How to Handle the Pressure of Being a Blogger

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Blogger fotografieren Blogger: in industrieller Location auf dem Areal Böhler.
Foto-Credit by Kati, kationette.com


 
Groß, klein, wohlhabend, pleite, schwarz, weiß, egal welche Art von Blogger jeder individuell ist, man spürt ihn irgendwann immer: Druck!
Mit dem Vormarsch von Social Media in Lichtgeschwindigkeit, ist es manchmal schwer Schritt zu halten. Und wenn man als Blogger versucht immer vorne dabei zu sein, kann das fast bis zum Burnout führen.
 

Eine To-Do-Liste, die nie zu enden scheint

Als Blogger hat man eine „Neverending-To-Do-Liste“, prall gefüllt mit Aufgaben rund um den Blog und Socia Media, Kollaborationen, Kooperationen und nicht zu vergessen, der ständigen Optimierung von Blogdesign, SEO usw.. Um nicht zuletzt zu sagen, manchmal ist das ganz schön überwältigend.

Spürt man mal einen gewissen Aufschwung und die To-So-Liste wird immer kürzer, kommt sogleich das nächste Schlagloch: Instagram verändert zum hundertsten mal seinen Algorhythmus, die Kamera geht kaputt, der Laptop ist viel zu langsam geworden …). Das katapultiert einen quasi wieder an den harten und oft steinigen Anfang; der Druck wird noch größer, noch bessere Dinge zu kreieren.

Wenn ihr also diesen Druck des Blogger-Daseins verspürt, versucht es demnächst mal mit dieser Einstellung:

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Du wirst niemals sein, wie sonst irgendjemand 

Tut mir Leid euch an dieser Stelle direkt schlechte Nachrichten verkünden zu müssen, aber niemand wird wie Chiara Ferragni, Luisa Lion oder Masha Sedgwick sein. Du wirst immer nur der Blogger sein, der DU bist und so wirst du auch immer nur das an deine Leser weitergeben können, was nur DU hast. Damit meine ich, dass jeder Blogger ein Art spezielles Talent hat, so wie er einen speziellen Charakter hat. Jeder ist einzigartig und genau das macht ihn aus – es macht ihn authentisch. Und wenn man dennoch versucht eine „billigere“ Version eines anderen Bloggers nachzubilden, wird das früher oder später gewaltig in die Hose gehen.

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Teile deine individuelle Story, keinen Abklatsch einer Massenserie

Glaubt mir, denn leider gehörte diese Erfahrung auch zu meinem anfänglichen Blogger-Dasein. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was Leser sehen wollen, dass ich vollkommen vergessen habe, dass sie vielleicht genau das nicht suchen. Ich habe andere Blogs gelesen und sah die Hübschen und Erfolgreichen Aviator-Sonnenbrillen tragen, also kaufte ich mir genau so eine. Aber ich war gar kein Aviator-Sonnenbrillen-Typ und so landeten sie schließlich in einer Ecke, bzw. auf ebay.

Was Leser und Follower anspricht ist Authentizität. Der Punkt beim Bloggen ist es, deine ganz eigene, individuelle Story mit ihnen zu teilen, indem du ein realistisches Portrait deines Styles, deiner Persönlichkeit und etwas aus deinem Leben wiedergibst. Wenn man sein Gefühl für Realtität aber verliert, verliert man sich selber unter dem Druck des Bloggens.

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Folge Personen, die authentisch sind 

Ich bin ein großer Befürworter der Authentizität und folge selber nur Bloggern und Influencern, die mich persönlich interessieren und es genauso halten. Ich habe kein Interesse an Personen, die nie einen schlechten Moment haben, die nie aus ihrer Online-Rolle fallen oder die sagen, dass Bloggen so einfach wäre und ihnen der Erfolg nur so zufliegt.
Man sollte schließlich sehen, wenn sich jemand bemüht! Persönlich sehe ich es gerne, dass jemand menschlich ist, genau wie ich selbst, mit Gefühlen wie die meinen und dem typischen „struggle„. Und dazu gehören eben auch haufenweise Outtakes.

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Military-Mantel: Oasis // ähnlicher navyblauer Military-Mantel hier oder hier
Overknees: Buffalo // gleiche schwarze Overknees in Suede-Optik hier
Mütze: Maje // ähnliche Mütze mit Statement hier oder hier
Tasche: Selected Femme (alt) // ähnliche schwarze Mini-Bag hier

 

Step by Step: einen Schritt nach dem anderen

Ich habe mich buchstäblich gefragt, was die eine Sache ist, die mich jeden Tag dazu treibt und fokussiert am Ball zu bleiben. Diese Frage muss man sich unbedingt stellen, denn gibt es diesen Fokus beim Bloggen nicht, sucht man schnell Zuflucht in Social Media, Reality-TV, YouTube etc. was einen von der eigentlichen Sache, dem Bloggen, abhält.

Bevor ihr euch also dazu hinreißen lasst Vergleiche zwischen euch selbst und den anderen zu ziehen, solltet ihr euch fragen, „Was ist die eine Sache, die euch ausmacht, einzigartig macht!?“
Meistens ist der Druck, der uns auf den Schultern liegt, selbstverursacht. Es ist also besser einfach mal einen Schritt zurück zu gehen, tief durchzuatmen und dann wieder nach vorne zu schauen.

Habt ihr diesen Druck auch schon gespürt? Wie seid ihr damit umgegangen?

How to Be a More Thoughtful Gift Giver

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Es mag vielleicht komisch klingen, aber ich glaube tatsächlich an die Magie des Schenkens. Es steckt etwas sehr besonderes und bedeutungsvolles hinter dieser Liebe und Dankbarkeit ausdrückenden Geste, ob sie nun groß oder klein sein mag. Und für mich geht es in der Weihnachts- und Feiertagszeit vor allem genau darum.
Ich wertschätze es sehr Geschenke zu machen und natürlich auch zu bekommen und bin davon überzeugt, dass sie Emotionen und Geschichten erzählen und sogar wahr werden lassen können. Wir haben aber selber alle schon dieses eine oder andere Geschenk bekommen, dass nicht ganz passend schien –  sorry liebste Schwester, ich habe immer noch nichts aus dem Studentenkochbuch ausprobiert.

Gute und bedeutungsvolle Geschenke zu machen ist aber keine Zauberei, sondern durchaus ein Talent, dass man lernen kann. Die Weihnachtsaison hat gerade begonnen, als wird es langsam Zeit sich Gedanken um die Geschenke für diejenigen, die wir lieben zu machen. Schenken sollt in erster Linie Freude bereiten – dem Beschenkten und dem Schenkenden – statt ungeliebten (Zeit-) Druck zu bereiten. Es ist also noch nicht zu spät sich ein paar Tricks abzuschauen.

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An die Persönlichkeit denken

Die Geschichte, der Geschmack und selbst die Eigenarten unserer Liebsten, die kleinen Details ihrer Persönlichkeit und von Dingen, die sie gerne mögen, führen zu bedeutungsvollen Geschenken. Ein Geschenk mit einer gewissen persönlichen Geschichte dahinter zeigt wie gut man die beschenkte Person kennt und ihr zuhört oder sie versteht. Die Kunst ist es also die Details aus dem Leben dieser Personen auf diese Momente zu beziehen, wenn es darum ihnen geht ein Geschenk zu machen.

Augen und Ohren offen halten

Ein absolut sicherer Tipp für ein persönliches Geschenktist es auch, die Fühler das ganze Jahr über auszustrecken. Und auch wenn ich persönlich Weihnachtsgeschenke nicht unbedingt im Juli kaufen würde, ist es immer gut sich die Ideen aufzuschreiben sobald sie einem in den Sinn kommen (oder Wünsche, wenn sie geäußert werden).
So eine Geschenke-Ideenliste ist kann dann zur rechten Zeit unglaublich nützlich sein. Manche Geschenke kann man aber durchaus auch schon Monate vorher kaufen, wenn sie den persönlichen Geschmack treffen, zeitlos sind und vielleicht sogar günstiger. Der Holzschlitten, den mein 2-jähriger Neffe zu Weihnachten bekommt, habe ich Ende des letzten Winters 50% reduziert gekauft und schon nach dem ersten Proberodeln im Februar wusste ich, dass ich absolut ins Schwarze treffen werde!

 

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Das gewissen Etwas

Oft sind es auch die Dinge, die eine Person gebrauchen kann, die sich in einer aufgewerteten, vielleicht sogar luxuriösen Version sehr gut verschenken lassen. Mit Geschenken die sich die/ der Beschenkte selbst nicht gönnen würde, kann man ihr/ihm eine große Freude machen, denn das gewisse Etwas macht ein praktisches, belangloses Geschenk ebenso besonders.

Nicht übertreiben

Viele Geschenke wirken im allzu großen Stil schnell beschwerlich und könnten der beschenkten Person unter Umständen ein unwohles Gefühl vermitteln – Geschenke gehen ja in der Regel mit „Gegen-Geschenken“ einher – nicht zu vergessen, dass ein pompöses Geschenk ja auch einen Platz in der Wohnung oder im Haus braucht. Größe ist nicht gleich Größe, ist ein Spruch, den meine Mutter stets zu sagen pflegt, der nicht hier nicht besser passen könnte. Mit anderen Worten: weniger ist manchmal mehr.

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Selbstgemachtes kommt von Herzen

Wenn man künstlerisch und/oder handwerklich begabt ist, sind DIYs eine hervorragende Idee, denn das besondere ist, dass diese Geschenke wirklich einzigartig sind. Bei der Planung dieser Art von Geschenken würde ich vor allem was das Zeitmanagement angeht vorsichtig sein, besonders wenn es sich um ein DIY handelt, dass man vorher noch nie ausprobiert hat. In Selbstgemachtem steckt oft eine ganze Menge Zeit, was es meiner Meinung nach auch so wertvoll macht.

Jedes Detail zählt

Hat man ein großartiges Geschenk gefunden, verdient es doch eine mindestens genauso großartige Präsentation, von der Verpackung bis zur Schleife und den Worten, die man z.B. in eine Karte dazu verpackt. Die Idee, dass schon die Verpackung wie ein Geschenk wirkt und dass das Öffnen bereits Freude bereitet, genieße ich fast am meisten beim Schenken. Am besten stellt man sich die Geschenkverpackung wie eine Erweiterung des Geschenkes vor. Es ist der persönliche Gedanke dahinter, der einem Geschenk seinen Klang verleiht, denn es geht nicht immer um Perfektion, sondern viel mehr um das Gefühl dahinter!

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Und weil ich so viel Freude am Schenken habe, auch wenn ich einige von euch nicht persönlich kenne, habe ich eine besondere kleine Überraschung für euch. Bis Weihnachten könnt ihr an jedem Adventssonntag auf Lebe was ist ein kleines Vorweihnachts-Geschenk aus dem Beauty-, Lifestyle und Fashionbereich gewinnen! Weitere Infos gibt es dann am ersten Adventssonntag im Weekender.

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Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job?

Der bevorstehende Umzug einer lieben Freundin und auch einige Umstände in meinem eigene (Berufs-) Leben haben mich zuletzt über eine ganz bestimmte Frage nachdenken lassen.
Sollte man dort hinziehen, wo die eigene Familie und Freunde wohnen und dafür möglicherweise seinen Job aufgeben? Oder andersrum auch gerfagt: sollte man ein gutes Jobangebot abschlagen, weil das möglicherweise bedeutet, dass man die Stadt und Familie und Freunde verlassen muss?

Ich habe nach meinem Abitur vor gut acht Jahren meine Familie und meine Freunde in Berlin hinter mich gelassen um einen Beruf zu ergreifen – von dem ich zumindest dachte, dass es genau der richtige wäre, aber das ist eine ganz andere Geschichte …
Mit damals Anfang zwanzig war ich jung und ungebunden und super mutig, 550 Kilometer weit entfernt von zuhause allein klar zu kommen. Im Nachhinein war das auch defintitiv eine tolle Entscheidung, die ich um kein Haar bereue. Ich bin wirklich erwachsen geworden in dieser Zeit. Und natürlich blieben mir die Familie und meine wirklich wahren Freunde auch über diese Distanz treu. Außerdem lernte ich neue Menschen in diesem ganz selbstständigen Leben kennen. Menschen, die ich heute aus meinem Leben nicht mehr wegdenken möchte!

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 3.jpgDoch wie das im Leben so ist, man hat nicht immer das Glück auf dem beruflichen und privaten Weg 100% gerade ausgehen zu können. Manchmal mag man sich dann wie ein Outsider an einem Ort fühlen, den man eigentlich wie seine eigene Hosentasche kennt. Vielleicht bewirbt man sich für Stellenanzeigen, die einem wie auf den Leib geschneidert scheinen und wagt diesen Schritt doch nicht ganz zu gehen, weil das private Glück damit ins Wanken zu drohen gerät. Oder aber man ist beruflich so unzufrieden und unerfüllt, dass man blindlings eine Stelle annimmt ohne die anderen Konsequenzen adäquat einzuschätzen.

Das Timing bei solchen Entscheidungen scheint irgendwie nie gut zu sein. Doch wann ist die richtige Zeit dafür die eigene Comfort-Zone zu verlassen um andere Möglichkeiten wahrnehmen zu können? Nun, die Wahrheit und Schwierigkeit zugleich bei dieser Frage ist, dass man sie nur für sich selber beantworten kann! Man muss gezielt darüber nachdenken, was aktuell im Leben wichtiger ist: die Karriere oder der sozio-familiäre Backround? Persönlich denke ich, wenn man noch in den Zwanzigern und jung ist, nimmt die Karriere einen höheren Stellenwert ein (und es ist völlig ok, wenn das nicht jeder gleich sieht). Man fängt gerade erst an sich auf den beruflichen Weg zu machen. Freunde und Familie werden einem immer an der Seite stehen – auch wenn das 550 Kilometer weit entfernt sein mag – und es ist ganz normal, dass man es nicht leicht ist, in einer neuen Stadt neue Freunde zu finden; damit ist man auch nicht allein.

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 2Und andererseits ist es auch ziemlich normal für Twenty-Somethings zu denken, dass ein Umzug, einem alle Probleme aus der Welt schafft – was eben auch nicht immer so ganz wahr ist.

Die Antwort liegt wieder einmal im eigenen Bauchgefühl: meistens erzählt einem das eigene Gefühl für eine Sache ganz genau was zu tun ist. Es ist zwar nicht einfach, sich nicht von tollen Stellenangeboten beeinflussen zu lassen, aber wenn man an Ort und Stelle für den Moment die genau passende Stelle hat, dann ist es völlig okay, ein „besseres“ Angebot sausen zu lassen. Und genauso sollte man sich (zu-) trauen für eine neues Jobangebot die gewohnten vier Wände zu verlassen – gute Freunde hat man nämlich auch dann noch, wenn man sich nicht fünf mal die Woche sehen kann! Außerdem denke ich, sollte man sich selber nicht darauf reduzieren oder gar dafür schämen „keine Freunde“ zu haben. Es ist nicht einfach neue Freunde außerhalb der gewohnten Umgebung zu finden. Und es ist auch völlig ok, an einem Freitag Abend einfach zu Hause zu bleiben.

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 1Schlussendlich ist es wichtig zu wissen, dass alles seine zeitliche Begrenzung hat – nichts ist für immer, schon gar nicht im 21. Jahrhundert, in dem Arbeitsverträge kaum mehr über 24 Monate Laufzeit ausgeschrieben werden! Mit vielen kleinen Schritten zum Ziel wird man Freunde finden, den passenden Beruf oder die richtige Distanz zwischen Leben und Heimat. Es erwartet schließlich keiner von einem, die Antworten auf all die Vielleichts schon zu haben, bevor man es überhaupt ausprobieren konnte.

Würdet ihr für den passenden Job in eine andere Stadt ziehen? Oder würdet ihr andersrum kündigen um näher zu Familie und Freunden ziehen zu können?

How to make Your New Years Resolution stick

Vielleicht gehört ihr auch zu der Sorte Mensch, die schon jahrelang Vorsätze fürs neue Jahr machen. Oder 2016 ist das erste Jahr, in dem ihr auf den Selbstoptimierungs-Zug mit aufspringt. Ich habe bereits merhfach betont, dass ich es vor Jahren aufegeben habe, Vorsätze zu machen … aber stimmt das wirklich? Denn so oder so, Wünsche hat man doch immer und vielleicht ist das nur ein etwas anderer, weit gefasster Begriff dafür.
Wir sind also in guter Gesellschaft, wollen uns selbst beweisen, dass wir das beste aus uns herausholen können. So schnell wir aber diese vorteilhaften Schlüsse ziehen, neigen wir auch dazu, sie wieder aufzugeben – spätestens am Valentinstag haben 80 % der Deutschen ihr Vorsätze wieder über Bord geworfen.

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Das Geheimnis an Vorsätzen oder Wünschen auch noch festzuhalten, nachdem die Weihnachtsdekoration in den Keller geräumt wurde, ist eigentlich nicht wirklich ein Geheimnis. Was diejenigen, die ihre Vorsätze erfolgreich umsetzen gemeinsam haben, ist ihre Art sich Ziele zu setzen und sie zu verfolgen. Und das sind doch tolle Neuigkeiten! Es bedarf keinem eisernen Willen um an diesen Zielen festzuhalten. Es genügt ein paar kleine Veränderungen zu machen, wie man diese Vorsätze angeht:

Formuliere deine Vorsätze klar und deutlich
Gelobe nicht einfach nur, dieses Jahr z.B. Geld zu sparen. Stecke dein Ziel fest ab: nimm dir vor 1000 Euro zu sparen. Wenn es dein Vorsatz ist, dich gesünder zu ernähren, ist er im Prinzip schon dem Untergang geweiht. Sich aber zum Ziel zu machen jeden Tag zwei Portionen Obst und zwei Portionen Gemüse zu essen, stellt ein so klar formuliertes Ziel dar, dass es leicht fällt, zu den 20 % zugehören, die auch nach dem 14. Februar noch dabei sind.

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Sei realistisch und greife nicht nach weit entfernten Sternen – noch nicht
Einen Marathon in diesem Jahr zu laufen ist sicherlich machbar, wenn du aber noch nicht einmal deine neuen Laufschuhe ausgetestet hast, macht es vielleicht mehr Sinn einen realistisch vergleichbaren 5-Kilometer-Lauf anzugehen – selbst als trainierte Läuferin habe ich mir wegen einer Verletzungspause im letzten Jahr 2016 nur einen halben Marathon zum Ziel gesetzt. Das beste daran, ein kleines Ziel erfolgreich umgesetzt zu haben ist, dass es umso einfach wird sich auf egal was als nächstes kommt vorzubereiten.

Sei darauf vorbereitet auf deinem Weg zu stolpern
Den häufigsten Fehler, den viele auf ihrem Weg zum Ziel der guten Vorsätze machen ist menschlicherweise dazu zu tendieren, ein kleines Stolpern, ein Abweichen des Weges, als Riesenfehler zu sehen. Wenn du dein persönliches Tagesziel mal nicht erreichst, erinnere dich immer daran, dass morgen wieder ein neuer Tag ist, mit mindestens genauso viel Potential etwas zu schaffen.

IMG_20150218_154707.jpgLass dich von deinen „LeidensgenossInnen“ mitreißen
Hast du eine FreundIn, deren guter Vorsatz sehr nach deinem eigenen klingt? Schließt euch zusammen, denn es fällt schwerer eine FreundIn hängen zu lassen, als dich nur selber zu enttäuschen. Gemeinsam schafft ihr das!

Vielleicht ist der Nach-Feiertags-Monat Januar, so kalt, dunkel und trostlos er ist, nicht unbedingt der beste um solche persönlichen Ziele zu verfolgen – Tradition ist es trotzdem!
Wenn du deine Ziele mit einer gewissen Leichtigkeit angehst, kleine Ausnahmen verzeihst und motiviert bleibst, hältst du deine Vorsätze mindestens bis zum Valentinstag. Wenn du einmal im Februar angekommen bist, gibt es wohl auch keinen Grund nicht weiter zu machen!

Und außerdem, wer sagt denn, dass man persönliche Ziele nur am Anfang eines Jahres verfolgen kann? Um einen guten Vorsatz zu machen und erfolgreich zu bestehen, braucht es kein „magisches“ Datum!

Was bedeutet der Jahresanfang für euch – ein Neubeginn oder nur ein weiteres Jahr im Kalender? Teilt ihr persönliche Ziele mit euren Freunden?

Flitterwochen in Seoul/ One Only Blog Award

Inzwischen erreichen auch meinen kleinen Blog immer häufiger Blog Award Nominierungen, worüber ich mich immer freue. Die One Only Blog Award Nominierung kommt dieses mal von der lieben Adventures of a MuniCorn und fragt nach sieben Fakten über mich. Dieses Format finde ich besonders schön, weil es etwas freier ist als die konkreten Fragen anderer Awards … außerdem kann ich so mal ein paar beiläufige Fakten meines Lebens verstreuen …IMG_20150312_160649① Ich bin einen Meter fünfzig groß.
Die Tatsache, dass ich schon immer „die Kleinste“ war und mein Leben lang Zeit hatte mich daran zu gewöhnen, macht es mir recht leicht damit umzugehen. Es ist zugegeben manchmal etwas schwer passende Hosen, Röcke, Kleider etc. zu finden, aber ich konnte auch schon häufiger ein Schnäppchen in der Kinderabteilung schlagen! So habe ich zum Beispiel meine Lieblingsjeans von Levis in der Mädchenabteilung gefunden und wurde schon häufiger positiv auf sie angesprochen. Manchmal geht meine Umwelt etwas seltsam mit meiner Körpergröße um, wird mir doch an der einen oder anderen Stelle weniger zugetraut, als ich zu können vermag. Ich überzeuge meine Mitmenschen dafür gerne vom Gegenteil!

② Ich habe keinen grünen Daumen.
Egal was ist mache, gießen, gut zusprechen, streicheln und umtopfen halten meine Balkonpflanzen über kurz oder lang nicht davon ab Selbstmord zu begehen. Das traurige Resultat sind meist verwelkte Minzblättchen oder von merkwürdigem Pilz befallene Salatpflanzen. Ich versuche es trotzdem jedes Frühjahr aufs Neue.

③ Ich habe keinen Führerschein.
Nicht, dass ich es nicht probiert hätte, aber es hat einfach nicht geklappt. Nach zwei verpatzten Fahrprüfungen konnte ich schließlich die dritte nicht mehr antreten, weil meine Fahrlehrerin die Anmeldungszeit überschritten hatte. Für einen weiteren Versuch bin ich des finanziellen Bankrotts der ersten Fahrprüfung wegen übrigens immer noch nicht gewillt.IMG_20150307_080039
④ Ich habe mit 21 Jahren das erste mal ein Flugzeug betreten.
Es ergab sich einfach nie vorher die Möglichkeit, da es für Urlaub nie weiter als bis an die Ostsee oder den Bayrischen Wald ging und ein Auslandsjahr finanziell nicht machbar war. Anfang diesen Jahres habe ich mit meiner Nepalreise den ersten Langstreckenflug angetreten. Vermutlich geht es im August/ September nochmal in die Nähe bevor ich nach Seoul fliege.

⑤ Ich mache Flitterwochen ohne geheiratet zu haben.
Das scheint wohl eine der merkwürdigsten Fakten zu sein, die ich mir selber vorstellen kann. Im September begleite ich aber meine beste Freundin und ihren Mann für eine Zeit auf Flitterwochen in Südkorea. Das Ganze kommt so zustande, dass wir seit vielen Jahren beruflich bedingt eine Fern-Freundschaft führen und uns daher seltener sehen. Der Umstand, dass wir beide großes Interesse am Reisen haben, aber bisher weder weit gereist waren (von meiner berufsbedingten Nepalreise begesehen, die ich auch erst später plante, als die Seoulreise), noch zusammen, führte schließlich dazu, dass sie auf den ziellosen Gedanken „Am liebsten würde ich mich einfach in deinem Koffer verstecken und mitkommen.“ sagte, „Mach doch einfach!“ … und ihr Mann hatte nichts dagegen.IMG_20150306_095524⑥ Ich wohne auf vierundzwanzig Quadratmetern.
Und ich liebe jeden einzelnen Meter dieses kleinen Appartements. Der Umstand, dass ich in einer Toplage Düsseldorfs direkt am Rhein wohne, mag dazu auch einiges betragen! Nicht nur, dass diese Altbauwohung mit einem überdimensionalen Balkon von acht Quadratmetern ausgestattet ist und bei einer Deckenhöhe von gut vier Metern eine eingezogene Zwischendecke hat, die mein Schlafzimmer beherbergt, macht das Leben hier so angenehm. Inzwischen kann ich dem Rheinländer an sich einiges abgewinnen. Auch wenn mein Herz eigentlich für die Stadt München schlägt!

⑦ Ich habe keine Waage.
Und ich habe mich auch seit gut 7 Jahren nicht mehr gewogen! Übrigens das Resultat von zu wenig Platz im Badezimmer.
Der Fakt, dass ich mich wohl in meiner Haut fühle, weil ich mich gesund ernähre, viel bewege und meine Hosen nach wie vor gut sitzen, genügt mir als objektive Einschätzung meines Gewichts. Zudem bin ich mir bewusst, dass das Gewicht einer Frau zyklischen Umständen unterliegt, weshalb es sehr normal ist, dass wir nicht immer das selbe Gewicht haben. Wenn ich mal zwei, drei Kilo mehr wiege, bringt mich das deswegen nicht aus dem Gleichgewicht … mein Körper braucht das dann wohl und es ist nur eine Frage der Zeit, wann ich sie wieder verliere. IMG-20141106-WA022

IMG-20141106-WA021Haben Madeleine, Jasmin und Samantha auch Lust etwas über sich preiszugeben? Ich würde mich sehr über eure Fakten freuen! Jeder, der sonst noch Lust hat etwas über sich zu verraten, ist natürlich herzlich dazu eingeladen!

Was wäre euer liebstes Reiseziel für Flitterwochen? Soll ich euch auf meine Seoulreise virtuell mitnehmen?

Warum der Freund-Freund nicht die beste Freundin ersetzen kann!

Wir haben uns deswegen vermutlich alle schon mal schlecht der besten Freundin gegenüber gefühlt:
Wenn man anfängt einen neuen Typen zu daten, ist das ziemlich aufregend, man möchte die ganze Zeit aufeinanderhängen um das neue Gefühl von Zweisamkeit gemeinsam zu erkunden. Dann passiert es schon mal, dass wir darüber völlig vergessen, dass wir lange nichts mehr mit „den anderen“, unseren FreundInnen, unternommen haben.
Als ich in der Oberstufe meinen ersten festen Freund hatte, war das bei mir genauso. Ich hatte einer Freundin viel zu lange nicht mehr die nötige Zeit „für uns“ eingeräumt und irgendwann äußerte sie ihre Enttäuschung darüber. Jetzt wo ich älter – und wohl klüger – bin, bin ich mir darüber bewusst, wie wichtig es vor allem am Anfang einer Beziehung ist, eine Balance zwischen FreundInnen und Freund zu finden …IMG-20141106-WA017
Dein Partner ist NICHT dein bester Freund!
Das haben wir alle schon mal gehört – dein Freund/ Partner/ Eheman ist dein bester Freund! Auf eine Art ist er das auch, aber er kann dir nicht dasselbe geben, was Freunde dir geben. Man kann nicht alles, was man braucht, von ein und der selben Person bekommen – meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum wir in der Regel mehrere unterschiedliche Freundschaften führen, jede „befriedigt“ ein anderes Bedürfnis oder zumindest auf unterschiedliche Weise. Oder wie stellt man sich einen Mädelsabend in Pyjama und mit Maniküre, Gesichtsmaske, Liebesschnulze mit dem Freund vor? FreundInnen begreifen einen auf eine andere Weise und bringen auch andere Seiten an einem zum Vorschein, die genauso viel Aufmerksamkeit bedürfen wie jene Seiten, die beim festen Freund die Beziehung begleiten. Die Balance zwischen der Zeit mit wichtigen FreundInnen und der Zeit mit dem Partner wirkt sich positiv auf das mentale und emotionale Gleichgewicht aus.

Nimm Rücksicht auf dich selbst!
Es kann schnell geschehen, dass man seine eigenen Bedürfnisse vergisst, wenn man mit jemandem zusammen ist, den man wirklich gern hat. Es ist toll Dinge zu tun, die die andere Person glücklich machen, aber man sollte dabei nicht vergessen auch an sich selbst zu denken – ganz so, wie man es vor dem Start in einem Flugzeug vorgeführt bekommt: du musst zuerst selber deine Maske aufsetzen, bevor du anderen hilfst. Anders ausgedrückt, als erstes solltest du sicherstellen, dass es dir selber gut geht und, dass du glücklich bist, bevor du jemand anderem irgendetwas geben kannst. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, ist der Schlüssel um eine gesunde Beziehung mit jemand anderem zu führen. Zeit mit den besten FreundInnen zu verbringen, ist etwas, dass man nur für sich selbst macht und sollte daher genauso wichtig sein, wenn man eine Beziehung eingeht.

Erhalte dir deine Freiheit!
Da wir gerade in den Zwanzigern herausfinden, wer wir wirklich sind, kann man sich schnell in einer Beziehung verlieren. Es ist auch zu verführerisch mit in die Pläne des anderen einbezogen zu werden, den anderen Freundeskreis kennenzulernen, und an erster Stelle an den Partner zu denken, bevor man an sich selbst denkt. Es ist ziemlich normal für ein Paar zu „wir“ als eine Person zu werden, aber dadurch besteht auch die Gefahr für beide, etwas von sich selbst zu verlieren, ein Stück Persönlichkeit, durch die man sich definiert. Starke, haltende Freundschaften zu führen und aufrechtzuerhalten ist ein sehr guter Weg sich selber treu und individuell zu bleiben. Die eigene Persönlichkeit sollte nicht durch eine Beziehung bestimmt werden. Zeit für Freunde (und alles andere, dass glücklich macht) zu finden, erlaubt es einem die beste, stärkste Version seiner selbst zu sein – was sich sicherlich nur positiv auf die Beziehung auswirkt.

Nachdem ich nun verraten habe, warum es so wichtig ist den besten FreundInnen genügend Zeit einzuräumen, schwinge ich mich auf’s Fahrrad und starte einen Mädels-Grillabend mit meinen zwei besten. Denn auch wenn derzeit kein er zuhause auf mich wartet, wenn ich zurückkomme, sind mir diese Treffen bei all den To do’s in Job und Alltag super wichtig geworden.

Habt ihr schonmal soviel Zeit in eine Beziehung investiert, dass Freundschaften auf der Strecke blieben? Was sind eure Tipps um FreundInnen trotzdem gerecht zu werden?