Kleine Wish-List für 2016

Ein frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr habt schön gefeiert und seit heute morgen gut aus dem Bett gekommen?! Meine kleine Silvester-Party war eher beschaulich – ein Filme-Marathon auf der Couch und dazu jede Menge leckeres Essen, wir haben es uns einfach richtig gut gehen lassen. Und persönlich zünde ich gerade mal eine Wunderkerze an und erfreue mich lieber an den vielen bunten Lichtern der anderen Silvesterknallereiwütigen am Himmel.

IMG_20151231_164019.jpgEin neues Jahr, ein neuer Anfang?
Nun, ich habe meinen großen „Neuanfang“ bereits im Oktober letzten Jahres gehabt und fühle mich mit dem Gedanken, die nächsten Jahre weiter an der Uni zu verbringen, auch ganz wohl. Vorsätze fasse ich auch nur ungern – meistens hält man sie doch nur ein paar Wochen …

Aber was gibt es schöneres, als sich am Anfang eines Monats, noch besser am Anfang eines neuen Jahres, eine kleine Wunschliste zu machen, mit all den Dingen, die man gerne unternehmen, erreichen oder sich gönnen möchte? Die etwas andere To-Do-Liste.

Der Mode-Junkie in mir
… hat sich in
den Petite-Abteilungen vieler Onlineshops inspirieren lassen und will Kleidung vorwiegend dort suchen und kaufen, weil sie meinen Proportionen einfach besser steht.
Ich bin begeistert von Long-Cardigans und Blazern wie diesem khaki-farbenen von Only.
Meiner kleinen Obsession für schwarze Booties folgend, habe ich auch ein neues Paar Schuhe entdeckt, als ich kürzlich bummeln war: ich suche schon seit einer Weile nach schwarzen Chelsea-Boots mit spitzer Spitze und habe bei Hallhuber eine wunderschöne, sehr leichte Variante gefunden.
Und nachdem ich seit vielen Monaten auf der Suche nach einer kleineren, jedoch nicht zu kleinen Crossbody-Tasche war, habe ich beim veganen Label Fritzi aus Preußen auch ein Exemplar ins Auge gefasst, dass ich mit auf meine Wunschliste setze.

Only Cardi-BlazerHallhuber chelsea

 

fritzi aus preußen audrey

Die  Abenteurerin in mir
… möchte am liebsten die ganze Welt bereisen, ferne Länder und Städte sehen, neue Kulturen kennenlernen und der Welt helfen, ein kleines bissche besser zu werden. Geht aber nicht so einfach, denn Uni und Arbeit fressen zu viel Zeit … dennoch habe ich den Plan gefasst für ein Volontariat mehrere Wochen nach Indien zu gehen, genauer gesagt, nach Dharsamshala, ganz im Norden Indiens an die mittlere Westküste, nach Goa.
In den Sommer-Semesterferien würde ich außerdem gerne so eine Art Low-Budget Rucksack-Tour durch Skandinavien unternehmen.
Die Welt hat so viele spannende Orte zu bieten – man muss sie nur entdecken.IMG_20150307_110602

Die Chaotin in mir
… will etwas gelassener mit der Zeit, die sie zwischen Uni, Arbeit, Bloggen und dem Alltagsleben mit Familie, Freunden und Sport aufteilen muss, umgehen. Sie braucht ein bisschen mehr Ordnung im System des Chaos und möchte endlich alles unter einen Hut bekommen ohne dabei in den ständigen ganz großen Stress zu verfallen. IMG_20151124_151111.jpg

Macht ihr Vorsätze für ein neues Jahr? Was habt ihr euch für 2016 vorgenommen?

#projectwardrobe ODER Der Teufel trägt … was anderes

In der heutigen Zeit von ständig wechselnden Modetrends und als selbst ernannter Shopaholic ist es kein Wunder, dass mein Kleiderschrank von Zeit zu Zeit mal etwas chaotisch aussieht oder aus den Nähten zu platzen droht. Spätestens seit die Temperaturen mit dem Frühlingsbeginn wieder steigen, habe ich das Bedürfnis ihm einen Neustart zu verpassen – rebooten sozusagen.
IMG_20150413_154002_editMit Umdenken in einen minimalistischeren Kleidungsstil und dem Trend der „Capsule Wardrobe“ (der hier an anderer Stelle noch einmal beleuchtet werden soll!), den ich schon länger intuitiv verfolge, habe ich beim Blick in meine übervolle Garderobe tatsächlich gedacht, „Was zum Teufel ist da eigentlich alles drin“? Also habe ich mir dieses Wochenende endlich ein Herz gefasst und mit einer Generalüberholung angefangen, indem ich jedes einzelne Teil durchgegangen bin (wobei schlussendlich immer noch eine ganze Menge bleiben durfte!).

Wie also habe ich es angestellt das große Chaos zu bewältigen? Zunächst einmal: Musik an, einen Kaffee und was zum snacken – damit die ganze Aktion so angenehm wie möglich ist!

Ein Schritt nach dem anderen
Gehe Stück für Stück durch deinen Kleiderschrank – und die Schubladen! Nimm dabei jeden Bügel von der Stange! Jedes Teil, dass du wirklich behalten möchtest, weil du es quasi immer trägst und liebst, darf wieder in den Schrank zurück. Alles, bei dem nur ein leiser Zweifel besteht, gehört erst einmal aussortiert auf einen Stapel, der später noch einmal vorgenommen wird.IMG_20150413_153933_editHochstapeln

Nachdem das Durcheinander komplett ist, wird es Zeit es zu bewältigen – aka die Häufchenansammlung auf dem Boden. Am einfachsten ist es zunächst die Sachen auszusortieren, bei denen man sicher ist, sie loswerden zu wollen – Teile, die man über ein Jahr nicht getragen hat oder die man einfach nicht mehr so sehr mag, neben denen, die gar nicht mehr passen. Ein Zweiter Stapel (der „vielleicht“-Haufen), wird eventuell viel größer sein, mit Sachen, die man länger nicht getragen hat, aber nicht sicher ist warum. Dafür kommt der nächste Schritt …

Vielleicht, vielleicht auch nicht
Wenn es Zeit ist durch den Vielleicht-Stapel zu gehen, sollte man sich zwei Fragen stellen.
Erstens: Wann hast du es zuletzt getragen?
Wenn du dich nicht erinnern kannst oder es über ein Jahr her ist, wirf es auf den Loswerden-Haufen – auch wenn du es magst und nicht weißt, warum es so lange nicht getragen wurde! Es bedeutet im Wesentlichen, dass man sich nicht toll in diesem Teil fühlt und es keinen Grund fürs Behalten gibt. So ging es mir mit diesem Trench, einem richtig tollen Basic … aber zu mir passt er eben doch nicht und deswegen hing er monatelang nur auf dem Bügel.IMG_20150414_112654_editZweitens: Passt es zu deinem Stil?
Und zwar zu deinem aktuellen Stil. Manchmal ist es ja auch schön ein paar außergewöhnliche Teile im Schrank zu haben, wie zum Beispiel das cremefarbene Spitzenkleid, dass sich toll bei einem sommerlichen Cocktailabend machen würde … aber nachdem ich es noch NIE anhatte und es in Kürze seine letzte Gelegenheit auf einer Hochzeit bekäme, wird es Zeit sich davon zu verabschieden.IMG_20150414_113200_edit

Ein letzter prüfender Blick
Nachdem die Entscheidung gefallen ist, was von den Teilen bleiben darf und was aussortiert wurde, gehe noch ein letztes mal durch deinen Kleiderschrank. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es an diesem Punkt leichter ist „Nein“ zu einem Teil zu sagen. Also vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere, dass mit auf den Aussortiert-Stapel wandert?!

Give away oder zu wertvoll dafür
Nun kommt die letzte Entscheidungsrunde: aus dem Aussortiert- einen Verkaufen- und einen Goodwill-Stapel machen. Es gibt diverse Anbieter über die man seine aussortierten, aber noch guten Kleidungsstücke nochmal zu Geld machen kann … tictail, Kleiderkreisel, Secondhand-Läden oder ebay, da muss jeder selbst herausfinden, was für ihn am besten passt (oder sich im Freundes- und Verwandtenkreis umhören, ob es schon Erfahrung mit einem Anbieter gibt – youtube ist übrigens auch ein guter Ratgeber dabei). Es ist so oder so nicht einfach die Sachen zu verkaufen, beziehungsweise den Preis zu bekommen, den man dafür wert hält. Eine weitere Möglichkeit bietet Textil-Ankauf.com. Hier kann man auch ältere, nicht trendgerechte Kleidung abgeben und die (zugegeben geringen) Einnahmen entweder auf das eigene Konto oder das von Arche e.V. überweisen lassen.IMG_20150414_113500_editFrühjahrsputz? Habt ihr euren Kleiderschrank auch einer General-Ausmistung unterzogen? Und welche Anbieter bevorzugt ihr um eure aussortierten Sachen zu verkaufen?