The Best-Ever Real Pumpkin Recipes You Need For Fall Season – And Soup

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Sind wir mal ehrlich, der Herbst wäre ohne ein ganz bestimmtes Gemüse nur halb so schön. Denn wenn ich eins mit dem Monat Oktober verbinde, dann ist es mit Sicherheit genau dieses Gemüse: Kürbis.
Die erste kalte Brise führt mich jedes Jahr direkt auf den Bauernmarkt um rote Äpfel und bunte Kürbissen zu kaufen. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sie schmecken in dieser Jahreszeit auch einfach fabelhaft!

Von Frühstück bis Dessert – man möchte meinen, solange Kürbis drinnen ist, kann das Gericht nur gut sein, was uns Starbucks& Co. längstens mit ihren Köstlichkeiten beweisen. Doch während die meisten dieser Speisen eine Menge Zucker und kaum etwas enthalten, dass wenigestens neben einem Kürbis gelegen hat, gibt es so viele tolle Rezepte, die sich wirklich lohnen zuhause auszuprobieren – solange man echten Kürbis verwendet! Meistens denke wir bei Kürbisrezepten ja immer zuerst an die klassische Kürbissuppe, doch so vielseitig wie sich das Gemüse in süßen und herzhaften Speisen macht, lohnt es wirklich auch was neues auszuprobieren. Die leckersten Rezepte habe ich euch deswegen heute hier zusammengestellt – und natürlich ist trotzdem eine Kürbissuppe dabei.


 
Den Anfang macht ein Heißgetränk, dem wir den Hype um den guten alten Kürbis vermutlich zu verdanken haben. Die Pumpkin Spice Latte erfreut mittlerweile nicht nur die Gaumen von Kaffeeliebhabern. Ich habe bei der lieben Vivi ein veganes Rezept für die Kürbis-Latte entdeckt, dass super easy nachzuzaubern ist. Schaut ja auch unglaubloch yummy aus!

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Lust auf schnellen Ofenkürbis, dann schaut hier bei Ruhrstyle vorbei.


 
Ofenkürbis gehört bei mir mittlerweile zu den Klassikern der Kürbisgerichte. Er ist so schnell und mühelos gemacht, weil er sich im Ofen ja quasi von alleine bäckt. Rebecca hat ihren Butternut mit viel buntem Gemüse mariniert. Ich könnte in diesem Gericht baden so lecker ist es!


 
Auf Grundlage dieses tollen Kürbisbrot-Rezeptes von Lena wird es am Wochenende bei mir Kürbisbrötchen geben! Das Kürbisfruchtfleisch soll den Teig besonders fluffig und weich machen. Klingt vielversprechend – ich kann mir an einem herbstlichen Sonntagsfrühstück jedenfalls kaum etwas besseres vorstellen als lauwarme Kürbisbrötchen mit Orangenmarmelade.

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Home of Happy zeigt hier einen herzhaften Pimpkin Pie, der sich kinderleicht veganisieren lässt.


 
Die Kürbistarte von Petra via Instagram ins Auge gefallen –  wie lecker schaut die bitte aus?! Auf ihrem Blog zeigt sie das Rezept mit Eiern und Schlagobers in der Füllung, die sich ganz einfach abwandeln lässt, indem man beipielsweise die Sahne oder einen veganen Frischkäse mit Speisestärke mischt und dann die restlichen Zutaten hinzufügt.

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Gedeckter Kürbiskuchen mit feiner Ahornsirup-Note – ein Gedicht für den Herbst bei Hey Foodsister.


 
Mein Rezept für gedeckten Apfelkuchen ist bei euch ja schon sehr gut angekommen. Dieser süße Pumpkin Pie ist dem Rezept am Blog nach zwar auch nicht vegan, wer das Rezept aber gerne abwandeln möchte, dem empfehle ich die Eier mit einem Päckchen Vanillepuddingpulver oder gleicher Menge Speisestärke zu ersetzen. Die übrigen ZUtaten gibt es auch in veganer Form. Schaut jedenfalls super saftig aus und die Kombination mit dem Ahornsirup ist klasse!

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Zum Schluss möchte ich euch den Klassiker der Kürbisrezepte natürlich nicht vorenthalten. Ich habe der Kürbissuppe mit Kokos und wärmenden Gewürzen einen Hauch von Süd-Ost verliehen, der so richtig schön von innen wärmt.

Zutaten
1 Hokkaido oder Butternut-Kürbis (ca. 600 Gramm)
1 Dose Kokosmilch

Ingwer (ca. 1 cm), Muskat, Zitronengras, Koriander

Den Kürbis halbiere ich zunächst einmal und stelle ihn dann für ca. 15- 20 Minuten in den Ofen. So ist wird er etwas weicher und es ist kinderleicht die Kerne zu entfernen und sie weiter zu zerkleinern. In kleineren Stücken kommt er dann in einen Topf inklusive Ingwer und Zitronengras und mit Wasser bedeckt und wird zum kochen gebracht. Ist der Kürbis weich kommt der Pürierstab zum Einsatz – ich lasse dabei gerne noch ein paar kleinere Stückchen drin. Anschließend mit Kokosmilch angießen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss rundet Koriander die ganze Suppe ab.

Der Kürbis bekommt seine strahlende orange Farbe übrigens vom hohen Gehalt an Karotinoiden, Antioxidantien, die die Zellen (vor allem Hautzellen) vor freien Radikalen schützen. Aber es gibt mittlerweile auch viele Sorten von Speisekürbissen in anderen Färbungen, wie den weißen Baby Boo, den Blue Ballet oder grünen Hokkaido. Oder habt ihr schon mal Spaghetti-Kürbis probiert?

Habe ich noch ein Rezept vergessen? Was zaubert ihr aus dem Kürbis?

Lessons Learned in the Kitchen with my Mom And The Best Applepie, vegan!

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Meine Ma hat mir so einiges mit auf den Weg gegeben. Mein Liebe für Mode und meine kreative Ader, auch einen gewissen Grad an Sturheit. Was sie mir aber nicht mitgegeben hat ist ihr großartiges Talent zum Kochen. Sie ist Meisterin in ihrer Küche, so wie schon ihre Mutter, während ich mich schon mit einem Messer in der Hand sehr unwohl fühle. Lasst mich mit meinem Kleiderschrank, Laptop und meinen Youtube allein und ihr erwischt mich fertig geschnittenen Salat aus der Tüte mit Dosenmais essen oder einfach neub go-to Frühstück Joghurt, Obst und Müsli, zu jeder Tageszeit. Wenn ich meine Ma besuchen fahre, leiste ich ihr daher immer ehrenamtlich Arbeit als Sue-Chef. Dabei wird sie es nicht müde mir ihre Küchengeheimnisse zu verraten. Anders schaut es beim backen aus, da werden wir beide kreativ. Und verraten euch ein paar Tricks und das beste vegane Apfelkuchenrezept!

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Der Schlüssel zu veganem Kuchen ist Sojajoghurt
Damit der ein Rührteig ohne Ei auskommt und trotzdem geschmeidig wird, ist es ein guter Tipp Soja-Joghurt zu verwenden. Das Protein der Sojabohnen gibt dem Teig genügend Halt, die probiotischen Kulturen verhindern, dass zu fest wird.

Ein runder Kuchen sieht nach etwas mehr aus
Dieser Tipp liegt im wahrsten Sinne im Auge des Betrachters, denn ein runder Kuchen macht optisch einiges mehr her, als beispielsweise ein Kuchen in Kastenform. Das liegt schon allein daran, dass man ihn besser aufteilen kann.

Verschiedene Schichten überraschen jeden
Wann immer ihr eure Gäste überraschen wollt, baut am besten verschiedene Schichten in den Kuchen ein. Unterschiedliche Texturen und Geschmäcker bilden vermischen sich erst im Mund und sorgen so für eine Geschmacksexplosion.

Der beste Apfelkuchen, vegan, gedeckt und mit extra Glasur
Und das ist der beste gedeckte Apfelkuchen, den ich je gegessen habe:

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Diese Apfel-Vanille-Füllung macht den Kuchen schön saftig und schmeckt himmlisch nach Kindheit.


 
Zutaten:
215 + 25 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillin-Zucker
200- 250 Gramm Soja-Joghurt
100 Gramm Pflanzenmagarine

Für die Füllung:
Ca. 2- 3 Äpfel, 300 Milliliter Wasser, 40 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

So geht’s:
Kuchenform einfetten und bemehlen und den Backofen auf 175 Grad °C vorheizen. Äpfel mit Wasser und Zucker aufkochen, wenn die Äpfel weich geworden sind Puddingpulver
nach Packungsanleitung in Sojamilch oder Wasser und Zucker auflösen und unter die Apfel ziehen.
215 Gramm Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillin-Zucker miteinander vermengen. Soja-Joghurt und geschmolzene Magarine dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten. Aus 2/3 des Teiges ein Boden mit Rand in die Kuchenform drücken. Darauf die Apfelmasse verteilen. Das andere Drittel nochmals mit 25 Gramm Mehl (ggf. etwas mehr) verknetet und anschließend zu einer runden Teigplatte (wie beim Plätzchen backen) in der Größe der Kuchenform ausrollen. Die Teigdecke kommt nun auf die Apfelmasse.
Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen bis Teigdecke und Rand goldbraun sind.
Wer mag kann den Kuchen so wie wir noch mit einem Puderzuckerguss überziehen – so bleibt er mehrere Tage saftig.
 

Wie schlagt ihr euch in der Küche? Und wo habt ihr euer Talent dafür her?

L❤ve, Nepal #6

Da ich mich zu diesem Zeitpunkt auf dem Heimweg von Kathmandu wieder zurück nach Deutschland befinde und somit das Nepal-Kapitel beende, gibt es an diesem Sonntag gleich zwei Nepal-posts.
IMG_20150315_062744Die Zeit bekam nach dem verlängerten Pokhara-Wochenende irgendwie Füße und rannte nur so weg … so brach meine letzte Woche an und es gab noch einiges in meinem Kalender abzuhaken und zu erledigen.
Obwohl ich mich auf zu hause und Familie, Freunde, deutsches Brot und Apfelkuchen, genauso wie bedenkenlos frisches Obst und Gemüse zu essen, freute, war ich doch auch wehmütig. Ich hatte mir hier meine kleine Comfortzone aufgebaut und in dieser genoss ich meinen ganz eigenen Nepali-Lifestyle sehr!
IMG_20150315_062713Besonders Pokhara hatte es mir am Ende sehr angetan … ich sollte zurückkehren, denke ich, irgendwann …
IMG_20150315_171351Die letzten Tage verbrachte ich neben Thamel-Bummeln (Souvenirs und nepalische Leckereien zum mitbringen, Kaffee aus dem Himalayan Java Coffee ganz oben auf der Liste!) und weiteren Stunden in der Sonne des Garden of Dreams, mit einer Pilates-Klasse. An sich war diese auch ganz gut, allerdings hat es mir das Vinyasa schlussendlich doch mehr angetan. Ich mag den Flow, die fließenden Bewegungen, die einiges an Kraft kosten, in Kombination mit den dehnenden Elementen. Da kam mir Pilates fast ein wenig steif und eher wie eine Trockenübung vor … ich werde dem ganzen in Deutschland aber wohl trotzdem noch eine Chance geben. Außerdem hatte ich zwei weitere Vinyasa-Stunden sowie eine original aryuvedische Nepali-Massage … war das herrlich! Eine Stunde durchkneten und ich fühlte mich so relaxt wie ewig nicht mehr – vielleicht sollte man sich so eine Massage auch schon zu Anfang des Nepalaufenthaltes gönnen, zum ankommen sozusagen.
IMG_20150318_194153_editIch musste auch noch einmal alles an Köstlichkeiten ausprobieren, und Neues, was ich hier bereits gegessen oder gesehen hatte: Mo:Mo’s im WOW MO:MO um die Ecke meiner Unterkunft (gefüllte Teigtaschen, wie japanische Dumplings), Roti, ebenfalls bei mir ums Eck im Garagenladen (Fladen, wie Chapati/ Tortillafladen), Veggie-Sizzler (auf heißem Stein gebackene Pommes frites, Gemüse, Veggie-Patty), was ich in einem wunderschönen Roof top-Restaurant mit Blick über den Durbar Square Kathmandus bestellte …
IMG_20150304_132935Falafel-Wrap als Picknick im Garden of Dreams (mit der genialsten scharfen Kräutersauce!), verschiedene Kuchen im Snowman Café in der Freak Street (der Besitzer, ein äußerst sympathischer, ruhiger Veganer! – nicht alles jedoch ist dort vegan, der Kaffee sensationell günstig für die Qualität), nepalische Kekse von einem der zahlreichen Straßenbäcker.
IMG_20150316_152708_edit… und natürlich Fried Rice mit Veggies (die nepalische Art zu würzen habe ich hier schätzen gelernt, ordentlich Masala!).
Außerdem Himalaya-Kaffee und Masala-Tea … ja, die Liste war lang! IMG_20150319_130923Und: Bananen! Obwohl ich sie in Deutschland nie so pur mochte, nur im Smoothie, als Banana-Nicecream oder Bananabread – ich aß in Nepal etwa zehn bis zwölf Stücke der deutlich kleineren, süßeren, gelben Früchte am Tag und sie waren spottbillig (günstigster Preis: 20 Rupien für 12 Stück, entspricht etwa 19 Cent).

IMG_20150318_192730Damit endet also wie gesagt meine Reise. Und ich verlasse Nepal mit einer Mischung aus inniger Vorfreude und den vielen schönen Erinnerungen, die ich im Gepäck habe.

Naamaaste, Nepal! Somehow … I love you.