I Don’t Know Where I’ll Be In 5 Years (and I’m Okay With It)

Ich bin mir sicher, diese Frage wurde euch allen schon einmal gestellt – von euren Eltern, Freunden oder auch eurem Arbeitgeber: „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“. Ehrlich gesagt, hasse ich diese Frage. Es erzeugt so viel Druck genau zu wissen, wo wir in fünf Jahren stehen und einen exakten Plan zu haben um dort hinzukommen. Das Problem dabei ist nämlich, dass es die Erwartungen klein und begrenzt hält und nur zu Schuld und Verwirrung führt, wenn das Leben nicht genau nach diesem Plan zu laufen gedenkt.

Wenn der Plan zu spezifisch ist
Nun behaupte ich keinesfalss, dass man sich selbst keine Ziele setzen oder völlig unambintioniert durch Leben stolpern soll. Wenn diese Ziele jedoch bis ins kleinste Deteil geplant sind, kann das am Ende sehr enttäuschend werden. Ich kenne einige Frauen, darunter auch Freundinnen, die sich mit Mitte zwanzig zum Ziel gesetzt haben verheiratet zu sein, ihr Eigenheim und am besten schon das erste Kind zu haben bis sie dreißig geworden sind. Das ist ein wunderbares Ziel. Das Problem ist nur, dass dieses Ziel nicht berücksichtig, wieviel Veränderung und Wachstum wir in unseren Zwanzigern erfahren.

Die Dinge ändern sich, du veränderst dich
Die Antwort darauf, wo du dich in fünf Jahren siehst, ist ganz einfach eine wohlbegründete Vermutung. Und wenn deine Vermutung falsch ist, dann bedeutet das nicht zwangsweise, dass du versagt hast. Es zeigt, dass du Erfahrungen gesammelt und dich dabei verändert hast, was dich wiederum an ein anderes Ziel führt, dass viel mehr Sinn für dich ergibt, als jenes, dass du vor fünf Jahren vor Augen hattest.

Wie ich meine Zukunft sehem
Mit gefällt der Gedanke, mir Ziele zu setzen, die vor allem auf mein Wohlbefinde im Allgemeinen basieren. In fünf Jahren möchte ich immer noch mit der Entscheidung glücklich sein, wieder mit dem Studium begonnen zu haben. Ich möchte immer noch so glückliche Beziehungen zu Eltern und Freunden führen, auf die vergangenen fünf Jahre zurückblicken können und sehen wie weit ich gekommen bin und stolz darauf sein. Ich setze mir zum Ziel eine stärkere und überzeugendere Frau zu sein und möchte mich selbst noch besser kennen als heute. Ich hoffe die Fähigkeit auf meine Instinkte und mein Bauchgefühl zu vertrauen noch weiter zu verbessern, weil ich gerade erst gelernt habe, wie weit mich das bringen kann.

Wie haltet ihr es mit einem „Fünf-Jahresplan“? Wisst ihr wo ihr in fünf Jahren steht?

Making New Friends in Your Twenties

Schon bevor die Uni für mich wieder begann, wusste ich, dass ich sehr wahrscheinlich auf einen Großteil jüngerer Kommilitonen treffen würde, die gerade von der Schule kommen oder aus dem Ausland, weil sie dort ein Jahr ausgesetzt hatten. Als achtundzwanzigjährige Wiedereinsteigerin kommt man sich da im einen oder anderen Moment schon mal ganz schön alt vor.

IMG_20151013_170107Was ich dabei bisher gar nicht  bedacht hatte, war, dass diese jungen Zwanzigjährigen oft ihr Zuhause verlassen um zu studieren und damit lassen sie neben ihrer gehüteten Wohnsituation auch Familie und Freunde zurück. Eine Familie zu ersetzen wird wohl kaum möglich sein – selbst wenn man seine eigene gründet. Aber neue Freunde zu finden, hilft einem eine gewisse Konstante, eine Stabilität im Uni-Alltag aufzubauen, die eine große Stütze sein kann.

Und so unterschiedlich wir alle in unserem Alter sind, so schwer scheint es für den einen oder anderen auch zu sein, neue Freundschaften zu knüpfen.

IMG_20151013_165738Zu allererst sei aber bemerkt, dass ich es völlig normal finde mit diesem Cut auf einmal im wahrsten Sinne des Wortes allein dazustehen. Unser soziales Umfeld während des Erwachsenwerdens ist geprägt von Freundschaften. Diese Freunde versammeln wir quasi immer um uns herum und darum müssen wir uns nicht einmal bemühen, denn sie sind (merkwürdigerweise) einfach da; von der Grundschule und oft noch bis zum Abitur. Werden wir aber einmal der harten Realität da draußen ausgesetzt, wird recht schnell spürbar, dass es nicht nur einige Mühe kostet neue Freunde zu finden, sondern auch, daraus starke, dauernde Freundschaften wachsen zu lassen.

IMG_20151013_165847Ich denke, der Schlüssel für solche nachhaltigen Beziehungen aufzubauen und auch aktuelle zu stärken, liegt zu aller Anfang im Selbstvertrauen. Deshalb ist es auch so wichtig, sich selbst nicht herabzusetzen oder sich einzureden, dass irgendwas mit einem selbst nicht stimmt, wenn man sich bemüht neue Freundschaften aufzubauen. Stattdessen sollte man sich dafür selber loben, dieser Bemühung eine Priorität einzuräumen. Aus der eigenen Comfort Zone herauszubrechen erfordert einen starken Sinn für das eigene Ich. Sei also an erster Stelle dein eigener Cheerleader – vertraue darauf, ein toller Mensch zu sein, mit dem jeder gerne befreundet wäre.

IMG_20151013_170312Der nächste Schritt ist wirklich in Aktion zu treten. Es ist wichtig sich wirklich zu bemühen, auch wenn es sich zu allererst vielleicht merkwürdig anfühlen mag. Als ich beispielsweise angefangen habe, jede Woche einen Yogakurs zu besuchen und dort immer wieder die selben Gesichter traf, hat es sich zwar erstmal unnatürlich angefühlt, auf einen anderen Yogi zuzugehen und mit ihr zu reden, aber sehr schnell hat sich daraus eine Verabredung für einen Kaffee ergeben. In dem ich mich aus meiner eigenen Comfort Zone bewegt habe, ergab sich also eine gute Möglichkeit mit anderen Gleichgesinnten in Kontakt zu treten.

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Als ich das erste Mal in Düsseldorf ankam um zu studieren, lernte ich meine liebe Kathi kennen. Und weil sie so offen und herzlich war, wie Rheinländer nur sein können, entwickelte sich daraus eine wunderbare Freundschaft. Kathie trägt: Jacke – Global Funk/ Schal – mbyM/ Pullover – Kauf Dich Glücklich/ Shirt – ADPT./ Jeans – Stradivarius/ Boots – Vagabond

Was könnte auch im schlimmsten Fall passieren? Wenn jemand in einer solchen Situation denkt, du seist irgendwie komisch, dann ist diese Person es allmal nicht wert mit ihr befreundet zu sein.

Genauso verhält es sich mit neuen Freunden – gegenseitig Textnachrichten senden und sich verabreden … habe nie davor Angst zuviel Mühe zu investieren – nachhaltige Freundschaften in der Erwachsenwelt kosten eine gewisse Anstrengung, aber sie sind sie definitiv wert!

Wie würdet ihr eure Erwachsenen-Freundschaften beschreiben – seid ihr vielleicht noch mit den Freunden aus Kindertagen befreundet? Und wie lernt ihr neue Freunde kennen?

Wenn Eltern zu Freunden werden

Über mein Verhältnis zu meinen Eltern und vor allem meine tiefe Verbindung zu meiner Mama, habe ich ja schon einige Worte verloren.
Während es eine Menge von lebensverändernden Ereignissen und Erfahrungen gibt, die man vor allem in den Zwanzigern durchmacht, erfährt auch die Beziehung zu den eigenen Eltern eine große Veränderung: der Altersunterschied wir immer geringer, irrelevanter und man beginnt in ihnen mehr als nur  Erziehungsberichtigte zu sehen, die einen jahrelang groß gezogen haben; es entsteht so etwas wie Freundschaft. Das ist etwas einzigartig und wichtiges und ich denke, wert genauer betrachtet zu werden, damit es einem nützlich ist, statt dem eigenen Reifeprozess hinderlich zu sein.

IMG_20150923_174230Wenn Papa von seiner Coolness erzählt …
Selbst wenn man es gar nicht hören will, die Eltern beginnen einem selbst offener gegenüber zu werden je älter und reifer man wird und dann fangen sie an über sich selbst zu erzählen, über die Familie und all die Dinge, von denen man niemals gedacht hätte, dass man sie je zu hören bekommt. Das sind dann zum Beispiel diese kleinen lustigen Geheimnisse über „Papa, der in den 70ern Gras durch seine Pfeife geraucht hat, weil er das unglaublich cool fand“ oder die ernsteren von „Großmutter, die ihre beiden Söhne getrennt hat, als sie sich von Großvater scheiden ließ“ – lauter vertrauliche Details, die man mehr oder weniger gern hören möchte. Aber das gute daran, dass deine Eltern dir diese Dinge anvertrauen, ist, dass sie anfangen dich als erwachsenen Menschen zu sehen.

IMG_20150923_174157Wenn du entscheidest, nicht ins Familienunternehmen einzusteigen …
In der Kindheit und während der Oberschule oder der Ausbildung, hat man seine Eltern für jede Entscheidung, die es zu treffen galt, um ihre Meinung gefragt. Das ist absolut normal und wird sich vermutlich auch nie ganz verlieren. Was sich aber verändert ist, dass man eine Art inneren Kampf für wichtige Entscheidungen mit sich selbst austrägt – und vielleicht auch, dass man etwas ganz anderes möchte, als die lieben Eltern. Sich bewusst zu machen, dass man nun erwachsen ist, macht das ganze leichter. Man wird zu einer selbstständig denkenden und handelnden Person, die eigene Entscheidungen trifft. Nur du selbst weißt, was das beste für dich ist – höre also auf dein Bauchgefühl, auch wenn es etwas anderes sagt, als deine Eltern vielleicht sagen würden. Am Ende haben diese Entscheidungen Auswirkung auf dein eigenes Leben, also entscheide selbst.
Ich selbst empfinde das als unglaublich befreiend. Anfangs kann es schwer sein, den eigenen Weg zu wählen, obwohl man weiß, die Eltern hätten einen anderen für ihr Kind gewählt – wenn man aber immer mehr ein Gefühl dafür entwickelt, auf dieses Bauchgefühl zu hören, dass zeigt, was gut für einen selbst ist, wird es einfacher.

IMG_20150923_174507Wenn Mama fragt, ob ihr der Egg-shaped Coat steht …
Die größte Überraschung war für mich, dass meine Eltern anfingen sich auch Beistand und Rat bei mir zu holen – und sie vertrauen darauf. All die Jahre, in denen sie uns geholfen haben Entscheidungen zu treffen und Probleme zu überwinden, können wir schließlich ein Stück „zurück“ geben. Ihnen einen Rat zu geben ist merkwürdig, aber fühlt sich positiv zugleich an. Die Beziehung, die man zu ihnen hat, wird mehr ein Geben und Nehmen, ausgewogener und ich persönlich genieße das sehr. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass ihre Probleme nicht die eigenen sind und sie am Ende selbst erwachsen und fähig sind, ihre Entscheidungen zu treffen. Ihnen Rat und Beistand zu leisten, ist aber ein sehr bestärkendes Gefühl und schweißt die Bindung noch enger.

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Hut – Orchestra/ Dirndl – s. Oliver/ Riemchenpunps – Tamaris

Ich weiß, dass meine Eltern diesen Beitrag lesen (weil sie mich schon immer unterstützt haben und in mir ihre erwachsene Tochter sehen, zu der ich durch ihre Hilfe geworden bin).
Danke dafür, dass ihr es mir möglich gemacht habt, zu der Person zu werden, die ich heute bin. Dass ihr durch dick und dünn mit mir gegangen seit. Dass ihr für mich da wart, wenn ich Hilfe brauchte und euch zurückgehalten habt, wenn nicht. Ich freue mich über jedes Telefonat, jedes Wiedersehen, weil ich euch liebe.

Welche Veränderung(en) habt ihr in der Beziehung zu euren Eltern gemerkt? War es schwierig damit umzugehen?

Wann es Zeit ist sich selbst auf die Schulter zu klopfen – 5 Zeichen, dass du genau da stehst, wo du solltest

1Wenn wir in die Erwachsenenwelt eintreten, haben wir in der Regel mit einer Reihe von Probleme zu kämpfen, die uns das Leben zuteilt, durch die wir aber auch reifer und hoffentlich weiser werden und die uns zeigen wo unsere Reise hingehen soll, bzw. welche Rolle wir dabei spielen möchten. Das macht diesen Lebenabschnitt zu einer ganz besonderen und nicht unbedingt einfachen Zeit – vor allem, weil niemand einen darauf vorbereitet.
Wenn ich mich mit gleichaltrigen Freunden und Bekannten unterhalte, merke ich oft, dass wir zumeist das Gefühl haben im Leben hinterher zu sein …  mehr Geld verdienen, eine feste Beziehung führen oder für unseren Job brennen zu müssen. Die Wahrheit ist aber, dass wir in diesem Alter oft immer noch dabei sind all diese Dinge für uns herauszufinden. Genau dafür ist dieser Lebensabschnitt gut und Zukunftsangst sollte in weiter Ferne liegen …

Wenn du anfängst wirklich zu wissen wer du bist …
Herauszufinden wer man wirklich ist, was man wirklich mag und wo man sich im Leben sieht, ist das Grundlegendste, über das man sich mit Mitte Zwanzig Gedanken macht. Man wird weniger beeinflussbar von seinen Mitmenschen und richtet die Aufmerksamkeit  zunehmend auf sich selbst. Je mehr man sich mit sich selber auseinandersetzt und herausfindet, wer man ist und sein möchte, desto eher trifft man die richtigen Entscheidungen im Leben – die, die einem wirklich Hezren liegen.2Wenn du herausfindest was du nicht willst …
Selbst wenn du denkst bereits zu wissen was du willst (vor allem beruflich) … die meisten unserer Generation sind immer noch dabei das zu ergründen. Und das ist auch völlig okay! Wie sollten wir das auch wissen, nach gerade mal ein paar Jahren in der Erwachsenenwelt, in der Realität? Jetzt ist die Zeit diese entscheidenden Dinge herauszufinden. Und dabei herausgefunden zu haben was man nicht machen will, ist schon die halbe Miete!

Wenn du eine handvoll wirklich enger Freund hast …
In der Schule und auch noch auf der Uni finden wir uns zu Grüppchen von Freundkreisen zusammen – man findet sich zwangsweise aus Zweckgründen. Mit dem Erwachsenwerden legen wir jedoch immer mehr Gewicht auf individualisierte Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Wir finden uns zu verschiedenen Freundschaften in verschiedenen Bereichen unseres Lebens, die nach gegenseitigen Interessen und Bedüfnissen gerichtet sind. Diese Freundschaften sind daher viel wertvoller für unsere Persönlichkeitsentwicklung, als ein Netzwerk von Zweckgemeinschaften, die man nach Erfüllung ihrer jeweiligen Funktion gerademal in Facebook und Co. aufrecht erhält.3Wenn du gerade genug verdienst um auszukommen …
Mit Anfang zwanzig denkt wohl noch keiner ernsthaft über die „hohe Kante“ für den Lebensabend nach. Wir befassen uns lediglich damit genug Geld zu verdienen, dass es zum Leben mit all seinen Facetten namens Reisen, Hobby, Ausgehen, Shoppen usw. reicht. Wenn wir an dem Punkt in unserem Leben stehen, wo alles in geordneten Bahnen läuft, fangen wir an uns über Sparkonten Gedanken zu machen … doch für den Moment ist es absolut okay, genau das zu verdienen, was man braucht.

Wenn es dir nicht unangenehm ist allein irgendwo zu erscheinen …
Unabhängiger zu werden ist eine Eigenschaft, auf die wir in dieser Phase des Lebens einen verstärkten Fokus setzen und das beeinflusst alle Lebensbereiche. Wir sind weniger auf unsere Freunde angewiesen und müssen nicht alles zusammen unternehmen. Alleine ins Kino zu gehen oder auf einer Veranstaltung aufzutauchen wird immer selbsverständlicher und macht uns auch selbstsicherer. Für diesen Zugewinn dürften wir uns gerne auf die Schulter klopfen. 4

Wir sollten uns immer daran erinnern: es gibt kein „normal“! Jedermanns Lebenweg ist unterschiedlich und deshalb gibt es auch keine Generalantwort auf die Frage, wann man wo in seinem Leben stehen sollte. Wann immer wir uns diese Frage stellen, sollten wir die zermarternden Gedanken darüber einfach von uns werfen – sie sind unproduktiv und erzeugen Ängste. Vertraue deinem Bauchgefühl und deiner Ehrlichkeit dir selbst gegenüber – dann gibt es keinen Zweifel, dass du genau das stehst, wo du solltest.

In welchen Lebenssituationen kommen bei euch Zweifel auf und wo lasst ihr euch stärker beeinflussen, als es euch lieb wäre?

Warum ich nicht an Dating-Regeln glaube …

Als mich eine gute Freundin vor kurzem nach ihrem ersten Date mit einem neuen Mann fragte, wie lange sie wohl am besten warten sollte, bis sie ihm wieder schreiben könnte und ob sie überhaupt als erste schreiben oder eher auf seine Nachricht warten sollte, musste ich erstmal die Stirn runzeln. Brauchen wir wirklich Regeln fürs Daten?IMG_20150729_154750Ich hinterfrage Regeln ja grundsätzlich … Wozu sind sie gemacht? Wovor sollen sie mich schützen? Welchen Zweck erfüllen sie?
Warum sollte ich nicht meine eigenen Snacks und Getränke mit ins Kino schmuggeln? Das kam mir schon immer albern vor – es sind ja nur Lebensmittel, was macht es für einen Unterschied sie selbst mitzubringen?
Warum nicht bei Rot über die Straße gehen? Wenn da kein Auto weit und breit ist und auch kein Kind, dem ich ein Vorbild sein müsste … ignorieren wir das mal!
Einfach ausgedrückt, wenn sie keinen Sinne für mich ergeben, folge ich Regeln nicht – natürlich nur, wenn ich dafür keine Straftat beginge, auch ich kenne schließlich Grenzen.
Wenn ich also von Dating-Spielchen und Beziehungsregeln höre, fragt mein Instinkt sich automatisch, ob sie wirklich Sinn ergeben oder nicht … in den meisten Fällen tun sie es nämlich nicht, hier verrate ich warum:

Aufrichtigkeit ist die beste Taktik
Man kann mich als gerade heraus bezeichnen, manchmal vielleicht ein bissen zu gerade … Ich sage etwas direkt, so wie es ist, denn ich bin der Meinung, dass alles andere unproduktiv ist. Es ist also kein Wunder, dass ich diesen Charakterzug mit in mein Liebesleben bringe. Es ist besser der Mann weiß genau was er mit mir bekommt. Erlaube dir also, dein wahres Ich zu zeigen, statt zu versuchen jemand zu sein, von dem du denkst, dass es deinem Date gefallen würde. Diesen Fehler habe ich vor allem am Anfang meines Datinglebens häufiger begangen, aber das führt zu nichts. Du möchtest, dass dein Gegenüber DICH mag und du möchtest auch, dass er genau diese Qualitäten, die du zu bieten hast, zu schätzen weiß. IMG_20150729_154938

Spielchen sind Zeitverschwendung
Ich bin sicher, jede/r hat das schon erlebt, wenn man mit einem neuen Date textet und abwägt auf eine Nachricht direkt oder später zu antworten oder sich das Gehirn darüber zermartert, warum er nicht direkt antwortet?! Versuch diese Spielchen beiseite zu werfen und antworte sobald du die Nachricht liest und antworten kannst! Er soll dein wahres Ich ohne Gedankenchaos sehen. So lernt man sich besser und vor allem schneller besser kennen und kann herausfinden, ob man zusammen passt, ohne Zeit zu verschwenden.

Es ist etwa ein Jahr her, dass ich einen wirklich tollen Mann gedatet habe, doch mit der Zeit hat er sich immer seltener gemacht. Zunächst habe ich dem nicht viel beigemessen, denn wir hatten beide viel zu tun und hatten uns noch genug zu sagen, wenn wir uns trafen, da war das Texten nicht so wichtig. Aber als auch das Treffen schwieriger zu werden schien, begann ich nicht erst groß mich zu wundern, was eigentlich los sei, sondern fragte ihn direkt, ob er an mir interessiert sei. Es stellte sich heraus, dass er nicht nach einer Beziehung suchte oder zumindest keine Fernbeziehung führen wollte, wenn er einige Monate später in eine andere Stadt ziehen würde … vielleicht wollte er aber auch nur mich nicht. Egal warum, ich fand es schnell genug heraus bevor ich in echte Gefühle verwickelt war. IMG_20150729_154915

Zeitpläne sind willkürlich und unnötig
Es ergibt für mich keinen Sinn zu sagen, „Ich würde nie mit meinem Partner zusammen ziehen, bevor wir nicht wenigstens 2 Jahre zusammen waren.“
Warum? Weil sich nicht jede Beziehung mit demselben Tempo entwickelt. Sechs Monate mit der ersten großen Lieben mögen sich viel länger angefühlt haben, als eine sechs-monatige Beziehung, wenn wir erwachsen geworden sind. Jede Beziehung entwickelt sich unterschiedlich schnell. Die Entscheidung, wann der Zeitpunkt gekommen ist zusammenzuziehen – oder jeden anderen Schritt zu gehen – ist also maßgeblich davon abhängig, was sich richtig anfühlt.

Meine beste Freundin ist mit ihrer großen Liebe tatsächlich nach sechs Monaten zusammen gezogen – und 2 Jahre später war ich ihre Trauzeugin! IMG_20150729_154802

Normal gibt es nicht. Es gibt keine Regeln.
Wenn du dich fragst, ob er an einem bestimmten Punkt die drei „magischen“ Worte sagen sollte oder ob ihr euren gemeinsamen Urlaub zu schnell plant, rufe dir folgendes ins Gedächtnis: Normal gibt es nicht! Es gibt keine Regeln!
Jedes Individuum auf dieser Welt ist einzigartig, mit verschiedenen Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und Thesen. Wenn man also zwei dieser Individuen zusammennimmt, sind die Chancen recht groß, dass jedes Paar anders ist als das andere. Hör auf damit dich selbst oder deine Beziehung mit anderen zu vergleichen. Du bist einzigartig im Vergleich zu jedem anderen, der existiert, ebenso wie deine Beziehung. Folge dem, was sich richtig anfühlt und stelle deine eigenen Regeln auf. IMG_20150729_155001

Was haltet ihr von Dating-Regeln? Gibt es Regeln, denen ihr in Sachen Dating felsenfest folgt?

Freundschaft auf Distanz – wie man FreundInnen über alle Berge hält

Während ich in Berlin zur Schule ging und aufwuchs, habe ich nie ernsthaft darüber nachgedacht, wo ich nach dem Abitur landen würde. Ich war mir eigentlich immer sicher, dass ich in der Hauptstadt studieren oder aber wenigstens in eine Stadt in der näheren Umgebung ziehen würde, sodass ich Familie und Freunde ganz nah bei mir habe und wir unsere Beziehungen zueinander weiterführen konnten wie zuvor – nur mit eigenen Jobs und Wohnungen. Das Leben macht es einem aber nicht so einfach. Für Studienplätze und Jobs oder manchmal auch einfach der Liebe wegen, zieht es einen in eine andere Stadt, vielleicht auch ein anderes Land. Das hatte ich selbst bei meinen eigenen Eltern gesehen, die sich im Leben nicht dachten einmal ihr eigenes Haus am Berliner Stadtrand zu bauen … Während meine Freundschaften also in Berlin, München und Düsseldorf verwurzelt sind, führe ich inzwischen Fern-Freundschaften und das bereits über mehrere Jahre. Das ist zwar traurige Realität, aber zumindest finde ich diese Freundschaften deutlich einfacher als Fernbeziehungen. Immerhin wurde ich auch Trauzeugin meiner besten Freundin, obwohl wir uns nicht jede Woche sehen können …

IMG_20150603_162602_editDu zu mir, ich zu dir
Sich abwechselnd zu besuchen ist der fairste Weg um sich regelmäßig zu sehen. Je weiter die Entfernung, desto größer ist wahrscheinlich der Abstand zwischen den Treffen. In jedem Fall hilft eine gewisse Routine, ein Regelhaftigkeit in der Folge der Besuche. Innerhalb Deutschlands sind Entfernungen überschaubar, daher empfiehlt sich ein Abstand von maximal drei Monaten. Bei Distanzen über die Landesgrenze hinaus, sollte es machbar sein, dass jeder es wenigestens einmal im Jahr schafft, die Strecke aufzunehmen, zum Beispiel zum Geburtstag. So sieht man sicher immerhin zweimal im Jahr.
IMG_20150602_180450CARE-Pakete
Meine erste Fern-Freundschaft – ich war zehn, als meine Eltern in die große Stadt zogen – überbrückte ich mit Briefen. Es waren sicher zwei die Woche, oft richtig lange, mit kleinen Extras wie selbstgeknüpften Armbändern oder Fotos im Umschlag. Heute mache ich es quasi noch genauso, aber doch mit deutlich mehr Raffinesse. Ein paar von den Keksen, die ich neulich zum ersten mal ausprobiert habe … ihren Lieblingstee … eine von diesen Postkarten, die man in Lokalen und Clubs bei der Toilette bekommt mit einem witzigen Spruch … einen Nagellack, dem sie seit Tagen hinterherjagt, aber in ihrer Stadt nicht mehr bekommt. Es gibt so viele liebevolle Kleinigkeiten, die das Herz der besten Freundin höher schlagen lassen, ja manchmal sogar Freudentränen in die Augen treiben, weil man sich so über diese Geste freuen kann!IMG_20150602_180553_editNur mal ihre Stimme hören
Wenn der Zeitplan es mal wieder nicht zulässt oder die Zeitverschiebung in die Quere kommt, kann es manchmal recht schwer sein sich am Telefon zu erwischen. Die Lösung liegt in der Technik unserer Zeit: Voice Messages! Whatsapp hat wohl inzwischen jeder (selbst ich, die sich bis letzten Oktober noch wehement dagegen wehrte) und es ist so einfach, den kleinen Mikrofon-Button zu drücken und einen lieben Gruß zu versenden oder einfach mal kurz was neues zu erzählen. Das tolle ist, dass die Beste auf der anderen Seite jederzeit auf Play drücken kann.
IMG_20150602_181333_editVirtueller Mädelsabend
Wieder greift das technische Know-How unserer Generation uns unter die Arme: Skype! Hat man sich früher jeden Freitagabend auf ein Glas Wein beim Italiener ums Eck getroffen, findet man bei einer Fern-Freundschaft einfach eine neue passende Mädelszeit und verabredet sich zum videotelefonieren. Das kann so simpel sein, sich beim Abendessen montagabends virtuell Gesellschaft zu leisten oder einen Disneyfilm bei einem Glas Rotwein „zusammen“ zu sehen. Das fühlt sich fast genauso an, wie einer dieser Abende früher …IMG_20150602_181255_editFotografisches Uptdate
Ich bin ein absoluter Fan von Foto Updates! Egal ob ich gerade Einkaufen bin und etwas lustiges sehe oder mir mal wieder nicht über mein Outfit für das Date am Freitagabend klar bin. Selbst, wenn ich neue Bettwäsche gekauft habe oder vom frisch Friseur komme! Fotos zu versenden ist eine tolle Art um der Freundin am anderen Ende das Gefühl zu geben am eigenen Alltag ganz nah dran zu sein. Snapchat funtkioniert da genauso gut.IMG_20150602_181224_editJe öfter, desto besser

Ich finde es außerdem einfacher den Kontakt zu halten, je öfter man sich gegenseitig auf dem Laufenden hält. Jeden Tag oder jeden zweiten Neuigkeiten via Whatsapp, SMS oder auch Instagram miteinander zu teilen, fällt oft deutlich leichter, als alle paar Wochen lange Telefonate zu führen, um die andere auf den Stand der Dinge zu bringen. Man fühlt sich viel näher dran am Geschehen, viel näher bei einander, als würde man immer noch dieselbe Stadt miteinander teilen.

Führt ihr Fern-Freundschaften? Wie haltet ihr den Kontakt zu weit entfernten FreundInnen am besten?

Neunundzwanzig, mein Angstalter

Die Zwanziger einer jeden Frau sind mit Sicherheit eine einzigartige Lebensphase – man ist kein Kind mehr, kann aber lange noch nicht auf den Erfahrungsreichtum zurückblicken, wie es beispielsweise unsere älteren Geschwister oder Mütter können. Es ist eine Phase der persönlichen Entwicklung und des Ausprobierens … herausfinden, was man wirklich will und vor allem, es genießen jung zu sein!
Was aber sollte jede Frau abgehakt haben bevor sie auf die magische Doppelzahl zuschreitet?

Persönlichen Stil entwickeln
Als ich gerade zwanzig geworden bin, war das definitiv eine Zeit, um mit dem Stil zu experimentieren, jeden Trend auszuprobieren oder zu versuchem keinem Trend nachzujagen. Alles ist erlaubt – der Kleiderschrank ist eine Spielwiese voller Inspirationen, genauso wie jeder gute Klamottenladen. Tob dich aus!
An einem gewissen Punkt aber, ist es Zeit seinem eigenen Stil treu zu werden! Schmeiß die Trends aus dem Kleiderschrank, die nicht zu dir gepasst haben, mit denen du dich nicht wohl gefühlt hast, und vertraue auf die Teile, die du wirklich lieben gelernt hast und, die dir das nötige Selbstbewusstsein geschenkt haben, um da zu landen, wo du nun stehst: im Erwachsensein.
Es ist dabei relativ egal, was alle anderen um dich herum tragen. Besinne dich vor allem darauf, was für dich gut funktioniert und voilà, da ist der „Signature Style“.IMG_20150408_173344② Investieren (in zeitlose Kleidungsstücke)
Ich habe bereits zum Ausdruck gebracht, wie wichtig es mir ist besser in die Qualität eines Kleidungsstückes zu investieren, als etwas zu einem super günstigen Preis zu bekommen. Wenn man jung ist bedeutet shoppen, dass man vor allem viel kauft von der Sorte „niedlich, aber überlebt nur zwei bis drei Waschmaschiengänge“. Das Ende des Lieds ist es oft, dass man sie nach kurzer Zeit ohnehin über hat und sich nach etwas neuem sehnt.
Die Investition in Kleidungsstücke, die zeitlos sind und vor allem haltbar, gehört also absolut zu einem der To-Dos bevor frau dreißig wird.
Am besten fährt man da natürlich mit Basicteilen, wenn man aber bereits seinen Key-Style kennt und auch weiß, welche Schnitt, Farben der eigenen Figur schmeicheln, kann das auch ein ganz ausgefallenes Stück sein.

Blinddating
Dating ist etwas besonderes, wenn man in den Zwanzigern ist. Es geht nicht unbedingt darum die Liebe fürs Leben zu finden, sondern auch einfach für sich selbst herauszufinden, was man von seinem Freund/ Partner erwartet und in einer funktionierenden Beziehung braucht. Unterschiedliche Männer (oder Frauen) zu daten, kann einem eine ganze Menge über sich selbst lehren.
Da gibt es Frauen unter uns, die finden schnell Kontakt zu Männern und dann gibt es die, die erst beim näheren Gespräch warm werden. Die Herausforderung zu meistern, wenigestens einmal in meinem Mitzwanzigerleben ein Blinddate mitgemacht zu haben, hat mir auf jeden Fall geholfen eine Art inneres Vertrauen aufzubauen um mich in (fast) jeder Datingsituation wohl zu fühlen. Was kann schon passieren, außer, dass man den Cocktail am Ende selbst zahlen muss?!

IMG_20150408_125259④ Leg dir eine Hausbar zu
Wo wir beim Thema Cocktail sind …
Für viele junge Frauen ist eine stylisch eingerichtete Wohnung ein absolutes must-have. Ich denke, es gibt kaum einen besseren Weg das ganze mit einem stylischen „Bar Cart“ zu unterstreichen. Wir sind jetzt erwachsen, also warum sollte wir das nicht zeigen?
IMG_20150408_125437IMG_20150408_125602Es muss kein klassischer, super teurer Servierwagen sein. Ein schlichtes Beistelltischchen oder auch ein individuelles Fundstück vom Flohmarkt funktionieren genauso gut, wenn man das wichtigste wie Wein und Gläser darauf arrangiert – am besten kombiniert mit Dekoelementen wie Bilderrahmen, Bücher/ Magazine, vielleicht ein paar Blumen oder Urlaubsmitbringsel.

Schnipp-schnapp, Haare ab!
Es muss nicht direkt ein Pixie Cut sein – davon abgesehen, dass der auch nicht jeder steht – aber sich mal ein gutes Stück von seiner Mähne zu trennen kann so befreiend sein!
Zum einen beweist es dir, dass du so oder so hübsch bist. Und es sind ja nur Haare und die wachsen wieder.
Ich habe mich mit 24, nach meinem Examen, von meiner Langhaarfrisur getrennt. Zugegeben, das war eher ein Unfall, weil ich damals noch nicht die richtige Friseurin an meiner Seite hatte, aber ich war total glücklich damit. Und nun genieße ich es auf dem Weg zu wieder längeren Haaren, jede Länge neu zu stylen.

Hab ein Alltags-Gericht in petto
Man muss sich ja nicht à la Julie Powels durch Julia Childs Lebenswerk „Mastering the Art of French Cooking“ durchgekocht haben. Ein Muss ist es aber zweifelsohne eins dieser Gerichte in petto zu haben, die immer funktionieren. Ob es so aufwendig wie ein Sonntagsbraten oder simpel wie gute Pasta ist, solange es gut gemacht ist, wird es einen immer zufriedenstellen und bremst wahrscheinlich auch die Panik aus, falls mal ungeplant Gäste kommen oder bleiben.

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IMG_20150130_175700_edit_editAuf die Reise gehen
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Man ist Single, unabhängig und kann ohne Probleme mit billigen Unterkünften vorlieb nehmen. Es ist Zeit neue Menschen kennenzulernen, neue Gerichte und fremde Kulturen. Dieses Abenteuer, wo es einen auch hinführt, sollten wir jungen Frauen unbedingt gemacht haben, bevor wir uns in unsere lauschig eingerichteten Wohnungen zurückziehen und anfangen Dinnerpartys geben.IMG_20150306_092856

Schaut also so aus, als gäbe es keinen Grund sich vor der nächsten Dekade zu fürchten. Nicht zuletzt habe auch ich noch ein bissche Zeit diese Liste abzuarbeiten.

Wie steht es mit euch? Was gehört unbedingt auf eure To Do-Liste bevor ihr dreißig werdet?

Frühlingserwachen – outfit of the month #pale colours

IMG_20150210_151832Mit „Frühlingserwachen“ ist in diesem Fall nicht etwa Frank Wedekinds gesellschaftskritische Kindertragödie gemeint. Mit dieser lernen zumeist Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren im Deutschunterricht (oh ja, ich habe das Fach Deutsch geliebt und diese Lektüre hat mir noch viel mehr Freude bereitet, als ich sie damals im Gips-Theater Berlin anschauen durfte. Zeiten waren das …) wie Jugendliche ihren Alters mit Problemem psychischer Instabilität in der Zeit der Industrialisierung, Techniesierung und Imperialisierung umzugehen pflegten. Im Übergang der Moderne war es gesellschafftich nicht toleriert sich mit sexueller Neugier zu konfrontieren …
Das schweift aber doch zu weit vom eigentlichen Thema ab. Wer neugierig auf Wedekinds „Frühlingserwachen“ geworden ist, sollte sich das Reklambüchlein für 2,60 Euro unbedingt holen – der Schriftsteller hatte einen hervorragenden Stil und wusste ihn einusetzen. Trotz des schwereren Themas bleibt die Komik der Situation an vielen Stellen nicht aus!

IMG_20150210_151806#2Hier geht es also um das Erwachen des Frühlings an sich: es wird wärmer, die Vögel zwitschern, weil auch die Sonne früher auf- und später wieder untergeht. An sonnigen Tagen kommen wir zurzeit auf bis zu zehn-einhalb Stunden dieses Vitamin D- Erzeugers. Die gute Luft, die Sonne, das Frühlingserwachen, es hat mich rausgetrieben mit meiner guten Freundin, zum Bummeln und zum ersten Eis in diesem Jahr! War das lecker!

IMG_20150210_151656An dieser Stelle kann ich euch Frozen Yogurt bei YOMARO in Düsseldorf (u.a. auch in Köln, Frankfurt am Main, Trier und Meerbusch bei Düsseldorf) wärmstens empfehlen. Wir waren am Carlsplatz, wo es auch die vegane Variante des eiskalten, weißen Vergnügens gibt. Die Auswahl der Toppings ist riesengroß und richtet sich nach saisonalem Angebot (… und im Winter gibt’s sogar heiße Waffeln). Besuchen lohnt sich!

IMG_20150210_151607Ich liebe es bei diesem winterlichen Frühlings-Übergang die gewohnte dunkle Garderobe aus schwarz, dunkelblau, grau und vielleicht noch einem Tupfer bordeaux gegen helle, weiche Farben einzutauschen. Es ist nicht mehr so matschig, nachdem Wind und Sonne den Schnee weggeschleckt haben, also kann man endlich wieder hellere Jeans tragen. Dazu ein weicher warmer Pulli in zartem Grau und drüber einen wärmenden Übergangsmantel in pale-blue („lichtblau“ auf neu-deutsch). Außer den Assessoires wie der hellgrauen Mütze, weiß-grauem Wollschal und einer glitzernden Statementkette ist dem auch nichts mehr hinzuzufügen – Schuhe vielleicht, ich trug Chucks von Converse in sandweiß mit Sneakersöckchen aus Wolle drunter und ohne zu frieren!

IMG_20150210_152027Mantel: New Look Teenager (via Drittanbieter)
Jeans: Global Funk (via kauf dich glücklich)
Cashmerepullover: privat, via Mama
Schal: Benetton
Mütze: kauf dich glücklich
Perlen-Statementkette: Promod
unseen: Schuhe (Converse Chucks All Stars in sandweiß)

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