The Weekender: Blogger Breakfast – A Cold, Follower and Like-Minded People

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Kleine Sneak Peek auf einen der nächsten Beiträge: in industrieller Location auf dem Böhler Areal wurden gleich mal neue Fotos gemacht – stammen dieses mal von der lieben Kati, Kationette.


 
An der einen oder anderen Stelle, habt ihr diese Woche sicherlich mitbekommen, dass es mich nochmal völlig ausgeknockt hat. Zuerst kam am Wochenende der post-Fashionweek-Schnupfen und als ich mich Mitte der Woche schon wieder so ziemlich fit gefühlt hatte, kam es mit der Erkältung kurz vorm Wochenende noch mal so richtig dicke. Das Resultat: ich war nur noch für das Nötigste im Stande und meine Stimme hatte sich gänzlich verabschiedet – aber gut, im Internet kommt man ja auch ganz gut ohne das Sprachorgan zurecht.
 

Wenn Körper und Geist mal eine Pause brauchen

Freitag Mittag ging es deswegen für mich nach der Uni erstmal direkt ins Bett, anstatt zum Breuninger meets Platform Event. Und auch am Samstag brauchte ich die Ruhe eindeutig und ließ die Fashionshows der Platform am Abend lieber sausen – glücklicherweise fanden sich zwei Mädels über Social Media, die die Plätze für sich in Anspruch nehmen konnten.

Ich plädiere ja gerne dafür, dass man auf seinen Körper hören sollte – und wenn dieser einem sagt, dass er nicht mehr kann, dann sollte er auch nicht mehr müssen.

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Selbst Vitamine pur in Form von frisch gepresstem O-Saft halfen gegen Ende der Woche nicht mehr. Blieb nur das älteste und einfachste aller Hausmittelchen: Bettruhe.


 

Blogger-Frühstück in Wohlfühlatmosphäre

Das Blogger-Frühstück am heutigen Morgen und die Gallery wollte ich mir aber dennoch nicht entgehen lassen. Also: Samstagabend früh ins Bett und relativ ausgeruht ging es Sonntagmorgen zum Event der Igedo. Das Schöne an solchen Veranstaltungen, wie auch schon bei den Side-Events zur Fashion Week, ist für mich immer, andere Blogger, Gleichgesinnte zu treffen. Und in diesem Fall konnte man sich bei einem gemütlichen Frühstück in kleiner Runde und Wohlfühlatmosphäre auch sehr viel besser unterhalten.

So habe ich u.a die liebe Kati aka.Kationette, Sabrina und Emilie und auch Ricarda von Catsanddogsblog kennengelernt und mich abseits der stressigen Modewoche mit ihnen unterhalten können – wenn aucht mit kratziger, heiserer Stimme.
Vor allem das Thema Social Media und Followerzahlen sowie die dabei wichtige Authentizität waren in unseren Unterhaltungen präsent – kein Wunder, denn besonders kleinere und mittel große Blogger haben es z.Z. sehr schwer mit Brands und Unternehmen in Kontakt zu kommen, da das Augenmerk scheinbar nur noch auf den Followerzahlen via Instagram& Co. liegt. Firmen machen sich kaum noch die Mühe einen Blog durch die Datenanlyse zu schicken oder den Blogger nach ihrem MediaKit zu fragen.

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Wieviel wert sind Followerzahlen, wenn sie erkauft sind?

Aber wie ehrlich ist diese Art von Größen-Analyse, wenn man sich so einfach Follower erkaufen kann – und mittlerweile sogar deren Kommentare!? Das ist ein Thema, dass uns Betroffene omnipräsent beschäftigt und in einem kurzen Abriss kaum zu erörtern ist.
Für heute soll es bei einigen Eindrücken der letzten Woche und vom heutigen Event bleiben. Auf also in eine neue Woche, mit neuen Herausforferungen und Erfahrungen. Und vor allem mit viel Spaß bei der Sache!

Was haltet ihr von solchen Blogger-Events? Und wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Social Media Kanäle?

Why It’s So Important to Embrace Being Alone

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Es ist schon ein paar Jahre her, da fand ich mich hübsch zurecht gemacht in einem Lokal wieder um auf ein Blinddate zu warten. Er ist nie aufgetaucht. Und ich habe mich plötzlich einsam und armseelig gefühlt, dass ich mich auf so eine Sache eingelassen habe – etwas dass ich normalerweise nie machte. Natürlich rauschen einem erstmal eine Menge negativer Gedanken durch den Kopf. Das Gefühl alleine aus dem Restaurant zu gehen war schon fast demütigend und für diesen Moment wollte ich einfach nur alleine sein. In dem Moment als ich zu Fuß nach hause ging statt die Bahn zu nehmen, die Dunkelheit im Nacken, habe ich tief in mir gemerkt, dass die Einsamkeit genau das war, was ich brauchte.

Während ich FOMO (The Fear Of Missing Out) durchaus als etwas positives erlebt habe und dankbar für die vielen Erlebnisse und Erfahrungen bin, gab es auch immer wieder diese Tage, an denen ich mir wünschte mehr Zeit für mich selbst zu haben.
Einfach mal eine Einladung auszuschlagen und die Zeit lieber für sich selbst zu nutzen und sei es nur um sich die Nägel zu lackieren während man Klischee behaftete Filme schaut.

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Natürlich hassen wir das Gefühl allein zu sein von Zeit zu Zeit – denken wir nur an die Phasen von Liebeskummer nach einer Trennung; gut dass wir da unsere beste Freundin an der Seite haben.
Ich habe aber das Gefühl, dass eine regelrecht Panik herrscht, davor ohne unsere Freunde, die Familie oder einen Partner zu sein – jemanden der unsere Hand hält. Alleine an ferne Orte zu verreisen jagt den meisten von uns Angst ein. Wir haben Angst unser Leben ohne eine greifbare Schulter zum anlehnen zu leben, weil wir Angst haben nicht stark oder gut genug zu sein um auf eigenen Füßen zu stehen.

Ich finde dieses Gefühl von Angst in gewisser Weise völlig normal. Aber dieser Widerstand gegen die Angst vor dem Alleinsein an sich ist oft Ursache für enormen Stress. Um uns nicht alleine zu fühlen haben wir ständig den Drang unter Leute zu kommen und Kontakte zu knüpfen, online wie offline – eine tolle Sache, die aber auch ein Limit hat.
Das Geheimnis um diese Angst ins Gegenteil zu kehren? Erkenntnis und Akzeptanz. Man muss dafür bereit sein.

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Wir neigen dazu die Einsamkeit als Gefängnis zu sehen. Aber ganz im Gegenteil ist sie eine befreiende Möglichkeit für die eigene Entwicklung und Erfahrung – eine Möglichkeit sich selber besser kennen und lieben zu lernen.
Wie wohl so viele musste ich diese Erkenntnis erst auf dem harten Weg gewinnen. Viele Jahre lange habe ich immer Angst davor gehabt alleine zu sein, aber durch dieses Schlüsselerlebnis habe ich allmälig meine emotionale Selbstständigkeit gestärkt und inzwischen liebe ich diese Zeit für mich.
Versteht mich nicht falsch: ich liebe es mit meinen FreundInnen zusammen zu sein und auszugehen, auch die Zeit mit meiner Familie ist mir unglaublich wichtig und nicht minder die wunderbaren Kontakte, die ich durch meine Arbeit am Blog und somit in der sozio-medialen Welt geschlossen habe.
Je mehr ich aber mit dem Gefühl von Unsicherheit und Einsamkeit konfrontiert wurde, desto mehr habe ich auch begriffen wie wichtig es für die eigene Entwicklung ist. Es gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, wer wir wirklich sind und was wir im Leben wollen.
Allein zu sein, ist nichts was es zu fürchten gilt, wenn man diese Zeit für sich selbst zu nutzen weiß.

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Fotos via 2 und 4


 
You develop a strengths you need, and didn’t know you had inside
Es ist immer besser auf eigenen Füßen zu stehen, als ständig jemanden an der Seite zu haben, der einen umsorgt. Ist man erst einmal unabhängig, ist es ein Akt der Stärke auf jemand anderen zu vertrauen und keine Schwäche.

Your relationships grow stronger and less codependent
Die Beziehung zu anderen, auch zum eigenen Partner, wird stärker und weniger voneinander abhängig. Wenn wir nicht damit umgehen können alleine zu sein, ist ein harmonisches Miteinander, in dem alle Parteien gleichberechtigt und befriedigt sind, wohl auch kaum möglich.

You learn that aloneness does not mean loneliness
Man lernt, dass Alleinesein nicht gleichbedeutend damit ist, verlassen zu sein. Wir können uns wirklich einsam und verlassen fühlen, wenn wir in einer Menge von Menschen stehen – habt ihr das auch schon mal erlebt? Es ist also weniger die Angst alleine zu sein, die es uns schwer macht, als das Gefühl unter all den anderen da draußen einsam zu sein.

Wie geht ihr mit Einsamkeit um? Habt ihr positive Erfahrungen mit diesem Gefühl gemacht?

Warum der Freund-Freund nicht die beste Freundin ersetzen kann!

Wir haben uns deswegen vermutlich alle schon mal schlecht der besten Freundin gegenüber gefühlt:
Wenn man anfängt einen neuen Typen zu daten, ist das ziemlich aufregend, man möchte die ganze Zeit aufeinanderhängen um das neue Gefühl von Zweisamkeit gemeinsam zu erkunden. Dann passiert es schon mal, dass wir darüber völlig vergessen, dass wir lange nichts mehr mit „den anderen“, unseren FreundInnen, unternommen haben.
Als ich in der Oberstufe meinen ersten festen Freund hatte, war das bei mir genauso. Ich hatte einer Freundin viel zu lange nicht mehr die nötige Zeit „für uns“ eingeräumt und irgendwann äußerte sie ihre Enttäuschung darüber. Jetzt wo ich älter – und wohl klüger – bin, bin ich mir darüber bewusst, wie wichtig es vor allem am Anfang einer Beziehung ist, eine Balance zwischen FreundInnen und Freund zu finden …IMG-20141106-WA017
Dein Partner ist NICHT dein bester Freund!
Das haben wir alle schon mal gehört – dein Freund/ Partner/ Eheman ist dein bester Freund! Auf eine Art ist er das auch, aber er kann dir nicht dasselbe geben, was Freunde dir geben. Man kann nicht alles, was man braucht, von ein und der selben Person bekommen – meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum wir in der Regel mehrere unterschiedliche Freundschaften führen, jede „befriedigt“ ein anderes Bedürfnis oder zumindest auf unterschiedliche Weise. Oder wie stellt man sich einen Mädelsabend in Pyjama und mit Maniküre, Gesichtsmaske, Liebesschnulze mit dem Freund vor? FreundInnen begreifen einen auf eine andere Weise und bringen auch andere Seiten an einem zum Vorschein, die genauso viel Aufmerksamkeit bedürfen wie jene Seiten, die beim festen Freund die Beziehung begleiten. Die Balance zwischen der Zeit mit wichtigen FreundInnen und der Zeit mit dem Partner wirkt sich positiv auf das mentale und emotionale Gleichgewicht aus.

Nimm Rücksicht auf dich selbst!
Es kann schnell geschehen, dass man seine eigenen Bedürfnisse vergisst, wenn man mit jemandem zusammen ist, den man wirklich gern hat. Es ist toll Dinge zu tun, die die andere Person glücklich machen, aber man sollte dabei nicht vergessen auch an sich selbst zu denken – ganz so, wie man es vor dem Start in einem Flugzeug vorgeführt bekommt: du musst zuerst selber deine Maske aufsetzen, bevor du anderen hilfst. Anders ausgedrückt, als erstes solltest du sicherstellen, dass es dir selber gut geht und, dass du glücklich bist, bevor du jemand anderem irgendetwas geben kannst. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, ist der Schlüssel um eine gesunde Beziehung mit jemand anderem zu führen. Zeit mit den besten FreundInnen zu verbringen, ist etwas, dass man nur für sich selbst macht und sollte daher genauso wichtig sein, wenn man eine Beziehung eingeht.

Erhalte dir deine Freiheit!
Da wir gerade in den Zwanzigern herausfinden, wer wir wirklich sind, kann man sich schnell in einer Beziehung verlieren. Es ist auch zu verführerisch mit in die Pläne des anderen einbezogen zu werden, den anderen Freundeskreis kennenzulernen, und an erster Stelle an den Partner zu denken, bevor man an sich selbst denkt. Es ist ziemlich normal für ein Paar zu „wir“ als eine Person zu werden, aber dadurch besteht auch die Gefahr für beide, etwas von sich selbst zu verlieren, ein Stück Persönlichkeit, durch die man sich definiert. Starke, haltende Freundschaften zu führen und aufrechtzuerhalten ist ein sehr guter Weg sich selber treu und individuell zu bleiben. Die eigene Persönlichkeit sollte nicht durch eine Beziehung bestimmt werden. Zeit für Freunde (und alles andere, dass glücklich macht) zu finden, erlaubt es einem die beste, stärkste Version seiner selbst zu sein – was sich sicherlich nur positiv auf die Beziehung auswirkt.

Nachdem ich nun verraten habe, warum es so wichtig ist den besten FreundInnen genügend Zeit einzuräumen, schwinge ich mich auf’s Fahrrad und starte einen Mädels-Grillabend mit meinen zwei besten. Denn auch wenn derzeit kein er zuhause auf mich wartet, wenn ich zurückkomme, sind mir diese Treffen bei all den To do’s in Job und Alltag super wichtig geworden.

Habt ihr schonmal soviel Zeit in eine Beziehung investiert, dass Freundschaften auf der Strecke blieben? Was sind eure Tipps um FreundInnen trotzdem gerecht zu werden?