eignen sich wunderbar Cranberries statt Rosinen oder zusätzlich etwas Marzipan-Rohmasse mit in den Teig zu verkneten.

IMG_20151128_131658Solltet ihr das Rezept ausprobieren, tagged mich gerne via Instagram.

Was darf auf eurer weihnachtlichen Kaffeetafel auf keinen Fall fehlen?

Kürbis 2.0 – Marbled Pumpkin Spice Brownie

Bevor der Herbst sich allzu schnell dem Ende neigt (Tendenzen zu frostigen Temperaturen und wirklich ungemütlich-feuchtem Wetter zeigten sich dieser Tage ja schon) musste ich die Kürbis-Saison nochmal voll auskosten, denn das orange-rote Gemüse ist definitiv einer meiner liebsten Herbst-Favoriten!IMG_20151025_165838 - Kopie

Nachdem ich in meinen herbstlichen DIY’s bereits Pumpkin Spice Blondies gezeigt und das Rezept verraten habe, versuchte ich mich auch an einer schokoladigen Version. Herausgekommen ist dabei der marmorierte Blondie-Brownie – und mal ehrlich, was gibt es besseres, als Brownie und Blondie in einem und dann auch noch mit spiced Pumpkin-Geschmack?

IMG_20151018_171419 - KopieDas Rezept ist genauso einfach und schnell nachgemacht, denn man benötigt nur den Grundteig und eine kleine Abwandlung:

Zutaten:
Etwa 150 – 200 Gramm Püree vom Hokkaido oder Butternutkürbis
170 Gramm geschmolzene Magarine
Etwa 100 Milliliter (Pflanzen-) Milch (alternativ: Wasser mit Kohlensäure)
350 Gramm Zucker
450 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Teelöffel Zimt, ½ Teelöffel Muskat, Vanille, 1 Prise Salz
Etwa 3 Esslöffel Back-Kakao, ggf. etwas Wasser mit Kohlensäure

So geht’s:
Kürbispüree, Magarine und (Pflanzen-) Milch miteinander vermengen; ebenso in einer separaten (größeren) Schüssel Zucker, Mehl, Gewürze, Backpulver und Puddingpulver mischen.
Die Kürbismasse in die trockenen Zutaten geben und miteinander verrühren. Der Teig ist sehr zäh und dick; bei Bedarf noch etwas kohlensäurehaltiges Wasser dazu geben.
Die Hälfte des Kürbisteiges in eine mit Backpapier ausgelegte Brownieform füllen. In die andere Hälfte des Teiges nun den Kakao einrühren und gegebenenfalls etwas kohlensäurehaltiges Wasser unterrühren, falls der Teig zu zäh geworden ist.
Den Brownie-Teig auf den Blondie-Teig geben und beide Teigsorten mit einer Gabel oder einem Messer miteinanderer vermengen, sodass eine leichte Marmorierung entsteht (Achtung: nicht übertreiben, sonst wird der Teig nur hellbraun!).

IMG_20151025_165855Im vorgeheizten Ofen bei 170- 175 Grad Umluft etwa 40- 50 Minuten backen.
Stäbchenprobe: der Teig darf noch etwas feucht sein, sollte aber nicht mehr kleben.

Dazu passt auch sehr gut eine Schokoglasur aus erhitzer Zartbitterschokolade und einem kleinen Schuss (Pflanzen-) Milch … auch Kürbiskerne, die oben auf den Teig gestreut und mitgebacken werden, sind sehr lecker! Guten Appetit also beim Nachbacken – ich freue mich über Verlinkungen via Instagram @liebewasist! IMG_20151025_165909

Seit ihr noch voll in Kürbis-Stimmung? Welches Obst oder Gemüse kommt als nächstes auf euren Speiseplan?

Äpfel, Kürbis, Zimt … herbstliche DIY-Triologie zum vernaschen

IMG_20151018_171419Auch wenn der Oktober bisher eher kühl und gar nicht so golden daher kam, wie die meisten es sich vielleicht vorgestellt haben, fand ich diesen Monat bisher richtig gut – ist eben auch einer meiner Lieblingsmonate. Zwar vermisse ich die Sonne doch sehr und zu gerne würde ich noch ein paar Stunden auf dem Balkon genießen, kann aber dem rauen Herbstwetter auch etwas abgewinnen. Denn wann schmecken Tee, Kaffee und Kuchen besser, als zuhause in der heimischen Kuschelecke? Am besten mit einem guten Buch, Musik oder einen schönen Film! Und daher gibt es hier auch einige Do it yourself’s, die sich definitiv lohnen nachzumachen.

IMG_20151018_171439① Pumpkin Spice Blondies
Bei Brownies werde ich wirklich schwach. Ich bin dem leicht zäh-klebrig-karamelligen Teig, den man wohl am besten mit fudgy und gooey beschreiben kann, einfach verfallen. Das Pendant zu den quadratischen braunen Kuchenstückchen ist der Blondie. Und weil ich von der süßen Pumpkin Spice Latte des Kaffee-Riesen inspiriert war, habe ich kurzerhand ein Pumpkinbread- und ein basic Blondie-Rezept in einen Topf geworfen und daraus eine Kürbis-Blondie-Variation kreiert:

IMG_20151018_171610Zutaten:
Etwa 150 – 200 Gramm Püree vom Hokkaido oder Butternutkürbis (-> dafür Kürbis beispielsweise im Ofen garen)
170 Gramm geschmolzene Magarine
Etwa 100 Milliliter (Pflanzen-) Milch (alternativ: Wasser mit Kohlensäure)
350 Gramm Zucker
450 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Teelöffel Zimt, ½ Teelöffel Muskat, Vanille, 1 Prise Salz

So geht’s:
Kürbispüree, Magarine und (Pflanzen-) Milch miteinander vermengen; ebenso in einer separaten (größeren) Schüssel Zucker, Mehl, Gewürze, Backpulver und Puddingpulver mischen.
Die Kürbismasse in die trockenen Zutaten geben und miteinander verrühren. Der Teig ist sehr zäh und dick; bei Bedarf noch etwas kohlensäurehaltiges Wasser dazu geben.
Den Blondieteig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownieform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170- 175 Grad Umluft etwa 40- 50 Minuten backen – Stäbchenprobe: der Teig darf noch etwas feucht sein, sollte aber nicht mehr kleben.

IMG_20151021_132443② Pumpkin Spice Latte
Passend dazu gibt es eine würzige Kübis-Latte (klingt doof, ist aber so). Was ich an der selbstgemachten Latte so gern mag ist, dass man Süße und Würze selber bestimmen kann.

IMG_20151021_132454Für die Pumpkin Spice Latte kann man wahlweise übrig gebliebenes Kürbispüree (zum Beispiel vom Blondies-Backen) nehmen oder, für die ganz schnelle Alternative einfach ein Gläschen Kürbis-Babybrei benutzen (der Babybrei ist nämlich nicht gesalzen und besteht nur aus Kürbis und etwas Wasser):
Etwa 100- 150 Milliliter (Pflanzen-) Milch zusammen mit 2- 3 Teelöffel Kürbispüree, Zimt, Vanille und Zucker (oder einer Süßungsalternative/ je nach Geschmack) in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen!). In ein entsprechendes Gefäß füllen, auschäumen und einen guten Kaffee oder Espresso eingießen.

IMG_20151021_131501③ Apple Pie Latte
Mein letztes DIY ist seit einigen Jahren ein Favorit unter den spiced Lattes. Auch ihn gab es, soweit ich mich erinnern kann, vor längerer Zeit zum Herbst bei Starbucks. Schmeckt nach Apfelkuchen zum Kaffee!

240 Milliliter naturtrüben Apfelsaft mit 100- 120 Gramm Zucker sowie Zimt, Vanille und Muskat zu einem Sirup aufkochen.
Für die Apple Pie Latte, je nach Geschmack, etwa 3 Teelöffel Sirup in die heiße, aufgeschäumte (Pflanzen-) Milch geben und mit Kaffee/ Espresso auffüllen.
Der Sirup hält sich 1- 2 Wochen im Kühlschrank; wenn man ihn direkt in saubere, heiß ausgespülte Einmachgläser abfüllt, hält er sich ungeöffnet wie Marmelade auch über ein Jahr.

IMG_20151021_131451Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir noch einige schöne Tage im November abbekommen – das zumindest sagt der Hundertjährige Kalender für den Anfang des Monats voraus.
Wenn ihr eines (oder mehrere) DIY’s nachmacht, würde ich mich freuen, wenn ihr mich dazu via Instagram taggt: @liebewasist.

Welche Heißgetränke bevorzugt ihr in den kühleren Jahreszeiten? Welche Naschereien kommen bei euch auf den Kaffeetisch?

Back to Uni: Gesund muss nicht teuer sein

Ich würde mich nicht unbedingt als koch-begeistert bezeichnen. Die Lebensmittelzubereitung dient für mich eher der Nahrungsaufnahme als einem alltäglichen kreativen Hobby bei dem ich abschalten könnte. Das heißt nicht, dass ich kochen an sich nicht mag, aber im Alltag liegen meine Prioritäten eindeutig bei anderen Dingen, noch dazu, dass ich einen 1,80 Meter große Spülbecken-Kochplatten- und Ofen-Kombination als meine Küche bezeichne – Arbeitsfläche und Esstisch fehl am Platz. Für mich ist Essen zubereiten und genießen daher eher eine Frage einer guten Auswahl einfacher und schneller Basics, der Kategorie „geht immer“. Als junge Frau Ende zwanzig geht es mir dabei aber nicht nur um die Deckung des reinen täglichen Kalorienbedarfs – ich möchte fit und leistungsstark sein für den Sport, den ich liebe, meine Haut soll strahlen und ich möchte auch in zehn, fünfzehn Jahren nur seltener Gast in Allgemeinarztpraxen sein. Und mit dieser Grundlage gönne ich mir guten Gewissens auch immer mal wieder eine kleine Belohnung.

Guter Start in den Tag – Frühstück
Entgegen des guten Blogger-Tons ist das nicht unbedingt meine liebste Mahlzeit des Tagen. Mit wenig Zeit in meinem Arbeits- und Uni-Alltag fehlt es oft an Muße und Genuss – und wenn ich die Zeit an freien Tagen oder am Wochenende habe, investiere ich sie lieber in ausgedehnte Läufe an der frischen Luft oder im Yogastudio und Frühstück gibt es dann oft genug erst am späten Vormittag oder mittags.
Dass diese erste Mahlzeit des Tages trotzdem enorm wichtig für die Leistungskurve ist, versteht sich aber von selbst. Ich starte daher am liebsten mit einem schnellen Smoothie oder einer guten Portion Obst mit Joghurt und/ oder Müsli. Mein All-time-favorite punktet mit einer ganzen Menge grüner Energie und ist in 5 Minuten fertig: IMG_20151008_175917

2- 3 gute handvoll Spinat (ich greife hier gerne auf tiefgekühlten jungen Spinat zurück, das entspricht etwa 4- 5 TK-Würfeln)
2 Bananen eine weitere beliebige Sorte Obst – Mango ist eine gute Wahl!
ca. 300 Milliliter Flüssigkeit, z.B. naturtrüber Apfelsaft, Orangensaft oder Kokoswasser
… alles gut cremig prürieren (dazu reicht schon ein halbwegs stabiler Pürierstab), für die To-Go-Variante in ein dicht verschließbares Gefäß füllen  und wenn noch etwas mehr Zeit und Liebe zum Detail investieren mag, mit einem Topping wie Passionsfrucht, Nüssen, Kokosflocken, Maulbeeren o.ä. versehen.

IMG_20151008_175850Energielevel wieder auffüllen – Mittag
Ich bin ein absoluter Salat-Fan, wenn es um’s Mittagessen geht! Schon als Vollzeitarbeitnehmerin war eine große Schüssel Salat, der selbst an der Salatbar unserer Kantine zusammenzustellen war, mein Favorit – der kostet aber, weil nach Gewicht berechnet, schnell bis zu 8 oder 10 Euro. Für einen Salat? Unfassbar! Mein kleines Geheimnis ist daher ein semi-homemade Salat:

IMG_20151007_173608Die Vielfalt machts – ich starte gerne mit einem grünen Blattsalat-Mix, dazu kommen Tomaten, Kartottenstifte, Mais (aus dem Glas, nicht aus der Dose, denn die gibt Spuren von Aluminiumrückständen an das Gemüse ab!) und gerne auch die japanischen Edamame-Bohnen (im Asiamarkt zu bekommen). Füge einfach alles hinzu, was in deinem Salat nicht fehlen darf. Damit er etwas länger satt macht, weil beispielsweise ein langer Uni-Nachmittag ansteht, gebe ich manchmal eine fertige Couscous- oder Quinoamischung dazu. Ein Dressing darf natürlich auch nicht fehlen und auch hier greife ich gerne auf eine Fertigvariante zurück; auch Nüsse oder Kerne sind toll als Topping im Salatt!

IMG_20151009_120709Gönn dir – Abendessen
Weil gerade das Abendessen immer die schwierigste Mahlzeit des Tages für mich zu sein scheint – alleine essen ist doof/ keine Lust zu kochen/ schon wieder „Stulle mit Brot“ – bin ich inzwischen Meisterin des Restessens geworden. Wann immer ich auswärts essen gehe oder am Wochenende doch den Kochlöffel schwinge, tuppere ich das übrig gebliebene akribisch ein und weiß es schmackhaft neu zu kombinieren:

Aus Sushi vom Sonntag werden montags mit ein paar Handgriffen gebratene Sushiröllchen auf Sesamspinat. 

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Trocken gewordenes Brot beträufele ich mit Olivenöl, belege es mit Gemüse wie braunen Champignons, Zucchini, rote Paprika, dazu etwas Salz, Pfeffer, Kräuter und grille es kurz im Ofen.

Gemüsereste lassen sich geschickt in einen lauwarmen Gemüsesalat verwandeln.
Aus den Resten eines asiatischen Gemüsegerichts wird so, kombiniert mit im Handumdrehen gekochten Glasnudeln, etwas Sojasauce (wer kennt nicht diese kleinen Sojasauce-Fischchen, von denen man immer die dreifache Menge als benötigt mitbekommt?!), geröstetem Sesam oder Erdnüssen ein asiatischer Glasnudelsalat. Mein Geheimtipp dazu: noch raffinierter wird’s, wenn man noch etwas Mango, Ananas oder Papaya übrig hat und in feinen Streifen mit dazu gibt.IMG_20151007_173140

Und dann einfach mit den bequemsten Klamotten auf die Couch kuscheln und beim perfekten Dinner zu hause einfach mal vollkommen abschalten!

Welches ist eure All-Time-Favorite-Mahlzeit? Wie gesund esst ihr?

Zwetschgenkuchen, nicht Datschi

Und es geht hier weiter festlich in den Herbst: am Sonntag habe ich bereits verraten, dass ich ein altes Rezept meiner Ma ausprobiert habe; ein Rezept für Zwetschgenkuchen nämlich.

IMG_20150920_181201Über Pflaumen und Zwetschgen und vor allem dem Mus und Kuchen, die daraus gemacht werden, lässt sich nun vermutlich streiten. Im Süden heißt er Zwetschgendatschi, weiter östlich ist es der Pflaumenkuchen. Und dabei unterscheidet sich der Belag genauso wie sein kuchenhaftes Unterbett voneinander wie Äpfel und Birnen. Die echte Zwetschge ist im eigentlichen Sinne nämlich eine ganz bestimmte Pflaumenart, eine viel kleinere und leicht säuerlich schmeckende, die sich deshalb hervorragend als Kuchenbelag eignet. Während die allgemeinen Kulturpflaumen sehr süß schmecken.
IMG_20150920_181218Spätestens bei der Kuchenart trifft man aber auf sehr regionale Unterschiede. Denn die „normale“ Gartenpflaume kommt meistens auf einem „normalen“ Kuchen daher, der in der Regel aus einem Mürbeteigboden besteht. Die feine Zwetschge aber macht es sich lieber auf einem weichen, warmen Hefeteig, dem Datschi, gemütlich.

IMG_20150922_161016Und wie auch meine Mutter und ihre Mutter schon fanden, hielt der eine das feine Obst zwar lange saftig, war aber auch schwer und fettig; der Datschi wiederum wurde schnell trocken. Um sich quasi die „Rosinen“ im Kuchen herauspicken zu können, entstand so ein ganz eigenes Rezept: ein feiner Rührteig auf dem sie die Zwetschgen aneinander reihten und ihnen ein Krönchen aus knusprigen Streuseln aufsetzten.
Weil auch ich meinen „Senf“ zu dieser Kuchen-Debatte dazugeben wollte, kommt die Zwetschge noch mit einem Begleiter unter die Haube.

IMG_20150920_181237(Für eine 16- 20 cm große Kuchenform)
Streusel:
8 gehäufte Esslöffel Mehl, 4 gehäufte Esslöffel Zucker, 4 gute Esslöffel Magarine und 2 gute Hand voll zerkleinerte Walnüsse miteinander zu Streuseln vermengen.

Rührteig:
120 Gramm Zucker, 175 Milliliter (Pflanzen-) Milch, 75 Milliliter Pflanzenöl cremig rühren und anschließend 180 Gramm Mehl, 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver, einen gestrichenen Teelöffel Backpulver und ein Prise Salz einrühren.

Den Rührteig in eine mit Backpapier ausgelegte Form (hier 16 x 16 cm Brownieform) füllen. Darauf ca. 8 halbierte Zwetschgen verteilen, ebenso wie die beiseite gestellten Streusel.
Bei 170 Grad ca. 40 Minuten backen.

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Dirndl – Anna Field/ Riemchenpumps – Tamaris/ Nagellack – Essie „Happy wife Happy life“

Die Streusel statt mit Walnüssen mit Kürbiskernen zu verfeinern, ist übrigens auch eine sehr leckere Alternative!

Wie genießt ihr Pflaumen am liebsten? Und steht ihr auf der Seite des Zwetschgendatschi oder des Pflaumenkuchens?

O’zapft is – DIY Blumenkranz

Die Wiesn steht im wahrsten Sinne des Wortes unmittelbar vor der Tür! Morgen öffnet das größte Volksfest der Welt für über 6 Millionen Besucher wieder seine Tore auf der Theresienwiese in München mit 29 Zelten.
Anstatt hier aber historisch relevante Facts zum Oktoberfest zum Besten zu geben, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man sich (als Frau) trendsicher auf dem Volksfest präsentiert.IMG_20150918_160944Neben Dirndl, Pumps und Trachtenhut wird schon seit einigen Jahren der Blumenkranz zu kreativen Flechtfirsuren favorisiert und den kann man mit wenig Aufwand ganz individuell selber zaubern. Der Vorteil: man kann selbstbestimmen welche Blumen und wieviele schließlich zur Frisur passen und das Ganze ist auch noch super günstig. 

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Kunstblumen aus dem Ein Euro-Shop: die gesamte Flowercrown hat etwa 7- 8 Euro gekostet

Zutaten:
Alles was man braucht, ist ein simples elastisches Haarband oder ein klassischer Haarreif (ich habe einen ausrangierten genutzt), ein Auswahl an Kunstblüten/ -blumen und eine zuverlässige Heißklebepistole.

IMG_20150918_153825So geht’s:
Blüten von ganzen Kunstblumen trennen (sollte sehr einfach gehen) und falls nötig die Unterseite so flach wie möglich zurecht kürzen. Wenn der Kleber heiß genug ist, mit den größeren Blüten angefangen, jede einzelne Blüte von der Mitte des Haarbandes/-reifes aufkleben und nach außen hin weiter verfahren. Abschließend können kleinere Blätter oder Knospen zum Auffüllen aufgeklept werden, damit das Haarband bzw. der Haarreif nicht mehr zu sehen sind.

IMG_20150918_154050Achtung:
Die Heißklebepistole wird auch wirklich heiß, Vorsicht also mit den Finger. Außerdem etwas lästig sind die Fäden, die beim Auftragen des Klebers entstehen: dabei hilft es die Pistole in kleinen kreisenden Bewegungen von der Klebestelle wegzunehmen. Der Kleber trocknet recht schnell, also sind auch flinke Hände beim Aufkleben gefragt.IMG_20150918_154430Das tolle daran eine Heißklebepistole zu benutzen ist, dass der Blumenkranz super schnell trocken und somit einsetzbar ist. Das ganze DIY wird vielleicht 20 Minuten Zeit kosten. Eine tolle kleine Geschenkidee auch für Freundinnen, die mit zum Volksfest gehen.

Übrigens mag ich am liebsten die Oide Wiesn am Südende der Theresienwiese und das Münchner Hofbräu im Zelt.IMG_20150918_160409Wie steht ihr zu Volksfesten und begeht ihr sie in Tracht oder „zivil“? Zu welchen Gelegenheiten würdet ihr gerne einen Blumenkranz tragen?

Iced Summer

Wie sehr ich es genieße, dass der Sommer nun doch endlich auch ins Rheinland zurückgekehrt ist, kann wohl kaum ein Geheimnis sein. Wie die meisten nutze auch ich die Sonnenstrahlen um mich draußen zu bewegen, ein bisschen Vitamin D zu tanken, und auch das Treffen mit Freunden oder essen macht draußen bei schönstem Sommerwetter viel mehr Spaß. Da bekommt man automatisch gute Laune oder?IMG_20150820_163815

Vorgewarnt, dass der Sommer endlich ist, habe ich ja bereits letzte Woche. Ich freue mich auf jeden einzelnen dieser Tage, auch wenn es morgens und abends bereits kühler ist. Am Nachmittag in der Sonne kann man ein gut gekühltes Getränk gut vertragen und daher stelle ich meine liebsten Iced Dinks vor, die es locker mit jeder Kaffeeketten-Variante aufnehmen können!

① Exotischer Klassiker: Iced Coconut Latte
Die Alpro Soya Kokosnussmilch habe ich brereits für die Zubereitung eines Mango-Lassis vorgestellt. Diese Kokosmilch ist viel leichter als ihr sahniges Pendant und eigent sich daher prima für ein leichtes Sommergetränk. Die Zubereitung ist so simpel wie Kaffee Latte: Kaffee brühen, gekühlte Kokosmilch aufschäumen und Eiswürfel hineingeben, vorsichtig den abgekühlten Kaffee eingießen.IMG_20150821_153210Grüner Japaner: Vanilla Matcha Latte
Matcha habe ich gerade wieder für mich entdeckt, nachdem ich das Grünteepulver gut ein Jahr nicht angerührt habe. Der etwas herbere Geschmack wird sehr gut durch einen Hauch Vanille und Agavendicksaft ausgeglichen. Ähnliche Zubereitungsweise: ca. einen dreiviertel Teelöffel Matchapulver mit ca. 30 ml heißem (nicht mehr kochendem!) Wasser kräftig verrühren, dass sich keine Klümpchen bilden; gekühlte Vanille-Sojamilch aufschäumen und Eiswürfel hineingeben, vorsichtig den Matcha-Aufguss eingießen.IMG_20150821_153842Gelber Revolutionär: Banana-Milkshake
Bananeneis, Nicecream oder Nana-Icecream. Diese geniale Revolution aus der roh-veganen Szene hat viele Namen und eine simple Zubereitungsanleitung. Für meine Milchshake-Variante habe ich wieder die Kokosmilch verwendet und mit gefrorenen Bananen prüriert – für eine gute Portion ca. 300 ml auf 2 Bananen.IMG_20150821_154617Fruchtiger Purist: Mango-Slush
Genauso simpel, genauso erfrischend. Für den Slush oder Iced Smoothie eine Mango mit ca. 200- 300 ml frisch gepresstem Orangensaft mixen, Eiswürfel und als Kick noch etwas Minze dazu! IMG_20150821_155832

Ich würde sagen Füße in den Pool und vorher noch ratz-fatz eines der kalten Getränke schnappen … so lässt es sich dich am Wochenendegut aushalten oder?!

Was habt ihr an diesem sommerlichen Wochenende vor? Womit verschafft ihr euch Abkühlung im Sommer?

Kaltes für heiße Tage

Da die letzten Tage bewiesen haben, dass am Wochenende die nächste Hitzwelle auf uns zurollt, während der man ohnehin am liebsten nur in die Teifkühltruhe zum beliebten Eis am Stiel oder direkt aus der Großverpackung greift, hab ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und trage hier meine absoluten Favoriten für den Sommer vor – food-technisch versteht sich.

① Ein absoluter Favorit ist der erfrischende Mango-Lassi. Da so ein Lassi normalerweise aus Kuhmilchjoghurt gemacht wir, ich persönlich aber auf tierische Produkte verzichten möchte, habe ich eine vegane Variante kreiert.
Für etwa 400 Milliliter wird einfach eine halbe bis zwei Drittel reife Mango, mit ca. 200 Milliliter Kokosnussmilch, etwas Zimt und ca. 3 Esslöffeln Sojajoghurt pürriert.Ich habe den Kokosdrink von Alpro Soja dafür genommen, weil der im Gegensatz zur Kokosmilch aus der Nuss (oder Dose) nur 0,9 Gramm Fett enthält und damit deutlich leichter im Magen liegt, was bei Temperaturen um die 30 Grad entscheidend von Vorteil ist. Es braucht für mich auch überhaupt keine zusätzlichen Süßungsmittel, da der Reisanteil im Alpro-Drink und die Süße der reifen Mango völlig ausreichend sind.IMG_20150717_133208IMG_20150717_134140② Süß geht es weiter mit einem der einfachtsen Snacks, den die Tiefkühltruhe herzugeben hat. Für diese geeisten Fruchtspieße können Melonen, Beerenfrüchte, aber auch Weintrauben super verwendet werden. Wichtig ist nur, dass sie nicht zu lange gefroren werden, sie sollen nur angeeist, aber kaubar sein – etwa 2 Stunden sind ideal!IMG_20150717_163146 IMG_20150717_163207③ Eine super Alternative zu dem Standart-Sommer-Abendessen ist eine Gazpacho. Diese kalte Gemüsesuppe hat ihren Ursprung im spanischen Anadalusien und wird nur aus rohen Zutaten zubereitet. Ein tolle Kombination ergibt sich aus 2 großen, fleischigen Tomaten, einer kleinen Gurke und einer kleinen Zucchini, etwas Spinat und einer kleinen halben reifen Melone (vor allem die süßen Sorten wie Canatloupe und Galia!). Einfach in den Mixer damit und mit Zitronensaft, Kräutern wie Basilikum und Thymian, frisch gemahlendem Pfeffer und eventuell einer Prise Salz abschmecken. Dazu passen gehackte Nüsse oder fein geschnittene Zucchiniwürfelchen als Topping und machen auch optisch was her. IMG_20150717_134923

IMG_20150717_140018#last but not least
Der inzwischen durch sämtliche Blogs getragene Hype um die Nicecream. Meine Version besteht auch nur aus gefrorenen Bananen, die (ggf. mit etwas Kokoswasser) pürriert werden. Da ich aber ein Faible für typische Eissorten mit Keksen, Kuchen, Karamellkern, extra Sauce und sonst was habe, habe ich in meine simple Bananeneiscreme einfach noch zerbröselte vegane Schoko-Hafercookies mit hineingemischt. IMG_20150704_202431IMG_20150704_202440

Na dann: keep cool!

Wie haltet ihr es essens-technisch mit der Hitze? Und was ist euer liebstes Sommeressen? Habt ihr schon mal Nicecream ausprobiert?

Kurzurlaub, next Stop: Balkonien!

Als Student hat man ein knappes Budget, als Vollzeitbeschäftigter oft einfach nicht Zeit um mal eben an den Strand zu fahren und Parks und Liegewiesen gleichen in Städten im Sommer meistens einem Flickenteppich aus Picknickdecken. Wenn man in einem kleinen Appartment in einer Großstadt wie Berlin, Frankfurt oder hier im Ruhrgebiet lebt, muss man daher manchmal etwas kreativ werden, wenn es um sommerliche Aktivitäten geht.

Die Hitzewelle der letzten Tage hat Großstädter an umliegende Seen getrieben, an den Rheinwiesen hier im Ruhrgebiet reiht sich ein Outdoorgrill an den anderen. Mein Balkon schien mir die bessere Option um mal abzuschalten, Energie und Sonne zu tanken und ich habe daher kurzerhand eine kleinen Ausflug in meine eigene Oase veranstaltet.

IMG_20150702_161319Angefangen mit einer großen Decke oder einem Strandtuch – ich würde eine dickere Lage vorziehen, da der Boden eines Balkons oder einer Terrasse gewöhnlich etwas härter ist, als weicher Sandstrand – mit ein paar Kissen für etwas Extra-Komfort, kreiert man sich eine kleine Wohlfühloase …

Was am Urlaubsstrand eine gute Idee ist, sollte auch auf Balkonien nicht fehlen: ein gutes Buch oder ein paar Magazine, wenn man Alleinunterhalter ist oder ein tragbarer Lautsprecher für Smartphone/ mp3-Player um eine kleine Party mit den Mädels zu schmeißen! IMG_20150702_161400

Erfrischungsgetränke gehören natürlich genauso dazu. Vor allem fruchtige, leichte Getränke mit nicht zu viel Zucker sind für die ausreichende Flüssigkeitszufuhr perfekt. Mein schnelles und erfrischendes DIY besteht aus etwa einem Drittel frisch gepressten Orangensaft und abgekühltem Waldbeerentee, dazu Eiswürfel, ein paar frische Minzblättchen und bunte Strohhalme.
Super für Liebhaber von spritzigen Getränken und genauso einfach ist die Kombination von Zitronensaft, Vanillesirup und Mineralwasser mit Minzeblättchen.
Wenn es ein paar Umdrehungen sein dürfen, finde ich die Klassiker Aperol Spritz und Hugo einfach unschlagbar! IMG_20150702_161330
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Um das Urlaubsfeeling zu perfektionieren darf das passende Outfit nicht fehlen. Im Urlaub gehen wir zu kurzen Hosen und strahlenden Farben über. Ein Outfit zu dem mich die Mädels von sPOTTlight inspiriert haben, seht ihr hier – die Latzhose ist dieses Jahr für mich unschlagbar, eigentlich könnte man sie noch auf meine Sommer Must Have-Liste setzen! Um ein bisschen Farbe abzubekommen, musste natürlich auch ein (neuer) Bikini her.IMG_20150702_162008

IMG_20150702_161948Bikini von Some Days Lovin via asos
Jeans-Latzhose von Noisy May via Zalando
Pantoletten von Birkenstock, Madrid via Zalando

IMG_20150702_162206Viel Spaß bei eurem nächsten Balkonien-Aufenthalt! Ich freue mich, wenn ihr Bilder von eurer Wohlfühloase via Instagram mit meinem Namen taggt (@liebewasist) …

Was ist euer liebstes Sommergetränk? Und was darf im Urlaub am Strand oder auf Balkonien auf keinen Fall fehlen?