To Do-Liste #Oktober

Und schon sind wir im zweiten meiner Lieblingsmonate angekommen, dem Oktober. Wir befinden uns mitten im Herbst, mitten in raschelndem, bunten Laub und den erdigen Gerüchen. Jetzt ist genau die richtige Zeit noch einmal die letzte intensive Sonne zu tanken, bevor das Jahr grau und trübe wird.IMG_20151001_154557Und dann heißt es für viele, so wie mich, in nicht allzu langer Zeit, Semesterbeginn! Und auch dazu ist dieser Monat gut: die letzten freien Tage genießen und in der Uni und im Studium ankommen und seinen Platz (wieder-) finden. Damit es neben der Uni und dem damit verbundenen Lernstress nicht zu eintönig wird, habe ich folgende To Do’s auf meiner Liste:

#HerbstDIY
teaandtwigs haben mich mit einem neuen Blogpost wieder in meine Kindertage zurück versetzt, als wir im Herbst die heruntergefallenen Kastanien, Eicheln und bunten Blätter sammelten und dann an verregneten Herbstnachmittagen Tieren daraus bastelten – manchmal entstand so eine ganze Zoolandschaft.
Etwas erwachsener aber ist die Idee, Herbstblätter mit Ornamenten aus kupfer-farbener Acrylfarbe zu veredeln. IMG_20151001_154907#Shoppingweek

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe gerade beim Jahreszeitenwechsel so richtig Lust auf Shoppen! Und da kommt mir die Glamour-Shoppingweek gerade recht: vom 02.- 10. Oktober kann man bei Vorlage der Shoppingweek-Karte oder durch Einsatz der Gutscheincodes einige Prozente abstauben. Auf meiner Wunschliste stehen unter anderem ein weiteres Paar schwarzer Boots, eine Tasche (für die Uni), eine Oversized-Jacke und langärmlige Oberteile … wenn ich daneben noch ein schönes Karohemd finde, sage ich nicht nein. Am 06. Oktober heißt es daher für meine liebe Kathi und mich: auf an die Kö!IMG_20151001_153818#upcycling
Nicht zuletzt, weil schon im letzten Monat eine wärmere Gardrobe als im noch im August notwendig wurde, habe ich noch einmal meinen Kleiderschrank ausgemistet – so rechtfertige ich schließlich auch meinen Soppingbummel nächsten Dienstag. Es ist wieder eine ganze Menge zusammen gekommen, da auch meine Ma bei dieser Aktion mitgemacht hat. Da ich die aussortierten Sachen immer viel zu schade finde, um sie wegzuwerfen, möchte ich einen Teil davon spenden. Ein anderer Teil, kaum getragene Kleidungsstücke, würde ich gerne verkaufen, zum Beispiel bei einer Art Blog-Sale oder über die Plattform Tictail – Was würdet ihr von einem Blog-Sale halten?
IMG_20151001_154836#pimpmycoffee
Herbst ist auch Kürbiszeit und natürlich Zeit für Heißgetränke. Der große Kaffee-Riese macht es uns vor und verteilt seinen würzig-süßen Kürbis-Latte dieses Jahr in super schöne Herbst-Pappbecher. Dass die It-Getränke auch recht easy selbst gemacht werden können, kann man in zahlreichen Tutorials nachlesen. Meine liebsten DIY-Kaffeegetränke für die kühleren Monate sind ein Apple Pie-Latte und der bekannte Pumpkin Spice-Latte, aber auch ein Tee mit Glühwein-Aroma hat es mir angetan.IMG_20151001_154548#eathealthy
Mit dem kühler werdenden Wetter beginnt für viele auch die Erkältungszeit. Inzwischen hört und sieht man es überall schnupfen und husten. Und auch mich hatte es die vergangene Woche erwischt. Es geht mir schon wieder deutlich besser, aber diese Erfahrung macht mich auch noch einmal darauf aufmerksam, jetzt noch viel mehr frisches Obst und Gemüse zu essen. Neben Kürbissen, die ja so herrlich zum Oktober passen und in denen eine ganze Menge Beta-Carotin steckt, dass unser Körper zu Viatmin A (gut für Haut, Haare und Sehkraft!) umwandelt, kommen nun langsam auf wieder verschiedenste Kohlsorten auf den Markt, die mit einer ordentlichen Portion Vitamin C protzen. Wenn das kein Grund zum Suppe kochen ist!
IMG_20151001_155046#vanGoghAlive Bis zum 01. November ist die Ausstellung Van Gogh Alive noch am Berliner Molkenmarkt am Nikolaiviertel zu sehen. Da ich dieses Wochenende noch in Berlin bin, möchte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Was macht ihr mit euren aussortierten Kleidungsstücken – hättet ihr Lust auf einen Blog-Sale? Und habt ihr Lust DIYs für herbstliche Heißgetränke zu sehen?

#projectwardrobe ODER Der Teufel trägt … was anderes

In der heutigen Zeit von ständig wechselnden Modetrends und als selbst ernannter Shopaholic ist es kein Wunder, dass mein Kleiderschrank von Zeit zu Zeit mal etwas chaotisch aussieht oder aus den Nähten zu platzen droht. Spätestens seit die Temperaturen mit dem Frühlingsbeginn wieder steigen, habe ich das Bedürfnis ihm einen Neustart zu verpassen – rebooten sozusagen.
IMG_20150413_154002_editMit Umdenken in einen minimalistischeren Kleidungsstil und dem Trend der „Capsule Wardrobe“ (der hier an anderer Stelle noch einmal beleuchtet werden soll!), den ich schon länger intuitiv verfolge, habe ich beim Blick in meine übervolle Garderobe tatsächlich gedacht, „Was zum Teufel ist da eigentlich alles drin“? Also habe ich mir dieses Wochenende endlich ein Herz gefasst und mit einer Generalüberholung angefangen, indem ich jedes einzelne Teil durchgegangen bin (wobei schlussendlich immer noch eine ganze Menge bleiben durfte!).

Wie also habe ich es angestellt das große Chaos zu bewältigen? Zunächst einmal: Musik an, einen Kaffee und was zum snacken – damit die ganze Aktion so angenehm wie möglich ist!

Ein Schritt nach dem anderen
Gehe Stück für Stück durch deinen Kleiderschrank – und die Schubladen! Nimm dabei jeden Bügel von der Stange! Jedes Teil, dass du wirklich behalten möchtest, weil du es quasi immer trägst und liebst, darf wieder in den Schrank zurück. Alles, bei dem nur ein leiser Zweifel besteht, gehört erst einmal aussortiert auf einen Stapel, der später noch einmal vorgenommen wird.IMG_20150413_153933_editHochstapeln

Nachdem das Durcheinander komplett ist, wird es Zeit es zu bewältigen – aka die Häufchenansammlung auf dem Boden. Am einfachsten ist es zunächst die Sachen auszusortieren, bei denen man sicher ist, sie loswerden zu wollen – Teile, die man über ein Jahr nicht getragen hat oder die man einfach nicht mehr so sehr mag, neben denen, die gar nicht mehr passen. Ein Zweiter Stapel (der „vielleicht“-Haufen), wird eventuell viel größer sein, mit Sachen, die man länger nicht getragen hat, aber nicht sicher ist warum. Dafür kommt der nächste Schritt …

Vielleicht, vielleicht auch nicht
Wenn es Zeit ist durch den Vielleicht-Stapel zu gehen, sollte man sich zwei Fragen stellen.
Erstens: Wann hast du es zuletzt getragen?
Wenn du dich nicht erinnern kannst oder es über ein Jahr her ist, wirf es auf den Loswerden-Haufen – auch wenn du es magst und nicht weißt, warum es so lange nicht getragen wurde! Es bedeutet im Wesentlichen, dass man sich nicht toll in diesem Teil fühlt und es keinen Grund fürs Behalten gibt. So ging es mir mit diesem Trench, einem richtig tollen Basic … aber zu mir passt er eben doch nicht und deswegen hing er monatelang nur auf dem Bügel.IMG_20150414_112654_editZweitens: Passt es zu deinem Stil?
Und zwar zu deinem aktuellen Stil. Manchmal ist es ja auch schön ein paar außergewöhnliche Teile im Schrank zu haben, wie zum Beispiel das cremefarbene Spitzenkleid, dass sich toll bei einem sommerlichen Cocktailabend machen würde … aber nachdem ich es noch NIE anhatte und es in Kürze seine letzte Gelegenheit auf einer Hochzeit bekäme, wird es Zeit sich davon zu verabschieden.IMG_20150414_113200_edit

Ein letzter prüfender Blick
Nachdem die Entscheidung gefallen ist, was von den Teilen bleiben darf und was aussortiert wurde, gehe noch ein letztes mal durch deinen Kleiderschrank. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es an diesem Punkt leichter ist „Nein“ zu einem Teil zu sagen. Also vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere, dass mit auf den Aussortiert-Stapel wandert?!

Give away oder zu wertvoll dafür
Nun kommt die letzte Entscheidungsrunde: aus dem Aussortiert- einen Verkaufen- und einen Goodwill-Stapel machen. Es gibt diverse Anbieter über die man seine aussortierten, aber noch guten Kleidungsstücke nochmal zu Geld machen kann … tictail, Kleiderkreisel, Secondhand-Läden oder ebay, da muss jeder selbst herausfinden, was für ihn am besten passt (oder sich im Freundes- und Verwandtenkreis umhören, ob es schon Erfahrung mit einem Anbieter gibt – youtube ist übrigens auch ein guter Ratgeber dabei). Es ist so oder so nicht einfach die Sachen zu verkaufen, beziehungsweise den Preis zu bekommen, den man dafür wert hält. Eine weitere Möglichkeit bietet Textil-Ankauf.com. Hier kann man auch ältere, nicht trendgerechte Kleidung abgeben und die (zugegeben geringen) Einnahmen entweder auf das eigene Konto oder das von Arche e.V. überweisen lassen.IMG_20150414_113500_editFrühjahrsputz? Habt ihr euren Kleiderschrank auch einer General-Ausmistung unterzogen? Und welche Anbieter bevorzugt ihr um eure aussortierten Sachen zu verkaufen?