Experiences You Should Have Before You Turn 30

experiences-you-should-have-before-you-turn-30-liebe-was-ist-lifestyle-advice-besondere-bucket-list-vorsaze-furs-neue-jahr-2017Ich würde mich definitiv zu den Personen der Kategorie „es ist nie zu spät“ zählen. Es ist nie zu spät in eine neue Stadt zu ziehen. Es ist nie zu spät einen anderen Berufsweg einzuschlagen. Es ist auch nie zu spät um Verzeihung zu bitten. Oder eine neue Sprache zu lernen. Das klingt vielleicht wie eine Schönredung, aber ich würde es eher gesunden Optimismus nennen. Die Wahrheit ist doch, das wir nur das eine Leben haben um all die Dinge zu tun, die wir tun wollen. Warum sollte es dafür jemals zu spät sein?

Natürlich gibt es aber auch einige limitierende Faktoren. Wenn man jung ist stehen einem meistens für alles dir Türen offen. Das Leben wird aber etwas komplizierter, je älter man wird. Wir Menschen binden uns und es wird immer schwieriger Pläne zu machen. Es mag den einen oder anderen geben, der über diese Gedanken lächelt – aber bitte ihr lieben Twentysomethings, da ich nun stark auf die dreißig zusteuere, genießt jeden Moment und jede Challenge, die diese Dekade für euch bereit hält. Es ist nie zu spät, aber die beste Zeit ist genau jetzt! Und da wir davon sprechen was man unbedingt machen sollte, bevor die dreißig schlägt, hier sind meine ganz besonderen Do’s and Dont’s für euch:

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Weil mir diese Fotostrecke persönlich so viel bedeutet, bekommt ihr noch ein paar mehr von den Bildern zu sehen.


 

Stop freaking out, wenn du noch nicht jeden der 7 Kontinente bereist hast

Wenn man unbeding auf den Mount Everest will, die Chinesische Mauer sehen und auch das Great Barrier Reef, okay, dann sollte man es tun. Vielleicht aber ist das Interesse viel größer sich Europa anzuschauen oder man hat schlicht nicht das nötige „Kleingeld“. So what? Vielleicht hast du in deinen 30igern einen Haufen Zeit und Geld um die restlichen Kontinente zu bereisen, vielleicht auch nicht – kein Ding.
 

Mache dir selber nicht den Druck mehr Kontakt zu deiner Familie zu haben, wenn sie selber nicht auch auf den Gedanken käme

Wenn Oma und Opa schon immer ganz wohlgesonnen waren oder du mit Tante und Onkel die gleiche Wellenlänge hast, dann solltest du dich definitiv öfter bei ihnen melden. Wenn du aber beispielsweise so wie ich Großeltern hast, die es seit du 14 bist nicht mal mehr schaffen dir zum Geburtstag zu gratulieren oder eine Schwester, die sich nur dann meldet, wenn sie etwas von dir will … es ist keinesfalls deine Pflicht regelmäßigen Kontakt zu dieser Seite der Familie zu halten, nur weil die Gesellschaft es uns eingeprägt hat. Es ist okay.

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Sei stolz , wenn du um halb zwölf einen Müsliriegel isst, als wäre es das perfekte Granola-Frühstück

Frühstück ist etwas Großartiges und gesund, wenn man die Zeit dafür hat. Wenn man aber so wie ich nicht unbedingt ein Morgenmensch ist, bringt es mehr Stress ein ausgewogenes Frühstück zuzubereiten und auch aufzuessen, als einfach etwas auf den Weg mitzunehmen – und im Endeffekt kann das auch nicht gesund sein. Iss wann du kannst.
 

Akzeptiere dass du schön bist, ob du No-Makeup trägst oder alles was deine Makeup-Schublade zu bieten hat

Es ist genauso gut, die Art von Frau zu sein, die kaum Makeup außer gerade mal einen Mascara trägt, wie die, die das Smokey Eye und die rote Lippe bis zur Perfektion beherscht – und natürlich auch alles dazwischen. Mach es wie immer du auch willst (oder probiere dich aus und hab Tage mit und ohne Makeup – so mache ich es gerne!) – du bist und bleibst schön so wie du bist!

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Zeige deinen Feinden Mitgefühl statt Angriff

Komischerweise ist meistens genau das Gegenteil von dem, was einem der Instinkt sagt, wenn man angegriffen wird, das richtige. Es gibt Situationen, in denen man reagieren sollte und damit möglicher Weise jemanden verletzen muss, damit er nicht schlimmeres anstellt. Meistens aber sind Mitgefühl und Kommunikation erfolgreicher als ein direkter Angriff. Den Ärger herunter zu schlucken und einen Anlauf zum Guten zu nehmen ist oftmals sehr effektiv. Und selbst wenn es das nicht ist, es zeigt Stärke. Denn es braucht Mut und Stärke im Konflikt diese Größe zu zeigen. Ohhmm.

Welche Dinge stehen auf eurer Bucket-List?

Why It’s So Important to Embrace Being Alone

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Es ist schon ein paar Jahre her, da fand ich mich hübsch zurecht gemacht in einem Lokal wieder um auf ein Blinddate zu warten. Er ist nie aufgetaucht. Und ich habe mich plötzlich einsam und armseelig gefühlt, dass ich mich auf so eine Sache eingelassen habe – etwas dass ich normalerweise nie machte. Natürlich rauschen einem erstmal eine Menge negativer Gedanken durch den Kopf. Das Gefühl alleine aus dem Restaurant zu gehen war schon fast demütigend und für diesen Moment wollte ich einfach nur alleine sein. In dem Moment als ich zu Fuß nach hause ging statt die Bahn zu nehmen, die Dunkelheit im Nacken, habe ich tief in mir gemerkt, dass die Einsamkeit genau das war, was ich brauchte.

Während ich FOMO (The Fear Of Missing Out) durchaus als etwas positives erlebt habe und dankbar für die vielen Erlebnisse und Erfahrungen bin, gab es auch immer wieder diese Tage, an denen ich mir wünschte mehr Zeit für mich selbst zu haben.
Einfach mal eine Einladung auszuschlagen und die Zeit lieber für sich selbst zu nutzen und sei es nur um sich die Nägel zu lackieren während man Klischee behaftete Filme schaut.

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Natürlich hassen wir das Gefühl allein zu sein von Zeit zu Zeit – denken wir nur an die Phasen von Liebeskummer nach einer Trennung; gut dass wir da unsere beste Freundin an der Seite haben.
Ich habe aber das Gefühl, dass eine regelrecht Panik herrscht, davor ohne unsere Freunde, die Familie oder einen Partner zu sein – jemanden der unsere Hand hält. Alleine an ferne Orte zu verreisen jagt den meisten von uns Angst ein. Wir haben Angst unser Leben ohne eine greifbare Schulter zum anlehnen zu leben, weil wir Angst haben nicht stark oder gut genug zu sein um auf eigenen Füßen zu stehen.

Ich finde dieses Gefühl von Angst in gewisser Weise völlig normal. Aber dieser Widerstand gegen die Angst vor dem Alleinsein an sich ist oft Ursache für enormen Stress. Um uns nicht alleine zu fühlen haben wir ständig den Drang unter Leute zu kommen und Kontakte zu knüpfen, online wie offline – eine tolle Sache, die aber auch ein Limit hat.
Das Geheimnis um diese Angst ins Gegenteil zu kehren? Erkenntnis und Akzeptanz. Man muss dafür bereit sein.

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Wir neigen dazu die Einsamkeit als Gefängnis zu sehen. Aber ganz im Gegenteil ist sie eine befreiende Möglichkeit für die eigene Entwicklung und Erfahrung – eine Möglichkeit sich selber besser kennen und lieben zu lernen.
Wie wohl so viele musste ich diese Erkenntnis erst auf dem harten Weg gewinnen. Viele Jahre lange habe ich immer Angst davor gehabt alleine zu sein, aber durch dieses Schlüsselerlebnis habe ich allmälig meine emotionale Selbstständigkeit gestärkt und inzwischen liebe ich diese Zeit für mich.
Versteht mich nicht falsch: ich liebe es mit meinen FreundInnen zusammen zu sein und auszugehen, auch die Zeit mit meiner Familie ist mir unglaublich wichtig und nicht minder die wunderbaren Kontakte, die ich durch meine Arbeit am Blog und somit in der sozio-medialen Welt geschlossen habe.
Je mehr ich aber mit dem Gefühl von Unsicherheit und Einsamkeit konfrontiert wurde, desto mehr habe ich auch begriffen wie wichtig es für die eigene Entwicklung ist. Es gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, wer wir wirklich sind und was wir im Leben wollen.
Allein zu sein, ist nichts was es zu fürchten gilt, wenn man diese Zeit für sich selbst zu nutzen weiß.

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Fotos via 2 und 4


 
You develop a strengths you need, and didn’t know you had inside
Es ist immer besser auf eigenen Füßen zu stehen, als ständig jemanden an der Seite zu haben, der einen umsorgt. Ist man erst einmal unabhängig, ist es ein Akt der Stärke auf jemand anderen zu vertrauen und keine Schwäche.

Your relationships grow stronger and less codependent
Die Beziehung zu anderen, auch zum eigenen Partner, wird stärker und weniger voneinander abhängig. Wenn wir nicht damit umgehen können alleine zu sein, ist ein harmonisches Miteinander, in dem alle Parteien gleichberechtigt und befriedigt sind, wohl auch kaum möglich.

You learn that aloneness does not mean loneliness
Man lernt, dass Alleinesein nicht gleichbedeutend damit ist, verlassen zu sein. Wir können uns wirklich einsam und verlassen fühlen, wenn wir in einer Menge von Menschen stehen – habt ihr das auch schon mal erlebt? Es ist also weniger die Angst alleine zu sein, die es uns schwer macht, als das Gefühl unter all den anderen da draußen einsam zu sein.

Wie geht ihr mit Einsamkeit um? Habt ihr positive Erfahrungen mit diesem Gefühl gemacht?

Live Lessons I’ve Learned Through Blogging – So Far

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Einen eigenen Blog zu schreiben scheint so einfach, nicht wahr?

Lange bevor ich diesen Blog auf die Beine gestellt habe, war ich bereits in der Bloggerwelt zu hause. Als stumme Leserin. Ich habe Liebe was ist völlig ahnungslos von jeglichen Social Media-Skills oder Content-Management begonnen, von fotografischem Wissen oder Webdesign ganz zu schweigen. Diesen Blog zu betreiben bedeutet für mich eine Menge fantastischer Erfahrungen zu machen. Aber auch Selbstzweifel, Selbstkritik und Angst.

Offen gestanden, weiß ich aber auch schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt Liebe was ist nicht zu haben! Es ist so viel mehr, als euch jede Woche Ratschläge zu geben, euch meinen aktuellen Lippenstift-Favoriten zu zeigen oder was ich wie zu welcher Jahreszeit kombiniere. Es ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden, ein Ventil für meine Kreativität und meine Gedanken und auch eine Art Instrument, dass mir geholfen hat über mich selbst hinaus zu wachsen und zu lernen. Dinge, die ich so in keiner Ausbildung oder keinem Studium gelernt hätte.

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Don’t ever underestimate yourself
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass ich die eine Kooperationsanfrage in meinem Email-Postfach fand. Natürlich war ich ein bisschen aufgeregt mit dieser Marke zu kooperieren, denn es war einfach ein ziemlich cooles Gefühl zu wissen, dass ein größeres Unternehme dir Aufmerksamkeit schenkt. Der Haken an der Kooperationsanfrage aber war, dass ich ein Advertising für dieses Unternehmen schreiben sollte, umsonst. Und auch ohne dass mir Produkte dafür zur Verfügung gestellt wurden. Wie aber sollte ich über eine Marke schreiben, deren Produkte ich noch nicht einmal selbst getestet hatte? Das war auch genau das was ich Ihnen auf die Anfrage antwortete, natürlich nicht ohne mich zu bedanken, dass sie mich kontaktiert und Interesse an meinem Blog hatten.

Das war das erste mal, dass ich eine PR-Anfrage mit einem „Nein“ beantworten musste. Am nächsten Tag aber bekam ich „Du hast nicht mal 500 Instagram-Follower, glaubst du wirklich du wärest in der Position zu verhandeln?“ als Antwort zu lesen – wie unprofessionell das ist, sei mal dahingestellt, aber es hat mich auch wahnsinnig geärgert.
Wenn ich ihre Bedingungen nicht erfüllen konnte, warum hatten sie mich dennoch kontaktiert? Offensichtlich musste ihnen etwas an meinem Blog gefallen haben. Das war der Punkt, an dem ich gelernt hatte, dass man sich nie selber unterbewerten sollte. Man sollte sich seines eigenen Wertes immer bewusst sein und sich von anderen nicht entmutigen lassen.  Ich habe diesen Blog so viel investiert – Zeit, Nerven, Equipment (und es folgt sicher noch mehr) – um neben Vollzeitstudium und Job meine Beiträge zu realisieren. Und auf diese Inhalte bin in stolz. Es geht für mich nicht darum, mit haufenweise Samplern überhäuft zu werden. Ich möchte mich auch nicht verpflichtet dazu fühlen über ein Produkt zu schreiben, dass ich noch nicht mal ausprobiert habe. Manchmal muss man“Nein“ zu guten Dingen sagen, damit „Ja“ zu noch besseren sagen kann.

Trying new things can be fun
Dinge zu tun, die einem Angst bereiten und unbequem sind, ist tatsächlich etwas gutes. Denn wenn man etwas neues über sich herausfindet, wächst man.
Ich war eigentlich nie jemand, der sich vor der Kamera wohlfülte. Meine ersten Outfit-Posts waren die absolute Herausforderung, nicht nur für mich! Und inzwischen ist es so eine Bereicherung. Ich probiere neue Styles aus, kombiniere immer wieder neu und liebe das Spiel mit der Mode mehr denn je.

Ein anderer Fakt ist, dass es mir nicht leicht fällt Freundschaften zu schließen. Auch Beziehungen zu pflegen viel mir immer recht schwer. Das Bloggen hat mich beides gelehrt, in meiner eigenen Geschwindigkeit und zu meinen eigenen Bedingungen. Ich habe gelernt mich mit anderen zu connecten und neue Freundschaften aufzubauen – on- und offline.

 

It’s okay to make misstakes
Im Grunde hatte ich immer große Angst etwas falsch zu machen. Aber Fehler sind der beste Weg um zu lernen. Bloggen ist eines dieser Dinge, über die man mehr und mehr dazu lernt, je tiefer man in die Sache eintaucht. Man muss in gewisser Weise für sich herausfinden, was am besten funktioniert. Und das klappt naturgemäß kaum ohne Fehler zu machen.
Wenn ihr euch bei einem Fehler auch öfter selbst kritisiert, habt ihr sicher schon gemerkt, dass das eigentlich überhaupt nichts bringt – es macht die Situation eher schlechter. Es ist besser gegen diesen Perfektionismus anzugehen und die Fehler anzunehmen. Die Tatsache, dass wir Fehler machen, macht uns authentisch und einzigartig. Also vergeben und drüber hinwegkommen.

You can’t wait for that perfect moment to come
Die Idee, Liebe was ist zu starten, entstand eigentlich schon viele Jahre früher. Mein Kopf war schon lange voller Ideen, ich habe sie nur nie in die Tat umgesetzt. Ich wollte, dass der Blog perfekt wird. Wollte schöne Fotos haben, ein tolles, individuelles Layout und einzigartige Beiträge. Und deswegen habe ich nie vorher damit angefangen. Es hat mich frustriert, dass meine Fotos nie so wurden, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich hatte keine Ahnung von WordPress und Blogdesign. Die Wahrheit ist aber, der einzige Weg diese Skills zu lernen, ist damit anzufangen. Wenn ich nicht über meinen perfektionistischen Spleen gesprungen wäre, hätte ich mir etwas entscheidendes in meinem Leben entgehen lassen, etwas dass ich leidenschaftlich gerne mache, dass mein Leben so bereichert.

Ich denke, dass viele von uns ihre Zeit damit vertun, auf etwas zu warten. Den perfekten Moment wird es aber nie geben, wenn man darauf wartet. Mein Rat? Wartet nicht! Wenn ihr etwas wollt, dann fang jetzt damit an.

Was habt ihr durchs Bloggen gelernt? Seid ihr zufrieden mit eurem Blog?

How to Run a Blog When You Work Full-Time – New Laptop, Individual Designed Caseapp Skin + Case

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Erinnert ihr euch, als ich euch von diversen Problemen mit meinem alten Laptop erzählt habe? Die „alte Kiste“ war mir sowas von hoch und heilig, aber sie hatte eben einige Jahre auf dem Buckel. So zog also ein neuer Laptop bei mir ein und anfangs wusste ich gar nicht, was ich von davon halten soll. Doch inzwischen sind wir recht gute Freunde geworden.
Dass ein funktionierender, schneller Laptop für mich als Studentin und Bloggerin absolutes Muss ist, brauche ich hier wohl kaum erklären. Aber ich möchte euch heute einen Einblick geben, wie es ich es schaffe neben Vollzeitstudium und Nebenjob regelmäßig zu bloggen und auch meiner Community gerecht zu werden.
Für die meisten Blogger ist das Bloggen neben dem Vollzeitjob absolute Norm, denn unter den Millionen von uns im World-Wide-Web können nur einige von ihrem Blog leben. So ist es also auch kaum verwunderlich, dass es beinahe unmöglich ist, den eigenen Blog über Nacht erfolgreich zu machen.

Als ich meinen Blog vor gut 20 Monaten gestartet habe, war ich noch Vollzeit angestellt in einem nicht mal annähernd vergleichbaren Unternehmen und musste die Arbeit am Blog irgendwo zwischen Mittagspause und Freizeit quetschen. Inzwischen kann ich mir meine Zeit besser einteilen, doch Studium und Nebenjob sind immer noch eine Vollzeitaktivität. Ich habe über die Monate eine Menge darüber gelernt, wie ich beides in meinem Tag unterbekomme – und wie, das erfahrt ihr heute.

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Work with your schedule
Vor allem unter der Woche nimmt die Arbeit einen Großteil des Tages ein – oder auch das Wochenende wie bei meinem Nebenjob. Wenn man es aber z.B. schafft Fotoshootings in das alltägliche Leben zu integrieren, ist bereits eine Menge an Arbeit getan. Meine Outfits lichte ich häufiger auf dem Weg zur Uni ab oder auch in der Mittagspause, wenn ich mit Kommilitonen essen gehe. Abends kann man diese Fotos dann bearbeiten und den entsprechenden Content dazu schreiben.
Perfekt für solche Foto-Shootings ist auch die „Golden Hour“: sich hübsch machen, den Feierabend mit Freunden genießen und die besten Lichtverhältnisse des Tages ausnutzen – win-win!

Und natürlich bleibt eine Menge Zeit am Wochenende, wenn man nicht arbeiten muss, zum Beispiel auf dem Weg zum Brunch, beim Spaziergang oder Shopping in der Stadt.  Freie Sonntage nutze ich oft um entspannt um mal ein bisschen mehr Zeit für Beiträge zu investieren, die für später geplant sind.

Look at Blogging as „Me Time“
Ich denke es erzeugt viel unnötigen Stress, wenn man das Bloggen als „Job“ sieht, obwohl man bereits einen in Vollzeit hat. Es ist wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, warum man mit dem Bloggen begonnen hat und dass man damit auch genau diese Ziele verfolgt. Betrachtet man das Bloggen aus der „Me Time“-Perspektive, macht das Ganze unglaublich viel Spaß. Man kann kreativ sein, sich im Fotografieren und Schreiben üben – übrigens einer der Gründe, warum mit dem Bloggen angefangen habe – mehr über diverse Fotoediting-Tools lernen und viele tolle andere Blogger kennenlernen. All diese Aspkete sollte man genießen und nicht sich selber schwer auf die Schultern legen.

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Set realistic goals
Wenn wir schon davon sprechen nicht zu viel Druck hinter dem Bloggen zu sehen: man sollte sich auch realistisch erreichbare Ziele dabei setzen. Wenn man sich beispielsweise zum Ziel setzt fünf mal die Woche einen Beitrag rauszuhauen, ist das kein sehr realistisches Ziel, denn die Zeit, die dafür nötig ist, findet sich wohl kaum neben einem Vollzeitjob. Wichtiger ist es dagegen wirklich regelmäßig zu bloggen und am besten feste Tage dafür einzuplanen.

Das gleiche gilt um den eigenen Blog größer und bekannter zu machen. Anstatt neidisch auf die Followerzahlen anderer, größerer Blogger zu schauen und krampfhaft zu versuchen 10k zu erreichen während man selber aktuell 1k hat, ist es einfach nicht wert!

Life is still the most important
Für mich wird das echte Leben immer über der Arbeit stehen. Ich denke, es ist wichtig, sich selbst immer wieder zu reflektieren während man dem Balanceakt zwischen Job (oder Studium) und Blog gerecht zu werden versucht.
Macht mich das glücklich? Genieße ich es meine Zeit mit diesen Dingen zu zu verbringen? Oder habe ich doch das Gefühl etwas im Leben zu verpassen? Man sollte sich stets daran erinnern, was einem am wichtigsten ist und dem eigenen Gefühl von Glück Priorität einräumen – außerdem ist die Arbeit, ob im Job oder am Blog, umso besser, je glücklicher man ist!

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Mit dem Code „LIEBEWASIST20“ bekommt ihr bei Caseapp.de bis zum 1. Oktober 2016 20% auf eure selbstdesignten Handy- oder Laptophüllen.


 
Nun aber noch mal kurz zurück zu meinem neuen Laptop. Ich habe nämlich von Caseapp.de die Möglichkeit bekommen das gute Stück zu individualsieren, indem ich eine eigene Hülle dafür designe. Es war wirklich super easy ein favorisiertes Bild dafür auszuwählen oder selber hochzuladen und auch noch einen Schriftzug einzufügen. Man kann via Caseapp.de auch diverse Handyhüllen gestalten, was ich direkt für ein kleines Geschenk an meine beste Freundin genutzt habe!
Und das Beste: ihr habt nun die Möglichkeit bis zum 1. Oktober 2016 mit dem Discount Code „LIEBEWASIST20“ 20% zu sparen, wenn ihr euch eure eigene Hülle gestalten wollt!

Wie plant ihr das Bloggen neben der Arbeit oder dem Studium ein? Und welche Ziele verfolgt ihr damit?

Liebe Woche

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Bereits am letzten Sonntag habe ich davon geschrieben, dass das Semester nun wieder in die finale Phase geht. Ich verbringe inzwischen den Großteil meiner Zeit außerhalb der Uni am heimischen Schreibtisch – lernend. Deswegen konnte diese Woche auch leider nur dieser eine Beitrag über meine einfachen Styling-Tipps für eine sommerliche Garderobe online gehen. Ich zähle die Tage bis meine Prüfungen für dieses Semester endlich geschafft sind und ich wohl verdient die Shoe-Edition des FashionBloggerCafés hier in Düsseldorf während der Modemesse genießen kann. Und ich freue mich schon sehr darauf wieder ein paar liebe Blogger-Mädels persönlich kennenzulernen und mich mit ihnen über die neuesten Trends und Projekte auszutauschen!

Bis dahin aber heißt es nochmal Endspurt! Und weil bei meinem aktuell sehr eintönigen Alltagsrhythmus nicht viel Zeit für Favoriten bleibt, habe ich heute erstmal nur ein einziges Exemplar für euch, inklusive eines kleinen Einblickes in meinen Alltag:

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Sommerliches Rosa „C02 – Touched By Peace“ aus der Catrice LE „Sound of Silence“ Juli 2016


 Die neue Catrice-LE „Sound of Silence“ wurde bereits auf einigen Blogs, auf denen ich vorbeigeschaut habe, vorgestellt. Normalerweise möchte ich mich gerne von solchen Hypes distanzieren, doch mich hat dieses sommerliche Rosa der limitierten Nagellacke einfach total überzeugt.
Da ich zur Zeit modisch eher monochrom in schwarz-grau-weiß unterwegs bin, war dieser schöne Kontrastgeber so passend und sorgte für gute Laune – auch bei Wolken. Un auch die Haltbarkeit überzeugt mich bisher.
Für 2,75 Euro ist „C02 – Touched By Peace“ also durchaus eine Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem solchen Rosaton sind – den ich bisher nämlich bei Essie noch vermisste.

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Iced Coffee und Datteln zum Lernen


 Übrigens könnte eine hoffentlich sehr bald eintreffende Schuhbestellung hervorragend dazu harmonieren. Ich bin schon ganz aufgeregt wegen des Päckchens, da ich mich in den bequemen sommerlichen Inhalt total verliebt hatte, als ich ihn im Onlineshop zum ersten mal sah! Na, wer errät um was für einen Schuh es sich wohl handeln könnte?

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Habt ihr bereits Produkte der Catrice-LE „Sound of Silence“ getestet – wie haben sie euch gefallen? Seit ihr auch so aufgeregt, wenn ihr ein Päckchen mit langersehntem Inhalt erwartet?

How to Start Your Week Off Right

 

Die Art wie man mit einem Montag in die Woche startet kann sich ernsthaft auf die gesamte Woche auswirken – angefangen vom Mindset über Essgewohnheiten und die eigenen Produktivität. Warum also sich also nicht selber eine gute und erfolgreiche Woche verschaffen, indem man ein paar Kleinigkeiten an der persönlichen Montagsroutine ändert, damit man nach dem Wochenende direkt mit dem richtigen Fuß aufstehen kann! Hier sind ein paar Kleinigkeiten, die für mich einen großen Unterschied für den richtigen Start in die Woche haben:

 

Beginne die Woche in einer sauberen Wohnung 
Wann immer ich meine Woche in einer aufgeräumten, sauberen Wohnung beginne, habe ich das Gefühl, ich habe mir genau die richtigen Rahmenbedingungen für den Rest meiner Woche geschaffen. Selbst, wenn ich es nicht geschafft habe am Sonntagabend noch aufzuräumen, hilft es mir auch, wenn ich am Montagmorgen noch schnell Ordnung in meine eigenen vier Wände bringe. Wenn meine Wohnung sauber und ordentlich ist, habe ich automatisch das Bedürfnis, sie auch so schön zu halten. Und wenn alles um mich herum seinen richtigen Platz hat, hilft mir das auch Ordnung in meinem Kopf zu haben und ich kann viel produktiver arbeiten.

To-Do’s für die Woche planen
Meinen Montagmorgen starte ich für gewöhnlich (wenn ich nicht noch eine Runde aufräume) damit, mir eine To-Do-Liste mit alle den Erledigungen der aktuellen Woche zu erstellen. Ich finde es sehr hilfreich eine wöchentliche To-Do-Liste zu machen, anstatt einer für jeden Tag, weil die Chancen alle Erledigungen schon am Montag abzuarbeiten schnell gegen Null sinken. Nachdem ich meine Liste für die Woche gemacht habe, picke ich mir einige To-Do’s heraus, die an diesem Tag erledigt werden sollen. Andere plane ich dann für die kommenden Tage – immer geordnet nach Priorität und nie mehr als 5 Punkte pro Tag. Meine Woche so zu planen, hält mein Stresslevel deutlich tiefer und lässt mich deswegen auch produktiver arbeiten

 

Keine Termine am Montag
Wenn es irgenwie möglich ist, versuche ich meinen Terminkalender an Montagen von offiziellen Terminen (damit ist also nicht beispielsweise der Einkauf, sonder sowas wie eine Termin bei der Bank etc. gemeint) frei zu halten. Ich habe das Gefühl, wenn ich mir den Montag schon mit solchen Terminen zumauere, bereitet mir das für die restlichen Woche einen enormen Zeitstress. das heißt natürlich nicht, dass ich montags unproduktiv zuhause sitze. Ich verwende meine Energie nur eben andere Aufgaben.

 

 

Räume deiner Sportroutine Priorität ein
Wer mir hier auf dem Blog schon länger folgt, weiß dass Sport eine wichtige Konstante in meinem Alltag ist. Es macht wirklich einen enormen Unterschied, den Montag schon mit einem Workout zu beginnen, denn man bleibt leichter motiviert am Ball für die ganze Woche! Zudem kann so einen klaren Kopf bekommen und bekomme die Energie und die gute Laune, die ich für den Rest der Woche brauche. Genauso wichtig ist es mir dabei auch meine restlichen Workouts für die Woche zu planen, so wie in meiner To-Do-Liste oben. Ob das bedeutet, dass ich zeitlich plane, wann ich das nächste mal eine Runde am Rhein drehe oder welches Workout ich auf meiner heimischen Yogamatte oder im Studio mache. Allein der Eintrag auf meiner Liste, bzw. in meinem Kalender bewirkt schon, dass ich den Sport auch wirklich mache.

Der gesunde Einkauf
Wahrscheinlich bin definitiv weniger konsequent und erfolgreich, wenn es um den Einkauf geht, als um meine Sportroutine. Mein Kühlschrank ist viel zu selten gut bestückt. Aber wenn ich mich montags schon aufraffe in den Supermarkt zu gehen und frische Lebensmittel und andere Grundlebensmittel einkaufe, esse ich in der gesamten Woche auch automatisch gesünder – und fühle mich natürlich auch besser, weil es mir erstens damit einfach besser geht und ich zweitens weiß, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue.

 

Was macht ihr um eure Woche gut zu starten? Plant auch ihr eure Woche und wenn ja wie?

How to Recover From an Unproductive Day – You Have to Bounce Back!

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 2Meine letzte Woche verbrachte ich dank einer ordentlichen Erkältung größtenteils im heimischen Bett – von Produktivität kann man da sicher nicht sprechen.
Doch unabhängig von diesem Knock-Out, waren wir wohl alle schon einmal an diesem Punkt: irgendwo zwischen dem Aufwachen und sechs Uhr abends hat man den ganzenTag damit verbracht zu arbeiten ohne wirklich etwas erreicht zu haben – außer dass man die Abobox ungesehener Videos bei YouTube geleert, den gesamten gestrigen Feed auf Insta durchgescrollt hat und auf dem neuesten Stand „with the Kardashian’s“ ist. Und das ändert leider nichts daran, dass man am nächtsen Tag gleich doppelt so viel zu tun hat. Aber wie soll man sich motivieren, wenn diese Art Druck sich bereits abzuzeichnen droht? Lest selbst was mir in einem solchen Moment am besten hilft:

① Don’t stress absout it
Die Welt wird nicht an dir vorbeiziehen, nur weil du ein paar Stunden Zeit eines Tages verloren hast. Es mag sogar sein, dass dein Produktivitätsloch ein Zeichen deines Körpers ist, dir zu sagen, dass er eine Pause braucht. Also keine Panik und mach dich nicht selber fertig – wir erleben das alle immer wieder mal!

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 6② Make a To-Do-List
Es ist vollkommen okay ab und zu einen dieser unproduktiven Tage zu haben. Aber: Lass deine Aufgaben nicht einfach sinnbildlich liegen, mach dir lieber einen Plan!
Liste alle deine Aufgaben auf und organisiere sie nach Prioritäten um best möglich vorbereitet zu sein für den nächsten, wirklich produktiven Tag zu sein. Es wirkt beruhigend bei diesem mentalen Stress und vermittelt eine Art von Zufriedenheit zu wissen, dass du all das aus dem Weg schaffen wirst. Die Liste sollte allerdings nicht zu lang sein, damit sie nicht gleich wieder allzu demotivierend wirkt – 5 Punkte sind eine gute und ausreichende Anzahl!

③ Find a mood motivator
Das ist einer meiner Favoriten. Ob es nun das hippe Avocado-on-Toast zum Frühstück ist oder eine auspowernde Laufeinheit mit der besten Freundin – setze dir selbst ein Ziel, eine Art Belohnung, auf die du dich freuen kannst. Es kann ungemein motivierend wirken, wenn die Aussicht auf Arbeit wieder schwer auf deinen Schultern liegt.

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 3④ Time Your Tasks
Setze dir selbst ein zeitliches Limit um deine Aufgaben zu erledigen – eventuell verbeißt man sich dabei so in die Aufgabe, dass man die Zeit um sich herum völlig vergisst …
Wenn du schon stundenlang an einer Aufgabe sitzt, dir die Augen vor dem Laptop anfangen zu tränen, dann ist es definitiv Zeit eine Pause einzulegen! Mach für gut 20 Minuten etwas ganz anderes – einen kurzen Spaziergang, telefoniere mit einer Freundin oder hol dir einen Kaffee. Es gab eine Zeit vor dieser Pause (unproduktiv und energieverschwended) und es gibt die Zeit nach dieser kleinen Pause – die Chance nochmal frisch ans Werk zu gehen.

How to Recover From an Unproductive Day - Bounce Back. Advice. To-Do-Liste. Lifestyle. Tipps- Liebe was ist 1⑤ Get small things done
Kleinere Aufgaben abzuschließen hilft ebenfalls die eigene Motivation anzufeuern, und gibt einem ein besseres Gefühl für die eigene Produktivität. So wirken beispielsweise Mini-To Do’s wie den Schreibtisch aufzuräumen, den Papiermüll zu schreddern oder die Ablage zu erledigen, wenn sie einmal abgehakt sind, sehr beflügelnd für die Produktivität und natürlich erleichtern sie die To-Do-Liste.

Wann hattet ihr zuletzt einen solchen unproduktiven Tag und wie geht ihr damit um?

How to Take Negative Feedback Like a Pro

Sind wir mal ehrlich, niemand findet es toll negatives Feedback zu bekommen. Ob es vom Chef kommt, von der besten Freundin oder von einer völlig fremden Person, es ist nicht einfach sich die negantiven Dinge über sich selbst anzuhören.
Ich denke aber, viel wichtiger als die tatsächliche Kritik, ist der Punkt, wie man damit umgeht. Die meisten von uns handeln erstmal aus dem Bauch heraus und verteidigen sich selbst. Die einen reagieren mit Wut oder Sarkasmus, während andere einfach dicht machen. Egal welche dieser ersten Reaktionen die eigene ist, es gibt „bessere“ Möglichkeiten mit negativer Kritik umzugehen.

1. Nimm deine eigenen Gefühle zur Kenntnis
Bevor man etwas tut oder sagt, sollte man in sich selbst hineinhören, um zur Kenntnis zu nehmen, wie man sich eigentlich fühlt. Regt dich diese Kritik auf? Fühlst du dich weniger souverän? Willst du dem Kritikgeber am liebsten eine runterhauen? All diese Gedanken und Gefühle sind völlig normal – sei dir dieser Empfindungen aber bewusst und erlaube dir selbst sie zu empfinden ohne irgendeine Maßnahme darauf zu ergreifen.

2. Frag dich, warum du dich so fühlst
Wenn du dir erstmal über deine Gefühle klar geworden bist, frag dich selbst, warum du dich so fühlst. Wenn dein Chef dir beispielsweise nach einem Meeting sagt, du hättest deine Meinung aussprechen sollen, ruft dieses Feedback möglicherweise eine emotionele Reaktion in dir hervor, weil du dir diesen Problems bereits selber bewusst bist. Es ist eine ungemeine Hilfe, die Ursache der eigenen Gefühle zu verstehen, um am eigentlichen Problem, das dahinter steht, zu arbeiten – die eigene Unsicherheit, nicht die aktuelle Situation.

3. Unterscheide zwischen deinen Gefühlen und der Kritik
Nehmen wir dasselbe Beispiel: versuche zwischen deinen eigenen Gefühlen und dem was dein Chef dir gesagt hat zu differenzieren. Der Grund, weshalb du möglicherweise emotional auf diesen Kommentar reagierst, resultiert darin, dass du hörst, du seist schlecht in deinem Job. Realistisch betrachtet, hat dir dein Chef aber nur gesagt, dass du deine eigene Meinung äußern solltest. Und das ist auch alles – er hat nicht mehr oder weniger gesagt. Du hast es nur deshalb so interpretiert, weil du dir des Problems, nicht genügend deine eigene Meinung zu vertreten, bereits bewusst bist.

4. Warte bis deine Gefühle abklingen
Da du nun verstehst warum du gefühlt hast, was du gefühlt hast, ist es gar nicht mehr so schwer mit den eigenen Gefühlen fertig zu werden. Gib dir selbst etwas Zeit und richte deine Gedanken auf etwas anderes bis du merkst, dass diese initial negativen Gefühle vorbei gezogen sind. Das kann abhängig davon wie sehr dich diese Gefühle beeinflussen, zwischen ein paar Minuten dauern oder einige Stunden, bis hin zu Tagen. Aber das ist okay – lass sie einfach vorübergehen, das machen sie letztendlich immer!

5. Kill’em with kindness
Wenn das negative Feedback eine Antwort erfordert – ob persönlich oder per Mail – sei professionell: danke der Person mit Freundlichkeit für ihr Feedback, sag ihr, dass du daran arbeitest und frag am besten auch wie du dich dabei verbessern kannst. Wenn du dein Selbstvertrauen über die vorbeiziehenden negativen Gefühle zurück gewonnen hast, ist es umso einfacher die Antwort auch aufrichtig zu meinen und diese Hilde anzunhemen.

6. Wenn du das Gefühl hast sofort reagieren zu müssen …
Wenn du das Gefühl hast sofort auf negatives Feedback reagieren zu müssen, versuche es so: atme tief ein und packe deine Emotionen für einen Moment zur Seite. Sag dir selbst, dass du mit diesen Gefühlen klar kommst und du später an ihnen arbeiten kannst, wenn du allein bist und Zeit dafür hast. Für diesen Moment aber versuche dir wirklich vorzustellen, wie du sie zur Seite schiebst. Setze dein starkes, selbstbewusstes Gesicht auf, auch wenn du es für den Moment nur vorgibst stark und selbstbewusst zu sein, und antworte minimaslistisch. Wenn du einfach gehen kannst ohne antworten zu müssen, ergreife diese Gelegenheit. Ansonsten versuche es wie 5. mit Freundlichkeit, wissend, dass du später an den eigentlichen negativen Gefühlen arbeiten wirst – und arbeite später wirklich an ihnen! 

Wie geht ihr mit negativem Feedback um? Habt ihr eine ganz eigene Strategie, die ihr teilen möchtet? 

I Don’t Know Where I’ll Be In 5 Years (and I’m Okay With It)

Ich bin mir sicher, diese Frage wurde euch allen schon einmal gestellt – von euren Eltern, Freunden oder auch eurem Arbeitgeber: „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“. Ehrlich gesagt, hasse ich diese Frage. Es erzeugt so viel Druck genau zu wissen, wo wir in fünf Jahren stehen und einen exakten Plan zu haben um dort hinzukommen. Das Problem dabei ist nämlich, dass es die Erwartungen klein und begrenzt hält und nur zu Schuld und Verwirrung führt, wenn das Leben nicht genau nach diesem Plan zu laufen gedenkt.

Wenn der Plan zu spezifisch ist
Nun behaupte ich keinesfalss, dass man sich selbst keine Ziele setzen oder völlig unambintioniert durch Leben stolpern soll. Wenn diese Ziele jedoch bis ins kleinste Deteil geplant sind, kann das am Ende sehr enttäuschend werden. Ich kenne einige Frauen, darunter auch Freundinnen, die sich mit Mitte zwanzig zum Ziel gesetzt haben verheiratet zu sein, ihr Eigenheim und am besten schon das erste Kind zu haben bis sie dreißig geworden sind. Das ist ein wunderbares Ziel. Das Problem ist nur, dass dieses Ziel nicht berücksichtig, wieviel Veränderung und Wachstum wir in unseren Zwanzigern erfahren.

Die Dinge ändern sich, du veränderst dich
Die Antwort darauf, wo du dich in fünf Jahren siehst, ist ganz einfach eine wohlbegründete Vermutung. Und wenn deine Vermutung falsch ist, dann bedeutet das nicht zwangsweise, dass du versagt hast. Es zeigt, dass du Erfahrungen gesammelt und dich dabei verändert hast, was dich wiederum an ein anderes Ziel führt, dass viel mehr Sinn für dich ergibt, als jenes, dass du vor fünf Jahren vor Augen hattest.

Wie ich meine Zukunft sehem
Mit gefällt der Gedanke, mir Ziele zu setzen, die vor allem auf mein Wohlbefinde im Allgemeinen basieren. In fünf Jahren möchte ich immer noch mit der Entscheidung glücklich sein, wieder mit dem Studium begonnen zu haben. Ich möchte immer noch so glückliche Beziehungen zu Eltern und Freunden führen, auf die vergangenen fünf Jahre zurückblicken können und sehen wie weit ich gekommen bin und stolz darauf sein. Ich setze mir zum Ziel eine stärkere und überzeugendere Frau zu sein und möchte mich selbst noch besser kennen als heute. Ich hoffe die Fähigkeit auf meine Instinkte und mein Bauchgefühl zu vertrauen noch weiter zu verbessern, weil ich gerade erst gelernt habe, wie weit mich das bringen kann.

Wie haltet ihr es mit einem „Fünf-Jahresplan“? Wisst ihr wo ihr in fünf Jahren steht?

The Benefits Of Yoga

1.jpgEs gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt euch mit auf einen kleinen Ausflug in die Yogapraxis zu nehmen als jetzt, wo ich mich in Indien befinde. Ich arbeite zur Zeit Halbzeit in einer Yogaschule, wo ich auch an Yogaklassen teilnehme und habe so einen super Einblick in die Geheimnisse, was Yoga für Vorteile in unserem so called busy life hat. Yoga steigert die Flexibilität und reduziert Stress, doch die regelmäßige Praxis kann weit mehr als zu helfen, sich wie eine Bretzel verbiegen und inneren Frieden finden zu können.

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① Immunität ankurbeln
Norwegische Forscher haben in Studien herausgefunden, dass Yoga zu einer Veränderungen der Genexpression führt, die die Immunität auf einem zellulären Niveau ankurbelt. Es wird sogar angenommen, dass Veränderungen bereits auftreten während man auf der Matte steht. Die Immunitätslevel einer Yoga praktizierenden Versuchgruppe waren signifikant höher als die einer anderen, die wanderten und beruhigende Musik hörten. Yoga kurbelt aber auch die Immunität durch eine Steigerung des gesundheitlichen Befindens im Allgemeinen an. Ein gleichmäßiger Atem und kreislaufanregende Bewegung führen dazu, dass die Organe besser funktionieren: Verdauung, Ausscheidung, Herz und Kopf arbeiten effizienter.

Surya Namaskar – Der Sonnengruß
Diese Sequenz bestehend aus zwölf Asanas (Posen) ist in so gut wie jeder Yogastunde wieder zu finden. Er bewirkt eine super Kreislaufzirkulation und kräftigen Herzschlag, indem er einheizend wirkt.

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② Migräne abschwächen
Studien haben ebenfalls gezeigt, dass Migränepatienten, die wenigestens 3 Monate Yoga praktizierten, seltener und weniger schmerzhafte Migräneschübe erlitten. Da die Ursachen für Migräne bis heute noch nicht vollständig geklärt sind, gibt es keine genaue Erklärung dafür. Vermutlich handelt es sich um eine Kombination psychischer, physischer und anderer Stressfaktoren: ständig gebeugt am Computer zu sitzen oder das Handy zwischen Ohr und Schulter geklemmt zu telefonieren, führt dazu dass der Trapez- oder auch Kapuzenmuskel unter Spannung steht und so den Nacken versteift. Der Kopf steht dadurch über sein Zentrum hinaus und es kommt zu muskulären Dysbalancen, die wiederum zu Kopfschmerzen und Migräne führen.

Setu Bandha Sarvangasana – Die Schulterbrücke
Beginne auf dem Rücken liegend mit gebeugten Knien, Füße hüftweit auseinander auf dem Boden. Die Hände ruhen am Boden, die Beine pressen in den Boden und die Hüfte hebt sich Richtung Himmel. Der Schlüssel liegt darin, die Schulterblätter zueinander zuführen und so Schulter und Nacken in einer Linie zu halten. Hebe deine Brust Richtung Kinn und das Kinn entgegen der Brust, so dass sich der obere Teil des Trapezmuskels im Nacken streckt.

CSC_3385.jpg③ Potenz steigern
Auch für das Liebesleben hat Yoga einige Benefits auf Lager: es verbessert das sexuelle Verlangen, die Erregung, Selbstvertrauen, Befriedigung und den Orgasmus für Man und Frau. Wie? Körperlich gesehen, bewirkt Yoga eine verbesserte Durchblutung der Genitalregion und stärkt das Moola bandha, den Beckenboden. Mental wirken die Atem- und geistige Kontrolle ebenfalls auf die sexuelle Leistungsfähigkeit.

Baddha Konasana – Der Schustersitz
Die Fußsohlen aneinandergelegt, bleibt der Rücken gestreckt, das Becken gerade und du faltest dich vorwärts und Richtung Boden. Die Knie sinken dabei weiter auf den Boden. Diese Asana ist ein super Hüftöffner und trainiert den Beckenboden optimal.

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④ Food Cravings bekämpfen
Die regelmäßige Yogapraxis ist laut Studien außerdem mit einem bewussteren Ernährungsverhalten verbunden. Durch das Bewusstsein für die Atmung, die Einfluss auf Körper und Geist nimmt, wird die Verbindung beider Komponenten gestärkt. Atem- und Mediationsübungen des Yoga können dabei helfen Gefühle, die mit verschiedenen Verlangen vergesellschaftet sind, runterzufahren und bessere Entscheidungen zu treffen, wenn solche Verlangen aufkommen.

Meditation
Sitzend oder liegend in einer komfortablen Position lenkst du deine Aufmerksamkeit auf einen natürlichen Atem, der durch die Nase ein- und ausströmt. Als nächstes bringst du deine Aufmerksamkeit auf die dreieckige Region zwischen Nasenspitze und Oberlippe. Achte darauf, dass dein Atem dieses Dreieck trifft, wenn du ausatmest, und auf seine Temperatur – fließt durch eines deiner Nasenlöcher mehr oder weniger Atem? Probiere dich etwa 2 Minuten aus – diese Übung kann auf fünf und mehr Minuten erweitert werden. Der Schlüssel liegt darin stets auf den eigenen Atem fokussiert zu bleiben, auch wenn man etwas neues übt: keine Bewegung, keine Reaktion auf die Umwelt, nur die Gegenwart zählt.

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⑤ Besser schlafen
Probleme beim Ein- und Durchschlafen sind ähnlich wie Angststörungen: man kann seinen Kopf nicht davon abhalten weiter Gedanken-Achterbahn zu fahren und man weiß nicht wie man davon abschalten soll. Atem- und Meditationsübungen helfen dem Geist runter zu fahren, was zu besserem Schlaf führt.

Savasana – Die Totenstellung
Savasana ist die Endpose, die letzte Asana einer jeden Yogastunde und dafür gedacht, den Körper wiederherzustellen. Auf dem Rücken liegend und die Beine leicht gespreizt, ebenso die Arme etwas vom Körper entfernt auf dem Boden ruhend, beginnst du durch die Nase ein- und auszuatmen. Verfolge den Atem und lass ihn schließlich los – Atem, Muskulatur und Geist sollten schließlich komplett entspannt sein.

Habt ihr es schon mal mit Yoga versucht? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?