L♥ve Goa,

IMG_20160313_131833.jpgWährend ich im Flugzeug von Goa über Abu Dhabi nach Düsseldorf saß und diesen Blogpost begann, merkte ich wie all die Eindrücke und Bilder an meinem geistigen Auge vorbeizogen. Ich scrollte in meinem BlackBerry unter dem Ordner „Goa, India“ immer wieder rauf und runter und war so voller Gedanken und Erinnerungen. Diese Reise war ein Abenteuer, dass vor allem viel Inspiration bei mir hinterlassen hat … und wer weiß, vielleicht ja auch bei euch, wenn ihr mir hier und auf Instagram dabei gefolgt seid.

strandverkaeuferin_in_benauim_suedgoa.jpgNeben all den Stränden, die ich besucht habe und dem blauen und türkisfarbenen Meer, dass ich gesehen habe, den Palmen und Kühen, war Goa vor allem eins: bunt. Die Muster, Farben und Stoffe, die es auf den Märkten und bei den vielen und meistens sehr aufdringlichen Strandverkäuferinnen zu sehen und kaufen gab, gefielen mir dabei sehr. Die bunten, portugisischen Häuser und indischen Stofflampen boten ein Meer an Farben … von den Sonnenauf- und untergängen gar nicht zu sprechen.

img_0342.jpgIch habe mich nun zwar nicht unbedingt zu einem Hippiemädchen gewandelt, doch ich denke, dass all das einen Weg in mein Herz gefunden hat und sich bestimmt auf die ein oder andere Weise in meiner Garderobe und meinem Home-Dekor wiederfinden wird. Genauso wie im Essen – ich mochte tropisches Obst und Basmati mit Curry allerdings schon immer ganz gern.

goa-lanterns-handmadeDer Boho-Trend war schließlich nie so ganz aus der Mode und Designs wie Star Mela oder Silvia Gattin machen es uns leicht sie in den Alltag zu integrieren. Ich darf also gespannt sein, was sich aus diesen Inspirationen alles schaffen lässt. Und ihr natürlich auch!

Sind ferne Länder für euch auch so interessant? Welches ist bisher das inspirierenste Land für euch?

L♥ve Goa,

IMG_20160223_083816.jpgWie versprochen kommen nun meine ersten Eindrücke aus Goa und natürlich ein paar Bilder dazu. Wie ich bereits zu Beginn meiner Reise erzählt habe, suche ich mir selten meine Reiseziele aus, sondern sie mich. Ich kann mich also nicht gerade als „Hardcore-Indienreisende“ bezeichnen, eine von denen, die alles was am Ende der Welt liegt oder von oben bis unten zugemüllt ist, als das „richtige“ Indien bezeichnen und Goa eher mit einer Pauschalreise nach Mallorca vergleichen würden. So ähnliche Beschreibungen hörte ich zumindest auf meiner Flugreise nach Dabolim, Goa.

IMG_20160222_134716Was ich aber im Gegenteil sehr spannend an der Westküste finde, ist es gerade, dass auch nicht Indien erprobten Reisenden das Land in einer Art Lightversion näher gebracht wird. So lernte ich zum Beispiel eine nettes britisches Ehepaar in Mumbai kennen. Eva war bereits das siebente Mal auf dem Weg nach Indien, bisher allerdings immer mit Freunden. Ihr Ehemann John hatte das Land bisher gescheut, doch seit dem Ruhestand wurde er reiselustig und wollte Eva begleiten. Also wählten sie den kleinsten Staat aus, um ihre Füße gemeinsam auf indischen Boden zu setzen.
Für mich ist Goa nach dieser einen Woche sehr wohl das „richtige“ Indien, denn dieses Land ist nicht nur riesig, sondern auch ein Schmelztiegel von Kultur, Religion, Sprache und Spiritualität. Und so gehören auch die paradisische Beachside und die Hippiekultur dazu.
IMG_20160222_131957Ich habe Dehli und Mumbai erlebt und auch das laute, volle Kathmandu neben Pokhara, als Ruhepol Nepals. Gerade weil Goa „Indien light“ ist, sehe ich diese Region als einen perfekten Einstieg, so wie Eva und John es gemacht haben. Man kann sich langsam an das Land gewöhnen, dass einen mit seiner Armut, Kriminalität und Unmengen an Müll neben der unglaublich faszinierenden Kultur, den Gerüchen und atemberaubenden Landschaften manchmal in den Wahnsinn treiben kann. Die Menschen in Goa sind freundlich, was in Indien leider nicht überall der Fall ist, wie man bereits an den Flughäfen des Landes bemerken wird.

arambol-hippie-beach-cow-strand-kuh1_editDoch in Goa ist man Touristen eben gewöhnt. Und wenn man keine Lust auf diesen Service hat verfolgt man die Küste weiter Richtung Süden, wo es ruhiger zugeht. Neben Yoga und Beachlife mit Surfen, Wakeboarden, Parasailing oder Tauchen, wird man mit einer Auswahl an frischen reifen Früchten verwöhnt.
Doch ich gebe auch zu, mich nervt das hippiesge Treiben ein wenig. Denn so manches mal fühle ich mich in diesem fremden Land völlig fehl am Platz neben all den spirituellen Gestalten. Dann gönne ich mir eine frische Kokosnuss am Strand und den Ausblick aufs Meer – ich kann mir keinen besseren Ausklang des Tages vorstellen.
Goa bietet also vieles, für jeden etwas: sucht man Partys und Hippieleben, so wird man im Norden, in Arambol fündig, mag man es lieber ruhiger, so sollte man in den Süden reisen.IMG_20160222_132856

Namaste und einen guten Start in die neue Woche.

Wie verbringt ihr euren Urlaub am liebsten – mögt ihr Sightseeing, Party- und Nightlife oder lieber Entspannung?