Warum man nein sagen können sollte – und wie man es macht

Es gibt gute Gründe dafür eine Gelegenheit abzulehnen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich verstanden habe warum – vor allem am Anfang meiner Berufslaufbahn fiel mir dieser Akt schwer, denn zum einen wollte ich mich beweisen, zum anderen mir auch selber kaum eingestehen, dass etwas zu viel werden würde und deshalb habe ich oft viel zu viele Aufgaben angenommen. Diese Aufgaben waren eben auch aufregend und ich hatte diese Art Wissensdurst und Tätigkeitsdrang, wie es viele junge Berufsanfänger verspüren und so war es nur allzu verführerisch immer ja zu sagen.

IMG_20151027_123905Sehr ähnliche Erfahrungen habe ich mit dem Start und vor allem der Entwicklung meines Blogs in diesem Jahr gemacht: als Bloganfänfer mit journalistischem Hintergrund, viel es mir von Anfang an recht leicht zu schreiben, aber auf eine bestimmte Art und Weise wünscht man sich schließlich auch wahrgenommen zu werden und gewissermaßen anzukommen. Zugegebenermaßen wollte ich unbedingt mit verschiedenen Label zusammenarbeiten und es fiel mir wirklich nicht leicht, einige andere Label abzulehnen, die einfach nicht auf meinen Blog und zu mir passten. Aber was nützt es mir eine Kooperation mit einem Joghurthersteller einzugehen, wenn ich selber nicht einmal Milchprodukte konsumiere – ich hätte mich im wahrsten Sinne selber verraten!

Viel zu oft vergisst man an diesem Punkt darüber nachzudenken, ob etwas Zeit und Aufwand wert ist.

IMG_20151027_123813Warum NEIN eine Notwendigkeit ist
Den Satz „Zeit ist Geld“ verwenden wir in unserem Alltag so oft, dass er kaum noch Bedeutung hat. Nehmen wir ihn aber mal auseinander und formulieren ihn neu: wir alle haben nur soundsoviele Stunden des Tages zur Verfügung um zu arbeiten. Und egal welche Art von Arbeit wir in diese Stunden stecken, sollten sie die investierte Zeit wert sein. Niemand würde beispielsweise einen ganzen Arbeitstag damit verbringen wollen einen Instagram-Post zu bearbeiten und hochzuladen, für den man nicht einmal bezahlt wird. Das wäre Zeitverschwendung. Kostbare Stunden, die man besser damit verbringen würde, etwas zu tun, von dem man mehr hat (Konversationen, Kontakte knüpfen usw.).

IMG_20151027_123834Wenn du also das nächste mal auf ein Projekt angesprochen wirst, denke zuerst darüber nach, wieviel Zeit und Energie es erfordern wird und frage dich, was du davon hast, beides zu investieren. Natürlich muss nicht immer Geld dabei herauskommen. Vielliecht geht es am Ende nur darum, einen neuen Kontakt zu knüpfen, sich bei jemandem durch Präsenz ins Gedächtnis zu rufen – was am Ende herauskommt sollte nur wert sein, diesen gewissen Aufwand auf sich zu nehmen.

IMG-20151027-WA000Wie man NEIN sagt
Einen Auftrag abzulehnen ist in verschiedener Hinsicht eine schwierige Angelegenheit. Nicht nur, dass es sich nicht naheliegend anfühlt, eine Möglichkeit abzulehnen, es kann nämlich auch Brücken niederreißen, wenn man es nicht ordentlich macht. Bevor man geradeheraus mit einem Nein antwortet, ist es wichtig, sehr offen zu sein. Man weiß nie, wie flexibel der Auftragsteller ist, bevor man ihn nicht gefragt hat. So kann man auch sein Interesse bekunden und das Projekt oder die Erledigung der Aufgabe an Bedingungen knüpfen. Wenn ich zum Beispiel gefragt werden, ob ich länger bleiben oder für jemanden einspringen kann, sollte ich auch fordern können dafür einen Ausgleich zu bekommen – einen Tag früher gehen oder einen anderen Tag frei haben. Bei der Formulierung von Bedingungen sollte man außerdem sehr konkret werden: würde ein Shoutout via Instagram es wert sein? Dann sollte man genau das auch mitteilen!

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Longblazer, Bluse – Vila/ Jeans – Levis/ Schnürschuhe – Tamaris

Wenn es nicht möglich ist einen Kompromiss für das Projekt zu finden, ist das auch okay. Es ist dann klug zu kommunizieren, dass man in Zukunft gerne an einer Zusammenarbeit interessiert ist, dass aber diese spezielle Anfrage nicht zu einem passt. Dabei sollte man auch klarstellen, was gut zu einem passen würde! Marken, Netzwerke, möglicherweise auch dein Arbeitgeber, arbeiten mit so vielen verschiedenen Menschen an den unterschiedlichsten Projekten zusammen- Daher ist es wichtig, es ihnen in der Zusammenarbeit so einfach wie möglich zu machen – ohne für die eigenen Werte einen Kompromiss einzugehen. Mach es ihnen einfach, indem du klarstellst, was du ihnen bieten kannst und was du dafür im Gegenzug erwartest. Egal ob im Blogger-Leben oder in der realen Arbeitswelt (von Nicht-Vollzeitbloggern, *wink*), jeder Auftragsteller wird wahrscheinlich nicht nur einmal mit dir abeiten, sondern sich soauch in Zukunft für verschiedene Projekte an dich erinnern.

Habt ihr schon Probleme im Arbeitsleben oder in der Bloggerwelt damit gehabt, nein zu sagen?

Liebe Woche,

IMG_20151018_142053Wer mir auf Instagram folgt, hat bereits gesehen, dass meine Woche gestern in einem wunderbaren Mädelsabend ihren Höhepunkt fand. Meine liebe Kathi hat sich zur Feier meines neuen alten Lebensabschnittes etwas schönes einfallen lassen: zunächst lockte sie mich und die anderen, die natürlich eingeweiht waren, ins Café, wo wir einen gemütlichen, späten Kaffeenachmittag hatten. Danach ging es weiter in die Meerbar, einer recht schicken Location am Düsseldorfer Innenhafen. Es gab natürlich Drinks, wie meinen Favoriten Moscow Mule, gute Gespräche und die Stimmung stieg stetig an. Und dann war da auch ein hübsch eingepackter Karton mit silberner Schleife drum, den sie mir in die Hand drückte. Ich hielt einiges an Gewicht in den Händen und eine leise Vorahnung im Kopf. Als ich die Box öffnete wurde die auch bestätigt und so schlich sich ein Favorit ganz schnell und heimlich in diese Woche ein:

IMG_20151018_142107① Ich konnte natürlich nicht umhin heute schon den ganzen Morgen und Nachmittag mit dem neuen Gerät zu handtieren. Ich bin zugegebenermaßen kein so großer Technik-Freak, finde die Idee eines Tablets aber absolut toll. Aus rein funktioneller Sicht hat man eine ganze Menge auf kleinstem Volumen dabei. Ich habe das Tablet natürlich passenderweise für den Studienstart geschenkt bekommen und finde das schon jetzt großartig: den ganzen Papierkram, den ich mir damit spare, weil ich alle Skripte bequem auf das Gerät laden und dann, während der Vorlesung, darauf mitlesen und sogar Notizen dazu machen kann. Ich finde das ist definitiv eine Innovation unserer Zeit, der Umwelt zuliebe!
Samsung Galaxy Tab 4 (7 Zoll), ca. 150 Euro

IMG_20151018_142232② Diesen Favoriten habe ich zwar schon etwas länger in meiner Accessoir-Schublade, aber viel ausgeführt habe ich ihn bisher nicht. Da der Anlass gestern Abend „schick, aber nicht overdressed“ war, empfand ich ein eher schlichtes Outfit mit einem Blickfang wie meiner silbernen Clutch absolut passend. Das tolle an dieser hänkellosen Tasche ist, dass sie zwar klein und ausgehfein ist, aber immer noch genug Platz für alles nötige, dass sich auch in einer Alltagstasche finden würde, bietet. Wie nervig ist es, wenn man das halbe Portemonnaie ausräumen muss, weil es für die Abendtasche zu groß ist – Kompromisse sind auch beim Weggehen nicht schön. Hier passt aber alles rein.
Ähnliche Clutch, ca. 40 Euro

IMG_20151018_142158③ Seit Kaffee nahezu wieder ein täglicher Begleiter ist – und Kaffeeautomaten sowieso doof sind – brauchte ich wieder ein paar neue Bohnen. Koffein vertrage ich nicht uneingeschränkt gut, daher bevorzuge ich sehr milde und vor allem auch säurearme Sorten. Der Kaffee, den ich mir Anfang des Jahres aus den nepalischen Bergen mitgebracht hatte, war die Perfektion dieser Kaffee-Ansprüche, aber leider ist das Pfund inzwischen aufgebraucht. Auf der Suche nach einer ähnlich gut verträglichen Sorte für mich, wurde ich beim großen Kaffee-Riesen fündig: der Veranda Blend mit feinen Nuancen von Kakao und Nüssen und Fairtrade-Siegel.

Wir haben den Abend schließlich bei Hans im Glück im Medienhafen ausklingen lassen. Ich war pappsatt von Kukumer-Burger und einem Pfund Fritten, das wir uns teilten. Und glückselig von so guten Freunden.

Seit ihr Tabelt-Nutzer? Wie und zu welchem Anlass feiert ihr am liebsten mit euren Freunden?

Freundschaft auf Distanz – wie man FreundInnen über alle Berge hält

Während ich in Berlin zur Schule ging und aufwuchs, habe ich nie ernsthaft darüber nachgedacht, wo ich nach dem Abitur landen würde. Ich war mir eigentlich immer sicher, dass ich in der Hauptstadt studieren oder aber wenigstens in eine Stadt in der näheren Umgebung ziehen würde, sodass ich Familie und Freunde ganz nah bei mir habe und wir unsere Beziehungen zueinander weiterführen konnten wie zuvor – nur mit eigenen Jobs und Wohnungen. Das Leben macht es einem aber nicht so einfach. Für Studienplätze und Jobs oder manchmal auch einfach der Liebe wegen, zieht es einen in eine andere Stadt, vielleicht auch ein anderes Land. Das hatte ich selbst bei meinen eigenen Eltern gesehen, die sich im Leben nicht dachten einmal ihr eigenes Haus am Berliner Stadtrand zu bauen … Während meine Freundschaften also in Berlin, München und Düsseldorf verwurzelt sind, führe ich inzwischen Fern-Freundschaften und das bereits über mehrere Jahre. Das ist zwar traurige Realität, aber zumindest finde ich diese Freundschaften deutlich einfacher als Fernbeziehungen. Immerhin wurde ich auch Trauzeugin meiner besten Freundin, obwohl wir uns nicht jede Woche sehen können …

IMG_20150603_162602_editDu zu mir, ich zu dir
Sich abwechselnd zu besuchen ist der fairste Weg um sich regelmäßig zu sehen. Je weiter die Entfernung, desto größer ist wahrscheinlich der Abstand zwischen den Treffen. In jedem Fall hilft eine gewisse Routine, ein Regelhaftigkeit in der Folge der Besuche. Innerhalb Deutschlands sind Entfernungen überschaubar, daher empfiehlt sich ein Abstand von maximal drei Monaten. Bei Distanzen über die Landesgrenze hinaus, sollte es machbar sein, dass jeder es wenigestens einmal im Jahr schafft, die Strecke aufzunehmen, zum Beispiel zum Geburtstag. So sieht man sicher immerhin zweimal im Jahr.
IMG_20150602_180450CARE-Pakete
Meine erste Fern-Freundschaft – ich war zehn, als meine Eltern in die große Stadt zogen – überbrückte ich mit Briefen. Es waren sicher zwei die Woche, oft richtig lange, mit kleinen Extras wie selbstgeknüpften Armbändern oder Fotos im Umschlag. Heute mache ich es quasi noch genauso, aber doch mit deutlich mehr Raffinesse. Ein paar von den Keksen, die ich neulich zum ersten mal ausprobiert habe … ihren Lieblingstee … eine von diesen Postkarten, die man in Lokalen und Clubs bei der Toilette bekommt mit einem witzigen Spruch … einen Nagellack, dem sie seit Tagen hinterherjagt, aber in ihrer Stadt nicht mehr bekommt. Es gibt so viele liebevolle Kleinigkeiten, die das Herz der besten Freundin höher schlagen lassen, ja manchmal sogar Freudentränen in die Augen treiben, weil man sich so über diese Geste freuen kann!IMG_20150602_180553_editNur mal ihre Stimme hören
Wenn der Zeitplan es mal wieder nicht zulässt oder die Zeitverschiebung in die Quere kommt, kann es manchmal recht schwer sein sich am Telefon zu erwischen. Die Lösung liegt in der Technik unserer Zeit: Voice Messages! Whatsapp hat wohl inzwischen jeder (selbst ich, die sich bis letzten Oktober noch wehement dagegen wehrte) und es ist so einfach, den kleinen Mikrofon-Button zu drücken und einen lieben Gruß zu versenden oder einfach mal kurz was neues zu erzählen. Das tolle ist, dass die Beste auf der anderen Seite jederzeit auf Play drücken kann.
IMG_20150602_181333_editVirtueller Mädelsabend
Wieder greift das technische Know-How unserer Generation uns unter die Arme: Skype! Hat man sich früher jeden Freitagabend auf ein Glas Wein beim Italiener ums Eck getroffen, findet man bei einer Fern-Freundschaft einfach eine neue passende Mädelszeit und verabredet sich zum videotelefonieren. Das kann so simpel sein, sich beim Abendessen montagabends virtuell Gesellschaft zu leisten oder einen Disneyfilm bei einem Glas Rotwein „zusammen“ zu sehen. Das fühlt sich fast genauso an, wie einer dieser Abende früher …IMG_20150602_181255_editFotografisches Uptdate
Ich bin ein absoluter Fan von Foto Updates! Egal ob ich gerade Einkaufen bin und etwas lustiges sehe oder mir mal wieder nicht über mein Outfit für das Date am Freitagabend klar bin. Selbst, wenn ich neue Bettwäsche gekauft habe oder vom frisch Friseur komme! Fotos zu versenden ist eine tolle Art um der Freundin am anderen Ende das Gefühl zu geben am eigenen Alltag ganz nah dran zu sein. Snapchat funtkioniert da genauso gut.IMG_20150602_181224_editJe öfter, desto besser

Ich finde es außerdem einfacher den Kontakt zu halten, je öfter man sich gegenseitig auf dem Laufenden hält. Jeden Tag oder jeden zweiten Neuigkeiten via Whatsapp, SMS oder auch Instagram miteinander zu teilen, fällt oft deutlich leichter, als alle paar Wochen lange Telefonate zu führen, um die andere auf den Stand der Dinge zu bringen. Man fühlt sich viel näher dran am Geschehen, viel näher bei einander, als würde man immer noch dieselbe Stadt miteinander teilen.

Führt ihr Fern-Freundschaften? Wie haltet ihr den Kontakt zu weit entfernten FreundInnen am besten?

Wer hat an der Uhr gedreht?

Die Wahrheit über Zeit ist, dass wir alle die gleichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung haben, die selben 168 Stunden pro Woche. Wenn ich mich aber mal in meinem Bekanntenkreis und bei Freunden umhöre, empfindet der Großteil, dass die tatsächliche Zeit am Tag nicht ausreicht für das, was sie zu erledigen haben und machen wollen. Es scheint, als sei dieses Empfinden heutzutage ganz normal, wenn wir die Vielzahl von Pflichten und Aufgaben, denen wir in unserem Alltag nachgehen, betrachten.
Das heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist sich ein bisschen Zeit zurückzuholen, um sie mit Freunden zu verbringen oder anderen alltagsverschönernden Aktivitäten nachzugehen – Blogs lesen zum Beispiel oder eine neue Sprache lernen, einfach mal ein gutes Buch zu lesen oder sich wirklich, wirklich die Aufmerksamkeit zu gönnen einen Film von Anfang bis Ende zu schauen.

IMG_20150527_153733Finde heraus womit du deine Zeit verbringst!
Ich möchte wetten, dass die meisten unserer Generation zwischen zwanzig und dreißig – und vermutlich auch jünger und älter – nicht auf den Punkt bringen können, wo ihnen die Zeit hinrennt. Bevor man berechnen kann, wie das meiste aus der vorhanden Zeit herauszuholen ist, sollte man das aber erstmal herausfinden.
Viele junge Frauen führen einen Kalender wie Filofax und Moleskine oder sie nutzen die Planung via Smartphone – was einem auch besser passt, es ist sinnvoll eine Woche lang wirklich zu dokumentieren, was für Aufgaben vor einem liegen und in welchem zeitlichen Rahmen sie schließlich erledigt werden. So wird auf den ersten Blick schon  ersichtlich, wo sich die grauen Lücken auftun, die wir sinnvoller nutze wollen und können.

IMG_20150527_153544„Ich habe keine Zeit“ gibt’s nicht!
Es scheint mir sinnvoller im Leben Prioritäten zu setzen, anstatt bestimmte Dinge ganz abzuschreiben, weil sie gerade nicht in den Zeitplan passen. Ein Kaffeedate abzusagen, weil man keine Zeit hat, mag vielleicht noch mit dem Gewissen vereinbar sein. Wenn ich mir aber vorstellte meinem kleinen Neffen sagen zu müssen, ich könne nicht zur Feier seines sechsten Geburtstags kommen, weil das gerade nicht Priorität in meinem Alltag hat, würde sehr wahrscheinlich nicht nur der kleine Mann sich schlecht fühlen.

IMG_20150527_153558Machen, verwerfen, delegieren, später!
Man kann praktisch jede Aufgabe nach diesen vier Kategorien bewerten. Eine schnelle Antwort auf eine E-mail kann in der Regel sofort erledigt werden … etwas, dass sich diesseits von Gut und Böse nicht umsetzen lässt oder , dass sehr wahrscheinlich daran scheitert zu Ende gebracht zu werden, sollte man getrost aus seiner Planung verbannen und Frieden damit schließen (ich werde wohl nie mein eigenes Gemüse auf dem Balkon anbauen, aber das ist okay, ich habe einfach nicht den grünen Daumen dafür) … manch (kleinere) Aufgabe lässt sich gut an Kollegen oder einen Freund delegieren, wenn es schnell gehen soll … andere wiederum müssen nicht sofort erledigt werden, für sie empfiehlt es sich in jedem Fall sich eine Erinnerung per Smartphone, Kalender oder auf einem Post-It zu schaffen.

IMG_20150527_153530Get over it!
Was zählt ist am Ende, wie wir uns dabei fühlen, wenn wir ständig unter Zeitdruck stehen – egal ob wir eine Familie managen müssen oder Studium, mehrere Jobs und Sport zugleich unter einen Hut bringen wollen. Haben wir einmal System in unseren Alltag gebracht um der verfügbaren Zeit mehr Sinn zu geben, ist es nur gesund sich auch daran zu erinnern, dass man vielleicht nicht das beste (Zeit-) Organisationstalent ist, aber mit Sicherheit etwas anderes sehr gut kann. Jede(r) hat seine Stärken und Schwächen. Das, was wir gut können, gelingt uns ohnehin wie im Handumdrehen, mit den anderen Aufgaben müssen wir einfach nur fertig werden.

wer hat an der Uhr gedrehtWenn wir also das nächste mal vor der Frage stehen, ob Zeit genug ist sich auf einen Kaffee mit der besten Freundin zu treffen, obwohl noch der Einkauf zu erledigen ist, die Buntwäsche auch, und Oma zurückgerufen werden will, sollten wir mindestens einmal tief durchatmen und System in das Chaos bringen.
… den Einkauf kann ich auf dem Weg vom Café nach Hause erledigen, Oma ruft man sowieso besser am Sonntagvormittag an und die Wäsche lässt sich wunderbar neben zwei oder drei Folgen „The Mindy Project“ waschen – womit sogar die Zeit zum Abschalten nicht zu kurz kommt.

Was ist euer bestes System um Zeit gut einzuteilen? Lasst ihr Aufgaben manchmal liegen um abzuschalten und Zeit für euch selbst zu haben?

Liebe Woche,

Die Woche war eine Achterbahnfahrt … nicht im eigentlichen emotionalen Kontext, sondern eher was funktionale und technische Hürden angeht: Laptop-Pannen, Dateien weg, Akkubatterien leer, Kleidersaum im den Fahrradbremsen eingeklemmt und, und, und …
Was soll’s, solche Wochen gibt es eben. Deshalb muss man sich die schönen Momente im Leben aber nicht vermiesen lassen und so habe ich auch diese Woche drei weitere Favoriten genossen.

 

IMG_20150519_174739_edit_edit① Diese neue, coole Tights von Roxy habe ich bereits in Aktion auf meinem Instagram-Profil gezeigt. Sie ist ein absoluter Favorit diese Woche für mich, nicht nur weil ich sie bei meinen Yogaklassen ausgetestet habe. Sie ist super bequem und, wie es für Roxy Sportkleidung typisch ist, multifunktional. Ich könnte sie also problemlos zum Laufen, beim Yoga und SUP-Surfen – SPF 50! – anziehen.

Roxy FOT FOR WAVES Tight, ca. 40 Euro

 

yt gemüse② Was meine Vorliebe für Youtube-Videos angeht, liegen FMA’s, Vlogs und Food Diarys ganz weit vorn. Auf Gartengemüsekiosk der Saison dreht es sich nicht nur ums Gärtnern (meine Daumen würde ich in dieser Beziehung eher als beidseitig links als grün bezeichnen), sondern auch um frische, saisonale, vegane Ernährung. Die Food Diarys sind eine so tolle Inspiration und man merkt, da steckt ganz viel Liebe drin. Unbedingt vorbeischauen, der Kanal hat ein paar Abos verdient!

 

IMG_20150524_113743③ Der Goldsaft – Zuckerrübensirup – hat es diese Woche wieder mal in meinen Einkaufskorb geschafft. Da wurden Kindheitserinnerungen wach. Am liebesten gegessen auf einem Roggenvollkornbrötchen, schön dick bestrichen, so dass der Sirup an den Rändern schon wieder runterläuft und man sich die Finger danach ablecken kann. Enthält nebenbei noch eine gute Portion Eisen und Magnesium!

 

Wer kennt es noch, das Rübenkraut? Welche Kindheitserinnerungen landen bei euch noch regelmäßig auf Brot und Teller?