Stollenmuffins #Countdown2Christmas

Heute startet meine kleine „Countdown to Christmas“-Reihe: sieben Tage bis Weihnachten und jeden Tag ein kleiner Post mit weihnachtlichen und winterlichen Inspirationen und dem ein oder anderen Gedanken dazu meinerseits.

IMG_20151128_111610.jpgDen Anfang macht ein Rezept, dass ich vor einiger Zeit mit meiner Mama ausprobiert habe und das uns so gut gefallen hat, dass ich es hier unbedingt vorstellen muss! Das Rezept stammt aus einer Wohn- und Lifestylezeitschrift, wir haben es aber angepasst und Milch, Eier und Quark durch pflanzliche Alternativen ausgetauscht um es verträglicher zu machen. Das Ergebnis hat überzeugt: heraus kam ein luftiger, weicher Teig mit den Aromen eines Christstollen.

IMG_20151128_131358.jpgDas Beste: hat man einmal alle Zutaten zuhause (und daran gedacht, die Rosinen rechtzeitig einzulegen) gelingt das Rezept in weniger als 40 Minuten inklusive Backzeit!

Zutaten:
200 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 kleine Messerspitze Lebkuchen-Gewürz
200- 250 Gramm Soja-Joghurt
100 Milliliter Pflanzenmilch
10 Esslöffel Pflanzenöl
eine hanvoll Rosinen (über Nacht in Rum eingeweicht) sowie Orangeat und Zitronat
Puderzucker zum bestäuben

IMG_20151128_112025.jpgSo geht’s:
Muffinform mit Papierförmchen auslegen (alternativ einfetten und bemehlen) und Backofen auf 175 Grad °C vorheizen.
Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillin-Zucker und Lebkuchen-Gewürz miteinander vermengen. Soja-Joghurt, Milch und Öl dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten, anschließend die abgetropften Rosinen, Orangeat und Zitronat unterheben.
Den Teig jeweils zu ⅔ in die Formen füllen und im Backofen ca. 25- 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

IMG_20151128_131447Nach leichtem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben und eventuell mit kleinen Plätzchen garnieren.

Als Variationen eignen sich wunderbar Cranberries statt Rosinen oder zusätzlich etwas Marzipan-Rohmasse mit in den Teig zu verkneten.

IMG_20151128_131658Solltet ihr das Rezept ausprobieren, tagged mich gerne via Instagram.

Was darf auf eurer weihnachtlichen Kaffeetafel auf keinen Fall fehlen?

to do- Liste #Mai

So ganz will sich der Frühling hier in Deutschland ja nicht einstellen. Der April hat uns wetter-mäßig alles gezeigt, was es zu bieten gibt.
Der Mai ist ein Monat voller Feiertage. Und die wollen „sinnvoll“ genutzt werden. Nicht zuletzt, dass ich mich direkt in den ersten Tagen des Monats als Trauzeugin beweisen muss, warten noch Mutter- und Vatertag auf uns. Sicherlich wird der ein oder andere das ein oder andere mal den Grill anschmeißen – und je nach Gusto oder Ernährungsethos wandern (Tofu-) Würstchen, Gemüse und Kartoffeln auf den Rost.

IMG_20150429_181229#projectkitchen
Nach der Frühjahrsputz-Aktion von Balkon und Kleiderschrank soll nun schnell die Küche folgen! Ich kann die diversen Spritzflecken an den weißen Wänden nicht mehr sehen. Und ein besseres Ordnungssystem für alles angebrochene muss auch her. Daneben finden sich einige Exemplare einer Tassensammlung, die überhaupt nicht zur Geltung kommen und dringend eine gebührende Bleibe brauchen. Vielleicht habe ich nach der ganzen Aktion dann auch Platz für den Mixer, den ich mir seit Monaten wünsche?!IMG_20150429_181217#CookItYourself
Wir kennen das alle: Freitagabend, viel zu bequem um selbst zu kochen, ja überhaupt darüber nachzudenken, was man auf den Teller bringen könnte. Viel zu einfach ist es zum Burgerladen um die Ecke zu gehen, Maki, Nigiri und California Rolls auf dem Weg Nachhauseweg mitzubringen oder dem Lieblingsitaliener wieder mal einen Besuch abzustatten. Zuhause selber zu kochen bringt aber auch einige Vorteile mit sich: du bekommst, genau was du willst, wann du willst, du sparst eine Menge Geld, denn das ständige Auswärtsessen (genauso wie der Coffee to go!) frisst die hart verdienten Moneten förmlich auf und du weißt genau was drin ist in deinem Essen. Keine versteckten E-Stoffe, Aromen oder sonst was.IMG_20150328_103648#festefeiern
Oben erwähnte Feiertage (Tag der Arbeit/ Christi Himmelfahrt/ Pfingsten) sollten bei gutem Wetter genutzt werden um die Saison zum draußen Essen einzuläuten. Es muss ja nicht unbedingt der Grill angeheizt werden, aber zumindest kann man Pasta oder Salat genauso wie das Sonntagsfrühstück schön auf dem Balkon oder der Terasse anrichten und mit den Liebsten genießen. Jede Mahlzeit sollte doch ein Fest sein!

IMG_20150409_162902_edit#twentysevendresses
Für mich gehört diesen Monat ganz klar das Finden eines Sommerkleides auf die Liste! Eigentlich nicht eines, sondern des perfekten Sommerkleides! Es soll am besten minimalistisch und universell sein, sich perfekt in meine Capsule Wardrobe einpassen.

#nachhaltigkeit
Ich esse „plant based“ (pflanzenbasiert – hört sich weniger trendy an!). Der Nachhaltigkeit wegen. Ich benutze zu 80 Prozent Naturkosmetik. Der Nachhaltigkeit wegen. Ich fahre kein Auto. Der Nachhaltigkeit wegen.
Doch ist das genug? Es fällt mir in vielen Bereichen schwer auf tierische, unökologische, nicht nachhaltige Produkte zu verzichten. Mein größtes Manko sind wohl Taschen und Schuhe, denn so gut wie alles, was gefällt, enthält zumindest Anteile nicht umweltfreundlicher Materialien.
Ich will diesen Monat komplett auf den Konsum unökologischer Produkte verzichten.

Was steht auf eurer To Do-Liste für den Mai? Habt ihr Tipps, wo es schöne nachhaltige Mode gibt, vor allem im Bereich Asseccoires, Taschen, Schuhe?

K3 – Karfreitag, Kirche … Käsekuchen

IMG_20150403_135648_editDass der Osterhase zu Ostern Eier versteckt kann man als kindliche Erzählung abtun oder als traditionellen Brauch werten. Wie aber kam Meister Lampe eigentlich zu diesem Job?

Der Allgemeinheit dürfte bekannt sein, dass mit Karfreitag der Kreuzigung Jesu Christi gedacht wird (daher auch der ableitende Name von „kara“ der Klage/Trauer/ Kummer). Nach Karfreitag endet mit dem Ostersonntag als Auferstehungstag des Erlösers zudem die vorangegangene Fastenzeit, die vierzig Tage bis zum letzten Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag, einschließlich der Karwoche dazwischen, dauert. Während dieser abstinenten Zeit verzichten gläubige Katholiken neben Süßigkeiten und Alkohol unter anderem auch auf Fleisch- und Milchspeisen. Im früheren Mittelalter verzichteten sie auf jegliche tierische Produkte wie zum Beispiel auch Eier. Da die biologische Uhr eines Huhns jedoch wenig beeinflusst von einer solchen Enthaltsamkeit ist, legten die Federviecher ihre Eier fleißig weiter. Die waren als Lebensmittel viel zu kostbar um sie verkommen zu lassen, also wurden sie gekocht um sie bis zum Ende der österlichen Fastenzeit haltbar zu machen – denn Kühlschränke gab es wie die Elektrizität damals nicht. IMG_20150403_140223Später kam auch die Farbe ins Spiel: um die rohen Eier von den gekochten unterscheiden zu können, wurden diese rot eingefärbt. Zusätzlich wurden die Eier, die während der Karwoche gelegt wurden, außerdem geweiht und verschenkt. Die ursprünglich funktionelle Tradition des Eiereinfärbens ist bis heute erhalten geblieben und wird sogar auf die bunten Alu- und Folienverpackungen von Schokoladeneiern übertragen. IMG_20150403_140402Da ich mich pflanzlich basiert ernähre und zum größten Teil auf tierische Produkte verzichte, kam mir eine Abstinenz von Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten etwas witzlos vor … ich habe mir dagegen für die vierzigtägige Fastenzeit ein Konsum- und Alkoholverbot auferlegt – und bis jetzt auch eingehalten. Nicht, dass ich mich nicht auf den ersten Shopping-Bummel nach Ostern freue, zumal mit besser werdendem Wetter auch die Lust auf frühlingshafte Kleidung steigt, nicht wahr?! IMG_20150403_140424_edit_editHeutzutage sind wir ohnehin nicht mehr von den Eiern der Hühner abhängig und dank umfangreicher Studien über Cholesterin und dem Wissen, den eine pflanzliche Ernährung bietet, darf ich heute einen Käsekuchen präsentieren, der ganz ohne Ei- und Milchprodukte auskommt. Vom Schutz der kleinen Häschen und Küken mal abgesehen, kommt der so nah an das Original ran, dass mein lieber Vater (der normalerweise so gar nicht für Sojaprodukte zu haben ist) anerkennend sein Gefallen daran bekundet hat, als ich ihn zu Weihnachten bereitete.

Rezept
Für den Boden:
6 gehäufte Esslöffel Mehl
3 gehäufte Esslöffel Zucker
ca. 2 Esslöffel Backkakao
3 gehäufte Esslöffel Margarine

Zu einem krümmeligen Teil verarbeiten, anschließend in eine Springform (20 cm Ø) drücken, dabei einen kleinen Rand ziehen.

Für die Käsemasse:
120 Gramm geschmolzene, leicht abgekühlte Margarine
80 Gramm Zucker
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
40 Gramm (entspricht einem Päckchen) Vanillepudding-Pulver 600 Gramm Seidentofu (die Flüssigkeit aus der Verpackung sollte gut abgetropft sein!)

Alle Zutaten gut mit einem Pürrierstab mixen. Anschließend auf den vorbereiteten Boden geben und bei 170 °C (Umluft) circa 1 Stunde backen – Holzstäbchenprobe machen, um gegen Ende der Backzeit die Festigkeit des Kuchens zu prüfen: das Stäbchen sollte sauber sein beim herausziehen. Der Kuchen sollte vollständig ausgekühlt sein, am besten schmeckt er am nächsten Tag!

Sehr gut passt zum Kuchen eine Fruchtsauce, zum Beispiel aus Himbeeren oder Blaubeeren. Super auch, direkt Blaubeeren mit hineinzubacken. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. IMG_20150403_100854IMG_20150403_100918

Hinsichtlich des zweitägigen großen Essens bis hin zum Osterbrunch hoffe ich, dass sich die Feiertage in euren Küchen nicht als Stressfaktor breit machen und einer frühjährlichen Weihnachtsvariante zu gleichen drohen. Vor allem, wenn es nochmal zu schneien beginnt … Zum Glück sorgt die Kälte im Kühlschrank bei den beliebten Schokohasen tendenziell für eine verlängerte Haltbarkeit – wenn sie nicht vorher vernascht werden.

Ich hoffe ihr könnt es ruhig angehen lassen, genießt die Zeit mit der Familie an den freien Tagen.