The Weekender: Vegan, Sustainable And Something New

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Während der ein oder andere jetzt vermutlich noch am Frühstückstisch sitzt und genüsslich seinen Kaffee schlürft, bin ich wieder einmal auf dem Weg von meiner Familie zurück nach Düsseldorf. Das Wochenende habe ich nämlich wieder in Berlin verbracht. Aber fangen wir von vorne an mit der Woche: auch wenn diese durch den Feriertag eigentlich nur 4 Tage hatte, kam es mir eher so vor, als hätte ich es gleich zweimal mit einem Montag zu tun gehabt. Vielleicht liegt es daran, dass die Dinge sich auch an einem Feiertag nicht von alleine erledigen.

Und wer von euch hat den 31. Oktober mit Halloween verbracht? Ich für meinen Teil muss zugeben, dass das nicht so ganz mein Ding ist. Wir verbringen den Tag traditionell mit der Familie beim Erntedank. Was am Montag aber nicht ganz so einfach zu timen war, wurde daher am Wochenende nachgeholt.

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Habt ihr nun Appetit auf einen leckeren Apfelkuchen, dann schaut mal hier nach meinem Rezept für veganen gedeckten Apfelkuchen – den gab’s dieses Wochenendein der Bratapfel-Variante.


 
Was es noch Neues gab, wer hätte es gedacht, ist eine neue Tasche! Ich weiß nicht wie oft ich hier schon darüber gesprochen habe, dass ich auf der Suche nach einer neuen Alltagstasche bin – nicht zuletzt bereits am letzten Sonntag. Vielleicht ist das Karma? Denn als hätte ich diesen Wunsch in den Kosmos gerufen, wurde er mir diese Woche erfüllt! In Kürze erfahrt ihr hier natürlich mehr von meiner neuen Taschenliebe. Einen kleinen Eiblick gab es ja still und heimlich schon via Instagram von mir. So viel sei aber gesagt: sie ist vegan, nachhaltig und fair produziert und ich bin natürlich hin und weg.

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Ein anderes Thema, was mich in letzter Zeit beschäftigt, sind Überlegungen zu meinem Blog. Wie ich euch in meinen Life Lessons zum Bloggen bereits erzählt habe, habe ich ewig gewartet überhaupt mit dem Bloggen anzufangen. Ich wollte, dass alles perfekt ist, bevor ich überhaupt gestartet habe. Der perfekte Name, das perfekte Design, die perfekten Fotos. Im Nachhinein weiß ich, dass das ein absoluter Irrglaube war, denn es gibt einfach keinen perfekten Zeitpunkt um damit anzufangen. Man muss es einfach tun und damit wachsen. Und tatsächlich wächst Liebe was ist. Nun ist es also vielleicht auch Zeit ein paar Veränderungen vorzunehmen.

Von Web- und Blogdesign habe ich nach wie vor keine Ahnung und muss auch zugeben, dass mir Zeit und Geduld fehlen, diese Lücken aufzufüllen. Aber ich habe endlich die passende Hilfe dafür gefunden und so wird es im nächsten Jahr wohl etwas anders hier aussehen. Mit solchen Veränderungen verhält es sich ja wie mit einem Umzug: er muss gut geplant und durchdacht werden bevor man ihn in die Tat umsetzen kann. Eine wichtige Überlegung, die sich mir in dieser Planung aufgedrängt hat, ist die, ob ich dem Blog auch einen neuen Namen verpassen soll. Mich hat der Name Liebe was ist schon lange bevor der Blog das erste mal online ging begleitet, denn er ist in gewisser Weise mein Mantra – und so kam es auch, dass ich das Mantra zu meinem Blognamen gemacht habe. Der Punkt ist, dass er mir nicht mehr ganz so passend zu sein scheint. Aber ein anderer wichtiger Punkt ist doch: ändere bloß nicht deinen Namen! Denn die Angst vor dem Verlust von Wiedererkennungswert, Authentizität und Traffic, ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.
Vielleicht hat einer von euch ja bereits eine Namensänderung an seinem Blog gemacht.

Wie habt ihr Halloween verbracht? Und habt ihr bereits Erfahrungen mit der Änderung eures Blogdesigns oder gar dem Namen gemacht? Vielleicht habt ihr ja einen wertvollen Tipp für mich!?

In Favour Of FOMO: Why Every Girl Needs To Experience The Fear Of Missing Out

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Wenn es eine Sache gibt, für die unsere Generation wahrscheinlich berühmt ist, dann ist es unsere extreme Paranoia etwas zu verpassen! Wir dokumentieren jedes Detail unseres Alltags und drücken permanent auf aktualisieren um auch kein Detail aus dem Leben der anderen zu verpassen. Kein Wunder also, dass FOMO, the Fear of Missing Out, immer auf unseren Kanälen mitschwingt.

Wenn ich durch meine Feeds scrolle und all die perfekten Fotos von luxuriösen Urlauben an It-Places sehe oder Influencer, die in einem super süßen Café zum arbeiten sitzen, fühle ich mich auch manchmal in die 7. Klasse zurück versetzt – wenn alle eine Einladung zur Pyjama-Party bekommen haben außer man selbst.

Dank Instagram werden wir durchgehend mit „Thingspiration“ bombardiert: Strandbungalows, die super teure Chloe-Bag und die nächste Fashion Week – alles Dinge, von denen jede Frau träumt. Ein nicht zu verachtender Gedanke an dieser hyper-digitalen Welt ist es eben, dass wir immer genau wissen was unsere Freunde gerade wann und wo tun – zumeist in Echtzeit.
Freitag Abend zuhause zu verbringen, bedeutet, dass wir den Feed rauf- und runterscrollen und der Genuss den Abend mit Me-Time im Pyjama zu verbringen ist nur ein weiterer Anlass sich zu wünschen gerade etwas anderes, viel aufregenderes zu tun. Ohne diese regelmäßige Aufregung via Instagram hat man schnell das Gefühl etwas zu verpassen …

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Eigentlich sollten wir uns ja lieber auf uns selber konzentrieren als um das Leben anderer glücklicher Menschen. Aber warum wird FOMO eigentlich nur schlecht gesehen? Ich denke, es kann durchaus positive Aspekte in unser Leben bringen, ohne dass wir davon überhaupt Kenntnis nehmen. Ich will euch heute erzählen wie und warum:

Experiences are forced upon you
Um unsere Online-Persönlichkeit immer on-top zu halten verbringen wir mehr Zeit damit uns zu kümmern , was wir als nächstes unternehmen können. Während der Anlass dafür eher ein möglichst instagramables Fot sein mag, um andere damit auf dem Feed zu halten, ist das eigentlich die Chance auf Möglichkeiten, an denen wir eventuell sonst gar nicht teilgenommen hätten. Ist es also wirklich so schlimm, dass Social Media uns dazu mehr zu erleben?

Wasted time is something we can no longer bear
FOMO heißt, dass wir den Gedanken, Chancen über Bord zu werfen, nicht länger ertragen können. Um dem entgegen zu wirken, sind wir ständig bemüht das Beste aus unserer Zeit und unseren Möglichkeiten herauszuholen. Faulheit hat da keinen Platz, weil sie nicht besonders attraktiv ist. Wir verbingen unsere Zeit also mit mehr Dingen, die wir schätzen und für sinnvoll erachten, anstatt einfach nur abzuhängen.

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We try to have as many connections as possible
Je mehr Leute wir kennen, desto weniger können wir im Leben verpassen. Mehr Menschen zu kennen bedeutet auch mehr Chancen zu haben und unsere Kreise werden damit größer und größer. Ich denke, es kann nicht falsch sein sich mit einer Menge von Menschen zu umgeben. FOMO sollte also nicht als schlechte Angewohnheit gesehen werden, wenn wir dadurch mehr Freunde gewinnen.

Opportunities don’t pass us by
Schlussendlich bedeutet die Angst etwas zu verpassen, dass wir alles tun um eben nicht zu verpassen, was wir eigentlich gerne tun würden. Das sollte doch eigentlich etwas Gutes sein oder!? Wenn wir uns allzu sehr darauf konzentrieren, warum wir die Dinge tun, die wir tun, übersehen wir schnell was uns das eigentlich bringt. Dieser gewisse Drang immer am Ball und uptodate zu bleiben ermöglicht uns Dinge zu tun, von denen wir früher vielleicht nur geträumt hätten – dank FOMO. Wir dürfen nur nicht vergesen den Moment dabei auch zu genießen!

Habt ihr manchmal Angst etwas zu verpassen? Welche positiven Aspekte habt ihr durch Social Media bemerkt?

5 Habits To Help Maintain a Positive Body Image

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In Zeiten von photogeshoppten Instagram-Profilen ist es manchmal gar nicht so leicht sich von Vergleichen mit anderen und Body-Shaming fernzuhalten. Man öffnet den Feed und wird auf der Stelle von Models und schönen Menschen begrüßt, die nicht einen Millimeter Cellulite zu haben scheinen, dafür aber mindestens ein Six-Pack. Und auch wenn sich die Zeiten Dank Marken wie Happy Size mit ihrer BodyLove Kampagne ändern, ist es noch schwer genug immer dieses positive Bild vom eigenen Körper zu haben. Ich hadere selber manchmal mit mir – selbst Freundinnen, die gesunde, sportliche und schöner Körper haben und für mich ganz und gar perfekt sind, tun das.

Ein gesundes positives Bild vom eigenen Körper erschafft sich nicht über Nacht, aber man kann es sich zur Gewohnheit machen.

Get your mind in a good place
Ein allgemeines Wohlgefühl hängt für mich immer mit der Gemützverfassung zusammen. Stress, Müdigkeit oder Ärger ziehen fast immer eine Abwärtsspirale des Selbstbildes nach sich. Ich versuche jeden Tag so gesund wie möglich zu leben, icht nur meinem Körper zu liebe, sondern auch meinem Geist. Eine gut funktionierende, ruhige Morgenroutine, genug Schlaf und effzient mit meiner Zeit umzugehen, schaffen einen mentalen Raum in dem ich glücklich und zufrieden sein kann.

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Manchmal muss man sich einfach mal ausloggen abschlaten.


 
Balance the negative withe positive
Entscheidend ist es, sich seiner eigenen Gedanken bewusst zu werden. Wann immer dieses Gefühl von Body-Shaming aufkommt, unterdrücke ich es unverzüglich und denke an 3 Dinge, die ich an meinem Körper liebe. Ich nehme mir die Zeit meine Aufmerksamkeit auf genau diese Vorzüge zu richten und meinem Körper „Danke“ zu sagen, weil ich mich überaus glücklich schätzen darf, dass er gesund und stark ist. Negative Gedanken sind reine Zeitverschwengung!

Reward your body
Ich belohne mich gerne mit etwas, dass mir ein gutes Körpergefühl gibt. Das kann eine Yogastunde sein, ein ausgiebiger Spaziergang oder ein entspannendes Bad, vl ist es aber auch einfach die Tasse Tee vor dem Schlafen gehen. Was auch immer dem ein gutes Gefühl verleiht, ist eine sichere Methode um dem eigenen Körper die Liebe zu vermitteln, die er verdient.

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Stock up on healthy groceries
Der schnellste Weg sich schlecht zu fühlen ist schlecht zu essen. Mit einem ausgewogenen gesunden Wocheneinkauf ist dagegen am einfachsten sicherzustelle, dass gut für Körper und Geist gesorgt ist. Ich fühle mich immer am besten, wenn ich auch gut und vor allem gesund esse – und trotzdem gönne ich mir ab und zu ein Dessert, denn meine Vorstellung von einer gesunden Ernährung besteht in einer Balance!

Limit social media
Wenn ich mich mal wirklich nicht wohl fühle, ist es immer noch die einfachtse Sache, eine Auszeit von Social Media zu nehmen. Ich logge mich aus, besinne mich auf meinen Körper bis die Welt wieder besser aussieht. Selbstzweifel wachsen aus den Vergleichen mit anderen und sich in diesem Moment einen Feed anzuschauen, der sich mit den schönsten Fotos schmückt, kann sich nur ungesund auswirken.

Kommen euch diese Body-Image-Zweifel bekannt vor? Wie geht ihr mit solchen Zweifeln um?

Proudly Presenting: The Weekender N°1 #EndOfSummer

An dieser Stelle stand für gewöhnlich mein wöchentlicher „Liebe Woche“-Post, indem ich euch meine drei meist geliebten Dinge vorgestellt und auch gerne von der vergangenen Woche berichtet habe. Dieser sonntägliche Favoritenbeitrag kam bei euch bisher immer sehr gut an, aber ich denke es wird Zeit für ein bisschen frischen Wind auf diesem Blog. Und so wird die „Liebe Woche“ mit dem heutigen Sonntag vom „The Weekender“ abgelöst.
The Weekender sind die Weekly Bits & Pieces, die Sunday Cravings, eine Blogroll – kurzum alles was mich bzw. euch und die Blogosphäre in der vergangenen Woche beschäftig hat. Es wird also weiterhin auch Favoriten und Empfehlungen zu lesen geben und eben noch ein bisschen Merhwert dazu.

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Die vergangene Woche hier auf dem Blog hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, eine der Wochen, die einen zu noch mehr anspornen. Der Beitrag am Mittwoch, indem ich euch einige Tipps gegeben habe, wie das Bloggen mit einer Vollzeittägkeit vereinbar ist, ist sehr gut angekommen. Es war so schön zu lesen, dass so viele neue Leser ihren eigenen Blog am Laufen haben oder aber darüber nachdenken einen zu starten. Das hat mich auf die Idee gebracht, Blogging 101 zu starten, eine Serie, in der es vor allem Tipps für angehende und aufstrebende Blogger-Newbies geben soll. Vielleicht kann ich euch mit meinen eigenen Erfahrungen rund um diesen Blog eine bisschen Starthilfe geben – was haltet ihr davon?

Was mich diese Woche außerdem bewegt hat, war die Frage warum Social Media eigentlich nicht mehr auf ehrliche Weise funktioniert. Erst kürzlich hatte ich eine sehr interessante Diskussion mit meiner lieben Jasmin aka In Alices Pink Shoes, dass z.B. Instagram inzwischen oft dubios von außen gesteuert wird. Da gibt es so viele kleinere Kanäle, die dann binnen kürzester Zeit an die tausend neue Follower bekommen und das kann einfach nicht auf einen realen Zuwachs an Zahlen beruhen. Trauriger aber noch ist, dass dieses Boom-Accounts nicht ehrlich damit umgehen wie sie ihre Followerzahlen aquirieren.
Ich bin wirklich verrückt nach Instragram und verbringen eigentlich viel zu viel Zeit damit zu liken, zu kommentieren und selber zu posten. Den Spaß möchte ich mir daran aber nicht nehmen lassen – und mich schon gar nicht verkaufen!

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Mit der ersten herbstlichen Pumpkin Spice Latte, hat sich seit dem Wochenende nun endgültig der Herbst angekündigt. Und leider verabschiedete sich mit den letzten Sommertagen auch eines meiner liebsten Sommerkleider. Dieses zarte Lingeriekleidchen war ein Spontankauf – Liebe auf den ersten Blick. Doch die Wäsche am Freitag hat es leider nicht so gut überstanden. Das zarte, seidige Material hat sich sehr verzogen und ist hat geworden, das Kleid beinahe völlig runiert. Nun bin ich wirklich traurig über diesen Verlust und werde wohl für das nächste Jahr wieder auf die Suche nach einem solchen Slipdress gehen – und es dann wohl nicht mehr selber waschen!

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Neues für die Haare gab es im Übrigen auch: da ich meine Längen und den Pony im Moment herauswachsen lasse um mir im Oktober eine neue Frisur schneiden zu lassen, gebe ich im Moment besonders viel Acht auf die Haarpflege. So habe ich das Hitzeschutzspray von Alverde mit Bio-Ölen aus Sonnenblume, Aprikosenkernen und Olive sowie Papaya-Extrakt für mich entdeckt. Der Duft ist einfach toll und bisher habe ich auch keine Probleme mit den Haarspitzen nach dem Föhnen.

Nun bin ich natürlich gespannt, was ihr vom Update meines Blog-Sonntags haltet!?

Wie steht ihr zu unrealistisch wachsenden Followerzahlen auf Social Media-Kanälen?

Liebe Woche: #LifeIsBetterAtTheBeach

Liebe Woche - Sonntagsfavoriten. Digital Detox auf Hiddensee. Life is better at the beach. Auszeit von Internet, Instgram, sozialen Netzwerken. Sommer an der Ostsee (1).jpg

Zurück und mit neuem Tatendrang aus dem Urlaub am Meer, konnte ich nicht anders heute direkt meine ersten Eindrücke in Worte zu verpacken.
Letzten Sonntag hatte ich noch angekündigt, dass ich mich für diese Woche in einen „Digital Detox“ begeben würde, da es auf der Insel ohnehin kaum Empfang für Mobilfunknetze gibt. Ob ich so eine Auszeit vom Internet gut oder schlecht finde, habe ich allerdings noch offen gelassen.

Liebe Woche - Sonntagsfavoriten. Digital Detox auf Hiddensee. Life is better at the beach. Auszeit von Internet, Instgram, sozialen Netzwerken. Sommer an der Ostsee (29).jpg

Auch in den Jahren zuvor habe immer ein paar Sommertage auf Hiddensee verbracht und wusste daher worauf ich mich einlasse. Genauso wie der zeitweise Internetverzicht bei meinen Reisen durch Nepal und Indien ganz normal war. Eine Woche ganz ohne sollte also durchaus kein Problem darstellen und kann eben sehr entschleunigend wirken. Man nimmt die sozio-mediale Welt da draußen nicht mehr so wichtig und sich selbst auch nicht. Es ist schön einfach auch mal mit weniger auszukommen und sich um die basalen Dinge des Lebens zu kümmern, die Natur zu genießen zum Beispiel, lesen oder fernsehschauen – ohne Witz, das letzte mal, dass ich vor dem TV saß, ist mindestens zwei Jahre her!
Doch wie auch die liebe Thea in ihrem Municorn-Update argumentierte, ist das Bloggen für mich kein bezahlter Fulltime-Job, für den ich jeden Tag soundsoviele Stunden am Laptop sitzen muss. Gerade der Urlaub ist eine schöne Zeit um der kreativen Ader mal mehr Leine zu geben, während neben Arbeit und Studium oft nicht ganz so viel Zeit dafür bleibt. Und andererseits schreibt der Rest der Welt, der eben nicht im Urlaub ist, fleißig weiter E-Mails. Eine Woche Urlaub ohne E-Mail-Check hinterlässt also auch gerne mal eine ganze Menge an Aufgaben und Antworten, die spätenstens nach dem Urlaub doch beantwortet werden wollen. Als ich nach zwei Tagen auf der Insel über einen recht stabilen Hot-Spot gestolpert bin, konnte ich also nicht anders, der Internetwelt doch wieder „Hallo“ zu sagen.

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Das Wetter in dieser Woche auf Hiddensee war übrigens genauso wie der Sommer in Deutschland: durchwachsen. Neben wirklich schönen Sonnenstunden hatten wir es auch mit frischem Wind, der uns von Großbritannien entgegenwehte und einigen Regen mitbrachte, zu tun. Über die Möglichkeit, ein-, zweimal am Tag auf Instagram vorbeizuschauen und meine Eindrücke mit euch zu teilen, war also ein schöner Schlechtwettervertreib. 
So habe ich diesen Urlaub trotzdem als digitale Entschleunigung erfahren.

Liebe Woche - Sonntagsfavoriten. Digital Detox auf Hiddensee. Life is better at the beach. Auszeit von Internet, Instgram, sozialen Netzwerken. Sommer an der Ostsee.jpgZwischen Wind und Regen gabe es genug Sonne um auch ein paar neue Outfits zu fotografieren. Diesen Allover-Denimlook gibt es in Kürze am Blog zu sehen – rosa farbene Sonnenbrillen von Le Specs

Liebe Woche - Sonntagsfavoriten. Digital Detox auf Hiddensee. Life is better at the beach. Auszeit von Internet, Instgram, sozialen Netzwerken. Sommer an der Ostsee (4).jpg
… und für ausgedehnte Spaziergänge am Strand.

Die Insel kenne ich nun quasi wie meine eigene Hosentasche, muss aber zugeben, dass das Internet ein sehr hilfreiches Instrument in Goa und Kathmandu war – beides Länder, in denen ich ohne vielleicht nicht mal die nächste Toilette gefunden hätte.
Digital Detox hin oder her … jeder muss für sich selber entscheiden, wie viel World-Wide-Web er auch im Urlaub braucht. Überhaupt keine Möglichkeit für Internetempfang zu haben, kann nämlich auch recht viel Stress ausüben, wenn man sich dadurch etwas „verloren“ oder einsam fühlt. Wie bei den meisten Dingen im Leben, macht meiner Meinung nach auch hier die Dosis das Gift.

Wozu nutzt ihr das Internet im Urlaub? Habt ihr schon Erfahrungen mit Urlaub ganz ohne Internet gemacht?

How to Recover From an Unproductive Day – You Have to Bounce Back!

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 2Meine letzte Woche verbrachte ich dank einer ordentlichen Erkältung größtenteils im heimischen Bett – von Produktivität kann man da sicher nicht sprechen.
Doch unabhängig von diesem Knock-Out, waren wir wohl alle schon einmal an diesem Punkt: irgendwo zwischen dem Aufwachen und sechs Uhr abends hat man den ganzenTag damit verbracht zu arbeiten ohne wirklich etwas erreicht zu haben – außer dass man die Abobox ungesehener Videos bei YouTube geleert, den gesamten gestrigen Feed auf Insta durchgescrollt hat und auf dem neuesten Stand „with the Kardashian’s“ ist. Und das ändert leider nichts daran, dass man am nächtsen Tag gleich doppelt so viel zu tun hat. Aber wie soll man sich motivieren, wenn diese Art Druck sich bereits abzuzeichnen droht? Lest selbst was mir in einem solchen Moment am besten hilft:

① Don’t stress absout it
Die Welt wird nicht an dir vorbeiziehen, nur weil du ein paar Stunden Zeit eines Tages verloren hast. Es mag sogar sein, dass dein Produktivitätsloch ein Zeichen deines Körpers ist, dir zu sagen, dass er eine Pause braucht. Also keine Panik und mach dich nicht selber fertig – wir erleben das alle immer wieder mal!

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 6② Make a To-Do-List
Es ist vollkommen okay ab und zu einen dieser unproduktiven Tage zu haben. Aber: Lass deine Aufgaben nicht einfach sinnbildlich liegen, mach dir lieber einen Plan!
Liste alle deine Aufgaben auf und organisiere sie nach Prioritäten um best möglich vorbereitet zu sein für den nächsten, wirklich produktiven Tag zu sein. Es wirkt beruhigend bei diesem mentalen Stress und vermittelt eine Art von Zufriedenheit zu wissen, dass du all das aus dem Weg schaffen wirst. Die Liste sollte allerdings nicht zu lang sein, damit sie nicht gleich wieder allzu demotivierend wirkt – 5 Punkte sind eine gute und ausreichende Anzahl!

③ Find a mood motivator
Das ist einer meiner Favoriten. Ob es nun das hippe Avocado-on-Toast zum Frühstück ist oder eine auspowernde Laufeinheit mit der besten Freundin – setze dir selbst ein Ziel, eine Art Belohnung, auf die du dich freuen kannst. Es kann ungemein motivierend wirken, wenn die Aussicht auf Arbeit wieder schwer auf deinen Schultern liegt.

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 3④ Time Your Tasks
Setze dir selbst ein zeitliches Limit um deine Aufgaben zu erledigen – eventuell verbeißt man sich dabei so in die Aufgabe, dass man die Zeit um sich herum völlig vergisst …
Wenn du schon stundenlang an einer Aufgabe sitzt, dir die Augen vor dem Laptop anfangen zu tränen, dann ist es definitiv Zeit eine Pause einzulegen! Mach für gut 20 Minuten etwas ganz anderes – einen kurzen Spaziergang, telefoniere mit einer Freundin oder hol dir einen Kaffee. Es gab eine Zeit vor dieser Pause (unproduktiv und energieverschwended) und es gibt die Zeit nach dieser kleinen Pause – die Chance nochmal frisch ans Werk zu gehen.

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 1⑤ Get small things done
Kleinere Aufgaben abzuschließen hilft ebenfalls die eigene Motivation anzufeuern, und gibt einem ein besseres Gefühl für die eigene Produktivität. So wirken beispielsweise Mini-To Do’s wie den Schreibtisch aufzuräumen, den Papiermüll zu schreddern oder die Ablage zu erledigen, wenn sie einmal abgehakt sind, sehr beflügelnd für die Produktivität und natürlich erleichtern sie die To-Do-Liste.

Wann hattet ihr zuletzt einen solchen unproduktiven Tag und wie geht ihr damit um?

Liebe Woche: #shoppingweek

Und wieder bricht morgen eine neue Woche an. Normalerweise habe ich fast jeden Sonntag das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist, doch im Moment kann ich darüber nicht klagen. Vielleicht liegt es am vielen Regen hier im Rheinland oder daran, dass es immer noch nicht so ganz warm werden will … richtiges Aprilwetter eben. Ich hatte auf jeden Fall genug Zeit mich weiter meinem Frühjahrsputz zu widmen und die ein oder andere Neuanschaffung zu machen.

IMG_20160409_153937Denn diese Woche war Glamourshoppingweek. Nachdem ich im letzten Jahr bereits meinen Kleiderschrank erleichtert habe und den Inhalt mehr und mehr zu einer Capsule Wardrobe erneuert habe, gehe ich inzwischen nicht mehr ganz so häufig shoppen. Zum einen lege ich beim Kleiderkauf – wie auch bei anderen Anschaffungen – nun sehr viel Wert darauf, dass es genau das richtige Teil ist, für das ich mein Geld ausgebe, damit ich lange daran Freude habe. Und dann bin ich auch doch ein Sparfuchs und habe Spaß am Bummeln mit meinen Mädels. Und so ist die Shoppingweek zweimal im Jahr die Gelegenheit für mich mir wieder ein paar neue Teile zuzulegen.
Natürlich gab es neben all dem Shoppingvergnügen auch wieder ein paar Favoriten und die seht ihr heute hier.

IMG_20160409_153958.jpg① Vor meiner Reise nach Goa hatte ich hier bereits einen bronzigen Highlighter von Lavera vorgestellt, der einen schönen sonnengeküssten Teint verleiht. Ein sehr ähnliches Pendant findet sich aktuell in der Frühlings-LE von Alverde bei dm. Auch die Verpackung ist so ziemlich dieselbe.
Ich habe nun aber ein besonders frühlingshaftes, rosig-schimmerndes Blush gewählt, das ich sehr schön für Frühlingsfrische auf den Wangen finde. Aktuell bei dm erhältlich für 3,45 Euro.

IMG_20160409_154011.jpg② Trotz des schlechten Wetter konnte ich es mir diese Woche nicht nehmen lassen das ein oder andere Eis zu essen. Ich habe mich an einer DIY-Version für veganen Frozen Yoghurt probiert, wie ihr vielleicht auf Instagram gesehen habt.
Und ich habe dieses vegane Sorbet am Stiel bei Aldi entdeckt. Es gibt zwei Sorten, Wassermelone und Erdbeere, und was soll ich sagen, bei der süßen Erdbeere am Stiel hab ich gleich mehrmals diese Woche zugegriffen. Für 1,49 Euro im 3er-Pack eine absolute Sommerempfehlung!

IMG_20160409_154110③ Einen kleinen Einblick in meine Shoppingausbeute bekommt ihr mit diesem filigranen Armreif des Labels Blond Accessoires. Ich finde die Mischung der bunten Fäden und Perlen zum Gold absolut perfekt für den Boho-Style und es erinnert mich auch direkt Indien und seine bunte Kultur.
Armreif TOKYO von Blond Accessories via Edited, ca. 39 Euro.

In den kommenden Wochen werdet ihr sicher einige Teile meiner Shoppingwoche zu sehen bekommen. Ich habe nicht nur im Fashionbereich zugeschlagen, sondern auch bei der Inneneinrichtung und es steht ein kleines Makeover meiner Couch- und Kissenecke an.

Packt es euch im Frühjahr auch immer viele neue Teile zu kaufen? Und habt ihr die Rabatte der Shoppingweek ausgenutzt – was habt ihr geshoppt?

Do Not Feel Guilty For Not Living Life to the Fullest

Manchmal mühen wir uns mit unseren eigenen Erwartungen und der quälenden Frage ab, wie das Leben eigentliche sein „sollte“, statt damit wie es eigentlich aktuell ist. In unserer heutigen Zeit durch Instagram, Yotube, die sozialen Medien im Allgemeinen und auch die viele Werbung, die uns scheinbar unablässig vor den Augen brennt, werden wir doch deutlich in unserer Wahrnehmung und Interpretation für das eigene Leben beeinflusst. Und dann kommt es manchmal so, dass man sein eigenes Leben  (das einem die meiste Zeit viel zu langweilig erscheint) allzuleicht mit dem anderer vergleicht. Wann immer wir dann gelangweilt sind oder nicht wissen, was wir mit uns anfangen sollen, schleicht sich das Gefühl von Schuldigkeit dafür ein, das eigenen Leben nicht so aufregend und ausgefüllt als eben möglich zu leben. 

Ich den letzten Monaten ist mir doch bewusst geworden, dass es im Leben wirklich um diese kleinen Momente dieser puren Freude geht. Es geht nicht um die großen Abenteuer oder wie das Leben von außen betrachtet wirkt.
Es geht um die Momente, in denen du aus Herzenslust lachst oder diese besondere, tiefe Verbindung zu einem Freund spürst.

Letztendlich ist es das Wichtigste von der Idee loszulassen, wie das Leben sein sollte. Als erstes ist es nämlich wichtig sich klar zu machen, dass die Menschen mit den tollen aufegenden Leben, zu denen man via Instagram, Youtube, Tumblr aufschaut, genau dieselben Momente verspüren, in denen sie gelangweilt sind oder mal keine Pläne haben. Und das ist vollkommen okay! Die Wahrheit ist, jeder Tag ist anders und was man dabei tut ist keine Reflektion dessen, wer man ist. Wir haben alle mal träge Tage, frustrierende Momente oder Phasen der Unsicherheit und des Zweifels. Ich verspreche euch, jeder einzelene kennt diese Ups and Downs. Und wenn wir diese flauen Momente nicht hätten, würden die aufregenden auch gar nicht so aufregend wirken!

Ich bin davon überzeugt, dass es einen nur verrückt macht, sich selbst einem solchen Druck auszusetzen, also gönn dir selbst manchmal so eine Flaute.
Wenn du neue Dinge ausprobieren möchtest, ist das großartig, aber mache es Schritt für Schritt. Denke an all die Dinge, die du schon immer machen wolltest … ich möchte zum Beispiel seit Jahren Snowboarden lernen, auch wenn ich keine Schnee mag.
Schreib dich in Kurse ein, wie Klettern, Yoga oder einen Foto-Workshop und fokussiere dich auf die Freude, die es dir bereitet, statt daran zu denken wie es nach außen aussieht. Wann immer etwas interessant auf dich wirkt, selbst wenn es nur der neue Laden auf deiner Straße ist: Check it out! Du kannst nie wissen wie inspirierend es dort ist oder was du finden wirst.

Wenn du dir ständig selbst den Druck machst, wo du im Leben gerade stehen „solltest“ streiche dieses Wort einfach aus deinem Vokabular.
Der Lebensweg jedes einzelnen ist unterschiedlich. Es gibt also absolut keine offizielle Antwort auf die Frage „Wo sollte ich jetzt im Leben stehen?“. Diese Art von Gedanken ist nur unproduktiv und führt zu Ängsten. Vertraue auf dein Bauchgefühl, dass das was du machst, richtig und gut ist.

Vergleicht ihr euch mit anderen? Kennt ihr das Gefühl, dass euch das eigenen Leben langweilig vorkommt und wie geht ihr damit um?

When in Goa … was ich auf Reisen gelernt habe

So langsam bin ich wieder angekommen im kalten Deutschland. Die Zeit schlägt inzwischen fast schon wieder normal für meine innere Uhr und nicht viereinhalb Stunden voraus Dank Zeitverschiebung.

Ich habe mir so einige Gedanken gemacht, was ich auf meiner Reise gelernt habe. So eine Reise auf weite Entfernung über einen längeren Zeitraum bringt wohl nicht immer nur positive Erlebnisse mit sich, sondern beinhaltet manchmal auch weniger schöne Erfahrungen. Neben all der Inspiration, die ich von dort mitgenommen habe, sind es nämlich auch ein paar Überlegungen, die fürs Reisen im Allgemeinen gelten.

IMG_20160222_032328Seine Eindrücke auf Reisen zu teilen ist viel schöner
Alleine zu reisen kann eine wertvolle Erfahrung sein. Ich bin vor gut einem Jahr auch alleine nach Nepal aufgebrochen. Allerdings wusste ich damals schon, dass ich nicht alleine bleiben würde, weil ich dort in einer Entwicklungsorganisation mit anderen Europäern arbeitete. Auch nach Goa bin ich mit dem Ziel aufgebrochen zu arbeiten und andere Leute kennen zu lernen. Auf dieser Reise blieb ich jedoch tatsächlich allein. Natürlich lernt man immer wieder mal jemanden kennen, unterhält sich, aber trennt sich auch nach einem Kaffee wieder voneinander. Und was ich bei all den schönen Erfahrungen, den Eindrücken und dem Glück, dass ich erfahren durfte, an diesem schönen Ort zu sein, immer mal wieder spürte, war es sich alleine zu fühlen. Dank What’s App und Instagram kann man seine Eindrücke glücklicherweise dann sehr gut teilen. Aber: alleine reisen ist schön, die Erlebnisse mit jemandem teilen zu können, aber noch viel schöner!

Goa-Indien-Patnem-Palolem-3498-1132x849Wenn du in den Urlaub fliegst, mach Urlaub!
Als Studentin kann ich mir eine solche Reise nicht ohne weiteres leisten, auch wenn ich neben dem Studium arbeite und mir etwas anspare. Ich flog also auch nach Goa mit dem Ziel dort Halbzeit zu arbeiten. Das hört sich nach einem guten Deal an – kann es auch sein. Aber was ist, wenn dir der Job keinen Spaß macht oder dich unter Druck setzt? Dann ist der Urlaub wohlmöglich für die Katz! Ich denke, mein nächster Urlaub soll einmal nur Urlaub sein, keine Arbeit, nur Entspannung.

Goa-Indien-Patnem-Palolem-3583-1132x849Es gibt immer einen anderen Weg
Meine Arbeit war nach 17 Tagen erledigt, ich war fertig mit dem Projekt in meinem Job und so begab ich mich auf mein eigenes Goa-Abenteuer. Ich reiste die Küste entlang und kam immer mal woanders unter, immer den Sand unter den Füßen und das Meer im Blick. Eigentlich sollte ich insgesamt vier Wochen bleiben. Doch in der dritten Woche entschloss ich mich meinen Rückflug umzubuchen und flog bereits nach 3 Wochen zurück. Diese Entscheindung fiel mir zunächst nicht leicht und dann wieder ganz einfach. Denn ich vermisste Familie und Freunde, hatte außer der Küste kein Ziel und auch mein Geld neigte sich dem Ende. Andererseits war dieses Land so wunderschön, so warm und sonnig. Ich wollte gar nicht weg. Der vielen Inspiration und positiven Gedanken nach zu urteilen, die ich besonders aus dem Süden Goas mitgenommen habe, traf ich genau die richtige Entscheidung! Auch wenn es hier 26 Grad kälter ist: kein Stress, keine Panik, es gibt immer einen anderen Rückflug.

Was habt ihr bisher auf euren Reisen gelernt? Habt ihr schon weniger schöner Erfahrungen sammeln müssen?

L♥ve Goa,

IMG_20160313_131833.jpgWährend ich im Flugzeug von Goa über Abu Dhabi nach Düsseldorf saß und diesen Blogpost begann, merkte ich wie all die Eindrücke und Bilder an meinem geistigen Auge vorbeizogen. Ich scrollte in meinem BlackBerry unter dem Ordner „Goa, India“ immer wieder rauf und runter und war so voller Gedanken und Erinnerungen. Diese Reise war ein Abenteuer, dass vor allem viel Inspiration bei mir hinterlassen hat … und wer weiß, vielleicht ja auch bei euch, wenn ihr mir hier und auf Instagram dabei gefolgt seid.

strandverkaeuferin_in_benauim_suedgoa.jpgNeben all den Stränden, die ich besucht habe und dem blauen und türkisfarbenen Meer, dass ich gesehen habe, den Palmen und Kühen, war Goa vor allem eins: bunt. Die Muster, Farben und Stoffe, die es auf den Märkten und bei den vielen und meistens sehr aufdringlichen Strandverkäuferinnen zu sehen und kaufen gab, gefielen mir dabei sehr. Die bunten, portugisischen Häuser und indischen Stofflampen boten ein Meer an Farben … von den Sonnenauf- und untergängen gar nicht zu sprechen.

img_0342.jpgIch habe mich nun zwar nicht unbedingt zu einem Hippiemädchen gewandelt, doch ich denke, dass all das einen Weg in mein Herz gefunden hat und sich bestimmt auf die ein oder andere Weise in meiner Garderobe und meinem Home-Dekor wiederfinden wird. Genauso wie im Essen – ich mochte tropisches Obst und Basmati mit Curry allerdings schon immer ganz gern.

goa-lanterns-handmadeDer Boho-Trend war schließlich nie so ganz aus der Mode und Designs wie Star Mela oder Silvia Gattin machen es uns leicht sie in den Alltag zu integrieren. Ich darf also gespannt sein, was sich aus diesen Inspirationen alles schaffen lässt. Und ihr natürlich auch!

Sind ferne Länder für euch auch so interessant? Welches ist bisher das inspirierenste Land für euch?