How to Handle the Pressure of Being a Blogger

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Blogger fotografieren Blogger: in industrieller Location auf dem Areal Böhler.
Foto-Credit by Kati, kationette.com


 
Groß, klein, wohlhabend, pleite, schwarz, weiß, egal welche Art von Blogger jeder individuell ist, man spürt ihn irgendwann immer: Druck!
Mit dem Vormarsch von Social Media in Lichtgeschwindigkeit, ist es manchmal schwer Schritt zu halten. Und wenn man als Blogger versucht immer vorne dabei zu sein, kann das fast bis zum Burnout führen.
 

Eine To-Do-Liste, die nie zu enden scheint

Als Blogger hat man eine „Neverending-To-Do-Liste“, prall gefüllt mit Aufgaben rund um den Blog und Socia Media, Kollaborationen, Kooperationen und nicht zu vergessen, der ständigen Optimierung von Blogdesign, SEO usw.. Um nicht zuletzt zu sagen, manchmal ist das ganz schön überwältigend.

Spürt man mal einen gewissen Aufschwung und die To-So-Liste wird immer kürzer, kommt sogleich das nächste Schlagloch: Instagram verändert zum hundertsten mal seinen Algorhythmus, die Kamera geht kaputt, der Laptop ist viel zu langsam geworden …). Das katapultiert einen quasi wieder an den harten und oft steinigen Anfang; der Druck wird noch größer, noch bessere Dinge zu kreieren.

Wenn ihr also diesen Druck des Blogger-Daseins verspürt, versucht es demnächst mal mit dieser Einstellung:

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Du wirst niemals sein, wie sonst irgendjemand 

Tut mir Leid euch an dieser Stelle direkt schlechte Nachrichten verkünden zu müssen, aber niemand wird wie Chiara Ferragni, Luisa Lion oder Masha Sedgwick sein. Du wirst immer nur der Blogger sein, der DU bist und so wirst du auch immer nur das an deine Leser weitergeben können, was nur DU hast. Damit meine ich, dass jeder Blogger ein Art spezielles Talent hat, so wie er einen speziellen Charakter hat. Jeder ist einzigartig und genau das macht ihn aus – es macht ihn authentisch. Und wenn man dennoch versucht eine „billigere“ Version eines anderen Bloggers nachzubilden, wird das früher oder später gewaltig in die Hose gehen.

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Teile deine individuelle Story, keinen Abklatsch einer Massenserie

Glaubt mir, denn leider gehörte diese Erfahrung auch zu meinem anfänglichen Blogger-Dasein. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was Leser sehen wollen, dass ich vollkommen vergessen habe, dass sie vielleicht genau das nicht suchen. Ich habe andere Blogs gelesen und sah die Hübschen und Erfolgreichen Aviator-Sonnenbrillen tragen, also kaufte ich mir genau so eine. Aber ich war gar kein Aviator-Sonnenbrillen-Typ und so landeten sie schließlich in einer Ecke, bzw. auf ebay.

Was Leser und Follower anspricht ist Authentizität. Der Punkt beim Bloggen ist es, deine ganz eigene, individuelle Story mit ihnen zu teilen, indem du ein realistisches Portrait deines Styles, deiner Persönlichkeit und etwas aus deinem Leben wiedergibst. Wenn man sein Gefühl für Realtität aber verliert, verliert man sich selber unter dem Druck des Bloggens.

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Folge Personen, die authentisch sind 

Ich bin ein großer Befürworter der Authentizität und folge selber nur Bloggern und Influencern, die mich persönlich interessieren und es genauso halten. Ich habe kein Interesse an Personen, die nie einen schlechten Moment haben, die nie aus ihrer Online-Rolle fallen oder die sagen, dass Bloggen so einfach wäre und ihnen der Erfolg nur so zufliegt.
Man sollte schließlich sehen, wenn sich jemand bemüht! Persönlich sehe ich es gerne, dass jemand menschlich ist, genau wie ich selbst, mit Gefühlen wie die meinen und dem typischen „struggle„. Und dazu gehören eben auch haufenweise Outtakes.

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Military-Mantel: Oasis // ähnlicher navyblauer Military-Mantel hier oder hier
Overknees: Buffalo // gleiche schwarze Overknees in Suede-Optik hier
Mütze: Maje // ähnliche Mütze mit Statement hier oder hier
Tasche: Selected Femme (alt) // ähnliche schwarze Mini-Bag hier

 

Step by Step: einen Schritt nach dem anderen

Ich habe mich buchstäblich gefragt, was die eine Sache ist, die mich jeden Tag dazu treibt und fokussiert am Ball zu bleiben. Diese Frage muss man sich unbedingt stellen, denn gibt es diesen Fokus beim Bloggen nicht, sucht man schnell Zuflucht in Social Media, Reality-TV, YouTube etc. was einen von der eigentlichen Sache, dem Bloggen, abhält.

Bevor ihr euch also dazu hinreißen lasst Vergleiche zwischen euch selbst und den anderen zu ziehen, solltet ihr euch fragen, „Was ist die eine Sache, die euch ausmacht, einzigartig macht!?“
Meistens ist der Druck, der uns auf den Schultern liegt, selbstverursacht. Es ist also besser einfach mal einen Schritt zurück zu gehen, tief durchzuatmen und dann wieder nach vorne zu schauen.

Habt ihr diesen Druck auch schon gespürt? Wie seid ihr damit umgegangen?

Warum der Freund-Freund nicht die beste Freundin ersetzen kann!

Wir haben uns deswegen vermutlich alle schon mal schlecht der besten Freundin gegenüber gefühlt:
Wenn man anfängt einen neuen Typen zu daten, ist das ziemlich aufregend, man möchte die ganze Zeit aufeinanderhängen um das neue Gefühl von Zweisamkeit gemeinsam zu erkunden. Dann passiert es schon mal, dass wir darüber völlig vergessen, dass wir lange nichts mehr mit „den anderen“, unseren FreundInnen, unternommen haben.
Als ich in der Oberstufe meinen ersten festen Freund hatte, war das bei mir genauso. Ich hatte einer Freundin viel zu lange nicht mehr die nötige Zeit „für uns“ eingeräumt und irgendwann äußerte sie ihre Enttäuschung darüber. Jetzt wo ich älter – und wohl klüger – bin, bin ich mir darüber bewusst, wie wichtig es vor allem am Anfang einer Beziehung ist, eine Balance zwischen FreundInnen und Freund zu finden …IMG-20141106-WA017
Dein Partner ist NICHT dein bester Freund!
Das haben wir alle schon mal gehört – dein Freund/ Partner/ Eheman ist dein bester Freund! Auf eine Art ist er das auch, aber er kann dir nicht dasselbe geben, was Freunde dir geben. Man kann nicht alles, was man braucht, von ein und der selben Person bekommen – meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum wir in der Regel mehrere unterschiedliche Freundschaften führen, jede „befriedigt“ ein anderes Bedürfnis oder zumindest auf unterschiedliche Weise. Oder wie stellt man sich einen Mädelsabend in Pyjama und mit Maniküre, Gesichtsmaske, Liebesschnulze mit dem Freund vor? FreundInnen begreifen einen auf eine andere Weise und bringen auch andere Seiten an einem zum Vorschein, die genauso viel Aufmerksamkeit bedürfen wie jene Seiten, die beim festen Freund die Beziehung begleiten. Die Balance zwischen der Zeit mit wichtigen FreundInnen und der Zeit mit dem Partner wirkt sich positiv auf das mentale und emotionale Gleichgewicht aus.

Nimm Rücksicht auf dich selbst!
Es kann schnell geschehen, dass man seine eigenen Bedürfnisse vergisst, wenn man mit jemandem zusammen ist, den man wirklich gern hat. Es ist toll Dinge zu tun, die die andere Person glücklich machen, aber man sollte dabei nicht vergessen auch an sich selbst zu denken – ganz so, wie man es vor dem Start in einem Flugzeug vorgeführt bekommt: du musst zuerst selber deine Maske aufsetzen, bevor du anderen hilfst. Anders ausgedrückt, als erstes solltest du sicherstellen, dass es dir selber gut geht und, dass du glücklich bist, bevor du jemand anderem irgendetwas geben kannst. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, ist der Schlüssel um eine gesunde Beziehung mit jemand anderem zu führen. Zeit mit den besten FreundInnen zu verbringen, ist etwas, dass man nur für sich selbst macht und sollte daher genauso wichtig sein, wenn man eine Beziehung eingeht.

Erhalte dir deine Freiheit!
Da wir gerade in den Zwanzigern herausfinden, wer wir wirklich sind, kann man sich schnell in einer Beziehung verlieren. Es ist auch zu verführerisch mit in die Pläne des anderen einbezogen zu werden, den anderen Freundeskreis kennenzulernen, und an erster Stelle an den Partner zu denken, bevor man an sich selbst denkt. Es ist ziemlich normal für ein Paar zu „wir“ als eine Person zu werden, aber dadurch besteht auch die Gefahr für beide, etwas von sich selbst zu verlieren, ein Stück Persönlichkeit, durch die man sich definiert. Starke, haltende Freundschaften zu führen und aufrechtzuerhalten ist ein sehr guter Weg sich selber treu und individuell zu bleiben. Die eigene Persönlichkeit sollte nicht durch eine Beziehung bestimmt werden. Zeit für Freunde (und alles andere, dass glücklich macht) zu finden, erlaubt es einem die beste, stärkste Version seiner selbst zu sein – was sich sicherlich nur positiv auf die Beziehung auswirkt.

Nachdem ich nun verraten habe, warum es so wichtig ist den besten FreundInnen genügend Zeit einzuräumen, schwinge ich mich auf’s Fahrrad und starte einen Mädels-Grillabend mit meinen zwei besten. Denn auch wenn derzeit kein er zuhause auf mich wartet, wenn ich zurückkomme, sind mir diese Treffen bei all den To do’s in Job und Alltag super wichtig geworden.

Habt ihr schonmal soviel Zeit in eine Beziehung investiert, dass Freundschaften auf der Strecke blieben? Was sind eure Tipps um FreundInnen trotzdem gerecht zu werden?