Liebe Woche: #jetlagged

Ein Woche bin ich nun wieder aus dem fernen Indien zurück und ich muss sagen, die Umstellung gestaltet sich doch schwerer als gedacht. Nicht nur, dass es unglaublich kalt ist im Vergleich, auch die viereinhalb Stunden Zeitverschiebung lassen mich noch regelmäßig vor 6 Uhr morgens aufwachen. Das ist für die Produktivität allerdings gar nicht schlecht, auch wenn ich es nicht unbedingt toll finde, aufzuwachen, wenn es noch dunkel draußen ist.

IMG_20160320_075117.jpgZum Glück meinte es die Sonne letzte Woche sehr gut mit uns am Rhein, denn sie schien wirklich fast jeden Tag und so gab es am Donnerstag sogar schon den ersten Kaffee draußen in der Sonne – im T-Shirt! Gefühlt habe ich in den drei Wochen meiner Abwesenheit einiges verpasst und doch ist eigentlich alles beim alten geblieben. Was es bei mir Neues diese Woche gab, zeige ich euch allerdings jetzt:

IMG_20160320_075356.jpg① Ein neuer Frühstücks-Foodfavorit hat es diese Woche nahezu jeden Tag in meine Schüssel geschafft – so wie die gute Sonne. Bevor ich angefangen habe mich rein pflanzlich zu ernähren war ich ein absoluter Quark-Fan und zugegeben, den habe ich schon ein wenig vermisst. Nach gut zweieinhalb Jahren warten, hat Provamel allerdings meinen Food-Herzenswunsch erhört und eine pflanzliche Quarkalternative auf den Markt gebracht – und die steht dem Quark aus Kuhmilch meiner Meinung in nichts nach! Frisches Obst dazu und der Morgen startet perfekt in der Schüssel.

IMG_20160320_075159.jpg② Inspiriert von meiner letzten Reise, habe ich diese kleinen Schmuckstücke im Kauf dich glücklich gefunden. Ich bin eigentlich nicht unbedingt der Typ für Kreolen und finde, dass sie meiner Gesichtsform nicht so gut stehen. Aber das Gelbgold in Verbindung mit den Perlen in Rosé, Bordeaux und Gelb haben es mir einfach angetan. Und so kam ich zu meinem ersten paar Kreolen.

IMG_20160320_075247.jpg③ Und natürlich darf die Glamour-Ausgabe zur Glamour-Shopping-Week nicht fehlen! Das ist für mich zwar der einzige Grund mir diese Zeitung zu kaufen, aber dafür dann regelmäßig zweimal im Jahr. Die Ausicht auf bis zu 50% Rabatt bei vielen Händlern und Onlineshops ist einfach so verlockend. Und da ich kaum Ausgaben in den letzten 3 Wochen in Indien und der letzten Woche im Jetlag hatte, freue ich mich so richtig auf die eine Woche Shoppingvergnügen! Ich habe auch schon so einige Teile ge-bookmarked, die es sicherlich in mein Warenkörbchen schaffen.

Habt ihr auch länger mit dem Jetlag zu tun nach einer weitere Reise?
Und seit ihr Schnäppchenshopper und freut euch möglicherweise auch so auf die Shopping-Week?

Skin and Hair Care Essentials for Traveling Long Term

Grüße aus Arambol, Goa ihr Lieben!
Ich weiß leider nicht, warum mein geplanter Blogpost am Mittwoch nicht online gegangen ist. Dafür habe ich aber heute einen Beitrag, in dem es um meine Beautyfavoriten für längere Reisen geht. Ich zeige euch meine Pflegelieblinge, von welchen Produkten man mehr mitnehmen sollte, von welchen weniger und welche eigentlich ganz zuhause bleiben können.

IMG_20160226_095822.jpgWenn es um dekorative Kosmektik geht, reise ich quasi mit einer leeren Tasche, denn im Urlaub trage ich allerhöchstens mal einen Lippenstift auf. Ansonsten gönne ich auch meiner Haut den Urlaub.
Auf Reisen möchte man möglichst nur mit wenig Gepäck unterwegs sein. Die Kosmetikindustrie hat dafür die praktischen Reisegrößen erfunden, die auch im Handgepäck mitgenommen werden können, da sie unter 100 ml beinhalten. Doch es gibt Produkte von denen braucht man besonders auf einer Reise, die länger als 2 Wochen dauert, etwas mehr. Und von anderen Produkten, vermutet man vielleicht gar nicht, wie wenig man benötigt.

IMG_20160226_095907.jpgTravelsizes
In mein Handgepäck gehören in Reisegröße auf jeden Fall eine Zahnpasta, ein Deo, Lippenpflege und ein mildes Reinigungsgel. Diese Produkte reichen in der Reisegröße etwa 4 Wochen. Da ich kein Make-up trage, reinige ich mir das Gesicht meistens nur mit Wasser. Das Deo benutze ich vorrangig nur während der An- und Abreise. Und man glaubt gar nicht, wie wenig Zahnpasta man in vier Wochen verbraucht, wenn man sich zweimal täglich die Zähne putzt.

IMG_20160226_100037.jpgSkincare
Zur Körper- und Haarpflege verbraucht man bei Reisen über 2 Wochen eindeutig mehr Produkt als die Reisegrößen beinhalten. Um die Größen der Produkte kompakt zu halten, haben sich feste Reiniger, Körperbutter und Conditioner wie man sie bei Lush kaufen kann, sehr bewährt. Ich habe mich vor der Reise noch einmal in einem Lushshop beraten lassen und meine Skincare-Favoriten für Goa ausgesucht. Die Körperseife „Sultans of Soap“ ist sehr cremig-mild und duftet lecker nach getrockneten Früchten und Nougat. „King of Skin“, eine Bodybutter mit Hafermilch, Banane, Mandel- und Jojobaöl pflegt die Haut nach dem Duschen besonders reichhaltig.

IMG_20160226_100122Haircare
Zur Haarpflege habe ich einen altbewährten Favoriten gewählt: das feste Shampoo „Seanik“, dass mit seinen proteinreichen Nori-Algen und Meersalz die Haare wirklich gründlich reinigt und ihnen ein tolles Volumen verleiht, wie man es sich vom Urlaub am Meer wünscht – duftet natürlich auch wunderbar nach Urlaub am Meer! Als pflegenden festen Conditioner habe „The Plumps“ mit Meersalz, Zedernholz und Honig gewählt. Er hilft, dass die Haare nach dem Duschen nicht verknoten und leicht kämmbar sind und verleiht ebenfalls Struktur und Volumen.

IMG_20160226_100145Sunscreen
Sonnenschutz ist im Urlaub in einem Land mit einer durchschnittlichen Sonnenintensität von 70- 85% natürlich unerlässlich. Mein absoluter Tipp ist es, immer einen Sonnenschutz-Lippenpflegestift dabei zu haben, den man nicht nur auf den Lippen, sondern auch an prominenten Stellen, wie Nase und Wangen anwenden kann. Zusätzlich finde ich ein mineralisches Sonnenschutzspray auch unverzichtbar. Man sollte es unbedingt nach jedem Gang ins Meer noch einmal auftragen. Eine kleine Innovation scheint mir auch der „The Sunblock“ feste Sonnenschutz von Lush zu sein, der allerdings überall ausverkauft ist – spricht wohl für sich!

Übrigens bringe ich immer eine Batterie betriebene elektrische Zahnbürste mit auf die Reise. Volle Batterien reichen in der Regel für 4 Wochen Zähne putzen und zur Not kann ich die darin befindlichen Akkubatterien neu aufladen.Einen Reiseföhn kann man dagegen zuhause lassen, den benutzt man nämlich bei dem warmen Wetter eh nicht.

Habt ihr schon einmal solche festen Produkte ausprobiert? Was sind eure absoluten Travel Essentials?

L❤ve, Nepal #6

Da ich mich zu diesem Zeitpunkt auf dem Heimweg von Kathmandu wieder zurück nach Deutschland befinde und somit das Nepal-Kapitel beende, gibt es an diesem Sonntag gleich zwei Nepal-posts.
IMG_20150315_062744Die Zeit bekam nach dem verlängerten Pokhara-Wochenende irgendwie Füße und rannte nur so weg … so brach meine letzte Woche an und es gab noch einiges in meinem Kalender abzuhaken und zu erledigen.
Obwohl ich mich auf zu hause und Familie, Freunde, deutsches Brot und Apfelkuchen, genauso wie bedenkenlos frisches Obst und Gemüse zu essen, freute, war ich doch auch wehmütig. Ich hatte mir hier meine kleine Comfortzone aufgebaut und in dieser genoss ich meinen ganz eigenen Nepali-Lifestyle sehr!
IMG_20150315_062713Besonders Pokhara hatte es mir am Ende sehr angetan … ich sollte zurückkehren, denke ich, irgendwann …
IMG_20150315_171351Die letzten Tage verbrachte ich neben Thamel-Bummeln (Souvenirs und nepalische Leckereien zum mitbringen, Kaffee aus dem Himalayan Java Coffee ganz oben auf der Liste!) und weiteren Stunden in der Sonne des Garden of Dreams, mit einer Pilates-Klasse. An sich war diese auch ganz gut, allerdings hat es mir das Vinyasa schlussendlich doch mehr angetan. Ich mag den Flow, die fließenden Bewegungen, die einiges an Kraft kosten, in Kombination mit den dehnenden Elementen. Da kam mir Pilates fast ein wenig steif und eher wie eine Trockenübung vor … ich werde dem ganzen in Deutschland aber wohl trotzdem noch eine Chance geben. Außerdem hatte ich zwei weitere Vinyasa-Stunden sowie eine original aryuvedische Nepali-Massage … war das herrlich! Eine Stunde durchkneten und ich fühlte mich so relaxt wie ewig nicht mehr – vielleicht sollte man sich so eine Massage auch schon zu Anfang des Nepalaufenthaltes gönnen, zum ankommen sozusagen.
IMG_20150318_194153_editIch musste auch noch einmal alles an Köstlichkeiten ausprobieren, und Neues, was ich hier bereits gegessen oder gesehen hatte: Mo:Mo’s im WOW MO:MO um die Ecke meiner Unterkunft (gefüllte Teigtaschen, wie japanische Dumplings), Roti, ebenfalls bei mir ums Eck im Garagenladen (Fladen, wie Chapati/ Tortillafladen), Veggie-Sizzler (auf heißem Stein gebackene Pommes frites, Gemüse, Veggie-Patty), was ich in einem wunderschönen Roof top-Restaurant mit Blick über den Durbar Square Kathmandus bestellte …
IMG_20150304_132935Falafel-Wrap als Picknick im Garden of Dreams (mit der genialsten scharfen Kräutersauce!), verschiedene Kuchen im Snowman Café in der Freak Street (der Besitzer, ein äußerst sympathischer, ruhiger Veganer! – nicht alles jedoch ist dort vegan, der Kaffee sensationell günstig für die Qualität), nepalische Kekse von einem der zahlreichen Straßenbäcker.
IMG_20150316_152708_edit… und natürlich Fried Rice mit Veggies (die nepalische Art zu würzen habe ich hier schätzen gelernt, ordentlich Masala!).
Außerdem Himalaya-Kaffee und Masala-Tea … ja, die Liste war lang! IMG_20150319_130923Und: Bananen! Obwohl ich sie in Deutschland nie so pur mochte, nur im Smoothie, als Banana-Nicecream oder Bananabread – ich aß in Nepal etwa zehn bis zwölf Stücke der deutlich kleineren, süßeren, gelben Früchte am Tag und sie waren spottbillig (günstigster Preis: 20 Rupien für 12 Stück, entspricht etwa 19 Cent).

IMG_20150318_192730Damit endet also wie gesagt meine Reise. Und ich verlasse Nepal mit einer Mischung aus inniger Vorfreude und den vielen schönen Erinnerungen, die ich im Gepäck habe.

Naamaaste, Nepal! Somehow … I love you.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … Going Nepal

IMG_20150216_122844Dass man in ein Land wie Nepal keine High Heels und Seidenblüschen mitnimmt, muss ich an dieser Stelle wohl kaum betonen. Dennoch habe ich mir beim Erstellen meiner Packliste das eine oder andere mal die Frage gestellt: „Brauche ich das wirklich?“, „Reicht das aus?“.

Wenn man in ein anderes, zumal nicht eurpäisches Land reist, mit anderen klimatischen Bedingungen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten, sollte man sich zunächst einmal genauestens über diese informieren – das World Wide Web schafft hier Abhilfe. Mir hat für den ersten Eindruck vor allem die Seite lonely planet weitergeholfen – hier erfährt man grob alles Wissenswerte über Region, Klima und die damit verbundene beste Reisezeit, Kultur und auch, wie man im Reiseland von A nach B kommt.
Nachdem ich also über Wetter und Lage Kathmandus bestens Bescheid wusste, fehlten mir nur noch einige Insidertipps. Ich habe das Glück eine Bekannte zu kennen, die in Kathmandu ihre Yogalehrer-Ausbildung gemacht hat und mir daher bestens Rat geben konnte. Natürlich kann nicht jeder eine in Kathmandu ausgebildete Yogalehrerin zur Freundin haben um an solches Insiderwissen zu gelangen. Hier aber trifft es den Nagel auf den Kopf: in diesem Fall bin ich euer Insider, solltet ihr vorhaben Nepal oder dem südostasiatischen Raum einen Besuch abzustatten.

IMG_20150216_133956Die Liste:
Kurze, knappe Kleidund, wie Shorts, Tops oder Strandkleidung sind in Nepal gänzlich unangemessen. Man kleidet sich nicht formell, aber ordentlich und vor allem weitesgehend bedeckt. Leichte Baumwoll- oder Leinenkleidung sind bei Temperaturen über 20° C ideal.
# Jeans, Stoffhose, warmer Pullover, Sweatjacke, wasserfeste Jacke (z.B. leichte Dauenjacke), 2- 3 langärmlige Shirts, 5 T-Shirts, 4 Tops zum drunterziehen, sportliche Kleidung (Yoga!), Mütze und Tuch oder Schal sowie ggf. Handschuhe (wenn man trekken geht), Badekleidung (es gibt in den Bergen heiße Quellen!), Dusch- und Handtuch, (wetter-) festes Schuhwerk, Sportschuhe

Strom ist ein knappes Gut, so kann es mitunter vorkommen, dass man mal völlig im Dunkeln auf dem stillen Örtchen verweilen muss – oder man hat praktischerweise eine Taschenlampe, noch besser Stirnlampe (damit man die Hände frei hat), dabei.
Da die Stromversorgung ein generell großes Problem ist, sind externe Ladegeräte und Akkus mit Ladegeräten gold wert, zumal Nepalesen Müll nicht gerne sehen.
# Akkus (AA und AAA) und Ladegerät, externen Ladegerät, Reiseadapter für Steckdosen (darauf achten, dass sie auch im Reiseland kompatibel sind!), Kamera und Speicherkarten, Handy und Ladekabel, Stirnlampe

Genau deswegen ist auch eine wiederbefüllbare Wasserflasche, am besten mit integriertem Kohlefilter wie die Bobble, unerlässlich.
# Oropax, Schlafmaske für den Flug (und ggf. das Reiseland), Wärmflasche (wenn es nachts kälter ist), zum Trekken Schlafsack und Isomatte
# Reisekosemtik in Boardgepäck tauglicher Abpackung, Sonnenspray und
lippenbalsam, Mückenschutz, Erste-Hilfe-Kit, Medikamente gegen Durchfall und Schmerztabletten

IMG_20150216_171446Insider’s:
① In Nepal ist es nicht üblich, schon gar nicht als Frau, die Hand zu reichen. Man grüßt mit zusammengelegten Handflächen und einem freundlichen „Namaste“. Nepalesen sind ohnehin super freundlich und man wird aus Höflichkeit kaum ein „Nein“ hören – auch, wenn das bedeutet, dass man dafür eventuell eine falsche Auskunft erteilt bekommt.

② Nepalis lieben Schokolade! Als Gastgeschenk/ Mitbringel oder Dankeschön also gerne eine Tafel mitbringen, aber bitte ohne Rum/ Alkohol (Fettnäpfchen!). Mit Alkohol und Drogen geht man in Nepal sehr streng um!

③ In einem typischen nepalesischen Haushalt gibt es häufig weder Teller, Messer, Gabel noch Löffel. Man benützt die rechte Hand zum Essen. Die linke dagegen gilt als „unrein“ und sollte weder mit Personen noch Lebensmitteln in Berührung kommen! Ebenso werden Schuhe als unsauber betrachtet, also am besten ausziehen bevor man ein Haus betritt.

④ Top Insidertipp: beim Flug nach Kathmandu unbedingt auf der linken Seite einen Fensterplatz reservieren, damit man den Ausblick auf den Himalaya genießen kann!

Und ansonsten guten Flug, genießt die Reise! … teilt mir gerne eure Fragen oder Erfahrungen über Reisen nach Südostasien mit.