3 Ways to Jump Start Your Job Search

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Jeder der schon mal auf Jobsuche war kennt das vermutlich: man updated und optimiert den Lebenslauf wütet im Internet auf der Suche nach neuen Stellenanzeigen und verbringt schlaflose Nächte damit sich zu wundern, warum keine Antwort kommt. Die meisten Unternehmen aber bekommen hunderte von Bewerbungen auf eine Stelle. Der Wettbewerb ist also größer denn je und deswegen ist es Zeit die Bemühungen etwas anzukurbeln. Heute erfahrt ihr wie ihr die Jobsuche in Schwung bringt und euren Beautyschlaf zurückgewinnt – und euch so vielleicht euren Traumjob angelt.

Tell everyone
Wortwörtlich: erzähl es jedem! Es ist egal, ob du dich wie ein kaputtes Kassettenband in Dauerschleife anhörst. Der Punkt ist, ich wette jeder, der dir zugehört hat, kann sich daran erinnern. Es geht darum sich immer und immer zu wiederholen, so wie es beispielsweise auch bei der Werbung funktioniert. Man hört sie immer und immer wieder und eigentlich ist es schade, dass man sich erst daran erinnert, wenn es einem fast schon aus den Ohren wieder herauskommt.
Und genau das gleiche gilt auch für die Arbeitssuche. Man möchte schließlich, dass sich Leute daran erinnern, dass man „available“ ist. Wenn sie dann von einer freien Stelle hören oder sich eine Möglichkeit ergibt, weiterempfohlen zu werden, denken sie automatisch an das kaputte Kassettenband.
Es funktioniert wie die Suche nach Jobs auf vielen Online-Portale. Auch hier muss man seine Anzeige oder Lebenslauft ständig aktualisieren, damit man von der Jobbörse mehr Visibilität bekommt bzw. damit man nicht ganz nach hinten rutscht. Auch wenn man nur hier und da einen Punkt oder Beistrich ändert, für das Portal ist eigentlich nur wichtig, dass überhaupt ein neues Update gespeichert wird. Und je mehr Visibilität euch die Jobbörse schenkt, desto höher auch die Wahscheinlichkeit, vom einem interessanten Arbeitsgeber bemerkt zu werden.

Der Schlüssel dabei ist aber, dass man auch Mitmenschen davon erzählen sollte, die nicht unbedingt offensichtlich relevant für die eigene Jobsuche erscheinen mögen. Wir sind heutzutage so gut vernetzt. Man muss sich nur mal vorstellen, wie unterschiedlich die eigenen Freunde innerhalb eines Freundeskreises sind. In meinem engen Freundeskreis gibt es beispielsweise eine Politikerin, eine Lehrerin, eine Juristin und einen Informatiker. Zwischen uns Fünfen könnten die Berufswelten unterschiedlicher nicht sein und es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

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Be specific
Wenn man die Nachricht über die eigene Jobsuche verteilt, sollte man dabei die Details nicht vergessen. Erzähle nicht nur deinen Facebook-Freunden und den Freunden deiner Eltern, dass du einen neuen Job suchst. Erzähle ihnen auch, dass du zum Beispiel eine „Einstiegstelle als Texterin, möglichst in einem kleineren Unternehmen in Berlin“ suchst. Wenn du deine Jobsuche so zielgerichtet wie möglich beschreibst, denn sie gelangt so schneller ins Bewusstsein des eigenen Netzwerkes. Möglicherweise hört man ja selber ständig von neunen Stellen, vergisst dabei aber, dass diese oder jene Freundin gerade genau nach diesem Job sucht. Hat man aber von dieser einen Freundin gehört, dass sie genau diese ein Stelle sucht, leuchten sofort die Alarmglocken!

Always be on the job hunt
Und das ist ein Tipp, den ich euch wärmstens ans Herzen legen möchte! Wenn man eine befristete Stelle hat oder eine, die früher oder später karriere-technisch in eine Sackgasse führt, ist das schlimmste was man machen kann einfach nur abzuwarten bis der Vertrag ausläuft oder man kurz vor dem Boreout steht, weil man einfach nicht mehr weiterkommt. Deswegen ist die Jobsuche auch selber ein „Fulltimejob“. Und was denkst du, wie vieviel Energie für die Stellensuche noch ürbig ist, wenn der größte Teil der Energie für einen Job draufgeht, den man eigentlich hasst?

3-ways-to-jump-start-your-jib-search-liebe-was-ist-lifestyle-advice-work-balance-fashion-lovestyle-32Schwarzer Grobstrickpulli mit Turtleneck – Kauf dich glücklich/ ähnlich via Zalando Essentials
Mom-Jeans im Used-Look – Asos Petite/ oder Regular
Navy-blauer ärmelloser Wollmantel – Missguided/ ähnlich via Dorothy Perkins
Spitze Slingpumpumps mit Blockabsatz – Miss KG
 

Man sollte also in gewisser Weise immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sein und nicht darauf warten, dass es zu spät ist. So ergeben sich mehr Berufsmöglichkeiten und eine größere Chance genau den Job zu finden, den man wirklich will. Und am Ende verbringt man auch weniger schlaflose Nächte damit, den Lebenslauf anzupassen, obwohl man nicht mal ein Vorstellungsgespräch hatte.

Habt ihr noch wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche? Wie geht ihr bei der Suche nach einer Stelle vor?

5 Habits to Break in Your Twenties

 


 
In einer ganzen Menge Artikeln und Blogposts geht es darum positive Gewohnheiten in das eigene Leben zu integrieren. Während ich dies Gewohnheiten äußerst nützlich finde, denke ich aber auch, dass es genauso wichtig ist, andere Angewohnheiten loszuwerden. In der Zeit, in der wir von der Schule abgehen und uns beruflich in Richtung einer Ausbildung oder eines Studium orientieren, gehört es einfach dazu, herum zu experimentieren, Spaß zu haben und sich selber kennenzulernen, genauso wie reifer zu werden. Irgendwie steckt man noch zwischen Jugend und Erwachsensein – eine Übergangsphase also, was gute und schlechte Seiten hat.

Meine Zwanziger waren eine wahnsinnig tolle Zeit, ich habe aber auch eine Menge darüber gelernt, was mir wichtig ist, meine Gesundheit, meine Familie und glücklich zu sein. Nun steuere ich geradewegs auf die dreißig zu und ich bin tatsächlich froh, dass es ein paar Angewohnheiten gibt, die ich hinter mir lasse.

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1. Binge drinking
Ich bin nicht stolz darauf, aber das haben wohl die meisten von uns durchgemacht – zumindest hat meine liebe Mutter mir das auch bestätigt. Es fing in der Oberstufe an und dauerte auch noch einige Jahre während meiner Ausbildung an. Nicht nur, dass es eine gefährliche und teure Angelegenheit ist, sich immer wieder die Kante zu geben, es ist auch super schlecht für den eigenen Körper! Es gibt einfach überhaupt keinen Grund sich so zu betrinken, dass man sich nicht einmal mehr daran erinnert.
Keine Frage, ich stoße nach wie vor gerne mit Freunden an oder trinke ein Glas Wein zum Familienessen – zum Genuss und nicht um es mit meiner Leber oder meiner Moral zu weit zu treiben.

2. Being indecesive
Viele Jahre war ich eine der unentschlossensten Personen, die mir heute noch in den Sinn kommen. Ich fand aber irgendwann heraus, dass meine Unentschlossenheit viel damit zu tun hatte, dass ich es immer versucht habe allen recht zu machen. Anstatt lieber auf mein eigenes Bauchgefühl zu hören, habe ich mich von der Meinung anderer allzu oft beeinflussen lassen. Inzwischen habe ich gelernt die Wertungen anderer weitegehend auszublenden, auf meinen Instinkt zu hören und gehe viel bewusster mit mir und meiner Umwelt um.


 
3. Saying „Yes“ just because
Weil ich es immer allen versucht habe recht zu machen, habe ich auch eine Menge Zeit damit verbracht „Ja“ zu Dingen zu sagen, an denen ich eigentlich gar kein Interesse hatte. Ich kann es gar nicht zählen, wie oft ich ja zu etwas gesagt habe, dass ich in letzter Minute eh wieder absagen wollte. Inzwischen habe ich keine Angst mehr davon andere zu enttäuschen. Am Ende müssen wir tun was am besten für uns selbst ist. Wenn „nein“ zu sagen dafür die beste Option ist, dann sollte es auch offenherzig so kommuniziert werden und nicht erst auf den letzten Drücker.

4. Not getting enough sleep
In meiner Jugend habe ich gefühlt nur geschlafen. In meinen Zwanzigern dagegen gar nicht mehr. Zwischen Arbeit, dem Versuch als Erwachsene Verantwortung zu übernehmen, ausgehen und Freunde treffen, gibt es noch eine Menge mehr als zu schlafen. Meinen Schlaf habe ich eine lange Zeit sehr vernachlässigt. Wir werden aber alle nicht jünger und inzwischen komme ich kaum eine Nacht ohne 8 Stunden Schlaf aus. Mein Körper und mein Geist scheinen diese Zeit wirklich zu brauchen, also räume ich dem auch Priorität ein.

5. Overspending
Geld sparen war ehrlich gesagt nie so meine Sache, aber wenn ich an mich Anfang zwanzig zurückdenke, schaudert es mir wirklich. Das erste selbst verdiente Geld habe ich an Unmengen Klamotten (und leider keine der hochwertigen Sorte), unnötigen Beautyprodukten und beim  auswärts Essen verloren. Es fühlt sich so viel besser an, diese verschwenderische Art hinter sich zu lassen. Ich gebe natürlich immer noch Geld für schöne Dinge aus, aber eben bewusst und lieber für Hochwertiges.

Alle schlechten Angewohnheiten habe ich sicher noch nicht aus meinem Leben eleminiert. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch – mit Fehlern – und habe hoffentlich noch genug Zeit um damit fertig zu werden.

Hattet ihr früher auch solche Gewohnheiten, über die ihr froh seid, sie abgelegt zu haben?

How to Set Goals for the New Season

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Es wird kälter draußen, die Sonne geht früher unter und in Supermärkten und Kaufhäusern werden wieder Schreibwaren zu Türmen angehäuft. Für meisten wie für mich sind „Back to school“-Tage vorbei und für die Uni braucht man lange nicht so viel Schreibkram. Aber das heißt ja nicht, das wir nicht mit jedem Herbst einen Neuanfang wagen können. Es ist die perfekte Jahreszeit um die eigenen Ziele nochmal aufzugreifen, berufliche wie private! Am besten also nicht bis Neujahr warten und sich von all den anderen anstecken lassen, die bis zum Jahresende warten. 

Remember how far you’ve come
Oftmals verfolgen wir gar nicht mehr genau worauf wir eigentlich hinarbeiten und verpassen dann völlig die Meilensteine auf dem Weg dahin. Doch sollten wir uns unbedingt die Zeit nehmen zu feiern was wir biher erreicht haben! Es gibt nämlich keine  Zweifel, dass dass wir alle in den vergangenen Monaten eine Menge geschafft haben. Vergiss nicht dir selber mal auf die Schulter zu klopfen für die kleinen und großen Leistungen, die du bisher vollbracht hast. Das gibt einen tollen Anstoß die eigenen Ziele noch mal zu rekapitulieren und verleihtet automatisch dazu noch mal Vollgas zu geben.

Brainstorm and set your sights on what’s next
Nachdem wir uns selber ein wenig für den bisherigen Erfolg gefeiert haben, sollten wir die Chance nicht verpassen darauf aufzubauen. Es ist Zeit nach vorne zu schauen. Es gibt verschiedene Wege wie man damit anfangen kann – wie wäre es z.B. mit brainstormen oder der zur Zeit so angesagte Passion Planner? Für welche Methode man sich auch entscheidet, wichtig ist, dass man sich ausreichend Zeit dafür nimmt, denn es macht keinen Sinn nur schnell durch diese Ideen zu rasen. Dieser Schritt verlangt ein bisschen Arbeit und absolut ungeteilte Aufmerksamkeit!

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Make a plan
Ziele alleine machen noch keine Plan. Nachdem wir uns also über die nächsten Ziele klargeworden sind, sollten diese in kleinere Teile zerlegt werden, denen man einen zeitlichen Rahmen zuordnet. Die meisten Menschen erreichen mehr, wenn sie ihren Zielen eine Deadline geben. Als ich vor 2 Jahres zum Beispiel meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin, habe ich nicht etwa 21,1 Kilometer am ersten Trainingstag hinter mich gebracht – logisch. Ich habe damit angefangen meine Laufstrecke von Woche zu Woche auszuweiten bis ich die Strecke bewältigen konnte, indem ich im wahrsten Sinne des Wortes einen Schritt vor den anderen gesetzt habe.

Ask for support
Wir müssen diese Schritte nicht alleine gehen. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass wir unserer Ziele auch erreichen, wenn wir Unterstützung dabei haben. Diese Hilde kann von deinem Chef kommen, von deiner besten Freundin, deinem Sportpartner. Nutze dein Netzwerk um diese Partner zu finden und frag sie, ob sie dich bei deinem Weg unterstützen. und biete im Gegenzug dieselbe Hilfe an. Jemanden an seiner Seite zu haben, der einen anspornt, auf den man zählen kann und der einem auch mal die Meinung sagt, ist entscheidend um Ziele zu verwirklichen.

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Vielleicht drücken die meisten von uns nicht wieder die Schulbank, wenn der Herbst beginnt, sich aber Ziele zu setzen und an ihnen zu arbeiten, ist auch eine Art des Lernens – über dich selbst. Ziele wieder aufzunehmen ist auch kein einfacher Prozess, aber es kann inspirierend sein und auch sehr befriedigend, wenn man es richtig angeht. Was immer unsere Ziele sein mögen, wir sollten nie vergessen auch nach den Sternen zu greifen und alles zu geben.

Setzt ihr euch jahreszeitliche Ziele? Und wie geht ihr eure Ziele an?

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How to Take Negative Feedback Like a Pro

Sind wir mal ehrlich, niemand findet es toll negatives Feedback zu bekommen. Ob es vom Chef kommt, von der besten Freundin oder von einer völlig fremden Person, es ist nicht einfach sich die negantiven Dinge über sich selbst anzuhören.
Ich denke aber, viel wichtiger als die tatsächliche Kritik, ist der Punkt, wie man damit umgeht. Die meisten von uns handeln erstmal aus dem Bauch heraus und verteidigen sich selbst. Die einen reagieren mit Wut oder Sarkasmus, während andere einfach dicht machen. Egal welche dieser ersten Reaktionen die eigene ist, es gibt „bessere“ Möglichkeiten mit negativer Kritik umzugehen.

1. Nimm deine eigenen Gefühle zur Kenntnis
Bevor man etwas tut oder sagt, sollte man in sich selbst hineinhören, um zur Kenntnis zu nehmen, wie man sich eigentlich fühlt. Regt dich diese Kritik auf? Fühlst du dich weniger souverän? Willst du dem Kritikgeber am liebsten eine runterhauen? All diese Gedanken und Gefühle sind völlig normal – sei dir dieser Empfindungen aber bewusst und erlaube dir selbst sie zu empfinden ohne irgendeine Maßnahme darauf zu ergreifen.

2. Frag dich, warum du dich so fühlst
Wenn du dir erstmal über deine Gefühle klar geworden bist, frag dich selbst, warum du dich so fühlst. Wenn dein Chef dir beispielsweise nach einem Meeting sagt, du hättest deine Meinung aussprechen sollen, ruft dieses Feedback möglicherweise eine emotionele Reaktion in dir hervor, weil du dir diesen Problems bereits selber bewusst bist. Es ist eine ungemeine Hilfe, die Ursache der eigenen Gefühle zu verstehen, um am eigentlichen Problem, das dahinter steht, zu arbeiten – die eigene Unsicherheit, nicht die aktuelle Situation.

3. Unterscheide zwischen deinen Gefühlen und der Kritik
Nehmen wir dasselbe Beispiel: versuche zwischen deinen eigenen Gefühlen und dem was dein Chef dir gesagt hat zu differenzieren. Der Grund, weshalb du möglicherweise emotional auf diesen Kommentar reagierst, resultiert darin, dass du hörst, du seist schlecht in deinem Job. Realistisch betrachtet, hat dir dein Chef aber nur gesagt, dass du deine eigene Meinung äußern solltest. Und das ist auch alles – er hat nicht mehr oder weniger gesagt. Du hast es nur deshalb so interpretiert, weil du dir des Problems, nicht genügend deine eigene Meinung zu vertreten, bereits bewusst bist.

4. Warte bis deine Gefühle abklingen
Da du nun verstehst warum du gefühlt hast, was du gefühlt hast, ist es gar nicht mehr so schwer mit den eigenen Gefühlen fertig zu werden. Gib dir selbst etwas Zeit und richte deine Gedanken auf etwas anderes bis du merkst, dass diese initial negativen Gefühle vorbei gezogen sind. Das kann abhängig davon wie sehr dich diese Gefühle beeinflussen, zwischen ein paar Minuten dauern oder einige Stunden, bis hin zu Tagen. Aber das ist okay – lass sie einfach vorübergehen, das machen sie letztendlich immer!

5. Kill’em with kindness
Wenn das negative Feedback eine Antwort erfordert – ob persönlich oder per Mail – sei professionell: danke der Person mit Freundlichkeit für ihr Feedback, sag ihr, dass du daran arbeitest und frag am besten auch wie du dich dabei verbessern kannst. Wenn du dein Selbstvertrauen über die vorbeiziehenden negativen Gefühle zurück gewonnen hast, ist es umso einfacher die Antwort auch aufrichtig zu meinen und diese Hilde anzunhemen.

6. Wenn du das Gefühl hast sofort reagieren zu müssen …
Wenn du das Gefühl hast sofort auf negatives Feedback reagieren zu müssen, versuche es so: atme tief ein und packe deine Emotionen für einen Moment zur Seite. Sag dir selbst, dass du mit diesen Gefühlen klar kommst und du später an ihnen arbeiten kannst, wenn du allein bist und Zeit dafür hast. Für diesen Moment aber versuche dir wirklich vorzustellen, wie du sie zur Seite schiebst. Setze dein starkes, selbstbewusstes Gesicht auf, auch wenn du es für den Moment nur vorgibst stark und selbstbewusst zu sein, und antworte minimaslistisch. Wenn du einfach gehen kannst ohne antworten zu müssen, ergreife diese Gelegenheit. Ansonsten versuche es wie 5. mit Freundlichkeit, wissend, dass du später an den eigentlichen negativen Gefühlen arbeiten wirst – und arbeite später wirklich an ihnen! 

Wie geht ihr mit negativem Feedback um? Habt ihr eine ganz eigene Strategie, die ihr teilen möchtet? 

Tips For Running a Blog in College

Tips For Running a Blog in College. Advice. 1.pngManchmal ist es gar nicht so einfach für mich den Blog – quasi mein eigenes kleines Start-up-Baby – das Studium und einen Nebenjob unter einen Hut zubekommen, die Zeit für Familie und Freude, die ja auch gepflegt werden will, noch gar nicht mit eingerechnet. Und nicht selten sehe mich ebenfalls der größten Sorge konfrontiert, der sich wohl die meisten Blogger in der weiten Internetwelt dort draußen stellen: nur einen Blog unter vielen zu launchen und nicht „gehört“ zu werden.

Um eine Balance zwischen Unileben, Job und Bloggen zu finden, denke ich, ist es vor allem wichtig, sich selbst nicht zu viel Druck zu machen. Man sollte den Blog in erster Linie für sich selber gründen und einfach mal laufen lassen, um zu sehen was schließlich draus werden kann. Hat man dafür nicht genug Zeit, ist das auch völlig okay. Vielleicht läuft es erst mal eher unregelmäßig bis man den eigenen Rhythmus gefunden hat, aber das gehört alles zu einem Prozess dazu, das Bloggen im wahrsten Sinne zu lernen.

Tips For Running a Blog in College. Advice. 4.jpgDas Leben mit Studium und Job zu koordinieren fordert eine Menge Zeit und Energie. Ein Blog kann dazu im Gegensatz ein sehr gutes Ventil bieten, also wäre der Druck, ihn immer wieder auf der To-Do-Liste abhaken zu müssen, einfach völlig Fehl am Platz.
Außerdem ist es auch immer möglich die Richtung des Blogs zu ändern … ein Blog lebt schließlich in gewisser Weise mit seinem Blogger mit. Er wächst und wird älter, er verändert seinen Stil, seine Interessen, seine Ausdrucksweise.
Niemand schreibt dir auf deinem Blog vor, was du zu posten hast!

Gegen die Angst, den Blog nicht einzigartig gestalten zu können, hilft eigentlich nur Trial and Error. Stellst du sicher, dass deine eigene, einzigartige Stimme und Perspektive auf deinem Blog ihren Platz finden, ist das die beste Vorraussetzung sich von allen anderen zu unterscheiden, auch wenn man dieselben Interessen und Themen vertritt.
In meinem pivaten „Real-Life“ war ich beispielsweise schon immer diejenige, die einen guten Ratschlag parat hatte. Gab es Kummer und Sorgen waren mein offenes Ohr und meine Schulter immer gefragt, genauso wie beim Shoppingbummel mit den Freundinnen oder meiner Schwester für modische Unterstützung. Diesen Weg auch auf meinem Blog einzuschlagen war für mich also eine logische Konsequenz. Finde die Themen, die dich inspirieren, über die du selber gerne ließt und die genau zu dir und deinen Interessen passen. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit wird dein Blog dich und deine Leser und Follower auch über kurz oder lang zufriedenstellen.

Schreibt ihr einen eigenen Blog, dann hinterlasst mir unbedingt einen Kommentar mit euerem Link!
Und wie managed ihr den Blog in eurem Alltag?

Qual der Wahl: wie man sich zwischen mehreren Jobs entscheidet

Seid ihr jemals in der Position gewesen zwischen verschiedenen Jobangeboten wählen zu müssen? Natürlich ist das total aufregend und bestätigend, wenn mehr als ein Unternehmen dich als Teammitglied haben möchte, aber das kann eben auch sehr nervenaufreibend sein, wenn beide mit einem gleichwertig guten Angebot werben. Oft ist es dann nur zu verführerisch, dem Unternehmen zuzusagen, welches das höchste Gehalt bietet. Sich aber Zeit und Mühe zu machen, alle Faktoren zu berücksichtigen, führt am Ende zu einer besseren und vor allem nachhaltigeren Entscheidungsfindung.

IMG_20151111_120000Erst kürzlich stand ich nämlich vor genau diesem Problem: zwar bin ich nun wieder Studentin und verbringe einen Großteil meiner Zeit in der Uni oder zumindest mit dem Lernen, aber irgendwie müssen wir natürlich alle unsere Brötchen verdienen und so kam ich nicht umhin mir einen Nebenjob zu suchen. Und da stand ich nun, mit zwei Verträgen in der Hand und musste mich entscheiden, welchen ich unterschrieben wieder an den Absender schicke und welcher dem Aktenvernichter zum Opfer fallen soll.
Mit folgenden Überlegungen habe ich mir diese Entscheidung am Ende leichter gemacht:

IMG_20151111_120139Arbeitsplatzbedingungen abwägen
Bei diesem Schritt sollte man an eine gewichtete Pro- und Kontraliste denken: sich nicht nur zu überlegen, welches der Angebote bei jedem einzelnen Kriterium einen Plus- oder Minuspunkt auf der Liste erhält, sondern auch, wieviel diese Punkte einem bedeuten, ist hierbei sehr entscheidend. Wenn Unternehmen A beispielsweise mehr Gehalt als Unternehmen B zahlt, B aber flexible Arbeitszeiten bietet, muss man sich darüber klar werden, was einem persönlich wichtiger ist – Geld oder Felxibilität? Dabei gibt es keine falsche oder richtige Antwort, denn es ist eine ganz individuelle Entscheidung (also sollte man sich dabei auch nicht von Mama und Papa beeinflussen lassen). Andere entscheidende Kriterien können zum Beispiel die Länge des Anfahrtsweges, Unternehmensethos und Arbeitsklima sein.

IMG_20151111_120156Sichtweise aktueller und/oder ausgeschiedener Mitarbeitern miteinbeziehen
Wenn man das Gefühl hat, dass eine Gespräch mit derzeitigen oder ehemaligen Mitarbeitern angemessen ist, sollte man die Chance ergreifen, sich bei ihnen über das Arbeitsklima und Spezielles über die Arbeitsfunktion zu erkunden. Es ist oft schwierig solche Faktoren in einem Interview abzufragen, wenn jeder Gesprächsteilnehmer dazu neigt, sich (und/oder das Unternehmen) von der besten Seite zu zeigen. Ein Blick auf soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Xing kann dabei helfen einen Kontakt in das Innere des Unternehmes zu bekommen. Ebenfalls gibt es Online-Plattformen, auf denen Unternehmensmitarbeiter anonym Reviews schreiben können. Dadurch erhält man schnell einen Unternehmenseinblick aus verschiedenen Perspektiven. Jedoch sollte man bei solchen Bewertungen auch immer Hinterkopf behalten, dass sich hier ein oder zwei verärgerte Unruhestifter zu Wort melden könnten. Dagegen würden deutlich mehr negative Kritiken dafür sprechen, dass es tatsächlich etwas auszusetzen gibt.

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Wenn ich mir den Temperaturen-Trend der letzten Tage anschaue, ist das vermutlich eines der letzten herbstlichen Outfits auf dem Weg von der Uni zur Arbeit: Beanie – Zign/ Schal – mbyM/ Pullover – Benetton/ Bluse – Vila/ Weste – Miss Selfridges/ Jeans – Global Funk/ Sneaker – Nike/ Rucksack – Herschel

Auf’s Bauchgefühl hören
Jegliche Logik der Welt kann das Bauchgefühl, einen ureigenen Instinkt, nicht täuschen! Lerne auf dieses Gefühl zu vertrauen und es wird dir bei vielen Entscheidungen nützlich sein – nicht nur in der Berufswelt. Wenn sich das Gefühl aufdrängt, dass etwas mit dem Chef nicht stimmt oder die Verwaltung zeigt schon im Vertragsabschnitt über die Bezahlung merkwürdige Abrechnungsmethoden auf, sollte man vorsichtig sein. Im Gegensatz sollte man man bei einem Unternehmen, dass vielleicht weniger Pro’s auf der Liste der Arbeitsplatzbedingen kassiert hat, sich dafür aber einfach „richtig“ anfühlt, diesen Aspekt in seine Überlegungen mit einbeziehen.

IMG_20151111_120248Ob man schlussendlich den richtigen Job gewählt hat, weiß man natürlich erst, wenn man die Stelle angetreten hat. Ich habe mich schließlich für die Stelle entschieden, die zwar weniger komfortabel ist was Anfahrtsweg und Arbeitszeiten angeht, aber ein angenehmes Arbeitsklima und spannendes, weil für mich bisher unbekanntes Arbeitsfeld bietet. Meine ersten Arbeitstage waren in jedem Fall eine tolle Erfahrung!

Musstet ihr schon zwischen zwei oder mehreren Jobangeboten wählen? nach welchen Kriterien seid ihr bei  dieser Entscheidung vorgegangen?

Negativ und Positiv sind nur ein Ausdruck für unterschiedliche Perspektiven

Diese Momente im Leben haben wir wohl alle schon einmal mehr oder weniger erlebt. Wenn alles auf einmal kommt, das eine zum anderen führt und wir uns vor Aufgaben kaum retten können. In solchen Momenten fällt es oft ziemlich schwer nicht alles aus einer negativen Perspektive zu betrachten. Und selbst wenn wir diese Art Stress verdrängen können, unser Körper macht sich dafür bemerkbar und nicht selten damit, dass wir zu einer unreineren Haut neigen, Kopfschmerzen bekommen, schlechter schlafen oder das Verdauungssystem ein wenig verrückt spielt.
Die meisten würden behaupten, der beste Weg nicht in dieser Negativität zu versinken, ist es, positiv zu bleiben – aber genau darin liegt die Schwierigkeit, denn es klingt leichter als es ist, tatsächlich nicht den Mut zu verlieren und nach vorne zu blicken. IMG_20150915_165600
Bei mir zeigten sich die vergangenen Wochen durchaus stressig, mit all der Organisation für die beruflichen Veränderungen, die das Studentenleben mit sich bringt. Da müssen Formulare ausgefüllt und Anträge gestellt, Verträge gekündigt und neue aufgesetzt werden. Und nicht zu vergessen, das zumindest auf meinem Schreibtisch immer noch eine nicht ganz fertige Abschlussarbeit liegt.
Und dass ich mich unter all dem Druck nicht ganz in eine kleine Ecke verkrochen habe, liegt unter anderem daran, dass ich eine gewisse Strategie habe, mit solchen Lebensphasen umzugehen.

IMG_20150915_165301Zu allererst ist es wichtig sich klar zu machen, dass diese stressigen Situationen nun mal stressig sind und das das auch völlig normal ist, eben jeden mal trifft. Es ist also definitiv verständlich, dass man sich nicht vollkommen positiv dabei fühlt. Man sollte sich davon aber nicht unterkriegen lassen, weil man nicht die ganze Zeit mit einem Lächeln im Gesicht durch die Gegend laufen kann – ernsthaft, diese Zeiten sind nun mal nicht einfach!

Hat man sich ein wenig Zeit und Raum für diesen Stress gegeben, kann es hilfreich sein, die Dinge so wie sie sind aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um sie in ein positiveres Licht zu rücken.
Betrachte das große Ganze! Das mag sich im ersten Moment etwas schwierig anhören, besonders, wenn man noch nicht viel Lebenserfahrung hat. Sich aber darüber klar zu werden, dass einem Gutes wiederfahren wird, wenn man darum bemüht ist und dass es letztenendes egal ist wo man damit angefangen hat, solange man sein Ziel nicht aus den Augen verliert, auch wenn es sich in der Zukunft vielleicht verändern mag, macht einen riesigen Unterschied für das Empfinden des eigenen Lebens und seine Sinnhaftigkeit.

IMG_20150915_165547Ich denke der Schlüssel positiv zu bleiben und zu denken liegt darin, in sich selbst zu vertrauen und die Stimme im Kopf, die alles noch einmal hinterfragt, nicht zu laut werden zu lassen. Es mag schwer sein, diese Art von Selbstkontrolle zu finden, erst recht in den Zwanzigern, einem Altern, in dem man noch reift: Aber je älter man wird, desto einfacher ist es diese Zuversicht zu gewinnen und zu behalten. Tief in dir drin weißt du doch, dass du zu so vielem fähig bist und das ist es, was zählt.

Daran zu arbeiten positiv zu bleiben, ist ein lebenslanger Lernprozess, aber genauso fühlt sich der Umstand darum bemüht zu sein, genau jetzt damit anzufangen, einfach großartig an! Seine eigene Denkweise über die Dinge, die einen in Stress versetzen zu erkennen und zu verstehen, selbstreflektiert zu sein, ist eine unbezahlbare charakterliche Qualität, die im Leben zu vielem nützlich ist und einen weit nach vorne bringen kann – persönlich wie karriere-technisch.

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Hut – Esprit/ Pullover – Hallhuber/ Jeans – Global Funk Two Jeans/ Boots – Hallhuber/ Tasche – Liebeskind

Nicht zuletzt muss ich aber auch meiner lieben Kathi dafür danken, die trotz ihres eigenen stressigen Jobs, mindestens genauso positiv geblieben ist und dieses Gefühl auch an mich weiter gegeben hat. Deswegen zeigt sie heute auch ihr Outfit.

Wie bleibt ihr positiv in stressigen Zeiten? Habt ihr auch manchmal mit körperlichen Symptomen zu kämpfen, wenn es stressig ist?

I hate my first Job out of College

Im einen oder anderen Mittwochs-Beitrag habe ich bereits anklingen lassen, dass sich beruflich ein Reihe von Veränderungen bei mir angekündigt haben. Nicht zuletzt, dass ich im Zuge meiner Nepalreise Anfang des Jahres meinen Job vorerst auf Eis gelegt hatte, stellte sich für mich heraus, dass sich etwas in diesem Job, den ich einst zu lieben geglaubt hatte, verändert hat.IMG_20150907_175046Erst Ende letzten Jahres ging es meiner lieben Kathi sehr ähnlich. Nach Studium und praktischer Ausbildung hatte sie geglaubt den ersten, den besten Job ihres Lebens an Land gezogen zu haben, um nur einige Monate später festzustellen, dass sie diese Stelle begann zu hassen. Und auch auf der Suche nach dem nächsten Job, schien sie immer noch nicht genau definieren zu können, was sie eigentlich für eine Stelle wollte.
Genau an dieser Stelle, an der ich mich in etwa zur selben Zeit befand, als ich aus Nepal zurück gekehrt war, fängt man an sich zu fragen, ob man in seiner Arbeit wirklich alles geben kann, weil man das, was man tagtäglich tut, nicht mag. Und ob man nicht zweitens sowohl die eigene als auch die Zeit seines Arbeitgebers oder der Kollegen vergeudet, weil man nicht mindestens so produktiv ist, wie man es sein könnte. IMG_20150907_174930
Von vielerlei Seiten hört man an diesem Punkt, dass dann etwas im eigenen Leben verändert werden muss. Ob man aber zum Beispiel traumatisiert von einer langen Jobsuche zuvor ist oder die finanzielle Lage es nicht zulässt, nicht immer ist genau so eine Veränderung impromptu möglich.

Das erste, was einem in dieser Situation klar werden sollte, dass es ziemlich selten ist, seinen ersten (oder auch zweiten, dritten) Job zu lieben. Die Chancen eine Stelle zu finden, die man auf Anhieb liebt, sind recht gering und das ist auch absolut okay. Grundsätzlich hat man eine Vorstellung davon, was man gerne machen möchte, aber das schließt nicht zwangsweise mit ein, dass diese erste Gelegenheit all diese Bedürfnisse erfüllt. Diese ersten Jobs sind genau dazu da herauszufinden, was man machen möchte und was man eben nicht tun möchte. Und darüber hinaus lehren sie einem eine ganze Menge über das Arbeitsleben im Allgemeinen – wie man sich selber in ihr bewegt, wie Probleme zu lösen sind usw. …

IMG_20150907_175005Vorwärts denken
Wenn die eigene finanzielle Lage eine Hürde darstellt, sollte man in jedem Fall mit der neuen Jobsuche starten während man finanziell noch durch seinen aktuellen Job gesichert ist. Es ist kein Beinbruch sich einfach mal umzuhören und zu sehen. Und es wird umso einfacher, wenn man bereits etwas Erfahrung mitbringt und auch andere Menschen kennengelernt hat, die einem gewisse Kontakte vermitteln oder referenzen aussprechen können.
Denk darüber nach, was du mehr oder weniger bei der nächsten Stelle für deinen Aufgabenbereich erwartest und sei dir bewusst darüber, dass auch diese Stelle kaum allen Vorstellungen entsprechen wird. Trotzdem wirst du dem großen Ziel schon ein Stück näher kommen und genau dieses noch genauer definieren können.

IMG_20150907_175033Egoistisch denken
Währenddessen man immer noch tagein tagaus an diese Arbeit geht, die man eigentlich nicht mag, sollte man den Focus genau darauf richten, was aus diesem Job persönlich für einen heraus zu holen ist, anstatt jeden Tag den Gedanken aufzuwenden, was man persönlich für das Unternehmen bietet.
Kontakte zu knüpfen, etwas über diese bestimmte Art von Unternehmen zu lernen, Kollegen mit Erfahrung oder aus anderen Bereichen kennen zu lernen, die einen auch interessieren, seinen berufsspezifischen Wortschatz zu erweitern und all diese Working skills können bereits im nächten Job sehr hilfreich sein.
Denk ein bisschen egoistischer: Was kann Ich aus diesem Job ziehen? 

IMG_20150907_175045Um die Ecke denken
Man hat eine gesamte Firma mit erfahrenen, talentierten Menschen, die einem einiges bieten können, zur Verfügung. Gibt es zum Beispiel einen anderen Unternehmensbereich, der sehr interessant für einen scheint, ergibt sich vielleicht eine Möglichkeit Einblick in diesen zu bekommen. Es wäre nichts einfacher, als im eigenen Unternehmen etwas neues auszuprobieren, als von vorn angefangen, allein auf sich gestellt, in einer völlig fremden Firma.
Greif nach den Dingen, die vor deinen Augen liegen und ziehe deinen persönlichen Nutzen daraus, anstatt dich selber zu zwingen dich für deinen Arbeitgeber passend zu machen.
Hab keine Angst vor der Jobsuche und lass dich von den Möglichkeiten, die sich dir bieten, führen!

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Hut – Zara Girls/ Parka – (alt)/ Pullover – VILA/ Jeans – Global Funk Two Jeans/ Cut Out Boots – Kurt Geiger/ Satchel Bag – (alt)/ Nägel – Essie „Happy Wife Happy Life“

Hab keine Angst vor der Jobsuche und lass dich von den Möglichkeiten, die sich dir bieten, führen!

Habt ihr bereits euren (Traum-) Job gefunden oder steht kurz davor? Und wenn ihr eure ersten Berufserfahrungen reflektiert, wie hat sich der Job verändert?

Talking money

IMG_20150214_164125Ich bilde mir ein mit Geld ganz gut umgehen zu können und auch ein Gespür für Investitionen zu haben. Wenn man an dem Punkt im Leben steht, das eigene Geld mit nach Hause zu bringen, kommt man nicht darum herum sich Gedanken darüber zu machen, was es für einen bedeutet, was man damit anfängt und wie man es im besten Fall vermehrt.
Ob man Vollzeit, Teilzeit, im Homeoffice arbeitet oder selbstständig ist, es ist wichtig zu wissen, wo das hart verdiente Geld am Ende landet, und das kann vor allem für junge Menschen anfangs ein wenig unüberschaubar sein.

IMG_20150215_163146Investiere sinnvoll und vorausschauend!
Als Mittzwanzigerin jagt man am liebsten jedem Trend hinterher und kauft sich Unmengen an Klamotten und Beauty-Assessoires – das fünfte gleich graue Shirt für 7 Euro, den neunten Lippenstift einer anderen Farbnuance – von Zeitschriften und Latte Macchiatos to go mal abgesehen. Es gehört für junge Frauen dazu und es macht ja auch eine Menge Spaß. Wenn sich das selbstverdiente Geld aber allmählich auf dem Konnto mehrt, könnte man darüber nachdenken in hochwertigere, zumal teurere Produkte zu investieren. Ich handhabe das meistens so: habe ich ein Teil gefunden, dass mir richtig gut gefällt, welches aber aufgrund seiner besseren Qualität etwas teurer ist, schlafe ich eine Nacht darüber. Wache ich am nächsten Morgen auf und möchte es immer noch haben, kaufe ich es bei nächster Gelegenheit. Durch den wohlüberlegten Kauf vermeide ich es die Investition zu bereuen und habe aufgrund des höhren Wertes und längerer Haltbarkeit mehr Freude daran.

Verschaffe dir Überblick über dein monatliches Einkommen!
Nach Abzug der Steuern vom eigentlich Lohn belasten am ersten des Monats zunächst einige Zahlungen das Konto, die Fixkosten … Miete, Strom, Internet und Handy, vielleicht die Monatsfahrkarte, zusätzlich zu wöchentlichen Einkäufen, werden als erstes abgebucht. Es ist ratsam sich den Betrag anszuschauen, der abzüglich dieser Auslagen übrig bleibt. Sich den Verlauf der Ausgaben über einige Monate zu notieren und dann zu vergleichen hilft dabei einen Überblick zu behalten und einen Plan zu entwerfen, welche Beträge wann und wohin abgebucht werden, um das übrige Geld überlegt einzusetzen. Im besten Fall kann man davon einen Teil auf ein separates Konto legen und hat dann noch etwas übrig um sich das Leben schöner zu machen.

Plane für die Zukunft!
Es ist anfangs nicht wichtig hunderte von Euro auf die hohe Kante zu legen, selbst dreißig oder fünfzig Euro auf ein Extrakonto sind eine Anlage für die Zukunft. Es ist daher sinnvoll sich ein Sparkonto bei einer Bank mit guten Zinskonditionen anzulegen. Wächst der Betrag auf diesem Konto, mehrt sich auch der Zinnserlös wie von selbst. Bei einer vierstelligen Summe können das im Jahresabschluss mehr als hundert Euro sein. Für Vorausdenker und diejenigen, die in größeren Erlösen denken, eignen sich auch Aktienanlagen und Immobilien. Hier sollte man sich jedoch besser einen Finazberater zur Seite ziehen, wenn man nicht gerade ein „Moneymaker“ ist.

IMG_20150214_164211Schlussendlich finde ich es aber auch wichtig zu erwähnen, dass alles Geld der Welt nicht glücklich macht, wenn man mit damit unglücklich ist, wie man sein Geld verdient. Was nützt es sich den Allerwertesten abzuschufften, wenn man am Ende kaum Zeit hat das Verdiente auszugeben? Und fraglich ist auch, ob man an seinen Investitionen überhaupt Freude hat, wenn nicht eine gewisse Grundzufriedenheit im Berufs- und Privatleben besteht.
Wie bei so vielem Leben ist der richtige wohl ein gesunder Mittelweg.

Wenn ich groß bin, möchte ich …

… ich wollte Schauspielerin werden. Dann Tänzerin und danach Psychologin. Letztendlich hat mich meine „Tanzkarriere“ über eine Verkettung von Umständen zur Medizin gebracht. Und da bin ich hängen geblieben – trotz schlechter Arbeitsbedingungen, strenger Hierarchie im Joballtag und „als Frau“ hat man es ja sowieso nicht leicht, aber das schweift zu sehr vom Thema ab.
Die Frage ist, was ist uns wichtiger – Privatleben oder Karriere – und was machen wir daraus?

IMG_20150215_165130Schaue ich mir meine Eltern an und deren Entscheidungen im Leben, kann ich behaupten, dass sie sehr glückliche Menschen sind. Aber … es gibt Momente im Leben, in denen alles doof ist. Den perfekten Job findet man selten und nicht alles kann immer nach Plan laufen. Es scheint wichtiger herauszufinden, was genau wir wollen und damit glücklich zu werden. Haben wir das eine gefunden und wollen es so sehr, dass es okay ist, auch die nicht so guten Seiten daran zu akzeptieren, ist es wohl das richtige.

Als Kind habe ich gerne mit meiner besten Freundin Verkleiden gespielt. In einer anderen Rolle Geschichten zu erzählen war für uns ein spaßiger, nachmittagsfüllender Zeitvertreib. Ich schlüpfe heute immer noch in verschiedene Rollen – auf eine andere Art und Weise. Mal Trostspender, mal Ratgeber zu sein, macht meinen Beruf doch recht vielseitig, in jedem Fall ist es ein ausfüllender Zeitvertreib. Ob meine Rolle in einem medizinischen Beruf auf das kindliche Verkleiden zurückzuführen ist … könnte mir wohl ein Psychologe besser beantworten … in jedem Fall könnte es ein Zeichen dafür sein, dass ich länger gebraucht habe meinen Platz zu finden, die richtige Rolle sozusagen.

IMG_20150215_165116Als ich in der gymnasialen Oberstufe mein Interesse für die Medizin entdeckte, wusste ich zunächst nicht, ob ich jemals in einem so „blutigen“ Beruf arbeiten könnte. Ich hatte keine Ahnung ob mir beim Anblick von Körperlichem oder im Umgang mit kranken Menschen schlecht werden würde. Der einzige Weg das herauszufinen war ein Praktikum. Es ist nicht wichtig sofort nach dem Abschluss zu wissen was man sein Leben lang machen möchte. Manchmal braucht es Zeit das es zu entdecken. Und bevor man etwas versucht hat, kann man auch kaum wissen, ob es das richtige ist.
Ich fand zumindest heraus, dass ich Blut sehen kann.

Zweifle nicht Entscheidungen zu treffen, weil du Angst vor den Reaktionen anderer hast. Über die Frage, warum ich in meinem Beruf oft so unzufrieden, teilweise unglücklich war, habe ich viele Monate nachgedacht. Ich habe nicht einmal eine genaue Antwort darauf gefunden, doch fasste den Entschluss, dass ich etwas verändern muss. Das Problem hierbei war nicht die Angst vor dem großen Unbekannten, sondern viel mehr der Gedanke davor, was andere über mich denken. Wie würde es aussehen den Job einfach an den Nagel zu hängen um für einige Wochen nach Nepal zu gehen und dort zu arbeiten, gleichzeitig aber mein Berufsumfeld im Stich zu lassen? Und wie groß würden die Erwartungen sein an das, was kommt? Es scheint jedoch wichtiger sich selbst zu fragen, was einem Zufriedenheit beschert, als etwas nicht zu tun, weil man den Erwartungen anderer unter Umständen nicht gerecht werden würde.

IMG_20150215_165737Schlussendlich ist der Beruf nicht alles. Wir füllen unseren Lebensalltag ja – erfreulicherweise – auch mit privaten Dingen. Wie stellen wir uns das Leben vor … ist es wichtiger einen Karrierestart hinzulegen oder die eigene Familie aufzubauen? Oder, wie ist es möglich beides unter einen Hut zu bringen? Manchmal muss man Kompromisse eingehen, Prioritäten setzen, um privates und berufliches im Gleichgewicht zu halten. Verliere nie den Blick für das große Ganze – vielleicht braucht es nur etwas Zeit es zu vollenden.