Making A Classic Appropriate to Winter With Wide Leg Trousers And Woolen Vest

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Dass ich ein absoluter Fan der Culotte war und bin, konntet ihr diesen Sommer und auch im Herbst in diversen Beiträgen sehen.
Keine Frage, Jeans sind super: bequem, casual und in der entsprechenden Kombination auch durchaus bei der Arbeit tragbar. Doch die Hosen mit den weiten Beinen haben es mir eben irgendwie angetan. Nicht nur, dass sie klein gebauten Frauen gut zur Figur schmeicheln, sie sind auch gerade bei dem immer ungemütlicher und kälter werdenden Wetter top für den Alltag zu stylen und unglaublich praktisch. Warum, das verrate ich euch heute!

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Das Update der Culottes: Wide Leg Trousers

Mit den verkürzt geschnittenen Culottes ist bei Temperaturen unter 8 Grad nicht mehr wirklich zu spaßen. Dafür aber umso mehr mit ihrer, im wahrsten Sinne des Wortes, großen Schwester, die Wide Leg Trouser.
Diese Hose ist quasi das Winter-Upgrade des Hosenrocks und macht nicht nur im Business-Bereich einen hervorragenden Job.
Mit der Kälte, die über uns hereinbrach hat die liebe Sara von den Cosmopolitas kürzlich erst einen Beitrag über ihr persönliches Business-Outfit für den Winter gepostet, von dem ich schon schwer begeistert war. Weite Buisnesshose, ein sleeker Rollkragen-Pulli statt strenger Bluse, Ankle-Boots statt Heels und dazu ein schöner schlichter Mantel und der Look ist komplett.

Was ich aber noch viel besser an diesem Businesslook finde: die weiten Hosenbeine erlauben es problemlos noch eine Strumpfhose drunter zu tragen, wenn es so richtig kalt wird! Die Karo-Version mit Bindegürtel erinnert im Bundbereich ein wenig an eine Paperback-Hose wie ihr sie hier gesehen habt (die so heißt, weil sie High Waist ist und dabei oben so aussieht, als würde man eine Papiertüte mit einem Band zubinden), die Hosenbeine sind jedoch weiter geschnitten.

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Business-Look im Alltag mit der Allround-Hose

Die Stoffhosen haben dieses Jahr ihren absoluten Höhepunkt erlebt und den Businesslook inzwischen auch in den Alltag integriert. Ich muss zwar nicht unbedingt jeden Tag in einem Business-Outfit unterwegs sein, fühle mich aber dennoch sehr wohl darin. Für einen formelleren Look würde ich auch zu Ankleboots greifen oder wenn die Temperaturen es erlauben, zu Heels. Meine Tragevariante ist mit den weißen Plateau-Sneakern dafür nicht weniger seriös. Die weite Hose allein macht ja schon einen guten Job.

Das absolute Styling-Must-Do aber für mich: der Saum muss lang genug sein. Ich persönlich mag es am liebsten, wenn er nur ein paar Millimeter über dem Boden endet und so komplett mit dem Schuh abschließt. Unter sie kann man bequem ein Paar warme Wollsocken ziehen und keiner wird es sehen!

making-a-classic-appropriate-to-winter-with-wide-leg-trousers-woolen-vest-liebe-was-ist-style-advice-lookbook-fashion-27Wide Leg Trousers – Asos/ ähnlich via Native Youth
Rollkragenpulli in Offwhite – Oasis
Lange creme farbene Wollweste mit Bindegürtel – Oasis
Vegane Handtasche – Matt& Nat/ ähnliches Modell
Weiße Plateau-Sneaker – Vagabond/ ähnlich via Mango
Nägel: Essie Chocolate Cakes

Wie findet ihr Buisness-Looks im Alltag? Seid ihr auch Fan von weiten Hosen?

3 Ways to Jump Start Your Job Search

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Jeder der schon mal auf Jobsuche war kennt das vermutlich: man updated und optimiert den Lebenslauf wütet im Internet auf der Suche nach neuen Stellenanzeigen und verbringt schlaflose Nächte damit sich zu wundern, warum keine Antwort kommt. Die meisten Unternehmen aber bekommen hunderte von Bewerbungen auf eine Stelle. Der Wettbewerb ist also größer denn je und deswegen ist es Zeit die Bemühungen etwas anzukurbeln. Heute erfahrt ihr wie ihr die Jobsuche in Schwung bringt und euren Beautyschlaf zurückgewinnt – und euch so vielleicht euren Traumjob angelt.

Tell everyone
Wortwörtlich: erzähl es jedem! Es ist egal, ob du dich wie ein kaputtes Kassettenband in Dauerschleife anhörst. Der Punkt ist, ich wette jeder, der dir zugehört hat, kann sich daran erinnern. Es geht darum sich immer und immer zu wiederholen, so wie es beispielsweise auch bei der Werbung funktioniert. Man hört sie immer und immer wieder und eigentlich ist es schade, dass man sich erst daran erinnert, wenn es einem fast schon aus den Ohren wieder herauskommt.
Und genau das gleiche gilt auch für die Arbeitssuche. Man möchte schließlich, dass sich Leute daran erinnern, dass man „available“ ist. Wenn sie dann von einer freien Stelle hören oder sich eine Möglichkeit ergibt, weiterempfohlen zu werden, denken sie automatisch an das kaputte Kassettenband.
Es funktioniert wie die Suche nach Jobs auf vielen Online-Portale. Auch hier muss man seine Anzeige oder Lebenslauft ständig aktualisieren, damit man von der Jobbörse mehr Visibilität bekommt bzw. damit man nicht ganz nach hinten rutscht. Auch wenn man nur hier und da einen Punkt oder Beistrich ändert, für das Portal ist eigentlich nur wichtig, dass überhaupt ein neues Update gespeichert wird. Und je mehr Visibilität euch die Jobbörse schenkt, desto höher auch die Wahscheinlichkeit, vom einem interessanten Arbeitsgeber bemerkt zu werden.

Der Schlüssel dabei ist aber, dass man auch Mitmenschen davon erzählen sollte, die nicht unbedingt offensichtlich relevant für die eigene Jobsuche erscheinen mögen. Wir sind heutzutage so gut vernetzt. Man muss sich nur mal vorstellen, wie unterschiedlich die eigenen Freunde innerhalb eines Freundeskreises sind. In meinem engen Freundeskreis gibt es beispielsweise eine Politikerin, eine Lehrerin, eine Juristin und einen Informatiker. Zwischen uns Fünfen könnten die Berufswelten unterschiedlicher nicht sein und es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

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Be specific
Wenn man die Nachricht über die eigene Jobsuche verteilt, sollte man dabei die Details nicht vergessen. Erzähle nicht nur deinen Facebook-Freunden und den Freunden deiner Eltern, dass du einen neuen Job suchst. Erzähle ihnen auch, dass du zum Beispiel eine „Einstiegstelle als Texterin, möglichst in einem kleineren Unternehmen in Berlin“ suchst. Wenn du deine Jobsuche so zielgerichtet wie möglich beschreibst, denn sie gelangt so schneller ins Bewusstsein des eigenen Netzwerkes. Möglicherweise hört man ja selber ständig von neunen Stellen, vergisst dabei aber, dass diese oder jene Freundin gerade genau nach diesem Job sucht. Hat man aber von dieser einen Freundin gehört, dass sie genau diese ein Stelle sucht, leuchten sofort die Alarmglocken!

Always be on the job hunt
Und das ist ein Tipp, den ich euch wärmstens ans Herzen legen möchte! Wenn man eine befristete Stelle hat oder eine, die früher oder später karriere-technisch in eine Sackgasse führt, ist das schlimmste was man machen kann einfach nur abzuwarten bis der Vertrag ausläuft oder man kurz vor dem Boreout steht, weil man einfach nicht mehr weiterkommt. Deswegen ist die Jobsuche auch selber ein „Fulltimejob“. Und was denkst du, wie vieviel Energie für die Stellensuche noch ürbig ist, wenn der größte Teil der Energie für einen Job draufgeht, den man eigentlich hasst?

3-ways-to-jump-start-your-jib-search-liebe-was-ist-lifestyle-advice-work-balance-fashion-lovestyle-32Schwarzer Grobstrickpulli mit Turtleneck – Kauf dich glücklich/ ähnlich via Zalando Essentials
Mom-Jeans im Used-Look – Asos Petite/ oder Regular
Navy-blauer ärmelloser Wollmantel – Missguided/ ähnlich via Dorothy Perkins
Spitze Slingpumpumps mit Blockabsatz – Miss KG
 

Man sollte also in gewisser Weise immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sein und nicht darauf warten, dass es zu spät ist. So ergeben sich mehr Berufsmöglichkeiten und eine größere Chance genau den Job zu finden, den man wirklich will. Und am Ende verbringt man auch weniger schlaflose Nächte damit, den Lebenslauf anzupassen, obwohl man nicht mal ein Vorstellungsgespräch hatte.

Habt ihr noch wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche? Wie geht ihr bei der Suche nach einer Stelle vor?

To the Recent Grads Who don’t Have Jobs Jet

 

Jedes Jahr im Juni erinnere ich mich automtisch an meinen ersten Berufsabschluss vor fünf Jahren (OMG!). Wie die meisten jungen Leute, die frisch von der Uni oder aus einer Ausbildung kommen, musste ich mich erstmal um einen Job kümmern, denn wenn man erstmal in die große weite Welt dort draußen entlassen wird, muss man auch sehen, wie man sich sein Leben finanziert. Wenn man es gut anstellt, sammelt man schon während des Studiums erste Berufserfahrung, so wie die liebe Jasmin für die Interbational Motorshow Genf. Und manchmal kann der Nebenjob als Werkstudent sogar eine Brücke zum ersten festen Job sein, durch Empfehlung oder Übernahme. Aber nicht jeder hat diese Möglichkeiten und ich erinnere mich gut wie sehr der Druck ein Stelle zu bekommen, meine Gefühlswelt damals beeinflusste – genauso wie mein Selbstvertrauen. Doch wenn ich zurückblicke, weiß ich auch wie hart ich unnötigerweise selber zu mir selbst war. Und ich bin mir sicher es geht einer Menge von jungen Bachelores und Bachelorettes, Mastern und Examinierten gerade genauso. Bevor einer von euch in dieser Situation sich also von negativen Gedanken überrollen lässt, habe ich hier vielleicht einige Tipps:

Du bist nicht allein
An erster Stelle sei mal wieder gesagt, dass diese Situation völlig normal ist – dads du völlig normal bist! Selbst wenn es sich so anfühlt, als seist du die einzige Person, die noch keinen Job hat, du bist nicht allein – laut neuen Statistiken bekommen über 30 % der Absolventen nach dem Abschluss keinen langfristigen Job.

Du bekommst keine „sechs“, wenn du keinen Job hast
Bisher hattest du immer deine Noten, die dein Können und deine Stärken wiederspiegelten. Wenn du nun aber erstmal ohne Job dastehst, solltest du das nicht als „sechs“ interpretieren. Es ist Zeit den Kopf vom Denken in Notensystemen zu befreien, denn das Leben funktioniert so nicht – es vergibt keine Noten, weder für den wöchentlichen Einkauf, noch für die Beziehung zu deinem Partner! Einen festen Job zu landen ist so viel komplizierter, als eine guten Note in einem Test zu bekommen. Es spielen dabei so viel mehr Faktoren eine Rolle, als bloßes Lernen. Welche Stellen ein Unternehmen beispielsweise gerade zu besetzen hat und ob sie diese möglicherweise einfacher und schneller durch die eigenen Reihen oder Empfehlung abdecken können, als durch ein aufwendiges Bewerbungsverfahren.

Wenn du also an den Punkt kommst deine Fähigkeiten oder gar deinen Verstand in Frage zu stellen, erninnere dich daran, dass deine momentane berufliche Situation dich nicht persönlich definiert. Der Grund warum du noch keinen Job hast ist nicht, dass du ihn nicht verdienen würdest oder nicht gut genug bist, sonders weil es deinen Job im Moment einfach nicht gibt.

Dein erster Job wird nicht unbedingt dein Traumjob sein
Ich erinnere mich auch sehr gut an den enormen Druck, den ich mir auferlegt habe, welche Bedeutung diese erste Stelle für mich hat. Ich ging immer davon aus, dass ich wissen müsste wie mein beruflicher Weg aussehen soll, bevor ich ihn überhaupt begonnen habe. Und auch dass dieser erste Job meine ganze Karriere bestimmen würde, war meiner Meinung nach völliger Irrglaube. In manchen Fällen mag das zwar stimmen  – meine Schwester ist ein Paradebeispiel dafür, die sich vom dualen Studiengang bis in die Spitze in ein und derselben Firma vorgearbeitet hat. In den meisten Fällen kann und wird sich aber die berufliche Perspektive mit der Zeit verändern. Dieser erste Job ist eben der erste Job! Es ist der Anfang eines beruflichen Lebens, in dem du lernen wirst, wo überhaupt deine beruflichen Interessen liegen. Es muss aber nicht zwingend dein Traumjob sein und du wirst schon gar nicht alles an ihm toll finden – eventuell wirst du ihn am Ende sogar hassen. Aber auch das ist okay: so lernt man sein beruflichen Interessen und Ziele klarer zu definieren.

Nutze deine Chancen
Um der Wahrheit ins Auge zu sehen, man kann sich nicht den ganzen Tag damit beschäftigen, Bewerbunge zu schreiben. Gib dein Bestes, aber treib dich selber damit nicht in den Wahnsinn. Nutze die Zeit lieber dazu, dich mit einer Branche zu beschäftigen, an der du wirklich Interesse hast. Du musst dafür nicht zwingend in dieser Branche arbeiten. Wenn dich das Schreiben interessiert, dann schreibe. Wenn es Grafic Design ist, dann kreire Designs in deiner freien Zeit. Sammle Erfahrung in was auch immer du Interesse hast – nichts kann dich dabei aufhalten. Vielleicht hast du mit etwas Recherche und Eigeninitiative sogar die Chance auf einen Praktikumsplatz und setzt schlussendlich so deinen ersten Fuß in die Berufswelt.

Welche Erfahrungen habt ihr nach eurem Abschluss gesammelt? Steht ihr gerade vor der selben Situation?

How to Take Negative Feedback Like a Pro

Sind wir mal ehrlich, niemand findet es toll negatives Feedback zu bekommen. Ob es vom Chef kommt, von der besten Freundin oder von einer völlig fremden Person, es ist nicht einfach sich die negantiven Dinge über sich selbst anzuhören.
Ich denke aber, viel wichtiger als die tatsächliche Kritik, ist der Punkt, wie man damit umgeht. Die meisten von uns handeln erstmal aus dem Bauch heraus und verteidigen sich selbst. Die einen reagieren mit Wut oder Sarkasmus, während andere einfach dicht machen. Egal welche dieser ersten Reaktionen die eigene ist, es gibt „bessere“ Möglichkeiten mit negativer Kritik umzugehen.

1. Nimm deine eigenen Gefühle zur Kenntnis
Bevor man etwas tut oder sagt, sollte man in sich selbst hineinhören, um zur Kenntnis zu nehmen, wie man sich eigentlich fühlt. Regt dich diese Kritik auf? Fühlst du dich weniger souverän? Willst du dem Kritikgeber am liebsten eine runterhauen? All diese Gedanken und Gefühle sind völlig normal – sei dir dieser Empfindungen aber bewusst und erlaube dir selbst sie zu empfinden ohne irgendeine Maßnahme darauf zu ergreifen.

2. Frag dich, warum du dich so fühlst
Wenn du dir erstmal über deine Gefühle klar geworden bist, frag dich selbst, warum du dich so fühlst. Wenn dein Chef dir beispielsweise nach einem Meeting sagt, du hättest deine Meinung aussprechen sollen, ruft dieses Feedback möglicherweise eine emotionele Reaktion in dir hervor, weil du dir diesen Problems bereits selber bewusst bist. Es ist eine ungemeine Hilfe, die Ursache der eigenen Gefühle zu verstehen, um am eigentlichen Problem, das dahinter steht, zu arbeiten – die eigene Unsicherheit, nicht die aktuelle Situation.

3. Unterscheide zwischen deinen Gefühlen und der Kritik
Nehmen wir dasselbe Beispiel: versuche zwischen deinen eigenen Gefühlen und dem was dein Chef dir gesagt hat zu differenzieren. Der Grund, weshalb du möglicherweise emotional auf diesen Kommentar reagierst, resultiert darin, dass du hörst, du seist schlecht in deinem Job. Realistisch betrachtet, hat dir dein Chef aber nur gesagt, dass du deine eigene Meinung äußern solltest. Und das ist auch alles – er hat nicht mehr oder weniger gesagt. Du hast es nur deshalb so interpretiert, weil du dir des Problems, nicht genügend deine eigene Meinung zu vertreten, bereits bewusst bist.

4. Warte bis deine Gefühle abklingen
Da du nun verstehst warum du gefühlt hast, was du gefühlt hast, ist es gar nicht mehr so schwer mit den eigenen Gefühlen fertig zu werden. Gib dir selbst etwas Zeit und richte deine Gedanken auf etwas anderes bis du merkst, dass diese initial negativen Gefühle vorbei gezogen sind. Das kann abhängig davon wie sehr dich diese Gefühle beeinflussen, zwischen ein paar Minuten dauern oder einige Stunden, bis hin zu Tagen. Aber das ist okay – lass sie einfach vorübergehen, das machen sie letztendlich immer!

5. Kill’em with kindness
Wenn das negative Feedback eine Antwort erfordert – ob persönlich oder per Mail – sei professionell: danke der Person mit Freundlichkeit für ihr Feedback, sag ihr, dass du daran arbeitest und frag am besten auch wie du dich dabei verbessern kannst. Wenn du dein Selbstvertrauen über die vorbeiziehenden negativen Gefühle zurück gewonnen hast, ist es umso einfacher die Antwort auch aufrichtig zu meinen und diese Hilde anzunhemen.

6. Wenn du das Gefühl hast sofort reagieren zu müssen …
Wenn du das Gefühl hast sofort auf negatives Feedback reagieren zu müssen, versuche es so: atme tief ein und packe deine Emotionen für einen Moment zur Seite. Sag dir selbst, dass du mit diesen Gefühlen klar kommst und du später an ihnen arbeiten kannst, wenn du allein bist und Zeit dafür hast. Für diesen Moment aber versuche dir wirklich vorzustellen, wie du sie zur Seite schiebst. Setze dein starkes, selbstbewusstes Gesicht auf, auch wenn du es für den Moment nur vorgibst stark und selbstbewusst zu sein, und antworte minimaslistisch. Wenn du einfach gehen kannst ohne antworten zu müssen, ergreife diese Gelegenheit. Ansonsten versuche es wie 5. mit Freundlichkeit, wissend, dass du später an den eigentlichen negativen Gefühlen arbeiten wirst – und arbeite später wirklich an ihnen! 

Wie geht ihr mit negativem Feedback um? Habt ihr eine ganz eigene Strategie, die ihr teilen möchtet? 

Liebe Woche: #quicknote

Liebe Woche quicknote. healthy vegan BREAKFAST BOWL 3Die vergangene Woche war eine der Sorte, bei der man drei Kreuze macht, wenn sie vorbei ist. So ging es mir jedenfalls heute morgen gegen 10 vor 7, als ich todmüde nach einer arbeitsreichen Nacht ins Bett fiel. Meine vergangene Woche bestand also fast nur aus Uni und Arbeit und so habt ihr auch nur einen Blogpost zu lesen bekommen. Ich hoffe aber, ihr hattet trotzdem Spaß dabei, euch meine neue Couch-Ecke anzusehen.

Liebe Woche quicknote. healthy vegan BREAKFAST BOWLStattdessen habe ich mir darüber Gedanken gemacht, warum mir meine Arbeit und auch die Arbeit an meinem Blog, die in gewisser Weise auch eine Art Nebenjob ist, so viel Spaß machen. So viel mehr Spaß, als überhaupt mein Studium. Ich glaube es liegt einfach daran, dass das praktische Leben da draußen, wo ich eine Berufstätigkeit ganz klar zuordnen würde, oft so viel realer wirkt, als nur die bloße Theorie einer Sache. Für unser Handeln bekommen wir fortwährend Feedback – das kann positiv oder negativ sein und im besten Fall wird aus negativem Feedback durch unsere Bemühungen positives. Und Erfolg ist etwas schönes – jeder mag Erfolg. Warum mir das Schreiben am Blog zur Zeit so wahnsinnig viel Freude bereitet, liegt aber auch an euch! Denn ihr lest, was ich hier Woche für Woche produziere und schreibt mir immer wieder, dass ihr dies gerne macht. Das ist mein Erfolg für mich!

Liebe Woche quicknote. healthy vegan BREAKFAST BOWL 2Mein absoluter Favorit diese Woche war übrigens mein Frühstück. Und es gab fast jeden tag das gleiche: Porridge mit Früchten – endlich Erdbeeren! – und eine Alpro Soja-Kokos-Häubchen aus.
Die Aussicht auf die kommenden Wochen sieht übrigens schon viel besser aus. Und sogar ein verlängertes Wochenende um die Feiertage ist eingeplant.

Kenn ihr diese Wochen auch, in denen man kaum zum Luft holen kommt?
Was frühstückt ihr zur Zeit am liebsten?

What I’ve learned in 29 Years

IMG_20160129_134759.jpgIn vielerlei Hinsicht fühle ich mich immer noch als wäre ich gerade 18 geworden, aber es ist war, heute ist mein neunundzwanzigster Geburtstag. Wo ich nun das letzte Jahr vor der großen dreißig verbringe (wow, was für ein komisches Gefühl!), bemerke ich wie sehr sich das Leben verändert, wenn wir einmal die Schule verlassen haben. Von der unsicheren Abiturientin, die ihre ersten Erfahrungen in der Berufswelt sammelt und schließlich wieder auf die Uni geht – jeder dieser Schritte verändert das Leben nachhaltig. Ich fühle mich sehr viel wohler mit mir selbst und damit was das Leben für mich bereit hält bzw. was ich daraus mache. Während ich früher am liebsten direkt nach dem Abi anfangen wollte zu arbeiten, bin ich nun froh darüber noch einmal das Studium aufgenommen zu haben und diese Zeit, in der man so viel Wissen ansammelt und sich mit Gleichgesinnten umgibt, genießen darf.

IMG_20160129_134913.jpgDeine berufliche Laufbahn ist keine Einbahnstraße
Nach dem Abi wusste ich schon sehr genau was ich werden wollte. Das Problem war nur, dass ich nicht genau wusste wie ich dieses Ziel erreichen sollte. Ich hatte das Gefühl, ich müsste dieses Ziel auf einer Geraden erreichen, ohne Umwege, ohne Atempause. Doch in den vergangen Jahren habe ich gemerkt, dass das einfach nicht mein Weg war. Ich war nicht der Typ für die Schnellstraße und fuhr lieber über Land um mich auch links und rechts umzuschauen. Und dabei habe ich die verschiedensten Erfahrungen – und Abschlüsse gesammelt, die sich nun alle zusammenfügen und mich zu der Person machen, die ich geworden bin. Als ich das begriffen hatte, fiel eine Menge Druck von meinen Schultern und das ist ein wirklich gutes Gefühl. Ich kann mich nun ausschließlich darauf fokussieren, was ich jetzt für mich erreichen möchte und werde in naher Zukunft sehen, wohin mich da führt.

IMG_20160129_134812.jpgDie Meinung deiner Eltern ist nicht das A und O
Ich habe selber nicht bemerkt, wie sehr mich die Meinung meiner Eltern im letzten Jahr beeinflusst hat – ohne dass sie mir je vorgeschrieben hätten, was ich tun oder bleiben lassen sollte. Als ich mich entscheiden musste den nächsten Schritt in meinem Leben zu gehen, war das ein innerer Kampf, denn ich war begeistert wieder auf die Uni zu gehen, aber irgendetwas sagte in mir, ich solle das lieber bleiben lassen und weiter Geld verdienen, obwohl ich immer unglücklicher wurde in meinem alten Job. Diese innere Stimme war die meiner Eltern oder eher was ich glaubte, dass sie sagen würden. Es war eine Erlösung sich bewusst zu werden, dass diese Stimmen völlig unbegründet sind, und sie schließlich zu ignorieren! Unsere Eltern haben gute Ratschläge und sind durch ihre Lebenserfahrung weiser, aber am Ende müssen wir selber entscheiden was sich richtig für unser Leben anfühlt.

IMG_20160129_134838.jpgEs gibt keine Fehler
Ich habe diesen Satz vorher auch schon gehört, aber es hat tatsächlich erst letztes Jahr bei mir Klick gemacht. Wenn ich früher eine Entscheidung getroffen habe, dann immer mit dem Gefühl im Nacken, dass es die falsche sein könnte. Jetzt wo ich aber zurückblicke und sehe, was aus diesen Entscheidungen geworden ist, weiß ich, dass es wirklich keine Fehler gab.
Ich gebe zu, bei meiner ersten Ausbildung zur Bühentänzerin und Tanzpädagogin habe ich das Handtuch geworfen. Aber ich hätte nie herausgefunden, dass Tanzen und Sport im Allgemeinen für mich viel mehr Leidenschaft sind, als dass ich es zum Beruf machen wollte, wenn ich es nicht ausprobiert hätte. Man kann nicht jedes Ergebnis abschätzen und dabei immer richtig liegen – man muss die Wahl treffen, was sich jetzt richtig anfühlt.

IMG_20160129_134924.jpgErlaube dir du selbst zu sein
Ich fühle mich mit diesem Gedanken jeden Tag stärker und stärker. Ich denke, es ist so wichtig, sich zu erlauben man selbst zu sein. Blockiere Wertungen, ob es deine eigenen sind oder die, die andere haben könnten, und lerne dich selbst zu lieben. Sei dein eigener größter Cheerleader und nicht zu hart zu dir selbst! Schließlich tust du, so wie jeder andere auch, dein bestes und musst keine Perfektion erreichen, sodass du akzeptieren solltest wer du jetzt bist. Natürlich kannst du immer daran arbeiten besser zu werden und das ist großartig! Aber es gibt gewisse Eigenschaften, die dir in die Wiege gelegt wurden. Nimm sie an und mache sie dir zu Nutzen!

Was hat euch das Leben bisher gelehrt? Gibt es Entscheidungen in eurem Leben, die ihr bereut?

Qual der Wahl: wie man sich zwischen mehreren Jobs entscheidet

Seid ihr jemals in der Position gewesen zwischen verschiedenen Jobangeboten wählen zu müssen? Natürlich ist das total aufregend und bestätigend, wenn mehr als ein Unternehmen dich als Teammitglied haben möchte, aber das kann eben auch sehr nervenaufreibend sein, wenn beide mit einem gleichwertig guten Angebot werben. Oft ist es dann nur zu verführerisch, dem Unternehmen zuzusagen, welches das höchste Gehalt bietet. Sich aber Zeit und Mühe zu machen, alle Faktoren zu berücksichtigen, führt am Ende zu einer besseren und vor allem nachhaltigeren Entscheidungsfindung.

IMG_20151111_120000Erst kürzlich stand ich nämlich vor genau diesem Problem: zwar bin ich nun wieder Studentin und verbringe einen Großteil meiner Zeit in der Uni oder zumindest mit dem Lernen, aber irgendwie müssen wir natürlich alle unsere Brötchen verdienen und so kam ich nicht umhin mir einen Nebenjob zu suchen. Und da stand ich nun, mit zwei Verträgen in der Hand und musste mich entscheiden, welchen ich unterschrieben wieder an den Absender schicke und welcher dem Aktenvernichter zum Opfer fallen soll.
Mit folgenden Überlegungen habe ich mir diese Entscheidung am Ende leichter gemacht:

IMG_20151111_120139Arbeitsplatzbedingungen abwägen
Bei diesem Schritt sollte man an eine gewichtete Pro- und Kontraliste denken: sich nicht nur zu überlegen, welches der Angebote bei jedem einzelnen Kriterium einen Plus- oder Minuspunkt auf der Liste erhält, sondern auch, wieviel diese Punkte einem bedeuten, ist hierbei sehr entscheidend. Wenn Unternehmen A beispielsweise mehr Gehalt als Unternehmen B zahlt, B aber flexible Arbeitszeiten bietet, muss man sich darüber klar werden, was einem persönlich wichtiger ist – Geld oder Felxibilität? Dabei gibt es keine falsche oder richtige Antwort, denn es ist eine ganz individuelle Entscheidung (also sollte man sich dabei auch nicht von Mama und Papa beeinflussen lassen). Andere entscheidende Kriterien können zum Beispiel die Länge des Anfahrtsweges, Unternehmensethos und Arbeitsklima sein.

IMG_20151111_120156Sichtweise aktueller und/oder ausgeschiedener Mitarbeitern miteinbeziehen
Wenn man das Gefühl hat, dass eine Gespräch mit derzeitigen oder ehemaligen Mitarbeitern angemessen ist, sollte man die Chance ergreifen, sich bei ihnen über das Arbeitsklima und Spezielles über die Arbeitsfunktion zu erkunden. Es ist oft schwierig solche Faktoren in einem Interview abzufragen, wenn jeder Gesprächsteilnehmer dazu neigt, sich (und/oder das Unternehmen) von der besten Seite zu zeigen. Ein Blick auf soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Xing kann dabei helfen einen Kontakt in das Innere des Unternehmes zu bekommen. Ebenfalls gibt es Online-Plattformen, auf denen Unternehmensmitarbeiter anonym Reviews schreiben können. Dadurch erhält man schnell einen Unternehmenseinblick aus verschiedenen Perspektiven. Jedoch sollte man bei solchen Bewertungen auch immer Hinterkopf behalten, dass sich hier ein oder zwei verärgerte Unruhestifter zu Wort melden könnten. Dagegen würden deutlich mehr negative Kritiken dafür sprechen, dass es tatsächlich etwas auszusetzen gibt.

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Wenn ich mir den Temperaturen-Trend der letzten Tage anschaue, ist das vermutlich eines der letzten herbstlichen Outfits auf dem Weg von der Uni zur Arbeit: Beanie – Zign/ Schal – mbyM/ Pullover – Benetton/ Bluse – Vila/ Weste – Miss Selfridges/ Jeans – Global Funk/ Sneaker – Nike/ Rucksack – Herschel

Auf’s Bauchgefühl hören
Jegliche Logik der Welt kann das Bauchgefühl, einen ureigenen Instinkt, nicht täuschen! Lerne auf dieses Gefühl zu vertrauen und es wird dir bei vielen Entscheidungen nützlich sein – nicht nur in der Berufswelt. Wenn sich das Gefühl aufdrängt, dass etwas mit dem Chef nicht stimmt oder die Verwaltung zeigt schon im Vertragsabschnitt über die Bezahlung merkwürdige Abrechnungsmethoden auf, sollte man vorsichtig sein. Im Gegensatz sollte man man bei einem Unternehmen, dass vielleicht weniger Pro’s auf der Liste der Arbeitsplatzbedingen kassiert hat, sich dafür aber einfach „richtig“ anfühlt, diesen Aspekt in seine Überlegungen mit einbeziehen.

IMG_20151111_120248Ob man schlussendlich den richtigen Job gewählt hat, weiß man natürlich erst, wenn man die Stelle angetreten hat. Ich habe mich schließlich für die Stelle entschieden, die zwar weniger komfortabel ist was Anfahrtsweg und Arbeitszeiten angeht, aber ein angenehmes Arbeitsklima und spannendes, weil für mich bisher unbekanntes Arbeitsfeld bietet. Meine ersten Arbeitstage waren in jedem Fall eine tolle Erfahrung!

Musstet ihr schon zwischen zwei oder mehreren Jobangeboten wählen? nach welchen Kriterien seid ihr bei  dieser Entscheidung vorgegangen?

Negativ und Positiv sind nur ein Ausdruck für unterschiedliche Perspektiven

Diese Momente im Leben haben wir wohl alle schon einmal mehr oder weniger erlebt. Wenn alles auf einmal kommt, das eine zum anderen führt und wir uns vor Aufgaben kaum retten können. In solchen Momenten fällt es oft ziemlich schwer nicht alles aus einer negativen Perspektive zu betrachten. Und selbst wenn wir diese Art Stress verdrängen können, unser Körper macht sich dafür bemerkbar und nicht selten damit, dass wir zu einer unreineren Haut neigen, Kopfschmerzen bekommen, schlechter schlafen oder das Verdauungssystem ein wenig verrückt spielt.
Die meisten würden behaupten, der beste Weg nicht in dieser Negativität zu versinken, ist es, positiv zu bleiben – aber genau darin liegt die Schwierigkeit, denn es klingt leichter als es ist, tatsächlich nicht den Mut zu verlieren und nach vorne zu blicken. IMG_20150915_165600
Bei mir zeigten sich die vergangenen Wochen durchaus stressig, mit all der Organisation für die beruflichen Veränderungen, die das Studentenleben mit sich bringt. Da müssen Formulare ausgefüllt und Anträge gestellt, Verträge gekündigt und neue aufgesetzt werden. Und nicht zu vergessen, das zumindest auf meinem Schreibtisch immer noch eine nicht ganz fertige Abschlussarbeit liegt.
Und dass ich mich unter all dem Druck nicht ganz in eine kleine Ecke verkrochen habe, liegt unter anderem daran, dass ich eine gewisse Strategie habe, mit solchen Lebensphasen umzugehen.

IMG_20150915_165301Zu allererst ist es wichtig sich klar zu machen, dass diese stressigen Situationen nun mal stressig sind und das das auch völlig normal ist, eben jeden mal trifft. Es ist also definitiv verständlich, dass man sich nicht vollkommen positiv dabei fühlt. Man sollte sich davon aber nicht unterkriegen lassen, weil man nicht die ganze Zeit mit einem Lächeln im Gesicht durch die Gegend laufen kann – ernsthaft, diese Zeiten sind nun mal nicht einfach!

Hat man sich ein wenig Zeit und Raum für diesen Stress gegeben, kann es hilfreich sein, die Dinge so wie sie sind aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um sie in ein positiveres Licht zu rücken.
Betrachte das große Ganze! Das mag sich im ersten Moment etwas schwierig anhören, besonders, wenn man noch nicht viel Lebenserfahrung hat. Sich aber darüber klar zu werden, dass einem Gutes wiederfahren wird, wenn man darum bemüht ist und dass es letztenendes egal ist wo man damit angefangen hat, solange man sein Ziel nicht aus den Augen verliert, auch wenn es sich in der Zukunft vielleicht verändern mag, macht einen riesigen Unterschied für das Empfinden des eigenen Lebens und seine Sinnhaftigkeit.

IMG_20150915_165547Ich denke der Schlüssel positiv zu bleiben und zu denken liegt darin, in sich selbst zu vertrauen und die Stimme im Kopf, die alles noch einmal hinterfragt, nicht zu laut werden zu lassen. Es mag schwer sein, diese Art von Selbstkontrolle zu finden, erst recht in den Zwanzigern, einem Altern, in dem man noch reift: Aber je älter man wird, desto einfacher ist es diese Zuversicht zu gewinnen und zu behalten. Tief in dir drin weißt du doch, dass du zu so vielem fähig bist und das ist es, was zählt.

Daran zu arbeiten positiv zu bleiben, ist ein lebenslanger Lernprozess, aber genauso fühlt sich der Umstand darum bemüht zu sein, genau jetzt damit anzufangen, einfach großartig an! Seine eigene Denkweise über die Dinge, die einen in Stress versetzen zu erkennen und zu verstehen, selbstreflektiert zu sein, ist eine unbezahlbare charakterliche Qualität, die im Leben zu vielem nützlich ist und einen weit nach vorne bringen kann – persönlich wie karriere-technisch.

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Hut – Esprit/ Pullover – Hallhuber/ Jeans – Global Funk Two Jeans/ Boots – Hallhuber/ Tasche – Liebeskind

Nicht zuletzt muss ich aber auch meiner lieben Kathi dafür danken, die trotz ihres eigenen stressigen Jobs, mindestens genauso positiv geblieben ist und dieses Gefühl auch an mich weiter gegeben hat. Deswegen zeigt sie heute auch ihr Outfit.

Wie bleibt ihr positiv in stressigen Zeiten? Habt ihr auch manchmal mit körperlichen Symptomen zu kämpfen, wenn es stressig ist?

I hate my first Job out of College

Im einen oder anderen Mittwochs-Beitrag habe ich bereits anklingen lassen, dass sich beruflich ein Reihe von Veränderungen bei mir angekündigt haben. Nicht zuletzt, dass ich im Zuge meiner Nepalreise Anfang des Jahres meinen Job vorerst auf Eis gelegt hatte, stellte sich für mich heraus, dass sich etwas in diesem Job, den ich einst zu lieben geglaubt hatte, verändert hat.IMG_20150907_175046Erst Ende letzten Jahres ging es meiner lieben Kathi sehr ähnlich. Nach Studium und praktischer Ausbildung hatte sie geglaubt den ersten, den besten Job ihres Lebens an Land gezogen zu haben, um nur einige Monate später festzustellen, dass sie diese Stelle begann zu hassen. Und auch auf der Suche nach dem nächsten Job, schien sie immer noch nicht genau definieren zu können, was sie eigentlich für eine Stelle wollte.
Genau an dieser Stelle, an der ich mich in etwa zur selben Zeit befand, als ich aus Nepal zurück gekehrt war, fängt man an sich zu fragen, ob man in seiner Arbeit wirklich alles geben kann, weil man das, was man tagtäglich tut, nicht mag. Und ob man nicht zweitens sowohl die eigene als auch die Zeit seines Arbeitgebers oder der Kollegen vergeudet, weil man nicht mindestens so produktiv ist, wie man es sein könnte. IMG_20150907_174930
Von vielerlei Seiten hört man an diesem Punkt, dass dann etwas im eigenen Leben verändert werden muss. Ob man aber zum Beispiel traumatisiert von einer langen Jobsuche zuvor ist oder die finanzielle Lage es nicht zulässt, nicht immer ist genau so eine Veränderung impromptu möglich.

Das erste, was einem in dieser Situation klar werden sollte, dass es ziemlich selten ist, seinen ersten (oder auch zweiten, dritten) Job zu lieben. Die Chancen eine Stelle zu finden, die man auf Anhieb liebt, sind recht gering und das ist auch absolut okay. Grundsätzlich hat man eine Vorstellung davon, was man gerne machen möchte, aber das schließt nicht zwangsweise mit ein, dass diese erste Gelegenheit all diese Bedürfnisse erfüllt. Diese ersten Jobs sind genau dazu da herauszufinden, was man machen möchte und was man eben nicht tun möchte. Und darüber hinaus lehren sie einem eine ganze Menge über das Arbeitsleben im Allgemeinen – wie man sich selber in ihr bewegt, wie Probleme zu lösen sind usw. …

IMG_20150907_175005Vorwärts denken
Wenn die eigene finanzielle Lage eine Hürde darstellt, sollte man in jedem Fall mit der neuen Jobsuche starten während man finanziell noch durch seinen aktuellen Job gesichert ist. Es ist kein Beinbruch sich einfach mal umzuhören und zu sehen. Und es wird umso einfacher, wenn man bereits etwas Erfahrung mitbringt und auch andere Menschen kennengelernt hat, die einem gewisse Kontakte vermitteln oder referenzen aussprechen können.
Denk darüber nach, was du mehr oder weniger bei der nächsten Stelle für deinen Aufgabenbereich erwartest und sei dir bewusst darüber, dass auch diese Stelle kaum allen Vorstellungen entsprechen wird. Trotzdem wirst du dem großen Ziel schon ein Stück näher kommen und genau dieses noch genauer definieren können.

IMG_20150907_175033Egoistisch denken
Währenddessen man immer noch tagein tagaus an diese Arbeit geht, die man eigentlich nicht mag, sollte man den Focus genau darauf richten, was aus diesem Job persönlich für einen heraus zu holen ist, anstatt jeden Tag den Gedanken aufzuwenden, was man persönlich für das Unternehmen bietet.
Kontakte zu knüpfen, etwas über diese bestimmte Art von Unternehmen zu lernen, Kollegen mit Erfahrung oder aus anderen Bereichen kennen zu lernen, die einen auch interessieren, seinen berufsspezifischen Wortschatz zu erweitern und all diese Working skills können bereits im nächten Job sehr hilfreich sein.
Denk ein bisschen egoistischer: Was kann Ich aus diesem Job ziehen? 

IMG_20150907_175045Um die Ecke denken
Man hat eine gesamte Firma mit erfahrenen, talentierten Menschen, die einem einiges bieten können, zur Verfügung. Gibt es zum Beispiel einen anderen Unternehmensbereich, der sehr interessant für einen scheint, ergibt sich vielleicht eine Möglichkeit Einblick in diesen zu bekommen. Es wäre nichts einfacher, als im eigenen Unternehmen etwas neues auszuprobieren, als von vorn angefangen, allein auf sich gestellt, in einer völlig fremden Firma.
Greif nach den Dingen, die vor deinen Augen liegen und ziehe deinen persönlichen Nutzen daraus, anstatt dich selber zu zwingen dich für deinen Arbeitgeber passend zu machen.
Hab keine Angst vor der Jobsuche und lass dich von den Möglichkeiten, die sich dir bieten, führen!

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Hut – Zara Girls/ Parka – (alt)/ Pullover – VILA/ Jeans – Global Funk Two Jeans/ Cut Out Boots – Kurt Geiger/ Satchel Bag – (alt)/ Nägel – Essie „Happy Wife Happy Life“

Hab keine Angst vor der Jobsuche und lass dich von den Möglichkeiten, die sich dir bieten, führen!

Habt ihr bereits euren (Traum-) Job gefunden oder steht kurz davor? Und wenn ihr eure ersten Berufserfahrungen reflektiert, wie hat sich der Job verändert?

Advice to my future-self

IMG_20150826_154452In den vergangenen acht Jahren hat sich mein persönliches wie berufliches Leben stark weiterentwickelt. Ich erlangte meinen Schulabschluss, zog von zuhause aus, machte die erste berufliche Ausbildung, ein Studium folgte, Jobs, Beziehungen wie Trennungen, ich war Single. Ich hatte auch mit einer Art Depression zu tun und lernte wie ich damit umzugehen habe. Ich habe neue, wertvolle Freundschaften gebildet und gelernt wie man Konflikte in diesen Beziehungen auflöst. Alles in allem wurde ich ein gutes Stück erwachsen. Und ich finde, das ist die Zeit, sich selbst zu ermutigen Ziele für das eigene Zukunfts-Ich zu setzen und die bisherigen Leistungen zu feiern.

Dieses Thema passt perfekt in diesen alles verändernden August, in dem ich  Entscheidungen für meinen weiteren (beruflichen) Lebensweg getroffen habe.
Es ist in jedem Fall interessant sich beruflich weiterzuentwickeln, ob man nun einen ganz anderen Weg einschlägt als bisher oder seinen derzeitigen Weg weiter ausdifferenziert.IMG_20150826_154524Jetzt wo eine neuer Abschnitt beginnt, habe ich mich gefragt wie anders ich mich dabei fühlen würde. Werde ich Freundschaften mit neuen Menschen schließen, an den selben Plätzen verweilen, die selben Probleme bekämpfen? Ich denke nicht – aber bevor ich diesen neuen Abschnitt beginne, gibt es noch ein paar Ratschläge für die Zukunft mit auf den Weg.IMG_20150826_154611

Du bist nicht mehr Zweiundzwanig
Ich denke das wichtigste, an das man sich nach so einem Abschnitt erinnern sollte ist, dass man nicht mehr dieselbe Person ist wie zuvor. Man ist stärker, selbstbewusster und kennt sich selber viel besser. Man hat gelernt mit Ängsten und Konflikten klarzukommen. Es wird Momente geben, in denen eine Unsicherheit aufkommen kann, die einem bekannt vorkommt. Aber es ist dabei wichtig sich selbst daran zu erinnern, wer man jetzt ist und darauf auch zu vertrauen!

Nichts ist auf ewig
Das wahrscheinlich schwerste in meinem ersten Job war es mit harten Situationen umgehen zu müssen. Ich hatte in diesen ersten Jahren u.a. mit einer Phase von Depression zu kämpfen und das schwerste dabei war wohl mich selbst davon zu überzeugen, dass diese Phase vorbeigehen wird. Nachdem ich inzwischen noch schwerere Situationen gemeistert und mir selbst bewiesen habe, dass ich damit zurecht komme, ist es einfacher geworden darin zu vertrauen, dass nichts von Dauer ist. Das mag sich anfühlen als wäre man an einem dunklen Ort, aber irgendwan ist wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wenn Situationen schwierig werden, sei dir bewusst, dass du darüber hinwegkommst, so wie du es immer konntest!

Es gibt keine falschen Entscheidungen
Gibt es Entscheidungen, die du bereust?
Ich denke, jede Entscheidung, die man trifft, führt zu einem Nutzen. Wenn du einen Job beginnst, der sich als unpassend für dich herausstellt, macht es das noch lange nicht zu einer falschen Entscheidung, denn du hast so die Möglichkeit herauszufinden was du in deinem Beruf erreichen willst oder nicht willst. Wenn du das nächste mal dabei auf deinen Bauch hörst, wirst du die richtige Entscheidung treffen können. Erinnere dich also, dass jede Entscheidung, gut oder schlecht, dir die Chance zum lernen gibt.

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Denim-Jacke – H&M/ Lace-Top – Zara/ Lace-Shorts – H&M Concious/ Sandalen – Kauf dich glücklich/ Tasche – Fritzi aus Preußen/ Sonnenbrille – Liebeskind/ Nagellack – Essie „chillato“

Euer Zukunfts-Ich soll euch zeigen wie stolz ihr auf euer Erreichtes und euch selbst sein könnt. Schau dir an wie weit du es gebracht hast, wie erwachsen du dabei geworden bist und stelle es nicht in Frage!

Was würdet ihr eurem Zukunfts-Ich raten?