How to Triple Your Winter Wardrobe Without Buying a Totally New Attire


 
Fashionblogger zu sein bedeutet nicht sofort, dass man gegen das Gefühl, man hätte nichts anzuziehen, immun ist. Ganz im Gegenteil, ich finde das jede neue Saison dieses Phänomen mit sich bringt, wenn sie sich in die Länge zieh. Und genau an diesem Punkt findet man sich uninspiriert vor dem eigenen Kleiderschrank wieder und greift doch immer wieder zu denselben 5 Basicteilen. Es gibt aber ein paar Tricks um die eigenen Garderobe aufzufrischen und den eigenen Kleiderschrankinhalt wieder neu für sich zu entdecken.

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Inventur im eigenen Kleiderschrank

Betrachten wir es mal so: Frühjahrputz kann man nicht nur im Frühjahr machen, richtig?! Eine Inventur des eigenen Kleiderschrankes pro Saison um überhaupt herauszufinden was sich auf den hintersten Regalböden versteckt, ist ein gutes Maß. Denn selbst nach zwei, drei Monaten kann es leicht passieren, dass man das eine oder andere Teil vergisst und vergibt ihnen so die Chance überhaupt für ein Outfit Betracht gezogen zu werden.

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Aussortieren und neu Ordnen

Nachdem man einmal weiß, was sich alles im eigenen Kleiderscharnk befindet, ist es ein leichtes, sich vom einen oder anderen Teil zu trennen. Wieviele Teile habt ihr im Schrank, die ihr seit 12 Monaten nicht mehr getragen habt – und dass, obwohl ihr wusstet, dass sie existieren? Raus damit! Verschenkt sie oder verkauft sie, wenn es möglich ist. Es ist besser Platz im Kleiderschrank zu haben, als voll behangene Bügel mit Klamotten, die man eh nicht wieder tragen würde.

Macht aber bloß nicht den Fehler, alles wieder an seinen alten Platz zu räumen, wenn ihr Licht ins Dunkel eures Schrankes gebracht habt. Am besten sucht man sich eine Möglichkeit die Einzelteile neu zu arrangieren, sodass sie einem auch wieder ins Auge fallen, sobald den Kleiderschrank öffnet. Eine tolle Möglichkeit ist dafür übrigens auch ein offenes Regal. So sieht man direkt was die Saison zu bieten hat –  aber bitte immer schön neu „dekorieren“ damit es nie langweilig wird.

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Schwarzer Pulli – Mbym (alt)
Bikerjacke in Leder-Optik – Global Funkt (alt), ähnlich via Esprit hier
Navyblauer Sleeveless-Coat – Miss Selfridges (alt – hier bereits gezeigt)
Fake-Lederleggins – New Look Petite (hier bereits gezeigt)
Weiße Creepers Sneakers – Coolway (ausverkauft)

Blauer Maxischal – Maje
Ivory farbene Statement-Bag – Love Moschino
Blue Mirrored Sonnenbrille  – H&M (alt)

 

In Key-Pieces und Klassiker investieren

Natürlich will kein Fashionblogger  – und auch sonst keine halbwegs normale Frau – jahrelang in denselben Klamotten herum laufen. Es ist also absolut und noch mehr als okay, sich immer wieder ein paar neue Trendteile und Klassiker ins Haus zu holen. Eines meiner absoluten Keypieces wie die weiße Bluse habe ich mal wieder bei Esprit gefunden. Wenn es um solche Allrounder geht, schaue ich im Onlineshop immer gerne vorbei.

Auf diese Klassiker kann man immer wieder zurückgreifen ohne dass sie jemals langweilig zu werden scheinen – die klassiche Bikerjacke in Leder-Optik ist ein Paradebeispiel. Auch die ärmellose Weste und die Fake-Lederleggings habt ihr hier bereits bei mir im Einsatz gesehen. Mit anderen Teilen lassen sich wiederum tolle „Pops of colour“ kreieren, wie mit dem kräftig blauen Schal. Accessoires hauchen einem Look letztendlich den letzten Schliff ein und spätestens so wird ein schlichtes Outfit wieder wie neu und straßentauglich.

Welche Tipps und Tricks habt ihr, damit es modetechnisch nicht langweilig wird in der Saison?

Refresh Your Summer Wardrobe With This Easy Styling-Tips For Free

Ihr Lieben, der Sommer sollte wohl schon in vollem Gange sein. Zwar ziehen sich die Wolken mit ihren Regentagen bisher mit absoluter Treffsicherheit durch den Juli, aber das ist noch lange kein Grund die Schultern hängen zu lassen. Alles hat schließlich immer zwei Seiten, also auch eine gute neben der grauen, wolkigen. Ich gestehe, dass ich mich so sehr auf die warmen Tage gefreut habe, an denen ich endlich sommerliche Kleider und Röcke zu tragen. So manches Jahr aber ich auch schon gedacht, dass der Frühling etwas länger hätte bleiben können, um genug Gelegenheiten für destroyed Jeans, Sneaker, Blazer und Co. zu haben. Diese etwas kühleren, wolkigen Tage eigenen sich doch super um den Frühling noch mal nachzuholen! Und mit diesen Styling-Tipps gelingt der Split zwischen Spring- und Summer-Saison auch noch ganz umsonst!

#1 Hose und Ärmel hochkrempeln
Durch Hochkrempeln der Hose wirken die Beine sofort länger, weil die Fußgelenke dadurch betont werden. Einfacher kann man einen Größeneffekt kaum erreichen, der zudem super für das kühlere Sommerwetter passt. Das Tolle ist auch, dass man auch flache Schuhe dazu kombinieren kann, ohne dass die Figur gestaucht wirkt. Mit Heels bekommt der Look dagegen einen super Kontrast.
Und was bei den Beinen funktioniert, klappt auch ganz einfach bei den Armen: bis über die Handgelenke gekrempelt, verliehen sie eine schlanken grazilen optischen Look. Lagenlooks verlangen gerade zu nach diesem Styling-Trick, zum Beispielt eine zarte Bluse unter Cardi oder Pulli.

Refresh Your Summer Wardrobe With This Easy Styling-Tips For Free. Inspiration. Liebe was ist - Hose hochkrempeln#2 Gürtel in der Taille knoten
Dass Gürtel nicht nur gegen lästiges Rutschen von Hosen auf der Hüfte wirksam sind, beweist dieser kleine Styling-Tipps: das nächste Mal kunstvoll um die Taille gebunden, wird ein schlichtes Kleid easy aufgepimpt oder auch ein langer Cardigan gleich viel interessanter und betont gleichzeitig die schlanke Körpermitte.

#3 Ersten und zweiten Knopf der Bluse öffnen
Super simpler Trick mit einem riesen Unterschied: knöpft man Blusen und Hemden nicht hochgeschlossen, sonder bis (max.) zum dritten Knopf geöffnet, entsteht ein optisch schlankerer Look durch den so entstandenen V-Ausschnitt – und luftig ist’s auch noch!

Refresh Your Summer Wardrobe With This Easy Styling-Tips For Free. Inspiration. Liebe was ist - Schulter zeigen (2)#4 Schulter zeigen
Immer noch super angesagt: oversized Shirts und Pullis. Ein Outfit mit diesen Key-Pieces bekommt direkt mehr Finesse, wenn das Oberteil auf einer Seite über die Schulter gezogen wird. Ein bisschen nackte Haut wirkt sexy und lässig zugleich – am besten mit trägerlosem oder einem schönen Lingerie-BH kombinieren!

#5 Spitze Schuhe
Durch ihre Form werden die Beine wieder einmal mehr optisch verlängert. Die Rede ist von spitzen Pumps und Ballerinas. Diese Schuhform ist sogar ein solcher Allrounder, dass er nahezu jedem Outfit schmeichelt. Am größten ist der Effekt übrigens bei spitzen, nudefarbenen Schuhen.

Refresh Your Summer Wardrobe With This Easy Styling-Tips For Free. Inspiration. Liebe was ist - spitze Schuhe#6 Denimjacke: geknotet oder offen
Lässigster Style für den Sommer, wenn es doch etwas zu kühl für kurze Ärmel ist, ist eindeutig die Jeansjacke, der Klassiker unter den Übergangsjacken! Bleibt die Jacke offen, wird die horizontale Körperlinie betont, was die Figur streckt und größer erscheinen lässt. Kommt die Sonne raus und heizt uns ordentlich ein, kann man die Denim-Variante einfach mal knoten – kommt nicht nur auf Outfit-Fotos gut an.

#7 Oberteil in den Hosenbund stecken
… oder in den Rock. Denn wenn Shirt und Bluse locker in den Bund gesteckt werden, schmeichelt das der Figur. Noch cooler wird der Look, wenn das Oberteil erst gezwirbelt und dann in den Bund gesteckt wird – mit etwas Fingerspitzengefühl.

Liebe Woche #SummerIsNear Sonntags Favoriten. Inspiration. Strohtasche Espadrij L'Originale, Alterra Cremöl-Dusche, Sonnenbrille Dior Sureal (2)#8 Mix up your style
Mit Bandanas kann man viel mehr anstellen, als sie nur um den Hals zu tragen.
Wenn ihr das nächste mal vor dem Spiegel steht und euch fragt, welche Kette am besten zum Outfit passt, probiert es mal mit Layering.
Und Sonnenbrillen sind ein unverzichtbares Teil zu schlichten Looks!
Vielleicht zum Schluss noch roten Lippenstift als Fashion-Statement für den coolen Kontrast zu einem sportlichen Look und einen frischen Teint.

Mit welchen Tricks mischt ihr eure sommerliche Garderobe auf – haltet ihr dem Wetter stand?

6 Secrets für eine erfolgreiche Shoppingjagd

IMG_20150616_165307Morgen ist Sale-Start in den Läden! In manchen Geschäften finden am Mittwochabend vor dem eigentlichen Sale sogar sogenannte Pre-Sale Partys statt, so schön mit einem Gläschen Sekt zum antrinken, damit vielleicht das eine oder andere reduzierte Teil mehr in der Einkauftüte landet. Damit das Shoppingerlebnis aber ein Erfolg wird und nicht zu siebzig Prozent wieder in der Retour landen, habe ich ein paar hilfreiche Tips:

①. Schritt: Shopping-Outfit
Als erstes geht es um die Frage, was man zum Shoppen anzieht. Ich würde hier immer eine einfache, gut sitzende Jeans empfehlen, sodass man zum Anprobieren von Oberteilen genau sieht, wie sie zusammen mit dem wohl grundlegendsten Teil im Kleiderschrank aussehen. Dazu empfiehlt sich ein schlichter, nude-farbener BH mit einem neutralen Oberteil, das man leicht an und ausziehen kann. Für die Schuhauswahl würde ich das go-to Paar vorziehen, das man auch in der letzten Minute anziehen würde bevor es los geht. Dieses Paar ist in der Regel am bequemsten und passend zu nahezu allem.

②. Schritt: Kleiderschrank-Statistik
Bevor es auf egal welche Shoppingtour geht, ist es wirklich wichtig einen Blick in den Kleiderschrank zu werfen. Was fehlt? Wovon könnte man mehr gebrauchen? Und womit bist du nicht (mehr) glücklich? Ich habe zum Beispielt in letzter Zeit bemerkt, dass ich meiner Skinny-Jeans überdrüssig geworden bin und gerne ein Paar andere Hosen als Jeans zur Auswahl hätte. Ebenso könnte ich noch ein richtig schönes Sommerkleid gebrauchen und finde, dass ich einen leichten Überschuss an Strickware haben, hingegen leichtere Oberteile aus verschiedenen Textilien etwas rar sind. Der Blick in den Kleiderschrank hilft vor allem dabei sich den Überblick zu verschaffen, was man wirklich gebrauchen kann und welche Teile in der Anprobe auch zum Rest passen würden.IMG_20150616_165700③. Schritt: Shop-Auswahl
Weil die Teile, nach denen ich auf der Suche bin, nicht zu den Basics gehören, wie Jeans oder T-Shirts, würde ich in einem Geschäft auf die Suche gehen wollen, in dem es eine gute Auswahl an Prints und individueller Teile, vor allem verschiedene Textilarten gibt. Die größte Auswahl für meine Bedürfnisse bietet wie immer ein Kauf dich glücklich- Store. Hier finde ich vor allem individuelle Schnitte und Materialien. Toll ist auch, dass alles nach Farben sortiert auf den Kleiderstangen hängt. Die Auswahl des Shops hängt aber in erster Linie von den Bedürfnissen ab, die man erfüllt haben will …

④. Schritt: Laden-Navigation
Mein Ziel ist es jedem Winkel und jeder Ecke des Ladens meine Aufmerksamkeit zu richten. Angefangen am Eingang des Ladens, arbeite ich mich an jeder Kleiderstange und jedem Regal vorbei, sodass ich nichts auslasse. Nimm jedes Teil mit, das dir ins Auge springt, egal, ob du dir vorstellen könntest es zu kaufen oder nicht. Es geht darum die Dinge herauszupicken, die interessant sind, auf die du gespannt bist, sie anzuprobieren. Wenn du dir bei einem Teil nicht sicher bist, probier es an – es ist besser tausend Teile durchzuprobieren auch wenn du nur ein einziges am Ende mitnimmst!IMG_20150616_165653⑤. Schritt: Anprobe-Session
Wenn ich die Teile zusammengesucht habe (in der Regel zwischen 5 und 7 Stück), sortiere ich sie nach Kategorien: Oberteile, Unterteile, Kleider usw. So ist es am einfachtsen die Teile nacheinander zu dem anzuprobieren, was ich als Shopping-Outfit gewählt habe. Genauso würde ich ein paar der ausgesuchten Teile miteinander kombinieren, ohne aber den Vorsatz zu haben ein ganzes Outfit zu shoppen – am Ende landen sonst wiederum Teile im Einkauf, die nur so zusammen getragen werden können, aber eventuell nicht anders zum Kleiderschrankinhalt passen würden.
Danach sollte man dazu übergehen sich „yes“ und „no“ sowie einen „vielleicht“ Stapel zurechtzulegen. Dabei ist das Bauchgefühl entscheidend und nicht, was andere um dich herum dazu sagen, denn am Ende musst du die Sachen tragen, nicht sie!IMG_20150616_170553IMG_20150616_170356IMG_20150616_170847

⑥. Schritt: Kauf-Entscheidung
Meine Grundregel: jedes einzelne Teil in meinem Kleiderschrank sollte ich wirklich, wirklich gerne tragen wollen, selbst das einfachste T-Shirt! Deswegen lohnt es sich auch nicht nur irgendetwas zu kaufen, wovon man nicht begeistert ist. Wenn auch nur ein leiser Zweifel besteht, wirst du es möglicherweise nicht tragen. Selbst wenn man den Laden am Ende mit nur einem Teil verlässt oder gar keinem, ist das nicht als Fail zu werten, denn es wäre ein größerer Misserfolg etwas zu kaufen, das man eh nicht trägt.
Wenn es schließlich um den „vielleicht“- Stapel geht, versuche ich mir Outfits vorzustellen, die ich aus den Teilen zusammen mit meinem aktuellen Kleiderschrankinhalt kreieren könnte. Keine Idee, wie man das Teil kombinieren könnte, dann definitv auf den „no“- Stapel damit!

Nach meiner letzten Shoppingtour mit acht Teilen in der Anprobe, habe ich 3 davon an die Kasse getragen …

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Habt ihr noch hilfreiche Shopping-Tips? Wonach jagd ihr im Sale diesen Sommer?

„Capsule Wardrobe“ – was ist das?

In vereinfachter Form gesagt handelt es sich dabei um eine Art minimalistische Ausstattung, die aus wirklich vielseitigen Kleidungsstücken besteht, die man absolut liebt zu tragen.
Anlässe wie Hochzeiten oder irgendwelche Mottopartys nicht mitgerechnet, besteht diese Garderobe im besten Fall aus 35- 50 Teilen, die Ober- und Unterteile, Kleider, Oberbekleidung (also Jacken, Mäntel etc.) und auch Schuhe (!) beinhaltet – nicht aber Accessoires.

Warum das so genial ist?
Die meisten von uns kennen die Situation, wenn etwas neues, mal aus der Reihe fallendes, in unserer Shoppingtüte gelandet ist und wir uns trotzdem in unseren Alltags-Klamotten wiederfinden … ich auch! Oder die typische Frage nach dem, was man anziehen soll, obwohl der ganze Schrank voll Klamotten überquillt.
Ab einem bestimmten Punkt – ich verbrachte viel zu viel Zeit vor meinem Kleiderschrank! – habe ich angefangen mich zu fragen, warum ich Unmengen von Shirts und Blusen, Jacken, Kleidern und Hosen habe, von denen ich nur einen Bruchteil wirklich gerne und häufig trage. Und auch, warum ich soviel Geld darin investiere sie zu kaufen, selbst wenn sie nicht einmal gut (zu mir) passen.

Nach meinem Kleiderschrank-Frühjahrsputz bin ich genau diese Extrateile, die Unmengen von Platz einnehmen, nur um dort abzuhängen und auf noch schlechtere Tage zu warten, losgeworden. Zurück blieb nicht nur eine sehr viel überschaubarere Auswahl an Kleidungsstücken, sondern auch nur die Sorte, die einfach genau meinen persönlichen Stil ausmachen – wofür ich sie so sehr liebe, dass ich jedes einzelne Teil mit ins Bett nehmen würde. Sie sind perfekt mit einander kombinierbar! Egal was ich mir nun raussuche, ob für den Sonntagsbrunch, einen offiziellen Termin oder einfach alltagstauglich, es fühlt sich immer gut an. Und vor allem kenne ich jedes einzelne Teil!

Um dieser Art Umstrukturierung gerecht zu werden, muss man sich allerdings seines eigenen Stils bewusst sein. Was nicht bedeutet eine Entscheidung zwischen „boho chic“ „sporty“ oder „business“ zu treffen. Es geht viel mehr darum ein Gespür für sich selbst zu haben, um die Teile zu finden, von denen man sich sprichwörtlich angezogen fühlt. Bestimmte Farben, Texturen, die man mag … lieber simpel oder gewagter?
Es geht nur darum, die Teile zu finden, mit denen man sich wohlfühlt, sie miteinander kombinieren und jederzeit tragen zu können.

Nicht zu letzt sind diese Kleidungsstücke auch von den eigenen Lebensumständen (so called Lifestyle) abhängig. Ob man im Büro arbeitet oder studiert, viel unterwegs auf Reisen ist oder vielleicht Kinder hat, beeinflusst diese Garderobe genauso, denn sie besteht aus Teilen, die diesen Umständen im Alltag gerecht werden müssen. So lassen sich weiße Jeans bei der Arbeit im eigenen Blumenladen oder mit einem Säugling auf dem Arm wohl weniger gut sehen, als eine nicht weniger schick kombinierte Girlfriend-Jeans

Hier ist ein kleiner Einblick, was sich in meinem „kapselartigen“ Kleiderschrank finden würde – und teilweise schon Einzug gehalten hat … zum shoppen einfach klicken:ev en odkdg sandrine kleid

vila vikatyglobal funk two jeans whitePOPCPH Suede Biker Jacke bluebirkenstock madrid veganmbym blazer minteven odd hängervila streifen kleidnike intern.mbym blau shirtkdg peep toe sandalselected femme trenchkdg streifen shirtvila vimaskbirkenstock madrid silberglobal funk two jeans blackwe moto blusekdg trench blackglamorous soitzen overallpopchh kleid blackcheap mondeay shortsvila vidrawkurt geiger

#projectwardrobe ODER Der Teufel trägt … was anderes

In der heutigen Zeit von ständig wechselnden Modetrends und als selbst ernannter Shopaholic ist es kein Wunder, dass mein Kleiderschrank von Zeit zu Zeit mal etwas chaotisch aussieht oder aus den Nähten zu platzen droht. Spätestens seit die Temperaturen mit dem Frühlingsbeginn wieder steigen, habe ich das Bedürfnis ihm einen Neustart zu verpassen – rebooten sozusagen.
IMG_20150413_154002_editMit Umdenken in einen minimalistischeren Kleidungsstil und dem Trend der „Capsule Wardrobe“ (der hier an anderer Stelle noch einmal beleuchtet werden soll!), den ich schon länger intuitiv verfolge, habe ich beim Blick in meine übervolle Garderobe tatsächlich gedacht, „Was zum Teufel ist da eigentlich alles drin“? Also habe ich mir dieses Wochenende endlich ein Herz gefasst und mit einer Generalüberholung angefangen, indem ich jedes einzelne Teil durchgegangen bin (wobei schlussendlich immer noch eine ganze Menge bleiben durfte!).

Wie also habe ich es angestellt das große Chaos zu bewältigen? Zunächst einmal: Musik an, einen Kaffee und was zum snacken – damit die ganze Aktion so angenehm wie möglich ist!

Ein Schritt nach dem anderen
Gehe Stück für Stück durch deinen Kleiderschrank – und die Schubladen! Nimm dabei jeden Bügel von der Stange! Jedes Teil, dass du wirklich behalten möchtest, weil du es quasi immer trägst und liebst, darf wieder in den Schrank zurück. Alles, bei dem nur ein leiser Zweifel besteht, gehört erst einmal aussortiert auf einen Stapel, der später noch einmal vorgenommen wird.IMG_20150413_153933_editHochstapeln

Nachdem das Durcheinander komplett ist, wird es Zeit es zu bewältigen – aka die Häufchenansammlung auf dem Boden. Am einfachsten ist es zunächst die Sachen auszusortieren, bei denen man sicher ist, sie loswerden zu wollen – Teile, die man über ein Jahr nicht getragen hat oder die man einfach nicht mehr so sehr mag, neben denen, die gar nicht mehr passen. Ein Zweiter Stapel (der „vielleicht“-Haufen), wird eventuell viel größer sein, mit Sachen, die man länger nicht getragen hat, aber nicht sicher ist warum. Dafür kommt der nächste Schritt …

Vielleicht, vielleicht auch nicht
Wenn es Zeit ist durch den Vielleicht-Stapel zu gehen, sollte man sich zwei Fragen stellen.
Erstens: Wann hast du es zuletzt getragen?
Wenn du dich nicht erinnern kannst oder es über ein Jahr her ist, wirf es auf den Loswerden-Haufen – auch wenn du es magst und nicht weißt, warum es so lange nicht getragen wurde! Es bedeutet im Wesentlichen, dass man sich nicht toll in diesem Teil fühlt und es keinen Grund fürs Behalten gibt. So ging es mir mit diesem Trench, einem richtig tollen Basic … aber zu mir passt er eben doch nicht und deswegen hing er monatelang nur auf dem Bügel.IMG_20150414_112654_editZweitens: Passt es zu deinem Stil?
Und zwar zu deinem aktuellen Stil. Manchmal ist es ja auch schön ein paar außergewöhnliche Teile im Schrank zu haben, wie zum Beispiel das cremefarbene Spitzenkleid, dass sich toll bei einem sommerlichen Cocktailabend machen würde … aber nachdem ich es noch NIE anhatte und es in Kürze seine letzte Gelegenheit auf einer Hochzeit bekäme, wird es Zeit sich davon zu verabschieden.IMG_20150414_113200_edit

Ein letzter prüfender Blick
Nachdem die Entscheidung gefallen ist, was von den Teilen bleiben darf und was aussortiert wurde, gehe noch ein letztes mal durch deinen Kleiderschrank. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es an diesem Punkt leichter ist „Nein“ zu einem Teil zu sagen. Also vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere, dass mit auf den Aussortiert-Stapel wandert?!

Give away oder zu wertvoll dafür
Nun kommt die letzte Entscheidungsrunde: aus dem Aussortiert- einen Verkaufen- und einen Goodwill-Stapel machen. Es gibt diverse Anbieter über die man seine aussortierten, aber noch guten Kleidungsstücke nochmal zu Geld machen kann … tictail, Kleiderkreisel, Secondhand-Läden oder ebay, da muss jeder selbst herausfinden, was für ihn am besten passt (oder sich im Freundes- und Verwandtenkreis umhören, ob es schon Erfahrung mit einem Anbieter gibt – youtube ist übrigens auch ein guter Ratgeber dabei). Es ist so oder so nicht einfach die Sachen zu verkaufen, beziehungsweise den Preis zu bekommen, den man dafür wert hält. Eine weitere Möglichkeit bietet Textil-Ankauf.com. Hier kann man auch ältere, nicht trendgerechte Kleidung abgeben und die (zugegeben geringen) Einnahmen entweder auf das eigene Konto oder das von Arche e.V. überweisen lassen.IMG_20150414_113500_editFrühjahrsputz? Habt ihr euren Kleiderschrank auch einer General-Ausmistung unterzogen? Und welche Anbieter bevorzugt ihr um eure aussortierten Sachen zu verkaufen?

To Do- Liste #April

Aus dem Sommer in den Frühling: ich habe Nepals Sommer verlassen und bin nun im frühlingshaften Deutschland wieder angekommen. Die Temperaturen sind doch – auch wenn nicht vergleichbar mit Kathmandus 24 Grad – annehmbar. Und was wäre ein Frühling ohne Frühjahrsputz und ein bisschen was in Richtung Strandfigur?

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Nach dem langen Winter haben wir etwas Farbe fürs Gemüt verdient. In meinem Outfit-post vor 4 Wochen habe ich bei wirklich milden Wintertemperaturen bereits gezeigt, dass ich total auf pale colours (weiche, lichte Farbtöne) stehe. Auch im Frühling soll es für mich auf die leichte Art etwas bunter werden. Ich finde es super eine neue Farbe auszuprobieren und mag ein mintiges blau-grün/ türkis sehr gerne tragen. Es passt hervorragend zu hellen Jeans und auch weißen und ist ebenfalls schön mit Strick und Silber zu kombinieren.

IMG_20150327_093623_edit#projectwardrope
Mit einer neuen Farbe bleibt es natürlich nicht aus, dass sich das eine oder andere neue Teil in meinen Kleiderschrank geschlichen hat, wie diese mint-farbene Bluse von VILA (ich liebe das Label!). Bleibt mir also nichts anderes übrig, als mal ordentlich meine Garderobe auszumisten, damit die neue Sachen ihren eigenen Platz auf einem Bügel im Schrank finden!

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Grün und ordentlich soll es nicht nur in meinem Kleiderschrank werden, sondern auch auf dem Balkon! Über den Winter ist er doch etwas verwuchert (wer glaubt auch, dass jedes Kraut winterhart ist – yes, me!) und bemoost, also werde ich die Fliesen und Geländer bürsten und die Kübel neu bepflanzen. Ich habe neben allerlei neuen Kräutern auch die Idee Kartoffeln anzubauen, das soll nämlich ganz gut in einem größeren Eimer klappen.

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Und nochmal grün – scheint die neue it-Farbe zu sein … Da ich Salat ja sowieso schon mag und fast jeden Mittag esse, finde ich etwas Variation in den Zutaten unerlässlich. Um ihn proteinreicher zu machen braucht es aber z.B. keine Milchprodukte oder Ei. Kleine, grüne Eiweißbooster von der Fensterbank sind ein richtig leckeres add-on für jeden Salat. Kresse und Sämereien kann man ganz einfach auf einem flachen und mit feuchtem Küchenpapier ausgelegten Gefäß sprossen lassen. Werden die Körnchen regelmäßig (ca. einmal täglich) befeuchtet, können sie je nach Sorte nach 3- 8 Tagen geerntet werden.

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Ich genieße es sehr wieder regelmäßig laufen zu gehen, nachdem ich 4 Wochen in Nepal nur Yoga machen konnte (was ich übrigens seitdem weiter mache – wenn ich es schaffe in der YogaKitchen oder sonst zuhause/ hoffentlich bald auf dem erneuerten Balkon!) und wandern war. Es wird höchste Zeit mich für den ersten Halbmarathon des Jahres anzumelden! Ich habe den Olympialauf in München anvisiert, der findet in gut 7 Wochen statt. Sollte machbar sein und ist ein guter Ansporn schnell wieder fit zu werden.

Also, ihr Lieben … Es grünt so grün, der Frühling. Treibt es ruhig ein bisschen bunt diesen April!

Weniger ist manchmal mehr … die Kunst des Mode-Minimalismus

IMG_20150324_161820Wenn ich an meinen Stil denke, als ich gerade zwanzig wurde, kann ich behaupten, dass ich einige beachtliche Veränderungen über die Jahre gemacht habe. Trug ich damals noch einen Mix aus super sportlichen Outfits und sehr viel Farbe sowie jedes neue it-piece, hat sich mein Modegeschmack und somit auch mein Look über die Jahre immer weiter personalisiert. Mit der „Entdeckung“, wie schick schlichte, klassische und machmal etwas burschikose Outfits sein können hat sich quasi mein gesamter Kleiderschrank einmal erneuert. Vielleicht brauchte es zu dieser modischen und auch persönlichen Entwicklung die nötige Reife … und sicher auch das Verständnis für das gewisse „weniger-ist-mehr“.

IMG_20150325_080702_editIn eine höhere Qualität bei der Auswahl der Kleidung zu investieren, statt sich haufenweise Massenware zu kaufen, macht für einen simplen und klassischen Look einen großen Unterschied! Selbst ein einfaches T-Shirt vermittelt, wenn man ein billiges Polyestershirt mit einem aus weichem Material höherer Qualität vergleicht, durch die Art wie es fällt, wenn es die Vorzüge der eigenen Figur umschmeichelt, einen ganz anderen Eindruck. Investiere in Qualität!

IMG_20150324_161529Der Schlüssel zu Simplizität, Schlichtheit … mein Tipp ist es nicht mehr als drei Hauptfarben in einem Outfit zu kombinieren. Dabei sollten wenigstens zwei dieser Farben eher gedeckt und neutral sein – nicht umsonst sorgt das kleine Schwarze so häufig für Aufsehen. Die dritte Farbe kann entweder ein Pop-up in diesem Ensemble sein – man stelle sich eine schwarz-graue Kombination mit einer klatschmohnroten Handtasche vor – oder sich genauso schlicht in die Farbauswahl eingliedern. Ich persönlich finde, dass manchmal schon eine knallrote oder korallfarbene Lippe das gewisse Etwas zum Outfit hinzuzaubert.

IMG_20150325_080759_editMit der Qualität des Materials wird auch der Schnitt wichtiger. Geradlinig oder asymetrisch, VoKuHiLa, high-waisted oder cropped, die Form eines Kleidungsstückes gibt ihm in seiner Schlichtheit an Farbe und Material jeweils eine ganz andere Intention. Genauso wirkt das Schichten von Textilien – „layering“ ist hier das Zauberwort – und Kombinieren verschiedener Materialien wieder anders, neu und aufregend.

IMG_20150325_080743_edit_editUnd selbst das kleineste Detail, wie die Knöpfe einer Bluse machen einen enormen Unterschied aus, wie das Outfit wirkt. Eine verdeckte Knopfleiste bei einer geradlinigen Bluse beispielsweise lässt sie sehr chic und auch ein wenig boy-ish aussehen. Größere, auffallende Knöpfe wiederum setzen den bestimmten Akzent eines gesamten Outfits. Oder man denke mal an den Kragen der Bluse … Details sind die Herznote eines Looks, sie bilden den Charakter der gesamten Kombination.

IMG_20150324_161533Cashmerepullover: privat, Vintage
Jeans: Global Funk Two Jeans white (via kauf dich glücklich)
Bluse: VILA
Sneaker: Converse CT OX, portrait/ gray
Kette: Promod
Lippen: Lancôme L’absolu Nu (leider nicht mehr im Sortiment, ähnlich hier von DIOR)

Also: mehr Mut zu weniger. Wer braucht schon einen ganzen Regenbogen im Kleiderschrank?!
Was sind eure Lieblingsfarbkombis … tragt ihr es eher bunt oder auch minimalistisch?