How to Pull Off The Dress-Over-Pants Street Style Trend

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Wir lieben Kleider. Wir lieben Jeans. Warum sollten wir beides also nicht miteinander kombinieren? Dass man mich im Kleid sieht kommt gar nicht so häufig vor. Nicht umsonst zeigen sich in meiner Fashion-Kategorie nur vereinzelt Looks mit Kleidern. Mit dem Trend, der zuletzt 2016 aufkam, Kleider über Hosen zu kombinieren (der wie die Shirt-über-Kleid-Kombi (hier) den 90ern entlehnt ist), war es aber nur eine Frage der Zeit, bis ich schließlich auch davon angefixt war.

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Spiel mit Farben, Mustern und Texturen

Solange ein Shirt lang oder oversized genug ist um als Kleid durchzugehen, klingt es doch gar nicht so ungewöhnlich es über einer Jeans zu tragen oder? Und dieser Trend ist auch so genauso einfach umzusetzen. Alles was man dafür tun muss, ist ein bisschen mit Lagen und Materialien zu spielen und der Farb- und Musterkombination dabei ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Dann ergeben sich die schönsten Winter-Kombinationen bzw. Twists um dem liebsten Sommerkleid die Tragezeit zu verlägern.

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Dem eigenen Stil bei ungewöhnlichen Kombinationen treu bleiben

Der eigentliche Trick bei diesem Sommer-Winter-Doppel ist es sicherzustellen, dass alle Einzelteile, die man miteinander kombiniert demselben Stil folgen.

Mag man es beispielsweise lieber klassisch entspricht ein offen getragenes Button Down-Kleid mit Gürtel in der Taille gebunden, über einer cropped geschnittenen Hose mit Heels genau dem Stil. Mehr casual wird es, wenn das Kleid über einer Hose mit weitem Bein und zum Beispiel zum Blazer kombiniert wird. Wenn man darüber nachdenkt, besteht eigentlich gar kein so großer Unterschied dahin, zur alltäglichen Hose zu greifen – das Kleid darüber macht den Look nur etwas schwungvoller (außerdem hält es die Beine im Winter warm).

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Winterliche Statement-Pieces zum Sommerkleid gegen die Kälte

Mit einem sommerlichen, Hemdblusenkleid wie diesem von Albamoda habe ich mich zwischen klassich und casual arrangiert. Die luftige, leichte Linie des Midischnittes wollte ich am liebsten durch eine schmale Linie unten drunter wieder brechen. Die Jeggings ist dazu perfekt geeignet und obendrein noch super beqem. Eines meiner Highlights sind dazu auch meine neuen Overknees, die wieder den klassischen Bogen schlagen. Und mit Rollkragenpulli drunter und Bikerjacke drüber wird es bei den Temperaturen auch nicht zu kalt.

Dieser Beitrag entstand nach Inspiration durch Albamoda.de.

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Hose: Global Funk (alt) // ähnliche mittelblaue Denim-Jeggings hier
Overknees: Buffalo // gleiche schwarze Overknees in Suede-Optik hier

Rollkragenpulli: Vila // gleicher gestreifter Rollkragen-Pulli hier
Bikerjacke: Global Funk (alt) // ähnliche schwarze Bikerjacke aus Kunstleder hier

 

Ein paar mehr Tricks um den Trend zu stylen

Mit der richtigen Farbe auf Nummer sicher gehen:

Denn dieser Trend ist in gewisser Weise ein Experiment was die Körperproportionen angeht. Was sich aber total experimentell anfühlt wird ganz einfach durch eine monochrome Farbwahl wieder ausgeglichen. Am einfachsten gelingt das natürlich mit schwarz, weiß und nude farbenen Teilen. Ich habe mich hier für meinen Januar-Blues entschieden.

Mit Statement-Piece liegt man immer richtig:

Da der Trend ja nur in seiner Kombination auf den ersten Blick ein wenig aus der Reihe zu fallen scheint, die Einzelteile für sich aber alle in den meisten Kleiderschränken zu finden sind, lässt sich ein Statement-Piece immer gut in den Look Integrieren. In meinem Fall habe ich mich für die Overknees in Suede-Optik entschieden, die diesen Winter einfach zum dem Must-Have geworden sind. 

Verschiedene Texturen sorgen für Coolness:

Kommen wir noch einmal auf die Proportionen zurück. In der Theroie klingt ein midilanges, leichtes Buttondown-Kleid über einem Rollkragenpulli, unter einer Bikerjacke und Overknees erstmal etwas überspitzt. Die verschiedenen Texturen von seidigem Stoff über Denim, Kunstleder und Suede ergeben eine tolle Mischung, die den Look ungezwungen und cool wirken lassen.

Was haltet ihr von dem Trend ein sommerliches Kleid über der Hose zu kombinieren?

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Shades of Winter: Sophisticated Layering With Faux Leather Skirt, Fake Fur and Tights

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Ich werde immer etwas nostalgisch, wenn das Wetter umschlägt – vielleicht liegt es daran, dass ich im Winter geboren bin und so wertvolle Erinnerungen an weiße Wintergeburtstage in meiner Kindheit habe. Und obwohl ich den Sommer und die Sonne ganz schön vermisse, bin ich auch ein bisschen aufgeregt was die Wintermode angeht.

So richtig erreicht hat uns der Winter ja zugegebenermaßen noch nicht, auch wenn die Temperaturen so langsam aber stetig sinken. Ein raffinierter Layering Look im monochromen Stil funktioniert aber quasi immer.

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Raffinierte Winter-Layerings mit monochromen Farben

Wie ihr schon im Look mit Rippstrick-Sweaterdress und Wollmantel sehen konntet, sind eine meiner liebsten Farbkombinationen Beige- und Nudetöne mit ein bisschen grau, gerade jetzt im Winter. Sie wirken stylisch und edel und hauchen den kurzen dunklen Tagen einfach etwas mehr Leichtigkeit ein und das wirkt sich schließlich auch aufs Gemüt aus.

Während im Sommer öfter Shorts bei mir zum Einsatz kommen, mag ich im Winter doch auch den einen oder anderen Rock tragen. Das schöne an diesem milden Winterwetter ist schließlich auch, dass es einem die Chance gibt, solche Kleider oder einen kurzen Rock wie diesen beige farbenen Wickelrock aus Fakeleder zu tragen, ohne ihn unter allzu dicken  Schichten von Winterkleidung zu verstecken. Es kommt dabei vielmehr auf die richtigen Lagen an: absolutes Musthave für solche Kombinationen sind natürlich Strumpfhosen.

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They add drama without stealing attention

Weder Oberbekleidung, noch richtige Hose – Strumpfhosen sind in der Regel unkompliziert, wenn man die richtige wählt. Sie setzen ein subtiles Statement von Raffinesse, drängen sich dabei aber nicht unbedingt in den Vordergrund eines Outfits. So kann man immer noch ein weiteres Statement tragen, wie den Fake-Lederrock und das Faux Fur-Stirnband, dass im Winter die Ohren richtig schön wärmt, ohne dass man sich overdone fühlt.

Mit einem eingewebten Muster, wie den verspielten Pünktchen, wird der Look nochmal etwas aufgelockert. Und ich liebe dazu auch die Kontraste zwischen den verschiedenen Materialien von Strick, Faux Fur, Fakeleder und der Wolle.

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Nude farbener Fakeleder-Minirock mit Wickeloptik – Missguided Petite
Grauer Pullover – French Connection (sold out)/ ähnlich via Opus
Oatmeal farbener Wollmantel in Maxilänge – New Look Petite/ oder regular hier
Nude farbene Overknees – CafèNoir (alt)/ sehr ähnlich via River Island

Fake Fur-Stirnband – French Connection (sold out)/ ähnlich via Jack Wills oder Pieces
Weiß durchsichtige Strumpfhose mit Punkten – Hudson

 

Unten ohne ist out: das Comeback der Strumpfhose

Endlich ein Trend, bei dem uns warm ums Herz, Pardon, um  die Beine wird! Was in den letzten Jahren als komplett out galt, ist dieses Jahr wieder en vogue.

Und das absolute Plus ist, dass sie eben gerade das bisschen Extrawärme geben, die man für eine Kleid- oder Rockkombination im Winter braucht. So kann man den Mantel auch mal offen tragen ohne gleich zu frieren. Die Frage, wann es Zeit ist eine Strumpfhose, statt nackte Beine zu tragen, ist weniger eine Kalender abhängige, als die der Temperatur – am besten also, sobald es sich richtig anfühlt. Anfang dieser Woche hatten wir um die 5 Grad in Berlin und damit genau genau die richtige Temperatur. Egal aber wann die persönliche Temperaturschwelle erreicht ist, eine gute Strumpfhose muss bestimmte Kriterien erfüllen: Komfort, Wärme und keinesfalls sollte sie im Schritt zwicken.

Wie steht ihr zu Strumpfhosen im Winter: Must Have oder Mittel zum Zweck?

Mit freundlicher Unterstützung von Hudson.

Cozy Fall Staples: How Turtleneck Layers Take Over Fall

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Irgendwie bin ich ja immer noch davon überzeugt, dass das einzig wirklich gute daran, dass der Sommer zuende ist, die neue Herbstmode ist – und natürlich Kürbis! Doch während ich leichte Sommerkleidchen liebe, ist die Sommermode in Sachen Kombinationen auch etwas limitierend, findet ihr nicht? Der Herbst öffnet einem dagegen endlose Möglichkeiten im Kleiderschrank. Er ist die Jahreszeit für ausgefallene Layerings. Man kann quasi alles tragen, vom Kleid über Overalls, Bikerjacken, Booties und so vielem mehr, denn das unbeständige Wetter erlaubt es einem einfach alles mal zu tragen. Vielleicht bedeutet das, dass man morgens etwas länger braucht um sich fertig zu machen, aber dafür hat man auch mehr kreative Freiheit!

Wenn es darum geht ein Outfit rauszusuchen, greife ich am liebsten auf meine Staples zurück und kombiniere sie einfach immer wieder neu. Ein absolutes Must-Have für diese kälteren Monate sind natürlich kuschelige Pullover! Und diesen Herbst habe ich einen neuen Favoriten auf meiner Liste: Turtlenecks.

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Rollkragen-Pullis sind (k)ein alter Hut. Und ich glaube, entweder man liebt sie oder man hasst sie – oder man lernt sie wieder zu lieben, so wie ich dieses Jahr! Doch dieser Pullover kann auch ein bisschen tricky sein: eine „falsche Bewegung“ und aus einem Françoise Hardy liken Look wird schnell ein Wladimir Putin anmutender Kragen. Denn es gibt einen schmalen Grad, wenn es um den Rollkragen geht. Aber wie bei vielen Kleidungsstücken kommt es eben einfach darauf an, wie man sie trägt.
Es ist ein gewisser Balanceakt: je weiter die Hose, umso femininer sollte der restliche Körper betont werden. Das bedeutet aber nun nicht zwangsweise, dass man auf den Komfortfaktor verzichten muss, weil der Rollkragenpulli hauteng geschnitten sein müsste.

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Den Oatmeal farbenen Oversizer mit dem schönen Zopfmuster habe ich bei Esprit gefunden und zur schwarzen Culotte einfach mit einem Lingeriedress kombiniert – genau das Kleid, welches ich mir in der Wäsche ruiniert habe, aber so findet es noch eine hervorragende Verwendung. Es verleiht dem Look wie finde, einen Hauch von Sinnlichkeit. Dazu passen schlanke, feminine Stiefeletten, wie die in Suede-Optik aus diesem Outfit.
Ich finde auch, dass cropped geschnittene Rollkragenpullis perfekt für den Herbst und Winter geeignet sind – warm und somit dem Wetter angemessen, aber mit einer gewissen verführerischen Note. Und in schwarz kann sich dieser Klassiker überall sehen lassen.

Was haltet ihr von Turtlenecks? Und wie kombiniert ihr diesen Klassiker am liebsten?

Black and White Culotte – And Some Tipps That Will Renew Your Love For Culottes

Black and White Culotte - And Some Tipps That Will Renew Your Love For Culottes  (18).jpg1. Culottes mit hohen Schuhen tragen
Um in der Culotte nicht gestaucht zu wirken, unbedingt Schuhe mit einem Absatz tragen, damit die Figur wieder gestreckt wird! Als Faustregel gilt: je länger der Hosenrock, desto höher sollte der Absatz sein.

2. Akzente auf die Taille legen
Da der Hosenrock ja sehr weit geschnittene Beine hat, benötig sie einen Kontrast, sonst trägt sie zu sehr auf. Der idealste Part dafür ist die Taille als schmalste Stelle des Körpers. Hier kann man entweder auf einen raffinierten Bund mit Falten, Knöpfen oder very-highwaist geschnitten setzen oder die Hose mit einem Bauchfreien Top kombinieren.

3. Schmale Oberteile kombinieren
Je weiter die Culotte, umso schmaler sollte das Oberteil sein um auch hier wieder auf Kontraste zu setzen. Auch mit einer weiten Bluse wie der schwarz-weiß gestreiften von KIOMI sieht der Hosenrock toll kombiniert aus, dann sollte der Saum aber in den Bund reingesteckt werden um wieder die Taille zu betonen und dem Outfit eine Form zu geben.

4. Die Midi-Länge beachten
Der Saum einer Culotte (wie bei eigentlich alles Miditeilen) sollte maximal unter der breitesten Stelle der Wade enden. So blitzt auf jeden Fall noch der Fußknöchel heraus um feminin und sexy zu wirken und das Bein wird wiederum in die Länge gestreckt.

5. Einfarbige Culottes wählen
Farblich wählt man am betsen uni-farbene Culottes, denn Muster können schnell auftragen. Akzente setzt man lieber mit gestreiften, geblümten, gepunkteten Oberteilen oder Accessoires. Wer sich dennoch mit gemusterten Culottes probieren möchte, sollte unbedingt dasselbe Muster und Material von Oberteil und Hose wählen. Black and White Culotte - And Some Tipps That Will Renew Your Love For Culottes  (5).jpg

Black and White Culotte - And Some Tipps That Will Renew Your Love For Culottes  (10).jpgKlassische schwarze Culotte – New Look Petite/ regular via KIOMI
gestreifte ärmellose Bluse mint&berry (alt) – ähnlich von Dorothy Perkins hier
schwarze Riemchen-High-Heels – Tamaris
schwarze Tasche (no-name und alt) – ähnlich via Royal RepubliQ hier
beige farbener Trenchcoat (Kinderabteilung) – ähnlich von Vero Moda hier

Wie tragt ihr eure Culotte am liebsten? Und was haltet ihr von Culottes mit wilden Mustern und Farben?

Why the Clog is the New Birkenstock For Summer 2016

IMG_20160529_092226.jpgIch war schon immer ein Verfechter von bequemen und mehr oder weniger unspäktakulären Tretern. Converse, Nike Internationalists, Birkenstock – mein Schuhschrank liest sich wie das Fortsetzungsverzeichnis unkoventionellen Schuhwerks. Und nachdem ich dem letzten (und auch vorletzen und vor-vorletzten) Sommer die ewige Treue für meine Birkenstocks geschwört habe, fühlen sich meine one-strapped Madrids etwas ausgelatscht an. Sie sind ohne Zweifel immer noch perfekt genug um sich zu Jeans und kurzen Shorts zu gesellen, aber dem so lange ersehnten Sommer in diesem Paar Latschen zu begegnen kommt mir ein wenig unleidlich vor. Mein neuer Liebling, der Denim-Culotte-Jumpsuit und das Denim-Trägerkleidchen, auf das ich seit einiger Zeit mein Auge geworfen habe, seit ich es im Schaufenster eines kleinen Düsseldorfer Fashionstores gesehen habe, kommen nicht mal für die längsten Beine ohne die Hilfe von ein wenig High Heel aus – etwas womit die noch so coolen Birkis nicht dienen können.

IMG_20160529_092453.jpgIMG_20160529_092540.jpgDoch Saint Laurent und Michael Kors lehrten uns nicht zuletzt, dass ein Schuhtrend diesen Sommer seinen großen Moment wieder erlebt, der Clog.
Meine Lieben, ich wurde Clog-konvertiert! Das Beste an diesem Trend nämlich, man kann sowohl das klassische Original aus Schweden als auch die neuen (Designer-) Modelle mit hohen Absätzen, Nieten und Fersenriemen tragen, denn Clogs scheinen zeitlose Must-Haves zu sein. Dieser Schuh ist für diejenigen unter uns geradezu gemacht, die die äußere Linie einer Pantolette schätzen – die gewisse Extralänge, die Betonung auf den Fußknöchel – in der Kombination mit dem ungezwungenen Auftreten von flachen Sandalen; das Off-Shoulder-Pendant der Beine sozusagen.

IMG_20160529_092759.jpgIMG_20160529_092431.jpgespressofarbene Holzclog-Sandalette – Tamaris
Denimrock mit Cutout-Spitzendetails (vintage) – ähnlich hier / oder als Kleid mit Spitzendetails
Nägel – Essie Sand Tropez

Der ursprünglich als Sicherheitsschuh für die Arbeit in der Fabrik oder auf dem Feld (oder zum Tanzen) verwendete Clog stammt anders als vermutet übrigens nicht aus Schweden, sondern England – daher auch ihr englischer Name „Clog“.
Mit seinem Zeitsprung in den Sommer 2016, stellt er den perfekten Go-to-Schuh dar: bequem genug für den Alltag und mit hohem Absatz garantiert nicht wie Ferien auf dem Bauernhof! Zudem passen die eigentlich eher klobigen Holzlatschen seit Prada nun sogar zum Abendlook mit Maxis, die den Knöchel noch hervorblitzen lassen.
Trotz all der weisen Worte, zwei Dinge sollte man dennoch meiden, wenn man sich mit diesem Holz schmückt: knielange Röcke (altbacken!) und Kopfsteinpflaster (tödlich!).
Ich habe es ja an mancher Stelle schon gesagt: manche Trends kommen nie aus der Mode, sie halten eventuell nur einen vierzigjährigen Dornröschenschlaf.

Die schönesten Modelle im Netz: Click& Shop!

Was haltet ihr von den neuen „alten“ Holzclogs? Und wie kombiniert ihr sie am liebsten?

6 Secrets für eine erfolgreiche Shoppingjagd

IMG_20150616_165307Morgen ist Sale-Start in den Läden! In manchen Geschäften finden am Mittwochabend vor dem eigentlichen Sale sogar sogenannte Pre-Sale Partys statt, so schön mit einem Gläschen Sekt zum antrinken, damit vielleicht das eine oder andere reduzierte Teil mehr in der Einkauftüte landet. Damit das Shoppingerlebnis aber ein Erfolg wird und nicht zu siebzig Prozent wieder in der Retour landen, habe ich ein paar hilfreiche Tips:

①. Schritt: Shopping-Outfit
Als erstes geht es um die Frage, was man zum Shoppen anzieht. Ich würde hier immer eine einfache, gut sitzende Jeans empfehlen, sodass man zum Anprobieren von Oberteilen genau sieht, wie sie zusammen mit dem wohl grundlegendsten Teil im Kleiderschrank aussehen. Dazu empfiehlt sich ein schlichter, nude-farbener BH mit einem neutralen Oberteil, das man leicht an und ausziehen kann. Für die Schuhauswahl würde ich das go-to Paar vorziehen, das man auch in der letzten Minute anziehen würde bevor es los geht. Dieses Paar ist in der Regel am bequemsten und passend zu nahezu allem.

②. Schritt: Kleiderschrank-Statistik
Bevor es auf egal welche Shoppingtour geht, ist es wirklich wichtig einen Blick in den Kleiderschrank zu werfen. Was fehlt? Wovon könnte man mehr gebrauchen? Und womit bist du nicht (mehr) glücklich? Ich habe zum Beispielt in letzter Zeit bemerkt, dass ich meiner Skinny-Jeans überdrüssig geworden bin und gerne ein Paar andere Hosen als Jeans zur Auswahl hätte. Ebenso könnte ich noch ein richtig schönes Sommerkleid gebrauchen und finde, dass ich einen leichten Überschuss an Strickware haben, hingegen leichtere Oberteile aus verschiedenen Textilien etwas rar sind. Der Blick in den Kleiderschrank hilft vor allem dabei sich den Überblick zu verschaffen, was man wirklich gebrauchen kann und welche Teile in der Anprobe auch zum Rest passen würden.IMG_20150616_165700③. Schritt: Shop-Auswahl
Weil die Teile, nach denen ich auf der Suche bin, nicht zu den Basics gehören, wie Jeans oder T-Shirts, würde ich in einem Geschäft auf die Suche gehen wollen, in dem es eine gute Auswahl an Prints und individueller Teile, vor allem verschiedene Textilarten gibt. Die größte Auswahl für meine Bedürfnisse bietet wie immer ein Kauf dich glücklich- Store. Hier finde ich vor allem individuelle Schnitte und Materialien. Toll ist auch, dass alles nach Farben sortiert auf den Kleiderstangen hängt. Die Auswahl des Shops hängt aber in erster Linie von den Bedürfnissen ab, die man erfüllt haben will …

④. Schritt: Laden-Navigation
Mein Ziel ist es jedem Winkel und jeder Ecke des Ladens meine Aufmerksamkeit zu richten. Angefangen am Eingang des Ladens, arbeite ich mich an jeder Kleiderstange und jedem Regal vorbei, sodass ich nichts auslasse. Nimm jedes Teil mit, das dir ins Auge springt, egal, ob du dir vorstellen könntest es zu kaufen oder nicht. Es geht darum die Dinge herauszupicken, die interessant sind, auf die du gespannt bist, sie anzuprobieren. Wenn du dir bei einem Teil nicht sicher bist, probier es an – es ist besser tausend Teile durchzuprobieren auch wenn du nur ein einziges am Ende mitnimmst!IMG_20150616_165653⑤. Schritt: Anprobe-Session
Wenn ich die Teile zusammengesucht habe (in der Regel zwischen 5 und 7 Stück), sortiere ich sie nach Kategorien: Oberteile, Unterteile, Kleider usw. So ist es am einfachtsen die Teile nacheinander zu dem anzuprobieren, was ich als Shopping-Outfit gewählt habe. Genauso würde ich ein paar der ausgesuchten Teile miteinander kombinieren, ohne aber den Vorsatz zu haben ein ganzes Outfit zu shoppen – am Ende landen sonst wiederum Teile im Einkauf, die nur so zusammen getragen werden können, aber eventuell nicht anders zum Kleiderschrankinhalt passen würden.
Danach sollte man dazu übergehen sich „yes“ und „no“ sowie einen „vielleicht“ Stapel zurechtzulegen. Dabei ist das Bauchgefühl entscheidend und nicht, was andere um dich herum dazu sagen, denn am Ende musst du die Sachen tragen, nicht sie!IMG_20150616_170553IMG_20150616_170356IMG_20150616_170847

⑥. Schritt: Kauf-Entscheidung
Meine Grundregel: jedes einzelne Teil in meinem Kleiderschrank sollte ich wirklich, wirklich gerne tragen wollen, selbst das einfachste T-Shirt! Deswegen lohnt es sich auch nicht nur irgendetwas zu kaufen, wovon man nicht begeistert ist. Wenn auch nur ein leiser Zweifel besteht, wirst du es möglicherweise nicht tragen. Selbst wenn man den Laden am Ende mit nur einem Teil verlässt oder gar keinem, ist das nicht als Fail zu werten, denn es wäre ein größerer Misserfolg etwas zu kaufen, das man eh nicht trägt.
Wenn es schließlich um den „vielleicht“- Stapel geht, versuche ich mir Outfits vorzustellen, die ich aus den Teilen zusammen mit meinem aktuellen Kleiderschrankinhalt kreieren könnte. Keine Idee, wie man das Teil kombinieren könnte, dann definitv auf den „no“- Stapel damit!

Nach meiner letzten Shoppingtour mit acht Teilen in der Anprobe, habe ich 3 davon an die Kasse getragen …

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Habt ihr noch hilfreiche Shopping-Tips? Wonach jagd ihr im Sale diesen Sommer?

5 Must Haves für den Sommer

Dass der Sommer in rasendem Tempo auf uns zu kommt, dürfte nicht nur der Kalender bekannt gegeben haben. Inzwischen bringt es das Quecksilberbarometer auf gute 28 Grad Celsius, am Wochenden soll es noch wärmer werden.
Meinen Urlaub auf der einsamen Insel habe ich auch schon gebucht und einem weiteren Reiseabenteuer im Spätsommer Richtung Südkorea steht nicht mehr viel im Weg. Was für mich auf gar keinen Fall diesen Sommer fehlen darf, ob im Urlaub oder Alltagsleben, seht ihr hier:

Birkenstock
Gibt es etwas genialeres als Birkenstockpantoletten im Sommer? Ich sage nein! Ich liebe vor allem die Modelle Madrid und Gizeh – neben dem Arizona-Modell wahrscheinlich auch die beliebtesten Latschen des traditionsreichen Unternehmens. Das tolle ist, dass man sie mittlerweile zu allem kombinieren kann – ob schick oder lässig.IMG_20150605_114833
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Streifenshirts, ahoi!
Dieser alte maritime Hut gehört für mich zum Sommer wie Salz an die Suppe. Egal ob blau auf weiß, schwarz auf weiß oder reverse! Mein neuester Favorit ist das Streifen-Tank von The Fifth Label!the fifth label shirt
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Maxilänge
Ich mag sie sowohl als Rock und als Kleid. Maxikleider und -röcke sind im Sommer schön luftig um die Beine und sehr variabel einsetzbar, zum Beispiel im Büro, auf einer Grillparty oder Strand. Genauso toll kann man sowohl flache Schuhe wie High Heels dazu kombinieren. Aufpassen sollte man aber mit der Maxilänge beim Fahrradfahren – den Kleidersaum in der Bremse einzuklemmen ist mir nämlich leider auch schon passiert.IMG_20150529_131729
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Edle Steine
Echtsteinschmuck ist schon länger ein Favorit in meinem Schmuckkästchen. Die edlen Steine sehen toll in goldener oder silberner Hardware eingefasst aus. Ich mag sie sowohl als Ohrstecker, in Ringform oder als Statement-Kette. Das tolle ist außerdem, dass sie extrem haltbar sind, sofern sie in eine höherwertige Legierung gefasst sind … eben mal Kochen, Händewaschen und Sport sind somit kein Grund zum Ausziehen mehr.IMG_20150605_105458_edit
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No-Makeup, but Lips!
Sonne und salziges Meerwasser trocknen die Lippen aus. Lippenstift wirkt da schnell wie Patina auf einem gemälde. Inzwischen gibt es aber genügend pflegende Formulieren von Lippenstiftanbietern sowohl im preisgünstigen, als auch im High End Segemnt. Und mit einer kräftigen, sommerlichen Farbe auf den den Lippen kann ich ab und an auch gerne auf ein großes Make-up verzichten. Mein Favorit sind die neuen Shine Lover von Lancôme, die das Pendant zum früheren L’Absolu Nu sind.IMG_20150605_105024_edit
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Was sind eure absoluten Sommer- Must Haves? Und was eure Pläne für den Sommer?