Why It’s So Important to Embrace Being Alone

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Es ist schon ein paar Jahre her, da fand ich mich hübsch zurecht gemacht in einem Lokal wieder um auf ein Blinddate zu warten. Er ist nie aufgetaucht. Und ich habe mich plötzlich einsam und armseelig gefühlt, dass ich mich auf so eine Sache eingelassen habe – etwas dass ich normalerweise nie machte. Natürlich rauschen einem erstmal eine Menge negativer Gedanken durch den Kopf. Das Gefühl alleine aus dem Restaurant zu gehen war schon fast demütigend und für diesen Moment wollte ich einfach nur alleine sein. In dem Moment als ich zu Fuß nach hause ging statt die Bahn zu nehmen, die Dunkelheit im Nacken, habe ich tief in mir gemerkt, dass die Einsamkeit genau das war, was ich brauchte.

Während ich FOMO (The Fear Of Missing Out) durchaus als etwas positives erlebt habe und dankbar für die vielen Erlebnisse und Erfahrungen bin, gab es auch immer wieder diese Tage, an denen ich mir wünschte mehr Zeit für mich selbst zu haben.
Einfach mal eine Einladung auszuschlagen und die Zeit lieber für sich selbst zu nutzen und sei es nur um sich die Nägel zu lackieren während man Klischee behaftete Filme schaut.

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Natürlich hassen wir das Gefühl allein zu sein von Zeit zu Zeit – denken wir nur an die Phasen von Liebeskummer nach einer Trennung; gut dass wir da unsere beste Freundin an der Seite haben.
Ich habe aber das Gefühl, dass eine regelrecht Panik herrscht, davor ohne unsere Freunde, die Familie oder einen Partner zu sein – jemanden der unsere Hand hält. Alleine an ferne Orte zu verreisen jagt den meisten von uns Angst ein. Wir haben Angst unser Leben ohne eine greifbare Schulter zum anlehnen zu leben, weil wir Angst haben nicht stark oder gut genug zu sein um auf eigenen Füßen zu stehen.

Ich finde dieses Gefühl von Angst in gewisser Weise völlig normal. Aber dieser Widerstand gegen die Angst vor dem Alleinsein an sich ist oft Ursache für enormen Stress. Um uns nicht alleine zu fühlen haben wir ständig den Drang unter Leute zu kommen und Kontakte zu knüpfen, online wie offline – eine tolle Sache, die aber auch ein Limit hat.
Das Geheimnis um diese Angst ins Gegenteil zu kehren? Erkenntnis und Akzeptanz. Man muss dafür bereit sein.

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Wir neigen dazu die Einsamkeit als Gefängnis zu sehen. Aber ganz im Gegenteil ist sie eine befreiende Möglichkeit für die eigene Entwicklung und Erfahrung – eine Möglichkeit sich selber besser kennen und lieben zu lernen.
Wie wohl so viele musste ich diese Erkenntnis erst auf dem harten Weg gewinnen. Viele Jahre lange habe ich immer Angst davor gehabt alleine zu sein, aber durch dieses Schlüsselerlebnis habe ich allmälig meine emotionale Selbstständigkeit gestärkt und inzwischen liebe ich diese Zeit für mich.
Versteht mich nicht falsch: ich liebe es mit meinen FreundInnen zusammen zu sein und auszugehen, auch die Zeit mit meiner Familie ist mir unglaublich wichtig und nicht minder die wunderbaren Kontakte, die ich durch meine Arbeit am Blog und somit in der sozio-medialen Welt geschlossen habe.
Je mehr ich aber mit dem Gefühl von Unsicherheit und Einsamkeit konfrontiert wurde, desto mehr habe ich auch begriffen wie wichtig es für die eigene Entwicklung ist. Es gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, wer wir wirklich sind und was wir im Leben wollen.
Allein zu sein, ist nichts was es zu fürchten gilt, wenn man diese Zeit für sich selbst zu nutzen weiß.

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Fotos via 2 und 4


 
You develop a strengths you need, and didn’t know you had inside
Es ist immer besser auf eigenen Füßen zu stehen, als ständig jemanden an der Seite zu haben, der einen umsorgt. Ist man erst einmal unabhängig, ist es ein Akt der Stärke auf jemand anderen zu vertrauen und keine Schwäche.

Your relationships grow stronger and less codependent
Die Beziehung zu anderen, auch zum eigenen Partner, wird stärker und weniger voneinander abhängig. Wenn wir nicht damit umgehen können alleine zu sein, ist ein harmonisches Miteinander, in dem alle Parteien gleichberechtigt und befriedigt sind, wohl auch kaum möglich.

You learn that aloneness does not mean loneliness
Man lernt, dass Alleinesein nicht gleichbedeutend damit ist, verlassen zu sein. Wir können uns wirklich einsam und verlassen fühlen, wenn wir in einer Menge von Menschen stehen – habt ihr das auch schon mal erlebt? Es ist also weniger die Angst alleine zu sein, die es uns schwer macht, als das Gefühl unter all den anderen da draußen einsam zu sein.

Wie geht ihr mit Einsamkeit um? Habt ihr positive Erfahrungen mit diesem Gefühl gemacht?

5 Habits To Help Maintain a Positive Body Image

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In Zeiten von photogeshoppten Instagram-Profilen ist es manchmal gar nicht so leicht sich von Vergleichen mit anderen und Body-Shaming fernzuhalten. Man öffnet den Feed und wird auf der Stelle von Models und schönen Menschen begrüßt, die nicht einen Millimeter Cellulite zu haben scheinen, dafür aber mindestens ein Six-Pack. Und auch wenn sich die Zeiten Dank Marken wie Happy Size mit ihrer BodyLove Kampagne ändern, ist es noch schwer genug immer dieses positive Bild vom eigenen Körper zu haben. Ich hadere selber manchmal mit mir – selbst Freundinnen, die gesunde, sportliche und schöner Körper haben und für mich ganz und gar perfekt sind, tun das.

Ein gesundes positives Bild vom eigenen Körper erschafft sich nicht über Nacht, aber man kann es sich zur Gewohnheit machen.

Get your mind in a good place
Ein allgemeines Wohlgefühl hängt für mich immer mit der Gemützverfassung zusammen. Stress, Müdigkeit oder Ärger ziehen fast immer eine Abwärtsspirale des Selbstbildes nach sich. Ich versuche jeden Tag so gesund wie möglich zu leben, icht nur meinem Körper zu liebe, sondern auch meinem Geist. Eine gut funktionierende, ruhige Morgenroutine, genug Schlaf und effzient mit meiner Zeit umzugehen, schaffen einen mentalen Raum in dem ich glücklich und zufrieden sein kann.

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Manchmal muss man sich einfach mal ausloggen abschlaten.


 
Balance the negative withe positive
Entscheidend ist es, sich seiner eigenen Gedanken bewusst zu werden. Wann immer dieses Gefühl von Body-Shaming aufkommt, unterdrücke ich es unverzüglich und denke an 3 Dinge, die ich an meinem Körper liebe. Ich nehme mir die Zeit meine Aufmerksamkeit auf genau diese Vorzüge zu richten und meinem Körper „Danke“ zu sagen, weil ich mich überaus glücklich schätzen darf, dass er gesund und stark ist. Negative Gedanken sind reine Zeitverschwengung!

Reward your body
Ich belohne mich gerne mit etwas, dass mir ein gutes Körpergefühl gibt. Das kann eine Yogastunde sein, ein ausgiebiger Spaziergang oder ein entspannendes Bad, vl ist es aber auch einfach die Tasse Tee vor dem Schlafen gehen. Was auch immer dem ein gutes Gefühl verleiht, ist eine sichere Methode um dem eigenen Körper die Liebe zu vermitteln, die er verdient.

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Stock up on healthy groceries
Der schnellste Weg sich schlecht zu fühlen ist schlecht zu essen. Mit einem ausgewogenen gesunden Wocheneinkauf ist dagegen am einfachsten sicherzustelle, dass gut für Körper und Geist gesorgt ist. Ich fühle mich immer am besten, wenn ich auch gut und vor allem gesund esse – und trotzdem gönne ich mir ab und zu ein Dessert, denn meine Vorstellung von einer gesunden Ernährung besteht in einer Balance!

Limit social media
Wenn ich mich mal wirklich nicht wohl fühle, ist es immer noch die einfachtse Sache, eine Auszeit von Social Media zu nehmen. Ich logge mich aus, besinne mich auf meinen Körper bis die Welt wieder besser aussieht. Selbstzweifel wachsen aus den Vergleichen mit anderen und sich in diesem Moment einen Feed anzuschauen, der sich mit den schönsten Fotos schmückt, kann sich nur ungesund auswirken.

Kommen euch diese Body-Image-Zweifel bekannt vor? Wie geht ihr mit solchen Zweifeln um?

Tips For Running a Blog in College

Tips For Running a Blog in College. Advice. 1.pngManchmal ist es gar nicht so einfach für mich den Blog – quasi mein eigenes kleines Start-up-Baby – das Studium und einen Nebenjob unter einen Hut zubekommen, die Zeit für Familie und Freude, die ja auch gepflegt werden will, noch gar nicht mit eingerechnet. Und nicht selten sehe mich ebenfalls der größten Sorge konfrontiert, der sich wohl die meisten Blogger in der weiten Internetwelt dort draußen stellen: nur einen Blog unter vielen zu launchen und nicht „gehört“ zu werden.

Um eine Balance zwischen Unileben, Job und Bloggen zu finden, denke ich, ist es vor allem wichtig, sich selbst nicht zu viel Druck zu machen. Man sollte den Blog in erster Linie für sich selber gründen und einfach mal laufen lassen, um zu sehen was schließlich draus werden kann. Hat man dafür nicht genug Zeit, ist das auch völlig okay. Vielleicht läuft es erst mal eher unregelmäßig bis man den eigenen Rhythmus gefunden hat, aber das gehört alles zu einem Prozess dazu, das Bloggen im wahrsten Sinne zu lernen.

Tips For Running a Blog in College. Advice. 4.jpgDas Leben mit Studium und Job zu koordinieren fordert eine Menge Zeit und Energie. Ein Blog kann dazu im Gegensatz ein sehr gutes Ventil bieten, also wäre der Druck, ihn immer wieder auf der To-Do-Liste abhaken zu müssen, einfach völlig Fehl am Platz.
Außerdem ist es auch immer möglich die Richtung des Blogs zu ändern … ein Blog lebt schließlich in gewisser Weise mit seinem Blogger mit. Er wächst und wird älter, er verändert seinen Stil, seine Interessen, seine Ausdrucksweise.
Niemand schreibt dir auf deinem Blog vor, was du zu posten hast!

Gegen die Angst, den Blog nicht einzigartig gestalten zu können, hilft eigentlich nur Trial and Error. Stellst du sicher, dass deine eigene, einzigartige Stimme und Perspektive auf deinem Blog ihren Platz finden, ist das die beste Vorraussetzung sich von allen anderen zu unterscheiden, auch wenn man dieselben Interessen und Themen vertritt.
In meinem pivaten „Real-Life“ war ich beispielsweise schon immer diejenige, die einen guten Ratschlag parat hatte. Gab es Kummer und Sorgen waren mein offenes Ohr und meine Schulter immer gefragt, genauso wie beim Shoppingbummel mit den Freundinnen oder meiner Schwester für modische Unterstützung. Diesen Weg auch auf meinem Blog einzuschlagen war für mich also eine logische Konsequenz. Finde die Themen, die dich inspirieren, über die du selber gerne ließt und die genau zu dir und deinen Interessen passen. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit wird dein Blog dich und deine Leser und Follower auch über kurz oder lang zufriedenstellen.

Schreibt ihr einen eigenen Blog, dann hinterlasst mir unbedingt einen Kommentar mit euerem Link!
Und wie managed ihr den Blog in eurem Alltag?

Warum der Freund-Freund nicht die beste Freundin ersetzen kann!

Wir haben uns deswegen vermutlich alle schon mal schlecht der besten Freundin gegenüber gefühlt:
Wenn man anfängt einen neuen Typen zu daten, ist das ziemlich aufregend, man möchte die ganze Zeit aufeinanderhängen um das neue Gefühl von Zweisamkeit gemeinsam zu erkunden. Dann passiert es schon mal, dass wir darüber völlig vergessen, dass wir lange nichts mehr mit „den anderen“, unseren FreundInnen, unternommen haben.
Als ich in der Oberstufe meinen ersten festen Freund hatte, war das bei mir genauso. Ich hatte einer Freundin viel zu lange nicht mehr die nötige Zeit „für uns“ eingeräumt und irgendwann äußerte sie ihre Enttäuschung darüber. Jetzt wo ich älter – und wohl klüger – bin, bin ich mir darüber bewusst, wie wichtig es vor allem am Anfang einer Beziehung ist, eine Balance zwischen FreundInnen und Freund zu finden …IMG-20141106-WA017
Dein Partner ist NICHT dein bester Freund!
Das haben wir alle schon mal gehört – dein Freund/ Partner/ Eheman ist dein bester Freund! Auf eine Art ist er das auch, aber er kann dir nicht dasselbe geben, was Freunde dir geben. Man kann nicht alles, was man braucht, von ein und der selben Person bekommen – meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum wir in der Regel mehrere unterschiedliche Freundschaften führen, jede „befriedigt“ ein anderes Bedürfnis oder zumindest auf unterschiedliche Weise. Oder wie stellt man sich einen Mädelsabend in Pyjama und mit Maniküre, Gesichtsmaske, Liebesschnulze mit dem Freund vor? FreundInnen begreifen einen auf eine andere Weise und bringen auch andere Seiten an einem zum Vorschein, die genauso viel Aufmerksamkeit bedürfen wie jene Seiten, die beim festen Freund die Beziehung begleiten. Die Balance zwischen der Zeit mit wichtigen FreundInnen und der Zeit mit dem Partner wirkt sich positiv auf das mentale und emotionale Gleichgewicht aus.

Nimm Rücksicht auf dich selbst!
Es kann schnell geschehen, dass man seine eigenen Bedürfnisse vergisst, wenn man mit jemandem zusammen ist, den man wirklich gern hat. Es ist toll Dinge zu tun, die die andere Person glücklich machen, aber man sollte dabei nicht vergessen auch an sich selbst zu denken – ganz so, wie man es vor dem Start in einem Flugzeug vorgeführt bekommt: du musst zuerst selber deine Maske aufsetzen, bevor du anderen hilfst. Anders ausgedrückt, als erstes solltest du sicherstellen, dass es dir selber gut geht und, dass du glücklich bist, bevor du jemand anderem irgendetwas geben kannst. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, ist der Schlüssel um eine gesunde Beziehung mit jemand anderem zu führen. Zeit mit den besten FreundInnen zu verbringen, ist etwas, dass man nur für sich selbst macht und sollte daher genauso wichtig sein, wenn man eine Beziehung eingeht.

Erhalte dir deine Freiheit!
Da wir gerade in den Zwanzigern herausfinden, wer wir wirklich sind, kann man sich schnell in einer Beziehung verlieren. Es ist auch zu verführerisch mit in die Pläne des anderen einbezogen zu werden, den anderen Freundeskreis kennenzulernen, und an erster Stelle an den Partner zu denken, bevor man an sich selbst denkt. Es ist ziemlich normal für ein Paar zu „wir“ als eine Person zu werden, aber dadurch besteht auch die Gefahr für beide, etwas von sich selbst zu verlieren, ein Stück Persönlichkeit, durch die man sich definiert. Starke, haltende Freundschaften zu führen und aufrechtzuerhalten ist ein sehr guter Weg sich selber treu und individuell zu bleiben. Die eigene Persönlichkeit sollte nicht durch eine Beziehung bestimmt werden. Zeit für Freunde (und alles andere, dass glücklich macht) zu finden, erlaubt es einem die beste, stärkste Version seiner selbst zu sein – was sich sicherlich nur positiv auf die Beziehung auswirkt.

Nachdem ich nun verraten habe, warum es so wichtig ist den besten FreundInnen genügend Zeit einzuräumen, schwinge ich mich auf’s Fahrrad und starte einen Mädels-Grillabend mit meinen zwei besten. Denn auch wenn derzeit kein er zuhause auf mich wartet, wenn ich zurückkomme, sind mir diese Treffen bei all den To do’s in Job und Alltag super wichtig geworden.

Habt ihr schonmal soviel Zeit in eine Beziehung investiert, dass Freundschaften auf der Strecke blieben? Was sind eure Tipps um FreundInnen trotzdem gerecht zu werden?