I Heart Blogging – Welcome to liebewasist.com

Sanglos, klanglos, heimlich bin ich in den letzten Tagen des Januars noch ein Jahr älter geworden.
Dreißig – 30. Das mag in mancher Köpfe das magische Tor zum Altern sein. Ich für meinen Teil habe mich auf dieses neue Lebensjahr schon gefreut, denn die 29 war ein be*** (ihr wisst was ich sagen will) Jahr. Dieses neue Jahr hat aber hervorragend angefangen und ich habe vor, dass es nur noch besser wird.
Mit meinem Dreißigsten feiern wir aber gleichzeitig auch einen zweijährigen Geburtstag, nämlich den von liebewasist. Und wie ihr seht befinden wir uns mit dem heutigen Tage dafür auf ganz neuem Boden: liebewasist.com hat seinen Relaunch.

 

Wie es ist dreißig zu werden

An erster Stelle sei gesagt: erstens, habt keine Angst älter zu werden! Für mich war die 29 ein Jahr zuvor ein riesiger Schritt. Es scheint so endgültig, wenn man dieses Alter erreicht hat. Unausweichlich, dass man nur noch 365 Tage Zeit hat, bis man die Zahl mit der drei vorne trägt. Und jetzt wo sie da ist? Es fühlt sich keine Sekunde, keinen Millimeter, keinen Gedanken anders an. Ich habe keine einzige Falte mehr als noch vor ein paar Wochen, kein graues Haar und auch sonst keine Altersgbrechen. Vielleicht bin ich ja doch ein bisschen weiser geworden – das wäre zumindestens wünschenswert. Wenn ihr mich also fragt, es ist großartig diese Hürde zu nehmen. Und zweitens: seid immer stolz auf das was ihr seid!

 

Willkommen in meinem Haus

Nach 2 Jahren wurde es einfach Zeit für ein neues Outfit, ein erwachseneres, cleaneres, ein professionelleres. Wie hat es Maddie aka DariaDaria einmal ausgedrückt: mein Blog ist mein Haus.
Und ich will mich in meinem Haus wohl fühlen – ich hoffe das tut ihr auch.
Es ist schon erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, diesen Schritt zu gehen, aber wie bei so vielem im Leben, hat alles seine Zeit. Also verzeiht mir, dass ich hier und da noch die Ecken auskehre und an der einen oder anderen Stelle einen Umzugskarton auspacke. Das ist erst der Anfang.

Mantel: Esprit (alt) // ähnlicher Mantel mit Leoparden-Print hier oder hier
Sweater: Love Moschino // gleicher Statement-Sweater hier
Hose: Global Funk (alt) // sehr ähnliche schwarze Röhrenjeans hier
Bluse: Esprit (alt) // ähnliche weiße Bluse hier
Heels: Buffalo // ähnliche spitze Heels in glatter Optik hier oder ähnlich hier in Suede-Optik
Folienballons in Herzform findet ihr hier

 

Bloggen ist wie eine Schachtel Pralinen

Lasst mich das erklären … Bloggen ist eine super schöne, erfüllende Sache an sich. Es kann aber auch kompliziert werden, besonders wenn man nebenbei noch Vollzeit arbeitet oder studiert. Selbstzweifel ist dabei ein Gefühl, dass mich in den letzten Monaten oft genug begleitet hat. Mit einem kleineren Publikum, sind Konversationen etwas intimer, wenn es aber wächst, kommt man unweigerlich an den Punkt, sich zu fragen, ob es okay ist, dieses oder jenes Detail zu teilen. Und mit dem neuen Start hatte ich auch genug Zweifel, ob es das alles wert sei.
Natürlich kommen solche Gedanken und gehen oft genug schneller wieder als gedacht, aber ich finde es wichtig zu wissen, dass sie existieren.

Dieser Blog startete Anfang 2015 als ein kleiner Ort, nur für mich, meine Gedanken und Interessen. Wenn ich heute an liebewasist denke, dann sehe ich es als UNSEREN Ort, denn wenn ich diesen Blog nicht für euch schreiben würde, wäre er nicht was er ist. Es würde sich nicht halb so schön anfühlen.

Valentine’s Day: The Best Day To Love Yourself // Little Black Dress For 7 Girls 7 Styles

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Valentinstag ist ein nicht ganz unkomplizierter Tag. Ein Tag von dem man entweder total begeistert ist oder den man komplett boykottiert.

Weitaus bedeutender war er noch als ich jünger war, doch aktuell scheint er wieder an Popularität zuzunehmen. Die ganze Vorbereitung für eine passende Location und das perfekte Geschenk, den perfekten Look. Oder man ist Single und neigt dazu sich in Selbstmitleid zu vergraben.

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Beziehung oder Single?

Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht erinnern, den Valentinstag jemals anders gefeiert zu haben, als mit der besten Freundin und einer Schnulze auf der Couch oder mit der ganzen Mädelsclique in unserer Lieblingsbar – das schwierigste dabei war die Reservierung Wochen im Voraus, denn logischerweise waren wir nie die einzigen, die auf die Idee kamen an diesem Abend auszugehen.

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Zeit für ein wenig Selbstliebe

Anstatt aber total negativ über diesen Tag herzuziehen und ihn als unnötig abzuschreiben, finde ich es sehr viel spannender mir zu überlegen, was er alles Gutes für uns mit sich bringt. Niedliche rosarote Klamotten, ganz viel Herz und Schokolade, Blumen und die Tatsache, dass der Tag am Ende eines mit sich bringt: den Gedanken an Liebe.

Ob man nun also innige Liebe mit seinem Partner teilt, mit der Familie, der besten Freundin oder eben nur mit sich selbst – es gibt einfach nichts schlechtes daran, ein bisschen Liebe zu auszusenden, selbst an einem ganz gewöhnlichen Tag.
Um diese Idee in die weite Internetwelt hinauszutragen, nutze ich die Gelegenheit euch mit meinem Beitrag zur 7 Girls 7 Styles-Reihe einen Gedanken mit in den Tag zu geben:

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Positive Menschen ziehen sich an wie aufgeladene Luftballons

Man kann nicht lieben ohne sich selbst zu lieben, richtig?! Wenn ich darüber nachdenke muss ich doch ehrlich zugeben, dass es kaum möglich ist, jeden Tag Selbstliebe zu praktizieren. Es gibt also kaum eine bessere Gelegenheit als diesem Gedanken am V-Day Priorität einzuräumen!

Selbstliebe gibt einem keinen Grund sich zu verstecken. Das wiederum führt uns zu gesunden Beziehungen mit unseren Mitmenschen, ob in Freundschaften, Partnerschaften oder kollegialen Verhältnissen.
Das klingt ein bisschen cheesy – aber hey, der Valentinstag ist eben auch genau das!

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Zeitloser Allmost-Black-Look mit dem Kleinen Schwarzen

„Mit dem kleinen Schwarzen ist man nie over- oder underdressed“, so hat es schon Karl Lagerfeld ausgedrückt. Als Klassiker der Modeszene ist und bleibt es zeitlos.
Es spielt mit Leichtigkeit und femininen Codes ohne zu sehr nach Abendgarderobe auszusehen. Und so dachte ich mir, dass es keine schönere Gelegenheit für das neue Kleine Schwarze (Achtung: Wiederholungstäterin!) in Form eines Blusenkleides gäbe, als der Abend mit meinen Mädels.

valentines-day-love-yourself-little-black-dress-liebe-was-ist-fashion-blog-dusseldorf-10valentines-day-love-yourself-little-black-dress-liebe-was-ist-fashion-blog-dusseldorf-1Kleid: Maje // ähnliches schwarzes Blusenkleid hier oder hier
Overknees: Buffalo // gleiche Overknees in Suede-Optik hier
Weste: Dorothy Perkins // gleiche Karo-Weste in Petite-Größe hier oder Regular hier
Tasche: Love Moschino // gleiche Statement-Bag mit Schleifendetail hier
Sonnenbrille: LeSpecs // gleiche verspiegelte Sonnenbrille hier

Typisch für mich hält sich der gesamte Look farblich auch eher schlicht mit den schwarzen Overknees in Suede-Optik. Die schwarz-weiße Karoweste gibt dem ganzen einen zwanglosen Rahmen, genauso wie das raffiniert verspielte Schleifendetail der Love Moschino-Bag. Und die rosa Sonnenbrille: tja, ich sehe die Welt eben gerne durch die rosarote Brille, wenn es mir so gut geht wie mit meinen Mädels an diesem Abend!

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Montag: Mondodellamoda // Dienstag: Sunnyinga // Mittwoch: Fashionladyloves //
Donnerstag:
Jasmins little Lifestyleblog // Freitag: Liebe was ist // Samstag: Seven & Stories //
Sonntag:
Miss Classy

 

Was bedeutet der Valentinstag für euch?

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The Weekender: Social Solidarity and Dealing with Procrastination

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Ihr seit großartig!
So viele Genesungswünsche haben mich erreicht und ich bin sicher, dass diese dazu beigetragen haben, dass es mir so schnell besser ging. Und dann platzte ein Kommentarsturm über meinen Beitrag am Mittwoch herein, der mich sehr glücklich gemacht hat. So viele liebe Blogger und Leser, die diese Ansichten über Authentizität und das Bloggen an sich teilen. Das macht einen schon ein bisschen stolz in so einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein.

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Zusammenhalt in der Fashionblogger-Szene

Überhaupt sind in den vergangenen Woche die Stimmen um das Thema Authentizät beim Bloggen, der Zusammenhalt unter uns Bloggern und die dazugehörige Nettikette sehr laut geworden. Ich für meinen Teil finde, dass das eine tolle Bewegung ist, die lägst überfällig war.

Im Rahmen der Fashion Week in Berlin entwickelte sich beispielhaft der Berlin Blogger Bash, eine (noch recht kleine) Community aus Berliner Bloggern, die sich gegenseitig Motivation und Unterstützung versprechen.

Und auch die liebe Verena hat im Sinne des Zusammenhaltes unter uns Bloggern zu einer Fashion Challenge aufgerufen. Vielleicht habt ihr ja Lust daran teilzunehmen – mit euren Looks könnt ihr noch bis zum 26. Feburar zeilnehmen. Meinen Beitrag wird es in der zweiten Hälfte des Monats am Blog zu sehen geben.
Zumindest hilft diese coole Challenge dem einen oder anderen vielleich neue Inspiration für den eigenen Blog oder ein Outfit zu bekommen.

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Procrastination, wenn man sie am wenigsten braucht

Mit dieser Genesungswoche hat mich aber auch ein anderes Thema getroffen: In nicht einmal zwei Wochen stehen wieder einmal Semesterabschlussprüfungen (was für ein Wort!) bei an und genau jetzt schleicht sie diese fiese Art von Procrastination ein, obwohl man eigentlich eine endlos lange Liste an To-Do’s hätte. Absolut unnötig!
Nichtsdestotrotz muss es ja weitergehen.
 

Ein Tipp um der Procrastination entgegenzuwirken

Touch it once, wie es auch in The Career Code (von Hillary Kerr und Katherine Power, Gründerinnen von Who What Wear) heißt. Ob man nun eine Email vom Kollegen bekommen hat oder nur eine What’s App von einer Freundin, man sollte sie direkt beantworten, sobald man sie das erste mal gelesen hat – anstatt sie zu öffnen, zu lesen und dann zu denken, dass man auch später noch antworten kann. Ich finde diesen Tipp großartig, denn wie vielen, geht es auch mir so, dass einem die eine oder andere Aufgabe durch die Lappen geht.
Packen wir es also an, auf in eine neue Woche!

Habt ihr manchmal auch mit Procrastination zu tun und wie geht ihr dagegen an?

How to Pull Off The Dress-Over-Pants Street Style Trend

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Wir lieben Kleider. Wir lieben Jeans. Warum sollten wir beides also nicht miteinander kombinieren? Dass man mich im Kleid sieht kommt gar nicht so häufig vor. Nicht umsonst zeigen sich in meiner Fashion-Kategorie nur vereinzelt Looks mit Kleidern. Mit dem Trend, der zuletzt 2016 aufkam, Kleider über Hosen zu kombinieren (der wie die Shirt-über-Kleid-Kombi (hier) den 90ern entlehnt ist), war es aber nur eine Frage der Zeit, bis ich schließlich auch davon angefixt war.

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Spiel mit Farben, Mustern und Texturen

Solange ein Shirt lang oder oversized genug ist um als Kleid durchzugehen, klingt es doch gar nicht so ungewöhnlich es über einer Jeans zu tragen oder? Und dieser Trend ist auch so genauso einfach umzusetzen. Alles was man dafür tun muss, ist ein bisschen mit Lagen und Materialien zu spielen und der Farb- und Musterkombination dabei ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Dann ergeben sich die schönsten Winter-Kombinationen bzw. Twists um dem liebsten Sommerkleid die Tragezeit zu verlägern.

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Dem eigenen Stil bei ungewöhnlichen Kombinationen treu bleiben

Der eigentliche Trick bei diesem Sommer-Winter-Doppel ist es sicherzustellen, dass alle Einzelteile, die man miteinander kombiniert demselben Stil folgen.

Mag man es beispielsweise lieber klassisch entspricht ein offen getragenes Button Down-Kleid mit Gürtel in der Taille gebunden, über einer cropped geschnittenen Hose mit Heels genau dem Stil. Mehr casual wird es, wenn das Kleid über einer Hose mit weitem Bein und zum Beispiel zum Blazer kombiniert wird. Wenn man darüber nachdenkt, besteht eigentlich gar kein so großer Unterschied dahin, zur alltäglichen Hose zu greifen – das Kleid darüber macht den Look nur etwas schwungvoller (außerdem hält es die Beine im Winter warm).

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Winterliche Statement-Pieces zum Sommerkleid gegen die Kälte

Mit einem sommerlichen, Hemdblusenkleid wie diesem von Albamoda habe ich mich zwischen klassich und casual arrangiert. Die luftige, leichte Linie des Midischnittes wollte ich am liebsten durch eine schmale Linie unten drunter wieder brechen. Die Jeggings ist dazu perfekt geeignet und obendrein noch super beqem. Eines meiner Highlights sind dazu auch meine neuen Overknees, die wieder den klassischen Bogen schlagen. Und mit Rollkragenpulli drunter und Bikerjacke drüber wird es bei den Temperaturen auch nicht zu kalt.

Dieser Beitrag entstand nach Inspiration durch Albamoda.de.

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Hose: Global Funk (alt) // ähnliche mittelblaue Denim-Jeggings hier
Overknees: Buffalo // gleiche schwarze Overknees in Suede-Optik hier

Rollkragenpulli: Vila // gleicher gestreifter Rollkragen-Pulli hier
Bikerjacke: Global Funk (alt) // ähnliche schwarze Bikerjacke aus Kunstleder hier

 

Ein paar mehr Tricks um den Trend zu stylen

Mit der richtigen Farbe auf Nummer sicher gehen:

Denn dieser Trend ist in gewisser Weise ein Experiment was die Körperproportionen angeht. Was sich aber total experimentell anfühlt wird ganz einfach durch eine monochrome Farbwahl wieder ausgeglichen. Am einfachsten gelingt das natürlich mit schwarz, weiß und nude farbenen Teilen. Ich habe mich hier für meinen Januar-Blues entschieden.

Mit Statement-Piece liegt man immer richtig:

Da der Trend ja nur in seiner Kombination auf den ersten Blick ein wenig aus der Reihe zu fallen scheint, die Einzelteile für sich aber alle in den meisten Kleiderschränken zu finden sind, lässt sich ein Statement-Piece immer gut in den Look Integrieren. In meinem Fall habe ich mich für die Overknees in Suede-Optik entschieden, die diesen Winter einfach zum dem Must-Have geworden sind. 

Verschiedene Texturen sorgen für Coolness:

Kommen wir noch einmal auf die Proportionen zurück. In der Theroie klingt ein midilanges, leichtes Buttondown-Kleid über einem Rollkragenpulli, unter einer Bikerjacke und Overknees erstmal etwas überspitzt. Die verschiedenen Texturen von seidigem Stoff über Denim, Kunstleder und Suede ergeben eine tolle Mischung, die den Look ungezwungen und cool wirken lassen.

Was haltet ihr von dem Trend ein sommerliches Kleid über der Hose zu kombinieren?

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The Weekender: Same Same But Different – Fashion Week Insights

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Eine Woche in der Hauptstadt. Eine Woche voller Mode. Ich warne euch gleich zu Beginn vor: dies könnte ein langer Beitrag werden, also holt euch einen Kaffee oder Tee und macht es euch gemütlich!

Zurück von der Modewoche in Berlin und wieder im Alltag? 

Noch auf der Zugreise zurück nach Düsseldorf (und das um 7 Uhr morgens!) hatte mich der Alltag wieder. Mit dem Laptop auf dem Schoß habe ich wieder angefangen für die anstehende Prüfung in nicht einmal vier Wochen zu lernen; am Nachmittag dann Seminar in der Uni.

Und doch kommt man nicht so richtig im Alltag an. Mein Kopf verarbeitet immer noch die vielen neuen Eindrücke. So ist es gut, dass ich sie hier alle ablegen und euch mit auf die Reise nach Berlin nehmen kann.

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Von einem Event zum nächsten

In wunderbarer Begleitung mit meiner lieben Sinah aka. Petiteloves2blog ging es mit dem obligatorischen Coffe2Go am Dienstag direkt zu Styleranking in die Heeresbäckerei. Für die Einstimmung auf die Modewoche war diese Zusammenkunft von Bloggern und Brands einfach ideal. Bei Getränken und Snacks ließ es sich super mit anderen Gleichgesinnten connecten. Viel mehr bot das Event allerdings nicht, sodass wir ganz entspannt in den Abend starten konnten.

Die nächsten Tage warteten vollgepackt mit Runwayshows, eigenen Fotoshootings zwischendurch – die Looks seht ihr übrigens hier und hier dem HashMag-Bloggerevent und den Messen auf. Alle Einzelheiten könnt ihr übrigens bei Sinah nachlesen, die alles fleißig mit ihrer Kamera dokumentiert hat!

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Das kleine Schwarze habe ich euch hier schon in meinem Silvester-Look gezeigt. Zur Fashion Week in Berlin, hab ich es einfach über einen gestreiften Rollkragenpulli und zu Fishnet-Tights mit Sneakern kombiniert. Foto-Credit by Sinah, petiteloves2blog.


 

Die wichtigsten Trends der Berlin Fashion Week im Januar 2017

Verglichen mit den Modewochen in Paris, NYC & Co. ist die Berliner Fashion Week natürlich relativ klein und vielleicht auch immer noch wie die Hauptstadt selbst, etwas alternativ. Doch so mancher Designer brauchte sich mit seiner Kollektion hinter niemandem zu verstecken und so verzeichnet die Mercedes Benz Fashion Week Berlin immer deutlicher ganz unabhängige Trend mit eigenen Standpunkten.

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Angefangen bei innovativen Interpretationen der Anzugklassiker, die Marina Hoermanseder beispielhaft feminin mit einem Smoking-inspirierten Anzug zeigte, hin zur optimistischen Farbe Pink, die bei Lena Hoschek eher in einem dezenteren Farbton engesetzt wurde, zeigte sich die neue Wintermode wieder sehr feminin.

Von einem Trend kommen wir (glücklicherweise wie ich finde) auch in der kommenden Wintersaison wohl nicht los: kaum eine Kollektion kam ohne diese vom Streetstyle inspirierte Kleid-über-Hose-Kombination aus, die u.a. in der Show von Dorothee Schumacher eine zentrale Rolle spielte.

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New Romance

Mein absolutes Highlight machte die Show von Ewa Herzog am Donnerstag Morgen – dafür allein hat sich das unglaublich frühe aufstehen schon gelohnt!
Die AW2017/18 Kollektion trägt den Namen „I can feel you“ und stark durch den Einfluss der Floristik inspiriert. Demnach spielen in vielen Kreationen florale Spitze und blumige Elemente eine entscheidende Rolle. Feenhafte Kleider, Röcke und Blusen mit zarten Applikationen, aber auch Klassiker wie Shorts, Overalls und Mäntel erinnerten an einen exotischen Blumengarten im Winter.
 

Fetisch- zeitgemäß oder obszön?

Ein weiterer Trend war der Einsatz von Materialien wie schwarzem Vinyl, Lack und Leder. Die sexuelle Subkultur liegt eben im Trend, das zeigte sich auch deutlich bei Newcomerin Julia Seemann, die das Wort „Fetisch“ plakativ auf einigen ihrer Entwürfe anbrachte.

An dieser Stelle fiel mir leider auch auf, dass viele Designer immer noch mit Echtpelz und Leder arbeiten, eine Einstellung, die ich leider weder verstehen noch teilen kann.
Selbst abseits der großen Showen gelingt es Modemachern ohne Materialien tierischer Herkunft schöne Mode zu machen. Fake-Leder und Faux-Fur sehen mittlerweile täuschend echt aus und müssen längst nicht mehr als Alternative betrachtet werden.

So hat mich ein Modelabel aus meiner Jugend während des HashMag-Events mit der Vorschau auf seine neue Kollektion überrascht! Orsay bot Bikerjacken und Fake-Lederröcke, Statementbags und Teile in Suede-Optik mit einem ganz anderen Eindruck als noch zu Teeniezeiten. Und ich freue mich riesig euch die Teile bald näher vorzustellen!

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Wie kommt man eigentlich an eine Einladung?

Das ist eine Frage, die mich in den letzten Tagen so häufig erreichte und die auch ich mir vor einem Jahr noch gestellt habe. Die Wahrheit aber ist, es gibt keine pauschale Antwort darauf. Es gibt keine Universaladresse oder Telefonnummer mit der ihr euch einfach ein Ticket ordern könnt.

Ich kann euch also nur verraten wie es bei mir gelaufen ist. Ihr müsst schon etwas dafür tun, also strengt euch an! Seid aktiv beim Bloggen und zwar nicht nur, indem ihr regelmäßig eure Beiträge raushaut, sondern eben auch auf anderen Blogs und Social Media Kanälen Anteil nehmt. Nehmt Kontakt untereinander auf. Wie sagt man so schön: eine Hand wäscht die andere. Oft gibt es jemanden, der von jemandem weiß, der die richtige Email-Adresse parat hat, an die ihr euch wenden könnt. Manchmal kommen die Einladungen auch einfach so ins Postfach geflattert.

Und seid am Ende nicht enttäuscht, wenn ihr nach 6 Monaten Blog-Erfahrung noch keine der begehrten Einladungen oder Akkreditierungen bekommen habt. Die Blogosphäre ist was das angeht, inzwischen ein hart umkämpftes Gebiet. Wer durchhält und einen langen Atem hat, wird am Ende belohnt.

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Was am Ende übrig bleibt

Ein leichte Erkältung. Sehr viel Inspiration und neue Ideen. Und auch das berühmt berüchtigte Loch, in das man fällt. Denn solche geballten Erfahrungen sind immer sehr berauschend, doch in der Regel hinterlassen sie einen auch mit einer gewissen Leere, weil der Kontrast im Alltagsleben einfach zu groß ist.

Am Ende bin ich also dankbar, für diese tollen Erlebnisse. Dankbarer aber noch, sie mit einem so tollen Menschen wie Sinah geteilt zu haben. 

How to Triple Your Winter Wardrobe Without Buying a Totally New Attire


 
Fashionblogger zu sein bedeutet nicht sofort, dass man gegen das Gefühl, man hätte nichts anzuziehen, immun ist. Ganz im Gegenteil, ich finde das jede neue Saison dieses Phänomen mit sich bringt, wenn sie sich in die Länge zieh. Und genau an diesem Punkt findet man sich uninspiriert vor dem eigenen Kleiderschrank wieder und greift doch immer wieder zu denselben 5 Basicteilen. Es gibt aber ein paar Tricks um die eigenen Garderobe aufzufrischen und den eigenen Kleiderschrankinhalt wieder neu für sich zu entdecken.

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Inventur im eigenen Kleiderschrank

Betrachten wir es mal so: Frühjahrputz kann man nicht nur im Frühjahr machen, richtig?! Eine Inventur des eigenen Kleiderschrankes pro Saison um überhaupt herauszufinden was sich auf den hintersten Regalböden versteckt, ist ein gutes Maß. Denn selbst nach zwei, drei Monaten kann es leicht passieren, dass man das eine oder andere Teil vergisst und vergibt ihnen so die Chance überhaupt für ein Outfit Betracht gezogen zu werden.

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Aussortieren und neu Ordnen

Nachdem man einmal weiß, was sich alles im eigenen Kleiderscharnk befindet, ist es ein leichtes, sich vom einen oder anderen Teil zu trennen. Wieviele Teile habt ihr im Schrank, die ihr seit 12 Monaten nicht mehr getragen habt – und dass, obwohl ihr wusstet, dass sie existieren? Raus damit! Verschenkt sie oder verkauft sie, wenn es möglich ist. Es ist besser Platz im Kleiderschrank zu haben, als voll behangene Bügel mit Klamotten, die man eh nicht wieder tragen würde.

Macht aber bloß nicht den Fehler, alles wieder an seinen alten Platz zu räumen, wenn ihr Licht ins Dunkel eures Schrankes gebracht habt. Am besten sucht man sich eine Möglichkeit die Einzelteile neu zu arrangieren, sodass sie einem auch wieder ins Auge fallen, sobald den Kleiderschrank öffnet. Eine tolle Möglichkeit ist dafür übrigens auch ein offenes Regal. So sieht man direkt was die Saison zu bieten hat –  aber bitte immer schön neu „dekorieren“ damit es nie langweilig wird.

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Schwarzer Pulli – Mbym (alt)
Bikerjacke in Leder-Optik – Global Funkt (alt), ähnlich via Esprit hier
Navyblauer Sleeveless-Coat – Miss Selfridges (alt – hier bereits gezeigt)
Fake-Lederleggins – New Look Petite (hier bereits gezeigt)
Weiße Creepers Sneakers – Coolway (ausverkauft)

Blauer Maxischal – Maje
Ivory farbene Statement-Bag – Love Moschino
Blue Mirrored Sonnenbrille  – H&M (alt)

 

In Key-Pieces und Klassiker investieren

Natürlich will kein Fashionblogger  – und auch sonst keine halbwegs normale Frau – jahrelang in denselben Klamotten herum laufen. Es ist also absolut und noch mehr als okay, sich immer wieder ein paar neue Trendteile und Klassiker ins Haus zu holen. Eines meiner absoluten Keypieces wie die weiße Bluse habe ich mal wieder bei Esprit gefunden. Wenn es um solche Allrounder geht, schaue ich im Onlineshop immer gerne vorbei.

Auf diese Klassiker kann man immer wieder zurückgreifen ohne dass sie jemals langweilig zu werden scheinen – die klassiche Bikerjacke in Leder-Optik ist ein Paradebeispiel. Auch die ärmellose Weste und die Fake-Lederleggings habt ihr hier bereits bei mir im Einsatz gesehen. Mit anderen Teilen lassen sich wiederum tolle „Pops of colour“ kreieren, wie mit dem kräftig blauen Schal. Accessoires hauchen einem Look letztendlich den letzten Schliff ein und spätestens so wird ein schlichtes Outfit wieder wie neu und straßentauglich.

Welche Tipps und Tricks habt ihr, damit es modetechnisch nicht langweilig wird in der Saison?

The Weekender: Let the Show Begin

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Die erste Januar-Woche ist somit auch schon wieder rum und es verwundert wohl keinen, wenn ich an dieser Stelle schreibe, das die Zeit im Flug verging.
Während ich diese Woche zwar noch keine Uni hatte, standen dennoch ein paar To-Do’s an und den einen oder anderen Arbeitstag habe ich auch hinter mich gebracht.

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Keine guten Vorsätze, aber eine Menge guter Pläne

Am Freitag ging es aber nochmal nach Frankfurt um meine liebe Sinah zu treffen. Bei strahlendem Sonnenschein hätten wir uns wohl kaum einen eisigeren Tag aussuchen können um durch die City zu spazieren, also ging es von einem Starbucks ins nächste Geschäft und wieder in den nächsten Starbucks. Kam und aber gerade recht, denn stilecht für den Anfang eines Jahres hatten wir einige Pläne zu besprechen. Wer Sinah auf ihrem Blog verfolgt, wird bereits wissen, dass wir die Fashion Week in Berlin Mitte Januar im Doppelpack unsicher machen. Zwar ist diese Fashion Week für mich nicht die erste, dennoch is sie um einiges besonders für mich. Im Sommer des letzten Jahres habe ich mich nämlich noch alleine und nur durch den GreenShowroom schlagen müssen – eine tolle Erfahrung zweifelsohne. Mit einer Begleitung wie Sinah wird das Ganze aber sicher ein noch schöneres Erlebnis.
Neben den Events von HashMAG und Styleranking warten die Panorama und der Greenshowroom auf uns sowie die eine oder andere Runwayshow wie z.B. Leonie Mergen und Ewa Herzog.  

 

 

Winterliche Layering-Looks für die Fashion Week

Eine weitere Herausforderung wird aber auch der Winter an sich werden. Ich liebe Lagenlooks keine Frage, aber diese auch gekonnt MBFW-tauglich umzusetzen ist schon etwas kniffeliger. Aber auch wenn mich der eine oder andere an dieser Stelle für verrückt erklärt, die Looks für diese 3 Tage in Berlin sind tatsächlich durch geplant. Ich stelle mir nämlich nichts unpassender vor, als am Morgen eines solchen Tages noch überlegen zu müssen, welches Paar Schuhe besser zu Hose und Rock passt, ob Mütze oder Hut „appropriate“ genug sind oder die Handtasche auch groß genug.
So oder so, werdet ihr sicher eine Menge von uns auf der MBFW zu sehen bekommen – teilweise sogar live via Snapchat & Co.

Nach der Show ist vor der Show

Doch wie sagt man so schön: nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week. Und dann heißt es für mich mal wieder die Nase in die Bücher zu stecken und lernen, lernen, lernen. Mitte Februar stehen die nächsten Prüfungen an und dann kann ich hoffentlich in die wohl verdienten Sommer-Semesterferien gehen und alle Vorbereitungen für den Re-Launch von Liebe was ist vorbereiten!

Welche Pläne habt ihr für den Anfang des Jahres? Und was wollt ihr von Sinah und mir auf der Fashion Week sehen?

Evolving Christmas Traditions and My Very Comfy Holiday-Look With Fakeleather Leggins and Checked Pattern

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Wo ich an der einen oder anderen Stelle ja schon verraten habe, dass ich dieses Jahr seit langem meine erste Weihnachtszeit zuhause bei der Familie verbringe, komme ich nicht umhin an die Weihnachtstraditionen unserer Kindheit zu denken.

Mein kleiner Neffe ist gerade knapp zwei Jahre alt und ich freue mich schon riesig seine leuchtenden Augen zu sehen, wenn er seinen Schlitten zu Weihnachten bekommt.
Ich finde es auch unglaublich spannend zu sehen, an was er sich vom letzten Weihnachtsfest erinnern kann, zum Beispiel wie wir im neuen Jahr das erste mal mit Nachbars Schlitten zusammen gerodelt sind.

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Die Traditionen unserer Kindheit

Ich erinnere mich, als wir noch kleiner waren, kam mein Vater immer am Morgen des Vierundzwanzigsten mit der großen Weihnachtstanne (das war schon immer eine Nordmanntanne, die mit den bläulichen Nadeln) zur Terassentür rein und von diesem Moment an war für mich Weihnachten. Natürlich mussten wir nach dem Schmücken noch bis zur Bescherung warten. Nach der Mittagszeit ging es immer raus in den Wald um den Tieren auch ihre Geschenk (Futter) zu bringen, bis wir uns die Zeit mit Brettspielen und Weihnachtsfilmen vertrieben. Wahrscheinlich habe ich mich als Kind immer gefragt, warum wir eigentlich so lange warten mussten. Ich denke unsere Eltern wollten nicht, dass der schöne Moment nach all der Aufregung so schnell vorbei war.

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Manche Traditionen können ein Update vertragen

In all den Jahren meiner Kindheit war das immer gleich. Mit dem erwachsen werden aber haben sich diese Traditionen aufgeweicht, denn so wie wir uns selber weiterentwickeln, prägen wir auch unsere Traditionen. Manche bleiben und andere passen wir einfach unseren Lebensumständen an.In meinem Freundeskreis ist es zur Tradition geworden, dass wir uns vor den Weihnachtstagen zum Essen treffen, um von da aus zu unseren Familien zu fahren. In der Familie wollen wir dieses Jahr eine neue Tradition einführen und allesamt ins Kino gehen.

Und das ist eben auch das schöne an solchen Traditionen. Sie sind das, was Familie und Freunde immer wieder zusammen bringt. Sie sind der Zuckerguss auf Omas Welt besten Plätzchen. Sie sind unbezahlbar.

Ich habe das Gefühl, es ist meine Aufgabe dieses Weihnachten unvergesslich zu machen – für meine Familie, vor allem meine Neffen, für meine Freunde und auch für mich. Es geht nicht um die Geschenke, sondern um die Zeit, der wir einen Erinnerungswert verschaffen! Ich denke, es ist Zeit Weihnachten wieder durch die Augen eines Kindes zu betrachten. Es ist so einfach mit diesen kleinen Dingen des Lebens die Feiertage unvergesslich zu machen.

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Bequemer Weihnachts-Look mit Tradition

Und weil zu so einer schönen Gelegenheit auch ein entsprechendes Outfit gehört, will ich euch meinen Weihnachtslook nicht vorenthalten. Bei uns geht es Weihnachten eher gemütlich als formell zu und so wollte ich auch ein super entspanntes Outfit haben und entschied mich gegen ein festliches Kleid. So eine eine Fake-Leder-Leggins
wollte ich mir schon länger zulegen, weil ich diese im Materialmix mit Strick und Spitze sehr schön finde. Als ich dann bei Nina von Berries&Passion ihr neue Atritzia-Leggins gesehen habe, war es um mich geschehen und ich musste mir so ein Teil auch bestellen! Ich finde diese super bequemen Leggins gerade für die Winterzeit toll, denn sie halten ziemlich warm und man schwitzt nicht darin, außerdem könnte man ganz bequem noch eine Strumpfhose darunter anziehen.

evolving-christmas-traditions-comfy-holiday-look-fakeleather-leggins-checked-pattern-liebe-w-34Schwarze Fake-Leder-Leggins – Noisy May Petite oder regular hier
Dunkelblau-rot karierte Bluse mir Trompetenärmeln – Lost Ink
Schwarzer Pullover mit Volant-Ärmeln – Navy London
Dunkelblauer Ärmelloser Mantel – Miss Selfridges (alt)/ ähnliche via Ivy & Oak
Schwarze Cut-Out-Boots mit Quasten – Kurt Geiger (alt)/ ähnlich via Zign

Fischnetzsocken – Calzedonia

 
Ein bisschen mehr Festlichkeit habe ich schließlich mit der dunkelblau-roten Karobluse mit den Trompetenärmeln in den Look gebracht. Auch das verbinde ich schließlich mit Weihnachten und Winter, Karomuster. Der cropped geschnittene Pullover mit den Volantärmeln rundet das Outfit ab. Und nicht zu vergessen: der rote Lippenstift von Rituals. Ein Exemplar davon könnt ihr übrigens zusammen mit der kleinen rot-schwarzen Tasche noch bis zum 24. Dezember 2016 um 0:00 Uhr hier gewinnen!

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Carmitive / Misssuzieloves / Darling Rina / Kleidsam / Fashionblonde / L♥ebe was ist

Mit diesem Beitrag schließe ich nun den Countdown2Christmas mit den 5 anderen Blogger-Mädels an meiner Seite. Schaut doch auch noch mal bei ihren Beiträgen vorbei! Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest mit euren Lieben und entspannte Tage!

Was sind eure Weihnachtstraditionen, habt ihr neue Traditionen in eurem Erwachsenenleben erfunden? Und mögt ihr es lieber schick oder bequem zum Fest?

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On Stage: Runwayshow and How to Wear Mom-Jeans

On Stage - Runwayshow and How to Wear Mom-Jeans. Trend, Style, Lookbook. gds Shoefair. Glamour. Liebe was ist Fashion for Petite (19)

Dass die liebe Sinah aka Petiteloves2blog und ich von der Runwayshow mit namenhaften Labeln wie Havaianas oder meinem Favoriten Birkenstock total begeistert waren, habt ihr ja bereits in meiner Review zum Event erfahren. Neben tollen Looks und interessanten Gesprächen haben wir aber auch die Zeit und coole Location genutzt, um ein paar Bilder zu machen.
Ich habe euch am Sonntag auch versprochen, das Outfit, das ich zum Event von Styleranking im Rahmen der Schuh- und Accessoire-Messe in Düsseldorf getragen habe, zu zeigen – außerdem habe ich ein paar einfache Tipps wie man Mom-Jeans fashionable macht.

On Stage - Runwayshow and How to Wear Mom-Jeans. Trend, Style, Lookbook. gds Shoefair. Glamour. Liebe was ist Fashion for Petite (8)On Stage - Runwayshow and How to Wear Mom-Jeans. Trend, Style, Lookbook. gds Shoefair. Glamour. Liebe was ist Fashion for Petite (14)

An sich bin ich nicht der größte Jeans-Fan, was aber gar nicht unbedingt an der Jeans als Hose an sich liegt, sondern viel mehr an der Schwierigkeit, ein Modell zu finden, dass wirklich passt. Gut, dieses Problem kommt wohl mindestens jeder zweiten Frau bekannt vor. Mir als Petitesize-Trägerin kommt das allerdings beinahe einer Mission Impossible gleich.
Die ausgewaschene Mom-Jeans mit den destroyed Details ist aber wieder mal eine dieser wunderbaren Ausnahmen von der Norm – und zur Zeit wirklich meine absolute Lieblingsjeans.

On Stage - Runwayshow and How to Wear Mom-Jeans. Trend, Style, Lookbook. gds Shoefair. Glamour. Liebe was ist Fashion for Petite (11)

Ausgewaschene, destroyed Mom-Jeans – ähnlich via Topshop
Schwarze Cut-Out Heels – Tamaris (alt), ähnlich hier via Tamaris
Creme-weißes Spitzentop – vintage, ähnlich via Dorothy Perkins Petite
Schwarzer Blazer – New Look Petite
Silber farbene Clutch – alt, ähnlich via Abro

Das Besondere an dieser Jeans: hohe Taille, zulaufendes Bein, knöchelfrei –
klingt nach Karottenhose, ist es auch, doch heißt heute eben Mom-Jeans.
Klingt auch erstmal nach Problemzone, denn sie kaschiert weder Unförmigkeiten und hebt genauso wenig Vorzüge hervor. Aber genau diese „I Don care“-Attitüde macht diese Jeans so besonders.
Eine ziemlich bequeme Art von Fashion-Emanzipation! Diese Ugly-Denims sind so cool-uncool wie Socken in Sandalen oder große Hornbrillen, obwohl man nicht mal eine Sehstärke braucht: Modephänomene, die aber in der richtigen Kombination absolut hot sind.

Damit die etwas unvorteilhafte Hose eben trotzdem ganz stylish wirkt, finde ich, ist die Kombination mit besonders femininen Kontrasten ein absolutes Must-Do. Also her mit High Heels, Blusen, Blazern und einer guten Portion Glamour!

Was haltet ihr von der Mom-Jeans? Und was ist überhaupt euer liebstes Jeans-Modell?

When Did Rose Become a Thing Again? And How To Wear La Vie En Rose #Trend 2016

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Endlich ist der Sommer da und scheint sich auch stabil zu halten. Sommerkleidchen, Shorts und Röcke haben nun also auch endlich die Chance getragen zu werden.
Meine liebe Jasmin aka. „In Alices Pink Shoes“ hat mir vor kurzem bereits hier einen kleinen Einblick in ihre Sommergarderobe gewährt und mit den schönen Blautönen zwischen viel Weiß und Blumenprints eine Punktladung gemacht, was sommerliche Farben angeht.

Zu den Trendfarben 2016 zählen nämlich vor allem Pastelltöne als absolutes Must-Have! Bereits in meinem Culotte-Outfit für Petites habt konntet ihr sehen , dass sich auch in meinen Kleiderschrank – eher untypisch für mich „graue Maus“ – dieses Jahr ein solcher Ton mit hineingeschlichen: ein pudriges Rosa, zuckersüß wie ein Sahnebonbon.

 

When Did Rose Become a Thing Again. How To Wear La Vie En Rose #Trend 2016. Liebe was ist. Fashion. Inspiration Trendfarbe Rosa. Sommer (4)

Die Sommertrendfarbe Rose Quarz kombiniert man am besten in Einzelteilen – ob als Accessoire, Schuh oder Eyecatcher für die Nägel.


 
Die Zeiten, in denen der pastellige Ton nur für kleine Mädchenträume von Prinzessinen und Teepartys war, sind längst vorbei. Der softe Farbton ist den Kinderschuhen entwachsen und zeigt sich nun in den verschiedensten Styles, ob romantisch-verspielt, edgy oder elegant.
Auch Labels und Designer wie Carolina Herrera, Gucci, Chloé, Michael Kors und Emporio Armani zeigten in ihren Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2016, dass Rosa nicht gleich Rosa ist.

Aber wie trägt man die Trenfarbe ohne wie ein lebendig gewordener Marshmallow auszusehen?
Der Trick: nur einzelne Kleidungsstücke oder Accessoires im angesagten Puderton wählen und Schnitte, die raffiniert und clean wie ein Jeansrock in Midilänge zum Eyecatcher werden. Trendteile in zartem rosa habe ich auch bei Sieh an! gefunden, einem Onlineshop, der z.B. eine ganze Kategorie zu Pastelltönen aufgestellt hat.
Um das komplette Outfit zu ergänzen passen klassiche schlichte Grundtöne wie Weiß und Creme. Oder man kombiniert es im harten Kontrast mit schwarz – man trägt den Style also clean und ohne viel Klimbim um einen eher kantigen Look zu erzeugen. Eine andere Möglichkeit ist aber auch ein pastelliger Farbtupfer als Akzent beispielsweise durch zarte rosa farbene Lippen und Nägel.
Dieser Beitrag entstand nach unverbindlicher Inspiration von Sieh an!

When Did Rose Become a Thing Again. How To Wear La Vie En Rose #Trend 2016. Liebe was ist. Fashion. Inspiration Trendfarbe Rosa. Sommer (8)

In der Kombination mit schwarz wirkt der rosa farbene Mädchentraum sehr viel cleaner – eine tolle Kombination für alle, die den Look etwas mehr „edgy“ mögen.


 
Die beiden „Babyfarben“ Rosa und Blau wurden übrigens auch vom amerikanischen Farbinstitut Pantone zu den offiziellen Trendfarben 2016 ernannt und lösen damit den Rotton Marsala ab. In Zeiten von Genderfragen und Frauenqote ist das doch ein echtes Fashion-Statement für die Gleichberechtigung, wie ich finde!
Und das dieser Farbton bestens zum Sommer passt, beweisen uns spätestens Assoziationen an Erdbeereis, zarte Kirschblüten und fluffige Himbeer-Macarons.

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Welche Farben tragt ihr diesen Sommer am liebsten: Wie steht ihr zum pudrigen Rosa? Oder habt ihr andere Farbtöne wie Jasmins schönes Blau lieber?