Guide to Healthy Skin in 2016

Ich muss doch zugeben, je älter ich werde, desto mehr Priorität lege ich in meine Haut- und vor allem Gesichtspflege. In den vergangenen Jahren habe ich mich vor allem damit beschäftigt, gegen die Probleme anzugehen, die ich bereits hatte. Inzwischen gehe ich allerdings einen Schritt zurück und fange direkt bei gesunder Haut an, damit diese Probleme gar nicht erst auftreten. Meine Tipps erfahrt ihr nun in diesem Beitrag.

IMG_20160123_124435.jpgIss mehr Obst und Gemüse
Man könnte mir quasi jede Obstsorte vor die Nase halten, die hier auf dem Markt erhältlich ist, auch Gemüse esse ich wirklich gern, ob aus dem Ofen oder roh in Hummus gedippt. Man könnte also meinen, es wäre nicht schwer Obst und Gemüse in meine Ernährung zu integrieren. Das Problem aber ist, ich habe bei meinen Einkäufen bisher nicht genug Priorität dafür eingeräumt. Dieses Jahr möchte ich vor allem regional und saisonal auf den Markt zugreifen, damit ich nicht tagelang darauf warten muss, dass es den nötigen Reifegrad für den Verzehr hat. Außerdem ist es auf lange Sicht auch viel kostengünstiger. Und mal ehrlich, Erdbeeren schmecken in Deutschland auch einfach nur von Mai bis Juli!

IMG_20160123_124521Beginne den Tag mit warmem Wasser mit Zitrone
Diesen Tipp liebe ich aus vielen Gründen: erstens bin ich immer durstig, wenn ich morgens aufwache, brauche aber zweitens etwas warmes zu trinken. Ich finde den Geschmack von warmem Zitronenwasser am Morgen so beruhigend und erfrischend zu gleich – es macht mich wirklich wach! Außerdem ist es drittens super einfach und schnell gemacht und als jemand, der morgens noch nicht so gut funktioniert, klingt das doch nach einer super Idee!

IMG_20160204_154955Und was die warme Zitrone sonst noch kann: über Nacht geleerte Flüssigkeitsspeicher werden wieder aufgefüllt. Und noch besser, sie kurbelt die Verdauung und viele andere Körperfunktionen an. Sie wirkt so entgiftend, was der Haut langfristig gut tut, denn oft leiden wir vor allem unter einem schlechten Hautbild, wenn wir mit Darmproblemen zu tun haben. So reagiert der Körper stets über die Haut, wenn Ausleitungsorgane wie Darm oder Niere überfordert sind. Dann können Stoffwechselrückstände, die sich im Körper angelagert haben, nicht mehr auf diesem Wege, sondern nur über die Haut ausgeschieden werden. Und das kann mit Juckreit, Trockenheit und Gereiztheit, manchmal bis zur Bläschenbildung und Chronifizierung sehr unangenehm werden.
Solange der Körper im Gleichgewicht und damit gesund ist, geht’s also auch unserer Haut gut.
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Calcium, Kalium, Vitamin C, Pektin und Spuren von Eisen und Vitamin A sind noch weitere Pluspunkte!

IMG_20160122_163325Leg dich auf eine simple Routine fest
Hier kommt also deine ganz individuelle Hautpflege ins Spiel.
Ich habe noch vor Jahren alles an Hautpflege ausprobiert. Von den herkömmlichen Drogerieprodukten über High End- und Naturkosmetik und sie alle haben ihre reinigende oder pflegende Wirkung. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass es für die Haut viel angnehmer ist, die Menge an Produkten, die man verwendet, gering zu halten und ihr auch mal eine komplette Auszeit zu gönnen. Je weniger verschiedene Produkte man auf ihr anwendet, umso größer die Wirkung. Und das gilt meiner Meinung nach auch für die Produkte selbst: je simpler und weniger Inhaltsstoffe, desto besser wirken sie.

IMG_20160122_163425.jpgNatürlich ist es klar, dass manche Probleme eher genetischer Natur sind, als dass man sie selber zu hundert Prozent verhindern könnte. Ich denke aber, dass man mit einer gesunden, ballastoffreichen Ernährung sowie einer fundierten Pflege zumindestens auch deren Ausmaß eindämmen kann.
Auch Yoga ist übrigens ein seit so vielen Jahrhunderten offenes Geheimnis für eine schöne Haut. Die Yoga-Asanas (Übungen) nähren nämlich nicht nur die inneren Organe, wie den Darm, sondern fördern die Durchblutung der Haut und reduzieren hautalternden Stress. Dieses spannende Thema würde allerdings den Rahmen dieses Blogposts sprengen.
Wollt ihr mehr darüber erfahren, schreibt es mir in die Kommentare, dann poste ich gerne einen gezielten Beitrag über Yoga-Benefits!

Verratet ihr euer Gehimnis für eine gesunde Haut? Und euer liebstes Pflegeprodukt?

#eatraw – Mein Raw Food Friday Diary

In meinem Post zur To Do- Liste für den Juni habe ich bereits erwähnt, dass ich das Expirement wagen möchte für ein paar Tage komplett auf Rohkost umzusteigen. Da Gemüse und Obst nun regional und sehr günstig zu bekommen sind und die Tage glücklicherweise auch wärmer wurden, empfand ich als sehr simpel dieses To Do umzusetzen.
Auch wenn Mangos nicht zu unserem heimischen Obst gehören, sind sie zur Zeit wirklich günstig zu bekommen und ich liebe Mangos! Ich habe das unglaubliche Angebot meines Gemüse-Dealers des Vertrauens ausgenutzt und mich direkt mal mit den süßen, gelben Früchten eingedeckt gehabt – für 25 Cent das Stück!

Es ist zwar noch nicht Ende des Monats, aber da ich bereits einige rohe Tage probiert habe, präsentiere ich nun mein ersten fotografisches Food Diary, raw vegan.

Freitag, 29. Mai 2015:
– spätes Frühstück mit ca. 700- 750 Gramm Erbeeren und 5 Medjool-Datteln
– mittags eine Portion Bananeneis aus 4 gefrorenen Bananen und etwas Kokoswasser
– zwischendurch eine frische junge Thai-Kokosnuss
– abends Saladbowl aus Wilkdkräutersalat, Gurken, Tomaten, Karotten, Mais und einem Dressing aus mildem, grobkörnigen Senf und frisch gepresstem Orangensaft (dazu gab es noch mehr Orangensaft)

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Freitag, 05. Juni 2015:
Frühstück mit Smoothie-Bowl aus Babyspinat, Mango, Banane und Apfelsaft, mit Mango-/ Erdbeer-/ Banane-Zimt-Topping

– mittags eine halbe Mini-Wassermelone und ein grüner Smoothie aus Feldsalat, Mango, Orange, getopped mit Passionsfrucht
– zwischendurch 7 Medjool-Datteln
– abens Guacamole aus einer Avocado mit 5 Cherrytomaten, Pfeffer, Zitronensaft, dazu gab es die restlichen 200 Gramm Cherrytomaten

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Freitag, 12. Juni 2015:
– Frühstück mit 5 Bio-Orangen
– mittags ca. 500 Gramm Erdbeeren
– zwischendurch eineinhalb Mango und 5 Medjool-Datteln
– abends Champignon-Türmchen und Rohkostsalat mit viel Koriander, Senf und Limettensaft, dazu kalt gekochter Grüntee mit Limette

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heute: Freitag, 19. Juni 2015:
– Frühstück 4 reife Mangos und 1 Banane
– mittags grüner Smoothie aus Babyspinat, Banane, Mango, Orangen und 1 reife Mango, 3 Medjool-Datteln
– 6 Medjool-Datteln
– abends: mal schauen was der Kühlschrank so her gibt (Babyspinat, etwas Feldsalat vom Balkon Gurke, Cherrytomaten, Avocado, Koriander, mild-grobkörniger Senf und Zitronensaft)

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Und wie ging es mir dabei: ich muss sagen ausgesprochen gut! Der Anteil von Obst und Gemüse ist in meiner pflanzenbasierten Ernährung ohnehin recht hoch (ca. 2/3 des Tages), was sich verändert hat war vor allem das Abendessen und keinen (entkoffeinierten) Kaffee oder Tee zu trinken. Dadurch musste ich auch etwas auf meine Trinkmengen achten, die ich aber durch Kokoswasser gut wieder reingeholt habe. Am nächsten Morgen musst ich übrigens immer sehr nötig auf die Morgentoilette.

Würde ich es wieder machen: definitiv! Ein Tag in der Woche könnte ich mir sehr gut vorstellen so zu essen. Ich muss aber auch zugeben, dass mir auf Dauer die warmen Mahlzeiten fehlen würde und ich auch nicht wüsste, wie sich diese Ernährung für mich in den kühleren Jahreszeiten ohne Unannehmlichkeiten realisieren ließe.

Habt ihr die Rohkosternährung, 80/10/10 oder RawTill4 schon einmal ausprobiert? Auf was könntet ihr auf keinen Fall verzichten?