Liebe Woche,

IMG_20150920_154248Meine Favoriten diese Woche sind etwas nostalgisch, zumindest vintage. Ich schätze das bringt der Herbst so mit sich. Wenn wir uns mit einer guten Tasse Tee aufs Sofa kuscheln und anfangen Fotos aus Kindertagen durchzusortieren, dann ist das die beste Jahreszeit dafür – im Winter muss man schließlich raus zum Schneemannbauen oder in die Küche zum Plätzchenbacken. Und apropos „Plätzchen“: ist euch auch schon aufgefallen, dass in den Supermärkten wieder Spekulatius, Lebkuchen und Co. aufgetürmt werden? Und die stehen ganz vorne an der Kasse! Ich muss dabei zugeben, ich habe mir letzte Woche auch die erste Packung Glühweintee gekauft, aber schließlich ist das ja auch nur ein Früchtetee mit Gewürzen … so wie Spekulatius eigentlich auch nur würzig, karamellige Kekse sind.

IMG_20150920_154322① Dieser Maxischal ist wohl eine kleine Ausnahme, was den Vintage angeht. Zwar sind große, mächtige Schals und auch Karomuster nicht erst seit diesem Jahr Trend – mein Papa trägt karierte Schals seit ich denken kann! – aber dieser gigantische Halswärmer ist tatsächlich nicht neu. Ich habe mehrere Monate nach so einem oversized Schal gesucht und wurde schließlich ganz unerwartet in einem Second Hand-Laden fündig. Ein bisschen Vintage also schon, auch wenn mir die Verkäuferin versicherte, dass der Schal aus einer Kollektion des letzten Jahres stammt.
Maxischal von VILA – gebraucht für 20 Euro

IMG_20150920_154434② Noch etwas, dass mein Vater seit ich denken kann mit sich trägt, ist seine musikalische Liebe für The Beatles. Und die hat er, als ich etwa fünfzehn, sechzehn wurde, an mich weitergegeben. Ein ganz besonderes Album hat er mir schließlich vor Jahren überlassen – die CD-Version, nicht eine der zahlreichen Platten, die sich im Wohnzimmer neben dem Plattenspieler stapeln – und immer wieder gibt es diese Phasen, ganz besonders, wenn es draußen ungemütlicher wird, in denen ich die alten, ehrlichen Klänge sehr gerne höre. Meinen Lieblingssong vom Album zu benennen, fällt mir wirklich schwer, aber A Taste of Honey, Ticket to Ride und Don’t Ever Change gehören auf jeden Fall zu den meist gehörten.
The Beatles – Live at the BBC – ca. 12 Euro

IMG_20150920_154503③ Und was wäre der Herbst ohne dunkle, kräftige Farben. Nicht nur auf meinen Lippen mag ich es inzwischen wieder kräftiger, auch auf den Nägeln dürfen jetzt bordeaux und dunkelrote bis violette Töne nicht fehlen. Dieser satte Pflaumenton war diese Woche mein ständiger Begleiter. Und das nostalgische daran: es war mein erster Essielack überhaupt, den ich vor über 5 Jahren gekauft habe. Seither ist meine Sucht nach diesen Lacken nicht mehr zu verheimlichen. Viel ist dem auch nicht mehr hinzuzufügen, außer dass ich den zweiten Auftrag am besten finde.
Essie „Wicked“– 7,95 Euro

Auch Pflaumen bzw. Zwetschgen gehören für mich übrigens absolut zum Herbst. Deswegen habe ich das ungemütliche Wetter heute genutzt und einen Zwetschgen-Streuselkuchen nach einem alten, aber etwas abgewandelten Rezept von meiner Mama gebacken – das Ergebnis wird es hier bald zu lesen geben.

Wie steht ihr schon jetzt zu weihnachtlichen und winterlichen Naschereien? Und welche Favoriten aus der Kindheit sind auch heute noch eure Lieblinge?

Don’t stress – eat chocolate

IMG_20150904_152832In unserer Generation kann das Leben voller Aufgaben und Pflichten manchmal ganz schön stressig sein. Das haben wir alle schon am eigenen Leib gespürt. Ob wir uns auf Prüfungen vorbereiten, den Alltag mit Job und Familie meistern oder die Arbeit uns einfach mal wieder über den Kopf wächst. Manchmal ist es Zeit sich ein wenig zurück zunehmen und was für sich selbst zu tun …

#lautaufdrehen
Beim Fertigmachen für die Arbeit oder am Schreibtisch während man E-Mails abarbeitet. Die Musik mal wieder laut aufzudrehen, als wäre man 13, verleiht einer stressigen Situation eine ganz andere Bedeutung. Und wer kennt es nicht: mit Musik geht alles schneller!IMG_20150904_152535#workout
Auch wenn das meistens das Letzte ist, was man machen möchte, wenn man Stress hat oder in schlechter Stimmung ist. Manchmal hilft es den ganzen Ballast beim Training loszuwerden. Außerdem fühlt man sich danach direkt zehn mal besser.

#shop
Während die meisten Mensch meinen würden, dass das eine schlechte Idee ist, meine ich: setze dir eine Budget, über das du nicht hinaus gehst und kauf dir das eine Teil, an das du seit Tagen denkst. Dieses belohnende Glückgefühl verändert eine Menge in unserem Kopf und sorgt für eine ordentliche Portion Happiness.IMG_20150904_152607#takeawalk
Egal wo man sich befindet, das Beste ist, sich eine kurze Pause zu gönnen, um aus der Situation, die uns in Stress versetzt, auszubrechen. Hol dir einen Kaffee oder einen frisch gepressten O-Saft und dreh eine Runde um den Block. Das ist hervorragend um sich abzulenken und ein wenig Distanz zu gewinnen.

#verwöhnen
Ob es ein frischer Nagellack oder eine Gesichtsmaske ist oder das Eincremen mit einer neuen Bodylotion. Sich mal ganz sich selbst und seinen Vorzügen zu widmen tut der Seele gut!IMG_20150904_152655#flowerpower
Das ist nicht mitleiderregend, sondern eine initiativ: Blumen auszusuchen, sie in eine Vase zu stellen und auf dem Schreibtisch hübsch zu arrangieren, ist ein äußerst zufrieden stellender Prozess.

#schokolade
Iss diese verdammte Schokolade einfach. Wenn du sie genießt, genieße sie!IMG_20150904_152513

Damit einen wohlverdienten Start ins (hoffentlich) freie Wochenende. Genießt das Wetter! Egal ob es regnet und uns damit zu einer Auszeit von „dem da draußen“ zwingt oder die Sonne scheint und uns noch eine der wenigen letzten male diesen Sommer über die Haut kitzelt.

Wann erlebt ihr stressige Situationen und wie meistert ihr sie? Welche ist eure Lieblingsschokolade?

Liebe auf den ersten Schritt … ein kleiner Motivationsratgeber

10679962_10202733044872992_8652994496098422567_o.2Manchmal ist es kompliziert genug überhaupt Zeit für einen Lauf oder das Workout zu finden – motiviert genug für die regelmäßige Fitness zu bleiben ist aber mitunter noch viel schwerer und zuweilen führt das Gefühl etwas tun zu „müssen“ eher dazu, dass man noch weniger Lust hat es tatsächlich zu machen.
Ob nach den Feiertagen oder vor dem Sommerurlaub, wir wollen alle fit und sportlich aussehen und uns auch so fühlen. Es bedarf im Idealfall jedoch einer gewissen Routine, damit Kalorienverbrennen und Muskelaufbau nicht nur für bestimmte Anlässe sichtbar werden.
Soweit so gut – hier sind 7 Tipps Motivation für unsere Fitnessziele zu finden.

① Oft ist Musik der Schlüssel zu meiner Motiviation. Sobald The White Stripes „Seven Nation Army“ über meine Kopfhörer läuft (ich weiß, so old-school!), drehe ich auf.
Zum einen bietet Musik eine super Ablenkung von der Anstrengung. Zum anderen sind neue Songs immer etwas auf das ich mich freuen kann. Mein Tipp ist, eine Playlist zusammen zu stellen, die alte mit neuen Titeln kombiniert und diese alle paar Workouts zu erneuern. Noch einen Kilometer mehr, den Berg hoch? Kein Problem!

IMG_20150219_152628② Was mich regelrecht an die frische Luft zu meiner Runde treibt, ist ein neues Outfit. Es ist absolut okay so oberflächlich zu sein, sich ab und zu was Neues zu gönnen. Nicht nur, dass knallige Farben und Prints positiv auf das Gemüt wirken. Wir fühlen uns doch gleich viel attraktiver damit. Sportlabels wie Nike, Roxy oder Reebok haben Funktionskleidung straßentauglich gemacht und so manche Tights finde ich sogar so cool, dass sie auch im Alltag für einen schnellen Einkauf oder ähnliches herhalten muss.

IMG_20150219_152706③ Wenn schon kein neues Outfit (wer kann sich schon jede Woche was Neues leisten?), kann auch eine neue Frisur für einen abwechslungsreichen Look sorgen. Das Workout, ob im Studio oder an der frischen Luft, mit dem immer selben Pferdeschwanz zu absolvieren ist auf Dauer eintönig. Warum nicht mal eine neue Flechtfrisur ausprobieren? Oder ein neues Haarband um lästige Härchen aus der Stirn zu halten. Es gibt so viele Möglichkeiten, die uns das Gefühl geben im verschwitzten Zustand noch etwas ansprechender daherzukommen als Miss Ponytail.

④ Sich mit einer guten Freundin für den Sport zu verabreden hat sogar den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit den „Termin“ zu verschieben, geringer ist. Anstatt des all-wöchentlichen Kaffeetreffens kann man auch einen 10 km-Lauf starten – wer sagt, dass ihr dabei Vollgas geben müsst … es reicht ja auch das Ganze in gemäßigtem Tempo durchzuziehen, damit man sich nebenbei unterhalten kann. Zugegeben, die wenigsten meiner Freunde laufen dasselbe Pensum, aber das Training lässt sich auch auf anderem Weg zu zweit arrangieren. Ich werde zuweilen gerne auf Rad oder Inlinern von meinen Sportkumpanen begleitet.

10636533_10202506080479024_1340302117508713744_o⑤ Manchmal ist es auch einfach etwas langweilig immer den selben Sport zu treiben.  Vor einigen Sommerurlauben habe ich die spaßige Erfahrung machen dürfen, dass andere Sportarten (in meinem Fall waren es z.B. Surfen und Stand up paddling) eine echte Bereicherung sein können. Sie trainieren andere Muskelgruppen intensiver oder schwächer als das Workout, dass man gewohnt ist. Und man lernt schnell neue Sportpartner kennen – hey, Sportbuddy!
Diesen Winter möchte ich unbedingt Snowboarden lernen – ich stand noch nie auf Skiern, könnte lustig werden!

⑥ Ist das Workout einmal geschafft, geht’s ans Stretchen. Dehnung ist für die beanspruchte Muskulatur nach dem Sport wichtig, damit sich die Muskelfasern nicht verkürzen und die Durchblutung des Muskels erhalten bleibt. Moderates Dehnen kann außerdem Muskelkater verhindern oder wenigstens mildern. Zudem strafft es die Muskulatur und lässt sie definiert erscheinen.
Als lästiges Anhängsel wird das Stretchen gern mal vergessen. Sich an einem angenehmen oder coolen Ort zu stretchen, macht es zu einem „fun fact“ der Routine. Das nächste Workout also einfach mal im Garten oder auf einer Dachterasse beenden.

⑦ Zu guter Letzt ist positive Verstärkung definitiv ein „keeper“ was sportliche Motivation angeht. Sich nach dem Sport zu belohnen ist absolut legitim um am Ball zu bleiben. Ob man sich nun das neue Sportoutfit gönnt oder einen Massagebesuch.
Und mal ehrlich, das kleine Stück Schokokuchen beim Kaffee mit der besten Freundin schmeckt doppelt so gut, wenn wir wirklich was dafür getan haben.

Wie findet ihr Motivation für euer Workout? Habt ihr noch mehr wertvolle Tipps?