How to Handle the Pressure of Being a Blogger

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Blogger fotografieren Blogger: in industrieller Location auf dem Areal Böhler.
Foto-Credit by Kati, kationette.com


 
Groß, klein, wohlhabend, pleite, schwarz, weiß, egal welche Art von Blogger jeder individuell ist, man spürt ihn irgendwann immer: Druck!
Mit dem Vormarsch von Social Media in Lichtgeschwindigkeit, ist es manchmal schwer Schritt zu halten. Und wenn man als Blogger versucht immer vorne dabei zu sein, kann das fast bis zum Burnout führen.
 

Eine To-Do-Liste, die nie zu enden scheint

Als Blogger hat man eine „Neverending-To-Do-Liste“, prall gefüllt mit Aufgaben rund um den Blog und Socia Media, Kollaborationen, Kooperationen und nicht zu vergessen, der ständigen Optimierung von Blogdesign, SEO usw.. Um nicht zuletzt zu sagen, manchmal ist das ganz schön überwältigend.

Spürt man mal einen gewissen Aufschwung und die To-So-Liste wird immer kürzer, kommt sogleich das nächste Schlagloch: Instagram verändert zum hundertsten mal seinen Algorhythmus, die Kamera geht kaputt, der Laptop ist viel zu langsam geworden …). Das katapultiert einen quasi wieder an den harten und oft steinigen Anfang; der Druck wird noch größer, noch bessere Dinge zu kreieren.

Wenn ihr also diesen Druck des Blogger-Daseins verspürt, versucht es demnächst mal mit dieser Einstellung:

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Du wirst niemals sein, wie sonst irgendjemand 

Tut mir Leid euch an dieser Stelle direkt schlechte Nachrichten verkünden zu müssen, aber niemand wird wie Chiara Ferragni, Luisa Lion oder Masha Sedgwick sein. Du wirst immer nur der Blogger sein, der DU bist und so wirst du auch immer nur das an deine Leser weitergeben können, was nur DU hast. Damit meine ich, dass jeder Blogger ein Art spezielles Talent hat, so wie er einen speziellen Charakter hat. Jeder ist einzigartig und genau das macht ihn aus – es macht ihn authentisch. Und wenn man dennoch versucht eine „billigere“ Version eines anderen Bloggers nachzubilden, wird das früher oder später gewaltig in die Hose gehen.

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Teile deine individuelle Story, keinen Abklatsch einer Massenserie

Glaubt mir, denn leider gehörte diese Erfahrung auch zu meinem anfänglichen Blogger-Dasein. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was Leser sehen wollen, dass ich vollkommen vergessen habe, dass sie vielleicht genau das nicht suchen. Ich habe andere Blogs gelesen und sah die Hübschen und Erfolgreichen Aviator-Sonnenbrillen tragen, also kaufte ich mir genau so eine. Aber ich war gar kein Aviator-Sonnenbrillen-Typ und so landeten sie schließlich in einer Ecke, bzw. auf ebay.

Was Leser und Follower anspricht ist Authentizität. Der Punkt beim Bloggen ist es, deine ganz eigene, individuelle Story mit ihnen zu teilen, indem du ein realistisches Portrait deines Styles, deiner Persönlichkeit und etwas aus deinem Leben wiedergibst. Wenn man sein Gefühl für Realtität aber verliert, verliert man sich selber unter dem Druck des Bloggens.

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Folge Personen, die authentisch sind 

Ich bin ein großer Befürworter der Authentizität und folge selber nur Bloggern und Influencern, die mich persönlich interessieren und es genauso halten. Ich habe kein Interesse an Personen, die nie einen schlechten Moment haben, die nie aus ihrer Online-Rolle fallen oder die sagen, dass Bloggen so einfach wäre und ihnen der Erfolg nur so zufliegt.
Man sollte schließlich sehen, wenn sich jemand bemüht! Persönlich sehe ich es gerne, dass jemand menschlich ist, genau wie ich selbst, mit Gefühlen wie die meinen und dem typischen „struggle„. Und dazu gehören eben auch haufenweise Outtakes.

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Military-Mantel: Oasis // ähnlicher navyblauer Military-Mantel hier oder hier
Overknees: Buffalo // gleiche schwarze Overknees in Suede-Optik hier
Mütze: Maje // ähnliche Mütze mit Statement hier oder hier
Tasche: Selected Femme (alt) // ähnliche schwarze Mini-Bag hier

 

Step by Step: einen Schritt nach dem anderen

Ich habe mich buchstäblich gefragt, was die eine Sache ist, die mich jeden Tag dazu treibt und fokussiert am Ball zu bleiben. Diese Frage muss man sich unbedingt stellen, denn gibt es diesen Fokus beim Bloggen nicht, sucht man schnell Zuflucht in Social Media, Reality-TV, YouTube etc. was einen von der eigentlichen Sache, dem Bloggen, abhält.

Bevor ihr euch also dazu hinreißen lasst Vergleiche zwischen euch selbst und den anderen zu ziehen, solltet ihr euch fragen, „Was ist die eine Sache, die euch ausmacht, einzigartig macht!?“
Meistens ist der Druck, der uns auf den Schultern liegt, selbstverursacht. Es ist also besser einfach mal einen Schritt zurück zu gehen, tief durchzuatmen und dann wieder nach vorne zu schauen.

Habt ihr diesen Druck auch schon gespürt? Wie seid ihr damit umgegangen?

Experiences You Should Have Before You Turn 30

experiences-you-should-have-before-you-turn-30-liebe-was-ist-lifestyle-advice-besondere-bucket-list-vorsaze-furs-neue-jahr-2017Ich würde mich definitiv zu den Personen der Kategorie „es ist nie zu spät“ zählen. Es ist nie zu spät in eine neue Stadt zu ziehen. Es ist nie zu spät einen anderen Berufsweg einzuschlagen. Es ist auch nie zu spät um Verzeihung zu bitten. Oder eine neue Sprache zu lernen. Das klingt vielleicht wie eine Schönredung, aber ich würde es eher gesunden Optimismus nennen. Die Wahrheit ist doch, das wir nur das eine Leben haben um all die Dinge zu tun, die wir tun wollen. Warum sollte es dafür jemals zu spät sein?

Natürlich gibt es aber auch einige limitierende Faktoren. Wenn man jung ist stehen einem meistens für alles dir Türen offen. Das Leben wird aber etwas komplizierter, je älter man wird. Wir Menschen binden uns und es wird immer schwieriger Pläne zu machen. Es mag den einen oder anderen geben, der über diese Gedanken lächelt – aber bitte ihr lieben Twentysomethings, da ich nun stark auf die dreißig zusteuere, genießt jeden Moment und jede Challenge, die diese Dekade für euch bereit hält. Es ist nie zu spät, aber die beste Zeit ist genau jetzt! Und da wir davon sprechen was man unbedingt machen sollte, bevor die dreißig schlägt, hier sind meine ganz besonderen Do’s and Dont’s für euch:

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Weil mir diese Fotostrecke persönlich so viel bedeutet, bekommt ihr noch ein paar mehr von den Bildern zu sehen.


 

Stop freaking out, wenn du noch nicht jeden der 7 Kontinente bereist hast

Wenn man unbeding auf den Mount Everest will, die Chinesische Mauer sehen und auch das Great Barrier Reef, okay, dann sollte man es tun. Vielleicht aber ist das Interesse viel größer sich Europa anzuschauen oder man hat schlicht nicht das nötige „Kleingeld“. So what? Vielleicht hast du in deinen 30igern einen Haufen Zeit und Geld um die restlichen Kontinente zu bereisen, vielleicht auch nicht – kein Ding.
 

Mache dir selber nicht den Druck mehr Kontakt zu deiner Familie zu haben, wenn sie selber nicht auch auf den Gedanken käme

Wenn Oma und Opa schon immer ganz wohlgesonnen waren oder du mit Tante und Onkel die gleiche Wellenlänge hast, dann solltest du dich definitiv öfter bei ihnen melden. Wenn du aber beispielsweise so wie ich Großeltern hast, die es seit du 14 bist nicht mal mehr schaffen dir zum Geburtstag zu gratulieren oder eine Schwester, die sich nur dann meldet, wenn sie etwas von dir will … es ist keinesfalls deine Pflicht regelmäßigen Kontakt zu dieser Seite der Familie zu halten, nur weil die Gesellschaft es uns eingeprägt hat. Es ist okay.

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Sei stolz , wenn du um halb zwölf einen Müsliriegel isst, als wäre es das perfekte Granola-Frühstück

Frühstück ist etwas Großartiges und gesund, wenn man die Zeit dafür hat. Wenn man aber so wie ich nicht unbedingt ein Morgenmensch ist, bringt es mehr Stress ein ausgewogenes Frühstück zuzubereiten und auch aufzuessen, als einfach etwas auf den Weg mitzunehmen – und im Endeffekt kann das auch nicht gesund sein. Iss wann du kannst.
 

Akzeptiere dass du schön bist, ob du No-Makeup trägst oder alles was deine Makeup-Schublade zu bieten hat

Es ist genauso gut, die Art von Frau zu sein, die kaum Makeup außer gerade mal einen Mascara trägt, wie die, die das Smokey Eye und die rote Lippe bis zur Perfektion beherscht – und natürlich auch alles dazwischen. Mach es wie immer du auch willst (oder probiere dich aus und hab Tage mit und ohne Makeup – so mache ich es gerne!) – du bist und bleibst schön so wie du bist!

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Zeige deinen Feinden Mitgefühl statt Angriff

Komischerweise ist meistens genau das Gegenteil von dem, was einem der Instinkt sagt, wenn man angegriffen wird, das richtige. Es gibt Situationen, in denen man reagieren sollte und damit möglicher Weise jemanden verletzen muss, damit er nicht schlimmeres anstellt. Meistens aber sind Mitgefühl und Kommunikation erfolgreicher als ein direkter Angriff. Den Ärger herunter zu schlucken und einen Anlauf zum Guten zu nehmen ist oftmals sehr effektiv. Und selbst wenn es das nicht ist, es zeigt Stärke. Denn es braucht Mut und Stärke im Konflikt diese Größe zu zeigen. Ohhmm.

Welche Dinge stehen auf eurer Bucket-List?

Making A Classic Appropriate to Winter With Wide Leg Trousers And Woolen Vest

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Dass ich ein absoluter Fan der Culotte war und bin, konntet ihr diesen Sommer und auch im Herbst in diversen Beiträgen sehen.
Keine Frage, Jeans sind super: bequem, casual und in der entsprechenden Kombination auch durchaus bei der Arbeit tragbar. Doch die Hosen mit den weiten Beinen haben es mir eben irgendwie angetan. Nicht nur, dass sie klein gebauten Frauen gut zur Figur schmeicheln, sie sind auch gerade bei dem immer ungemütlicher und kälter werdenden Wetter top für den Alltag zu stylen und unglaublich praktisch. Warum, das verrate ich euch heute!

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Das Update der Culottes: Wide Leg Trousers

Mit den verkürzt geschnittenen Culottes ist bei Temperaturen unter 8 Grad nicht mehr wirklich zu spaßen. Dafür aber umso mehr mit ihrer, im wahrsten Sinne des Wortes, großen Schwester, die Wide Leg Trouser.
Diese Hose ist quasi das Winter-Upgrade des Hosenrocks und macht nicht nur im Business-Bereich einen hervorragenden Job.
Mit der Kälte, die über uns hereinbrach hat die liebe Sara von den Cosmopolitas kürzlich erst einen Beitrag über ihr persönliches Business-Outfit für den Winter gepostet, von dem ich schon schwer begeistert war. Weite Buisnesshose, ein sleeker Rollkragen-Pulli statt strenger Bluse, Ankle-Boots statt Heels und dazu ein schöner schlichter Mantel und der Look ist komplett.

Was ich aber noch viel besser an diesem Businesslook finde: die weiten Hosenbeine erlauben es problemlos noch eine Strumpfhose drunter zu tragen, wenn es so richtig kalt wird! Die Karo-Version mit Bindegürtel erinnert im Bundbereich ein wenig an eine Paperback-Hose wie ihr sie hier gesehen habt (die so heißt, weil sie High Waist ist und dabei oben so aussieht, als würde man eine Papiertüte mit einem Band zubinden), die Hosenbeine sind jedoch weiter geschnitten.

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Business-Look im Alltag mit der Allround-Hose

Die Stoffhosen haben dieses Jahr ihren absoluten Höhepunkt erlebt und den Businesslook inzwischen auch in den Alltag integriert. Ich muss zwar nicht unbedingt jeden Tag in einem Business-Outfit unterwegs sein, fühle mich aber dennoch sehr wohl darin. Für einen formelleren Look würde ich auch zu Ankleboots greifen oder wenn die Temperaturen es erlauben, zu Heels. Meine Tragevariante ist mit den weißen Plateau-Sneakern dafür nicht weniger seriös. Die weite Hose allein macht ja schon einen guten Job.

Das absolute Styling-Must-Do aber für mich: der Saum muss lang genug sein. Ich persönlich mag es am liebsten, wenn er nur ein paar Millimeter über dem Boden endet und so komplett mit dem Schuh abschließt. Unter sie kann man bequem ein Paar warme Wollsocken ziehen und keiner wird es sehen!

making-a-classic-appropriate-to-winter-with-wide-leg-trousers-woolen-vest-liebe-was-ist-style-advice-lookbook-fashion-27Wide Leg Trousers – Asos/ ähnlich via Native Youth
Rollkragenpulli in Offwhite – Oasis
Lange creme farbene Wollweste mit Bindegürtel – Oasis
Vegane Handtasche – Matt& Nat/ ähnliches Modell
Weiße Plateau-Sneaker – Vagabond/ ähnlich via Mango
Nägel: Essie Chocolate Cakes

Wie findet ihr Buisness-Looks im Alltag? Seid ihr auch Fan von weiten Hosen?

How to Stop Overthinking And Start Doing


 
Sich Gedanken um eine Sache zu machen kann Segen und Fluch zu gleich sein. Während die einen darin eine Art der Problemlösung sehen, entfernt es andere vom Hier und Jetzt und kann eine gewöhnliche Situation völlig verzerren und das widerum ist völlig überflüssig, unproduktiv und teilweise absolut irrational.

Oft genug muss ich mich sekber als „Overthinker“ bezeichnen und das Internet zeugt davon, dass ich nicht die einzige bin, die anfällig ist für diese Art des Nachsinnens. Als nächstes werden einem dann Ratschläge gegeben wie „Schreib deine Gedanken nieder“, „plane Zeit für’s Nicht-Denken ein“ und „lenk dich mit Meditationsübungen oder Sport ab“.
Obgleich jede Art von Übung etwas positives für den Geist haben mag, scheinen sie mir persönlich unpraktisch für den Alltag. Wann bitte solle ich mir Zeit nehmen NICHT zu denken!?
Ich musste definitiv eine praktikablere Lösung für dieses Problem finden. Die Überlegung ist also, warum es für mich so störend ist, so viel über alle möglichen Dinge nachzudenken. Davon abgesehen, dass es zu Schlafproblemen führt, die im Gegensatz jedoch durchaus mit Meditation zu beheben sind, hält es mich vor allem davon ab, Dinge wirklich zu tun – ich denke daran zurück, wie lange ich gebraucht habe diesen Blog zu starten, nur aus dieser Problematik heraus!

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Die Strategie hieß also: handeln statt nur darüber nachzudenken!
Was habe ich für Zeit damit verbracht, mich zu fragen, ob ich z.B. diesen oder jenen Pulli kaufen soll oder nicht – und wenn ja, in grau oder weiß??? Und das waren nur die oberflächlichen Fragen …
Doch wenn selbst die kleinste Entscheidung zu einer Stunden langen Überlegung führt, wird es Zeit den Entscheidungsfindungsprozess zu optimieren!


 

Es ist nicht alles so schlecht wie es scheint

Ich habe angefangen mutiger und mir darüber bewusst zu werden, dass falsche Entscheidungen auch zum Leben dazu gehören – nicht umsonst gibt es eine 30-tägige Umtauschfrist.

Bedauern und Schuldgefühle fordern einen erheblichen Tribut für unser Wohlbefinden. Realistisch betrachtet sind wir aber machtlos unsere eigene Vergangenheit zu ändern, selbst wenn wir noch so viel Zeit damit verbringen darüber nachzudenken. Wir sollten unsere Gedanken also lieber auf die Gegenwart lenken. Selbstzerstörerische Gedanken sind völlig fehl am Platz, wenn wir den Fokus darauf legen, jeden Tag besser und produktiver zu machen.

Es ist schließlich nicht alles in Stein gemeißelt, nicht schwarz oder weiß. Manches was wie ein furchtbares Problem scheint, erweist sich im Nachhinein vielleicht wie ein Segen, denn nicht alles zeigt sich im Inneren wie von außen betrachtet. Man sollte eine Situation nicht immer gleich beurteilen, während sie sich noch entwickelt. Manchmal muss die Zeit erst zeigen, ob etwas gut oder schlecht ist. Und am Ende sollte man sich auf die Dinge konzentrieren, die sich als positiv herausstellen, anstatt sich mit den weniger guten im Nachhinein noch lange aufzuhalten.

Neigt ihr auch dazu über manche Dinge zu viel nachzudenken? Was ist eure Strategie dagegen?

How to Spread Love And Make The World a Better Place

how-to-spread-love-and-make-the-world-a-better-place-liebe-was-ist-lifestyle-advice-liebe-schenken-freude-gluck-2Gerade in letzer Zeit hat sich doch eine Menge Hasse und Negativität in der Welt breit gemacht und so ist es nicht verwunderlich, wenn man sich am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen und Welt einfach Welt sein lassen möchte, ohne daran teilzunehmen. Und selbst wenn wir die jüngsten Ereignisse von Politik und Weltgeschehen mal außer Acht lassen, ist das Leben doch schon stressig und hektisch genug. Ein bisschen mehr Liebe und Freude können nicht schaden – erst recht nicht im grauen November! Denn wie sagt man so schön: Dunkelheit kann man nicht mit Dunkelheit bekämpfen – das schafft nur Licht. Und Hass kann man nicht mit Hass bekämpfen – nur Liebe vermag das!

Deswegen  gibt es heute hier in Kurzform ein paar Anregungen, wie man mit kleinen Gesten die Welt zu einem besseren Ort machen kann.

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Foto Credit by Sarah: Framboise Fashion


  

Einen Gang runterschalten

Wenn wir durch den stressigen Alltag und unsere To-Do-Liste hasten merken wir manchmal gar nicht, was um uns herum noch passiert. Und so merken wir auch oft genug gar nicht, dass es anderen genauso geht wie uns. Einfach mal einen Gang runter zu schalten wirkt aber wahre Wunder: wir reduzieren unseren eigenen Stress und könnten andere in der Warteschlange einfach vorlassen und sie so zum lächeln bringen.

 

Es gibt immer jemanden, dem es schlechter geht

Wenn uns jemand auffällt, der geknickt wirkt, ist es eine schöne Geste einfach Hallo zu sagen. Die Hälfte unserer Zeit sind wir so sehr mit unseren eigenen Problemen beschäftigt, dass wir gar nicht bemerken wie schlecht es anderen möglicherweise geht. Und sind wir mal ehrlich, es gibt immer jemanden, dem es schlechter geht als uns selbst!

 

Kleine Aufmerksamkeiten verschenken

Fällt euch jemand ein, der nicht so viel Anerkennung bekommt, wie er es verdient oder einfach ein bisschen Liebe gebrauchen könnte? Eine kleine Aufmerksamkeit kann Wunder wirken. Wichtig ist nur, dass die Person sie anonym bekommt, damit dabei nicht das Gefühl erzeugt wird, etwas schuldig zu sein. Stattdessen wird sich der oder die Beschenkte einfach darüber freuen, dass jemand an ihn/ sie gedacht hat.


  

Zuhören

Oft hängen wir eigentlich unseren eigenen Gedanken nach während wir anderen zuhören – der nächste Termin, die Einkaufsliste oder einfach was wir als nächstes zum Gespräch beitragen können. Es macht allerdings einen riesen Unterschied, wenn man seinem Gesprächspartner wirklich zuhört, statt einfach nur die eigenen Erzählungen los werden zu wollen.

 

Wertschätzung ist unbezahlbar

Es ist so einfach jemandem zu sagen, dass man den Lippenstift oder das Shirt, dass er trägt, toll findet – und das sollte man auch ruhig weiter so machen! Dieser Person aber ein Gefühl von Wertschätzung zu geben, ist unbezahlbar. Kollegen verdienen es, dass man sie für gute Ideen lobt, genauso wie Freunde gerne für etwas gebraucht werden, worin sie gut sind.

 

Ich hoffe diese kleinen Anregungen bringen euch und eurer Umwelt ein bisschen Freude in den Alltag! Welche Ideen habt ihr um ein wenig Liebe zu verschenken?

Why It’s So Important to Embrace Being Alone

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Es ist schon ein paar Jahre her, da fand ich mich hübsch zurecht gemacht in einem Lokal wieder um auf ein Blinddate zu warten. Er ist nie aufgetaucht. Und ich habe mich plötzlich einsam und armseelig gefühlt, dass ich mich auf so eine Sache eingelassen habe – etwas dass ich normalerweise nie machte. Natürlich rauschen einem erstmal eine Menge negativer Gedanken durch den Kopf. Das Gefühl alleine aus dem Restaurant zu gehen war schon fast demütigend und für diesen Moment wollte ich einfach nur alleine sein. In dem Moment als ich zu Fuß nach hause ging statt die Bahn zu nehmen, die Dunkelheit im Nacken, habe ich tief in mir gemerkt, dass die Einsamkeit genau das war, was ich brauchte.

Während ich FOMO (The Fear Of Missing Out) durchaus als etwas positives erlebt habe und dankbar für die vielen Erlebnisse und Erfahrungen bin, gab es auch immer wieder diese Tage, an denen ich mir wünschte mehr Zeit für mich selbst zu haben.
Einfach mal eine Einladung auszuschlagen und die Zeit lieber für sich selbst zu nutzen und sei es nur um sich die Nägel zu lackieren während man Klischee behaftete Filme schaut.

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Natürlich hassen wir das Gefühl allein zu sein von Zeit zu Zeit – denken wir nur an die Phasen von Liebeskummer nach einer Trennung; gut dass wir da unsere beste Freundin an der Seite haben.
Ich habe aber das Gefühl, dass eine regelrecht Panik herrscht, davor ohne unsere Freunde, die Familie oder einen Partner zu sein – jemanden der unsere Hand hält. Alleine an ferne Orte zu verreisen jagt den meisten von uns Angst ein. Wir haben Angst unser Leben ohne eine greifbare Schulter zum anlehnen zu leben, weil wir Angst haben nicht stark oder gut genug zu sein um auf eigenen Füßen zu stehen.

Ich finde dieses Gefühl von Angst in gewisser Weise völlig normal. Aber dieser Widerstand gegen die Angst vor dem Alleinsein an sich ist oft Ursache für enormen Stress. Um uns nicht alleine zu fühlen haben wir ständig den Drang unter Leute zu kommen und Kontakte zu knüpfen, online wie offline – eine tolle Sache, die aber auch ein Limit hat.
Das Geheimnis um diese Angst ins Gegenteil zu kehren? Erkenntnis und Akzeptanz. Man muss dafür bereit sein.

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Wir neigen dazu die Einsamkeit als Gefängnis zu sehen. Aber ganz im Gegenteil ist sie eine befreiende Möglichkeit für die eigene Entwicklung und Erfahrung – eine Möglichkeit sich selber besser kennen und lieben zu lernen.
Wie wohl so viele musste ich diese Erkenntnis erst auf dem harten Weg gewinnen. Viele Jahre lange habe ich immer Angst davor gehabt alleine zu sein, aber durch dieses Schlüsselerlebnis habe ich allmälig meine emotionale Selbstständigkeit gestärkt und inzwischen liebe ich diese Zeit für mich.
Versteht mich nicht falsch: ich liebe es mit meinen FreundInnen zusammen zu sein und auszugehen, auch die Zeit mit meiner Familie ist mir unglaublich wichtig und nicht minder die wunderbaren Kontakte, die ich durch meine Arbeit am Blog und somit in der sozio-medialen Welt geschlossen habe.
Je mehr ich aber mit dem Gefühl von Unsicherheit und Einsamkeit konfrontiert wurde, desto mehr habe ich auch begriffen wie wichtig es für die eigene Entwicklung ist. Es gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, wer wir wirklich sind und was wir im Leben wollen.
Allein zu sein, ist nichts was es zu fürchten gilt, wenn man diese Zeit für sich selbst zu nutzen weiß.

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Fotos via 2 und 4


 
You develop a strengths you need, and didn’t know you had inside
Es ist immer besser auf eigenen Füßen zu stehen, als ständig jemanden an der Seite zu haben, der einen umsorgt. Ist man erst einmal unabhängig, ist es ein Akt der Stärke auf jemand anderen zu vertrauen und keine Schwäche.

Your relationships grow stronger and less codependent
Die Beziehung zu anderen, auch zum eigenen Partner, wird stärker und weniger voneinander abhängig. Wenn wir nicht damit umgehen können alleine zu sein, ist ein harmonisches Miteinander, in dem alle Parteien gleichberechtigt und befriedigt sind, wohl auch kaum möglich.

You learn that aloneness does not mean loneliness
Man lernt, dass Alleinesein nicht gleichbedeutend damit ist, verlassen zu sein. Wir können uns wirklich einsam und verlassen fühlen, wenn wir in einer Menge von Menschen stehen – habt ihr das auch schon mal erlebt? Es ist also weniger die Angst alleine zu sein, die es uns schwer macht, als das Gefühl unter all den anderen da draußen einsam zu sein.

Wie geht ihr mit Einsamkeit um? Habt ihr positive Erfahrungen mit diesem Gefühl gemacht?

3 Ways to Jump Start Your Job Search

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Jeder der schon mal auf Jobsuche war kennt das vermutlich: man updated und optimiert den Lebenslauf wütet im Internet auf der Suche nach neuen Stellenanzeigen und verbringt schlaflose Nächte damit sich zu wundern, warum keine Antwort kommt. Die meisten Unternehmen aber bekommen hunderte von Bewerbungen auf eine Stelle. Der Wettbewerb ist also größer denn je und deswegen ist es Zeit die Bemühungen etwas anzukurbeln. Heute erfahrt ihr wie ihr die Jobsuche in Schwung bringt und euren Beautyschlaf zurückgewinnt – und euch so vielleicht euren Traumjob angelt.

Tell everyone
Wortwörtlich: erzähl es jedem! Es ist egal, ob du dich wie ein kaputtes Kassettenband in Dauerschleife anhörst. Der Punkt ist, ich wette jeder, der dir zugehört hat, kann sich daran erinnern. Es geht darum sich immer und immer zu wiederholen, so wie es beispielsweise auch bei der Werbung funktioniert. Man hört sie immer und immer wieder und eigentlich ist es schade, dass man sich erst daran erinnert, wenn es einem fast schon aus den Ohren wieder herauskommt.
Und genau das gleiche gilt auch für die Arbeitssuche. Man möchte schließlich, dass sich Leute daran erinnern, dass man „available“ ist. Wenn sie dann von einer freien Stelle hören oder sich eine Möglichkeit ergibt, weiterempfohlen zu werden, denken sie automatisch an das kaputte Kassettenband.
Es funktioniert wie die Suche nach Jobs auf vielen Online-Portale. Auch hier muss man seine Anzeige oder Lebenslauft ständig aktualisieren, damit man von der Jobbörse mehr Visibilität bekommt bzw. damit man nicht ganz nach hinten rutscht. Auch wenn man nur hier und da einen Punkt oder Beistrich ändert, für das Portal ist eigentlich nur wichtig, dass überhaupt ein neues Update gespeichert wird. Und je mehr Visibilität euch die Jobbörse schenkt, desto höher auch die Wahscheinlichkeit, vom einem interessanten Arbeitsgeber bemerkt zu werden.

Der Schlüssel dabei ist aber, dass man auch Mitmenschen davon erzählen sollte, die nicht unbedingt offensichtlich relevant für die eigene Jobsuche erscheinen mögen. Wir sind heutzutage so gut vernetzt. Man muss sich nur mal vorstellen, wie unterschiedlich die eigenen Freunde innerhalb eines Freundeskreises sind. In meinem engen Freundeskreis gibt es beispielsweise eine Politikerin, eine Lehrerin, eine Juristin und einen Informatiker. Zwischen uns Fünfen könnten die Berufswelten unterschiedlicher nicht sein und es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

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Be specific
Wenn man die Nachricht über die eigene Jobsuche verteilt, sollte man dabei die Details nicht vergessen. Erzähle nicht nur deinen Facebook-Freunden und den Freunden deiner Eltern, dass du einen neuen Job suchst. Erzähle ihnen auch, dass du zum Beispiel eine „Einstiegstelle als Texterin, möglichst in einem kleineren Unternehmen in Berlin“ suchst. Wenn du deine Jobsuche so zielgerichtet wie möglich beschreibst, denn sie gelangt so schneller ins Bewusstsein des eigenen Netzwerkes. Möglicherweise hört man ja selber ständig von neunen Stellen, vergisst dabei aber, dass diese oder jene Freundin gerade genau nach diesem Job sucht. Hat man aber von dieser einen Freundin gehört, dass sie genau diese ein Stelle sucht, leuchten sofort die Alarmglocken!

Always be on the job hunt
Und das ist ein Tipp, den ich euch wärmstens ans Herzen legen möchte! Wenn man eine befristete Stelle hat oder eine, die früher oder später karriere-technisch in eine Sackgasse führt, ist das schlimmste was man machen kann einfach nur abzuwarten bis der Vertrag ausläuft oder man kurz vor dem Boreout steht, weil man einfach nicht mehr weiterkommt. Deswegen ist die Jobsuche auch selber ein „Fulltimejob“. Und was denkst du, wie vieviel Energie für die Stellensuche noch ürbig ist, wenn der größte Teil der Energie für einen Job draufgeht, den man eigentlich hasst?

3-ways-to-jump-start-your-jib-search-liebe-was-ist-lifestyle-advice-work-balance-fashion-lovestyle-32Schwarzer Grobstrickpulli mit Turtleneck – Kauf dich glücklich/ ähnlich via Zalando Essentials
Mom-Jeans im Used-Look – Asos Petite/ oder Regular
Navy-blauer ärmelloser Wollmantel – Missguided/ ähnlich via Dorothy Perkins
Spitze Slingpumpumps mit Blockabsatz – Miss KG
 

Man sollte also in gewisser Weise immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sein und nicht darauf warten, dass es zu spät ist. So ergeben sich mehr Berufsmöglichkeiten und eine größere Chance genau den Job zu finden, den man wirklich will. Und am Ende verbringt man auch weniger schlaflose Nächte damit, den Lebenslauf anzupassen, obwohl man nicht mal ein Vorstellungsgespräch hatte.

Habt ihr noch wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche? Wie geht ihr bei der Suche nach einer Stelle vor?

5 Habits to Break in Your Twenties

 


 
In einer ganzen Menge Artikeln und Blogposts geht es darum positive Gewohnheiten in das eigene Leben zu integrieren. Während ich dies Gewohnheiten äußerst nützlich finde, denke ich aber auch, dass es genauso wichtig ist, andere Angewohnheiten loszuwerden. In der Zeit, in der wir von der Schule abgehen und uns beruflich in Richtung einer Ausbildung oder eines Studium orientieren, gehört es einfach dazu, herum zu experimentieren, Spaß zu haben und sich selber kennenzulernen, genauso wie reifer zu werden. Irgendwie steckt man noch zwischen Jugend und Erwachsensein – eine Übergangsphase also, was gute und schlechte Seiten hat.

Meine Zwanziger waren eine wahnsinnig tolle Zeit, ich habe aber auch eine Menge darüber gelernt, was mir wichtig ist, meine Gesundheit, meine Familie und glücklich zu sein. Nun steuere ich geradewegs auf die dreißig zu und ich bin tatsächlich froh, dass es ein paar Angewohnheiten gibt, die ich hinter mir lasse.

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1. Binge drinking
Ich bin nicht stolz darauf, aber das haben wohl die meisten von uns durchgemacht – zumindest hat meine liebe Mutter mir das auch bestätigt. Es fing in der Oberstufe an und dauerte auch noch einige Jahre während meiner Ausbildung an. Nicht nur, dass es eine gefährliche und teure Angelegenheit ist, sich immer wieder die Kante zu geben, es ist auch super schlecht für den eigenen Körper! Es gibt einfach überhaupt keinen Grund sich so zu betrinken, dass man sich nicht einmal mehr daran erinnert.
Keine Frage, ich stoße nach wie vor gerne mit Freunden an oder trinke ein Glas Wein zum Familienessen – zum Genuss und nicht um es mit meiner Leber oder meiner Moral zu weit zu treiben.

2. Being indecesive
Viele Jahre war ich eine der unentschlossensten Personen, die mir heute noch in den Sinn kommen. Ich fand aber irgendwann heraus, dass meine Unentschlossenheit viel damit zu tun hatte, dass ich es immer versucht habe allen recht zu machen. Anstatt lieber auf mein eigenes Bauchgefühl zu hören, habe ich mich von der Meinung anderer allzu oft beeinflussen lassen. Inzwischen habe ich gelernt die Wertungen anderer weitegehend auszublenden, auf meinen Instinkt zu hören und gehe viel bewusster mit mir und meiner Umwelt um.


 
3. Saying „Yes“ just because
Weil ich es immer allen versucht habe recht zu machen, habe ich auch eine Menge Zeit damit verbracht „Ja“ zu Dingen zu sagen, an denen ich eigentlich gar kein Interesse hatte. Ich kann es gar nicht zählen, wie oft ich ja zu etwas gesagt habe, dass ich in letzter Minute eh wieder absagen wollte. Inzwischen habe ich keine Angst mehr davon andere zu enttäuschen. Am Ende müssen wir tun was am besten für uns selbst ist. Wenn „nein“ zu sagen dafür die beste Option ist, dann sollte es auch offenherzig so kommuniziert werden und nicht erst auf den letzten Drücker.

4. Not getting enough sleep
In meiner Jugend habe ich gefühlt nur geschlafen. In meinen Zwanzigern dagegen gar nicht mehr. Zwischen Arbeit, dem Versuch als Erwachsene Verantwortung zu übernehmen, ausgehen und Freunde treffen, gibt es noch eine Menge mehr als zu schlafen. Meinen Schlaf habe ich eine lange Zeit sehr vernachlässigt. Wir werden aber alle nicht jünger und inzwischen komme ich kaum eine Nacht ohne 8 Stunden Schlaf aus. Mein Körper und mein Geist scheinen diese Zeit wirklich zu brauchen, also räume ich dem auch Priorität ein.

5. Overspending
Geld sparen war ehrlich gesagt nie so meine Sache, aber wenn ich an mich Anfang zwanzig zurückdenke, schaudert es mir wirklich. Das erste selbst verdiente Geld habe ich an Unmengen Klamotten (und leider keine der hochwertigen Sorte), unnötigen Beautyprodukten und beim  auswärts Essen verloren. Es fühlt sich so viel besser an, diese verschwenderische Art hinter sich zu lassen. Ich gebe natürlich immer noch Geld für schöne Dinge aus, aber eben bewusst und lieber für Hochwertiges.

Alle schlechten Angewohnheiten habe ich sicher noch nicht aus meinem Leben eleminiert. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch – mit Fehlern – und habe hoffentlich noch genug Zeit um damit fertig zu werden.

Hattet ihr früher auch solche Gewohnheiten, über die ihr froh seid, sie abgelegt zu haben?

Live Lessons I’ve Learned Through Blogging – So Far

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Einen eigenen Blog zu schreiben scheint so einfach, nicht wahr?

Lange bevor ich diesen Blog auf die Beine gestellt habe, war ich bereits in der Bloggerwelt zu hause. Als stumme Leserin. Ich habe Liebe was ist völlig ahnungslos von jeglichen Social Media-Skills oder Content-Management begonnen, von fotografischem Wissen oder Webdesign ganz zu schweigen. Diesen Blog zu betreiben bedeutet für mich eine Menge fantastischer Erfahrungen zu machen. Aber auch Selbstzweifel, Selbstkritik und Angst.

Offen gestanden, weiß ich aber auch schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt Liebe was ist nicht zu haben! Es ist so viel mehr, als euch jede Woche Ratschläge zu geben, euch meinen aktuellen Lippenstift-Favoriten zu zeigen oder was ich wie zu welcher Jahreszeit kombiniere. Es ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden, ein Ventil für meine Kreativität und meine Gedanken und auch eine Art Instrument, dass mir geholfen hat über mich selbst hinaus zu wachsen und zu lernen. Dinge, die ich so in keiner Ausbildung oder keinem Studium gelernt hätte.

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Don’t ever underestimate yourself
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass ich die eine Kooperationsanfrage in meinem Email-Postfach fand. Natürlich war ich ein bisschen aufgeregt mit dieser Marke zu kooperieren, denn es war einfach ein ziemlich cooles Gefühl zu wissen, dass ein größeres Unternehme dir Aufmerksamkeit schenkt. Der Haken an der Kooperationsanfrage aber war, dass ich ein Advertising für dieses Unternehmen schreiben sollte, umsonst. Und auch ohne dass mir Produkte dafür zur Verfügung gestellt wurden. Wie aber sollte ich über eine Marke schreiben, deren Produkte ich noch nicht einmal selbst getestet hatte? Das war auch genau das was ich Ihnen auf die Anfrage antwortete, natürlich nicht ohne mich zu bedanken, dass sie mich kontaktiert und Interesse an meinem Blog hatten.

Das war das erste mal, dass ich eine PR-Anfrage mit einem „Nein“ beantworten musste. Am nächsten Tag aber bekam ich „Du hast nicht mal 500 Instagram-Follower, glaubst du wirklich du wärest in der Position zu verhandeln?“ als Antwort zu lesen – wie unprofessionell das ist, sei mal dahingestellt, aber es hat mich auch wahnsinnig geärgert.
Wenn ich ihre Bedingungen nicht erfüllen konnte, warum hatten sie mich dennoch kontaktiert? Offensichtlich musste ihnen etwas an meinem Blog gefallen haben. Das war der Punkt, an dem ich gelernt hatte, dass man sich nie selber unterbewerten sollte. Man sollte sich seines eigenen Wertes immer bewusst sein und sich von anderen nicht entmutigen lassen.  Ich habe diesen Blog so viel investiert – Zeit, Nerven, Equipment (und es folgt sicher noch mehr) – um neben Vollzeitstudium und Job meine Beiträge zu realisieren. Und auf diese Inhalte bin in stolz. Es geht für mich nicht darum, mit haufenweise Samplern überhäuft zu werden. Ich möchte mich auch nicht verpflichtet dazu fühlen über ein Produkt zu schreiben, dass ich noch nicht mal ausprobiert habe. Manchmal muss man“Nein“ zu guten Dingen sagen, damit „Ja“ zu noch besseren sagen kann.

Trying new things can be fun
Dinge zu tun, die einem Angst bereiten und unbequem sind, ist tatsächlich etwas gutes. Denn wenn man etwas neues über sich herausfindet, wächst man.
Ich war eigentlich nie jemand, der sich vor der Kamera wohlfülte. Meine ersten Outfit-Posts waren die absolute Herausforderung, nicht nur für mich! Und inzwischen ist es so eine Bereicherung. Ich probiere neue Styles aus, kombiniere immer wieder neu und liebe das Spiel mit der Mode mehr denn je.

Ein anderer Fakt ist, dass es mir nicht leicht fällt Freundschaften zu schließen. Auch Beziehungen zu pflegen viel mir immer recht schwer. Das Bloggen hat mich beides gelehrt, in meiner eigenen Geschwindigkeit und zu meinen eigenen Bedingungen. Ich habe gelernt mich mit anderen zu connecten und neue Freundschaften aufzubauen – on- und offline.

 

It’s okay to make misstakes
Im Grunde hatte ich immer große Angst etwas falsch zu machen. Aber Fehler sind der beste Weg um zu lernen. Bloggen ist eines dieser Dinge, über die man mehr und mehr dazu lernt, je tiefer man in die Sache eintaucht. Man muss in gewisser Weise für sich herausfinden, was am besten funktioniert. Und das klappt naturgemäß kaum ohne Fehler zu machen.
Wenn ihr euch bei einem Fehler auch öfter selbst kritisiert, habt ihr sicher schon gemerkt, dass das eigentlich überhaupt nichts bringt – es macht die Situation eher schlechter. Es ist besser gegen diesen Perfektionismus anzugehen und die Fehler anzunehmen. Die Tatsache, dass wir Fehler machen, macht uns authentisch und einzigartig. Also vergeben und drüber hinwegkommen.

You can’t wait for that perfect moment to come
Die Idee, Liebe was ist zu starten, entstand eigentlich schon viele Jahre früher. Mein Kopf war schon lange voller Ideen, ich habe sie nur nie in die Tat umgesetzt. Ich wollte, dass der Blog perfekt wird. Wollte schöne Fotos haben, ein tolles, individuelles Layout und einzigartige Beiträge. Und deswegen habe ich nie vorher damit angefangen. Es hat mich frustriert, dass meine Fotos nie so wurden, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich hatte keine Ahnung von WordPress und Blogdesign. Die Wahrheit ist aber, der einzige Weg diese Skills zu lernen, ist damit anzufangen. Wenn ich nicht über meinen perfektionistischen Spleen gesprungen wäre, hätte ich mir etwas entscheidendes in meinem Leben entgehen lassen, etwas dass ich leidenschaftlich gerne mache, dass mein Leben so bereichert.

Ich denke, dass viele von uns ihre Zeit damit vertun, auf etwas zu warten. Den perfekten Moment wird es aber nie geben, wenn man darauf wartet. Mein Rat? Wartet nicht! Wenn ihr etwas wollt, dann fang jetzt damit an.

Was habt ihr durchs Bloggen gelernt? Seid ihr zufrieden mit eurem Blog?

In Favour Of FOMO: Why Every Girl Needs To Experience The Fear Of Missing Out

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Wenn es eine Sache gibt, für die unsere Generation wahrscheinlich berühmt ist, dann ist es unsere extreme Paranoia etwas zu verpassen! Wir dokumentieren jedes Detail unseres Alltags und drücken permanent auf aktualisieren um auch kein Detail aus dem Leben der anderen zu verpassen. Kein Wunder also, dass FOMO, the Fear of Missing Out, immer auf unseren Kanälen mitschwingt.

Wenn ich durch meine Feeds scrolle und all die perfekten Fotos von luxuriösen Urlauben an It-Places sehe oder Influencer, die in einem super süßen Café zum arbeiten sitzen, fühle ich mich auch manchmal in die 7. Klasse zurück versetzt – wenn alle eine Einladung zur Pyjama-Party bekommen haben außer man selbst.

Dank Instagram werden wir durchgehend mit „Thingspiration“ bombardiert: Strandbungalows, die super teure Chloe-Bag und die nächste Fashion Week – alles Dinge, von denen jede Frau träumt. Ein nicht zu verachtender Gedanke an dieser hyper-digitalen Welt ist es eben, dass wir immer genau wissen was unsere Freunde gerade wann und wo tun – zumeist in Echtzeit.
Freitag Abend zuhause zu verbringen, bedeutet, dass wir den Feed rauf- und runterscrollen und der Genuss den Abend mit Me-Time im Pyjama zu verbringen ist nur ein weiterer Anlass sich zu wünschen gerade etwas anderes, viel aufregenderes zu tun. Ohne diese regelmäßige Aufregung via Instagram hat man schnell das Gefühl etwas zu verpassen …

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Eigentlich sollten wir uns ja lieber auf uns selber konzentrieren als um das Leben anderer glücklicher Menschen. Aber warum wird FOMO eigentlich nur schlecht gesehen? Ich denke, es kann durchaus positive Aspekte in unser Leben bringen, ohne dass wir davon überhaupt Kenntnis nehmen. Ich will euch heute erzählen wie und warum:

Experiences are forced upon you
Um unsere Online-Persönlichkeit immer on-top zu halten verbringen wir mehr Zeit damit uns zu kümmern , was wir als nächstes unternehmen können. Während der Anlass dafür eher ein möglichst instagramables Fot sein mag, um andere damit auf dem Feed zu halten, ist das eigentlich die Chance auf Möglichkeiten, an denen wir eventuell sonst gar nicht teilgenommen hätten. Ist es also wirklich so schlimm, dass Social Media uns dazu mehr zu erleben?

Wasted time is something we can no longer bear
FOMO heißt, dass wir den Gedanken, Chancen über Bord zu werfen, nicht länger ertragen können. Um dem entgegen zu wirken, sind wir ständig bemüht das Beste aus unserer Zeit und unseren Möglichkeiten herauszuholen. Faulheit hat da keinen Platz, weil sie nicht besonders attraktiv ist. Wir verbingen unsere Zeit also mit mehr Dingen, die wir schätzen und für sinnvoll erachten, anstatt einfach nur abzuhängen.

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We try to have as many connections as possible
Je mehr Leute wir kennen, desto weniger können wir im Leben verpassen. Mehr Menschen zu kennen bedeutet auch mehr Chancen zu haben und unsere Kreise werden damit größer und größer. Ich denke, es kann nicht falsch sein sich mit einer Menge von Menschen zu umgeben. FOMO sollte also nicht als schlechte Angewohnheit gesehen werden, wenn wir dadurch mehr Freunde gewinnen.

Opportunities don’t pass us by
Schlussendlich bedeutet die Angst etwas zu verpassen, dass wir alles tun um eben nicht zu verpassen, was wir eigentlich gerne tun würden. Das sollte doch eigentlich etwas Gutes sein oder!? Wenn wir uns allzu sehr darauf konzentrieren, warum wir die Dinge tun, die wir tun, übersehen wir schnell was uns das eigentlich bringt. Dieser gewisse Drang immer am Ball und uptodate zu bleiben ermöglicht uns Dinge zu tun, von denen wir früher vielleicht nur geträumt hätten – dank FOMO. Wir dürfen nur nicht vergesen den Moment dabei auch zu genießen!

Habt ihr manchmal Angst etwas zu verpassen? Welche positiven Aspekte habt ihr durch Social Media bemerkt?