3 Ways to Stop People Pleasing

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Ich habe es meinen Mitmenschen immer recht gemacht und es über 25 Jahre als eine Art Bürgerpflicht gesehen – Lieblingsschüler? Check. Jeder soll mich mögen? Check. Mir Gedanken darum machen, was andere von mir denken (und zwar bitte NUR Gutes!)? Check. Die Belange anderer vor meine eigenen stellen? Japp, auch das!

Ich hoffe ich bin nicht allein damit, dass es unbewussterweise eines der größten Ziele in meinem Leben war, es anderen recht zu machen. Ich hatte immer das Verantwortungsgefühl, andere vor mich selbst zu stellen, ihnen zu gefallen und das hieß nicht immer ehrlich mit meiner eigenen Meinung umzugehen.
Glücklicherweise merkte ich Mitte zwanzig nicht nur, dass ich mit dieser ermüdenden Eigenschaft fertig war, sonder auch, dass es Zeit für eine Veränderung war. Was natürlich nicht heißt, dass ich von jetzt auf gleich zum *Peep* (ihr wisst was ich meine!) wurde und keinen Sinn für Nächstenliebe mehr hatte. Doch inzwischen fühle ich mich wirklich wohl damit, erhlich mit mir selber und mit anderen zu sein.
Ich denke, dass wir alle einen gewissen Hang zum Altruismus haben, was auch gut ist, denn es wirkt sich durchaus positiv auf die Gesellschaft aus. Doch irgendwo sollte es eine Grenze geben, es allen und jedem recht zu machen. Und wenn ihr euch selber ein klitzekleines bisschen wiedererkennt, vielleicht helfen euch ja meine Tipps gegen das „People-Pleasing-Syndrom“!

3-ways-to-stop-people-pleasing-liebe-was-ist-lifestyle-advice-273-ways-to-stop-people-pleasing-liebe-was-ist-lifestyle-advice-9Schwarze Culotte – New Look Petite, ähnlich via Fornarina
Tunika, embroyded – Vila, ähnlich via Vila
Spitze Pumps in Velour-Lack-Optik – Tamaris
Kleine schwarze Tasche mit mehreren Segmenten – Just Female, ähnlich via Whistles

 
1. Use the „Would I want to do this right now?“ rule
Ich hab schon tausend mal gehört „Sag einfach nein!“, aber für Menschen wie mich, die in gewisserweise hamroniebedürftig sind, funktioniert das einfach nicht. Also wollte ich lieber daran arbeiten, dass mein „Ja“ auch wirklich ernst gemeint ist.
So überdenke ich inzwischen jede Frage erst einmal kurz, ob es die Einladung zu einem Junggesellinnenabschied ist oder ob jemand meine Hilfe beim Uzug braucht, und frage mich selbst, ob ich das im Moment wirklich möchte und kann. Wenn dem so ist, dann sage ich zu. Wenn nicht, dann ist bedeutet „Nein“. So einfach ist das! In der Regel möchte man ja Dinge, die man gerade in einem Moment nicht möchte, auch später nicht wirklich.

2. Set priorities
Wie einige von euch wissen bin ich in Berlin ausfgewachsen – allerdings nicht direkt in der City, sondern außerhalb am Stadtrand. Das hat natürlich den Vorzug, dass man Natur pur um sich herum hat und nicht die hektische Stadt vor der Haustür. Aber man braucht in eine große Stadt wie Berlin vom Stadtrand in die City auch locker eineinhalb Stunden (oder länger) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich bin jahrelang immer  an die zwei Stunden durch die Stadt gefahren um meine Freunde zu besuchen, weil mir ich eben so „easy giong“ sein wollte a.k.a. es meinen Freunden recht machen wollte. Aber als ich gemerkt habe, dass mich da einfach zu viel Zeit und Nerven kostete, diese lange Fahrt anzutreten, habe ich das einfach angesprochen. Imzwischen treffen wir uns in der Mitte oder besuchen uns gegenseitig.

3. Save „I’m sorry“ for when you really are
Ich habe diese „schlechte Angewohnheit“ bei mir selber nicht einmal bemerkt, bis mich mein damaliger Freund  darauf hingewiesen hat, aber ich bin ein chronischer „Sorry“-er. Sorry, weil einen Tippfehler in einem Text. Sorry, dass Shampoo alle gemacht zu haben, obwohl es schon so gut wie leer war. Sorry sorgar, weil ich mich an der Tischkante gestoßen habe. Also ich daran gearbeitet habe mit diesen Gewohnheiten, es allen recht zu machen, zu brechen, bin auch den unnötigen Gebrauch von Entschuldigungen losgworden. Jetzt benutze ich sie nur noch, wenn ich mich wirklich schlecht wegen etwas fühle – und damit ist nicht gemeint, dass ich den letzten Löffel Choco Cookie Dough Eis aufgegessen habe.

Kommt euch das People-Pleasing-Syndrom bekannt vor? Schafft ihr es auch mal Nein zu sagen?

What Vitamins You Should Be Taking in Your Twenties

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Meine Eltern haben immer darauf geachtet, dass uns Kindern eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu Gute kommt. Es gab viel frisches Obst und Gemüse und auch die eine oder andere Nascherei. Im Winter gab es bei uns auch zusätzlich noch Vitaminpräparate, damit wir auch möglichst nicht krank würden. Aber ehrlich gesagt mochte ich auch schon mit 10 Jahren meine Vitamine nicht nehmen – vielleicht lag es ja daran, dass ich mir zu „erwachsen“ für diese Tabletten in Bärchenform vorkam. Zum Glück war ich trotzdem immer recht gesund.

Seit ich mich auf eine vorwiegend pflanzliche Ernährung umgestellt habe, ist mir nochmal mehr bewusst geworden, dass ich auf die ausreichende Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe Acht geben muss, unabhängig davon ob ich tierische Lebensmittel konsumiere oder nicht! Denn viele dieser essentiellen Vitamine nehme wir auch durch eine ausgewogene Ernährung kaum noch in ausreichender Menge auf.
Das einizige Problem ist nun nur herauszufinden, welche Vitamine und Mineralstoffe man in seinen Zwanzigern nehmen sollte. Glücklicherweise ist es heutzutage überhaupt nicht mehr schwer an die richtigen Präparate heranzukommen.
Ein, zwei Klicks auf Shop Apotheke und schon befinden sich die wichtigsten Supplemente und Kombipräparate auf dem Weg zu mir nach Hause. Eine gesunde Ernährung ersetzen sie natürlich nicht, aber sie sind eine perfekte Ergänzung für unsere Gesundheit in der aktuellen Zeit.

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Es war nie einfacher an alle Vitamine und Nährstoffe heranzukommen als heute: ein, zwei Klicks im Internet und schon kommen die wichtigsten Supplemente im Handumdrehen nach Hause.

 

Multivitamine für Frauen 
Die wichtigsten Vitamine, die wir vor allem wieder in der kühleren Jahreszeit, wenn regionales, reifes Obst rar wird, supplementieren können sind die Vitamine A, C, D, E und B-Vitamine, plus Biotin, Folsäure und Zink.

Das fettlösliche Vitamin A, auch Retinol genannt, sorgt für kräftig, geschmeidiges Haar. Es ist als Vorstufe Beta-Carotin v.a. in rötlich gefärbten Lebensmitteln wie Paprika, Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis. Das eigentliche A-Vitamin findet sich vermehrt in Bio-Eiern – die für Veganer beispielsweise vom Speiseplan gestrichen sind.
Die Vitamine des B-Komplexes regen essentielle Stoffwechelvorgänge an und beugen Entzündungen (z.B. der Haut) vor. Biotin ist ebenfalls eines dieser B-Vitamine, auch als B7 bekannt und ist gut für Haut, Nägel und Haare – ein Mangel kann sich sogar auf die Psyche auswirken, indem er Depressionen begünstigt.

Als natürliche Antioxidantien sind vor allem die Vitamine C und E ein Klassiker und Zink stärkt die Abwehrfunktionen. Besonders in diesem Alter zwischen 20 und 30 Jahren ist es wichtig auf einen ausreichenden Folsäurehaushalt zu achten, denn diese ist wichtig um den weiblichen Körper auf eine Schwangerschaft vorzubereiten – selbst wenn das erst in Jahren der Fall sein sollte!

Starke Knochen
Wie ihr wahrscheinlich bereits über und über gehört habt, neigen wir Frauen dazu brüchige Knochen zu bekommen, wenn wir älter werden. Ich habe deswegen auch darüber nachgedacht wie man diesem Dilemma vorbeugen kann. Calcium und Vitamin K spielen hier für eine wichtige Rolle. Genauso wie Vitamin D, über das ich hier bereits ausführlich geschrieben habe wie wichtig es für die Knochen ist. Da dieses Vitamin aber vom Körper mit Hilfe von Sonnenlicht gebildet wird, welches in den kommenden kalten Jahreszeiten bei uns deutlich weniger vorhanden ist, sollte das Vitamin D3 unbedingt zusätzlich supplementiert werden.

What Vitamins You Should Be Taking in Your Twenties. Liebe was ist. Health and Beauty Advice - Gesundheit. Schönheit. Tipps. Shop Apothe (10)

Verdauung& Beauty
Unsere Verdauung, einschließlich der Stresslevel und unserer Emotionen, spielt eine weitaus größere Rolle als man es auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Neben der ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung kann es daher manchmal sinnvoll sein Prä- und Probiotika zuzuführen. Denn wenn unsere Verdauung gut und regelmäßig klappt, geht es auch unserer Haut deutlich besser. Der Darm Entgiftet nämlich über das größte ihm zur Verfügung stehende Entgiftungsorgan, die Haut. Neigen wir zu Verstopfung, kommt es daher häufig zu Hautunreinheiten.

Energie-Akkus laden
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich merke definitiv, dass ich nicht mehr dieselben Energielevel habe seit ich nicht mehr Kind bin. Natürlich halte ich mich mit regelmäßigem Sport fit, aber wenn man den ganzen Tag bei der Arbeit umher rennt, Einkaufen geht, Freunde trifft und noch mehr, kostet das genug Energie. Um volle Leistung zu bringen und dem Stress gewachsen zu sein, empfiehlt es sich den Energiestoffwechsel gezielt zu unterstützen. Die Vitamine B6, B12 und Eisen verringern Müdigkeit und Ermüdung, während die Pantothensäure B5 die geistige Leistungsfähigkeit unterstützt.

Wie wichtig sind euch die Nährstoffe in der Ernährung? Reicht euch die Ernährung aus oder nehmt ihr Supplemente?

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Shop Apotheke –

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job?

Der bevorstehende Umzug einer lieben Freundin und auch einige Umstände in meinem eigene (Berufs-) Leben haben mich zuletzt über eine ganz bestimmte Frage nachdenken lassen.
Sollte man dort hinziehen, wo die eigene Familie und Freunde wohnen und dafür möglicherweise seinen Job aufgeben? Oder andersrum auch gerfagt: sollte man ein gutes Jobangebot abschlagen, weil das möglicherweise bedeutet, dass man die Stadt und Familie und Freunde verlassen muss?

Ich habe nach meinem Abitur vor gut acht Jahren meine Familie und meine Freunde in Berlin hinter mich gelassen um einen Beruf zu ergreifen – von dem ich zumindest dachte, dass es genau der richtige wäre, aber das ist eine ganz andere Geschichte …
Mit damals Anfang zwanzig war ich jung und ungebunden und super mutig, 550 Kilometer weit entfernt von zuhause allein klar zu kommen. Im Nachhinein war das auch defintitiv eine tolle Entscheidung, die ich um kein Haar bereue. Ich bin wirklich erwachsen geworden in dieser Zeit. Und natürlich blieben mir die Familie und meine wirklich wahren Freunde auch über diese Distanz treu. Außerdem lernte ich neue Menschen in diesem ganz selbstständigen Leben kennen. Menschen, die ich heute aus meinem Leben nicht mehr wegdenken möchte!

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 3.jpgDoch wie das im Leben so ist, man hat nicht immer das Glück auf dem beruflichen und privaten Weg 100% gerade ausgehen zu können. Manchmal mag man sich dann wie ein Outsider an einem Ort fühlen, den man eigentlich wie seine eigene Hosentasche kennt. Vielleicht bewirbt man sich für Stellenanzeigen, die einem wie auf den Leib geschneidert scheinen und wagt diesen Schritt doch nicht ganz zu gehen, weil das private Glück damit ins Wanken zu drohen gerät. Oder aber man ist beruflich so unzufrieden und unerfüllt, dass man blindlings eine Stelle annimmt ohne die anderen Konsequenzen adäquat einzuschätzen.

Das Timing bei solchen Entscheidungen scheint irgendwie nie gut zu sein. Doch wann ist die richtige Zeit dafür die eigene Comfort-Zone zu verlassen um andere Möglichkeiten wahrnehmen zu können? Nun, die Wahrheit und Schwierigkeit zugleich bei dieser Frage ist, dass man sie nur für sich selber beantworten kann! Man muss gezielt darüber nachdenken, was aktuell im Leben wichtiger ist: die Karriere oder der sozio-familiäre Backround? Persönlich denke ich, wenn man noch in den Zwanzigern und jung ist, nimmt die Karriere einen höheren Stellenwert ein (und es ist völlig ok, wenn das nicht jeder gleich sieht). Man fängt gerade erst an sich auf den beruflichen Weg zu machen. Freunde und Familie werden einem immer an der Seite stehen – auch wenn das 550 Kilometer weit entfernt sein mag – und es ist ganz normal, dass man es nicht leicht ist, in einer neuen Stadt neue Freunde zu finden; damit ist man auch nicht allein.

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 2Und andererseits ist es auch ziemlich normal für Twenty-Somethings zu denken, dass ein Umzug, einem alle Probleme aus der Welt schafft – was eben auch nicht immer so ganz wahr ist.

Die Antwort liegt wieder einmal im eigenen Bauchgefühl: meistens erzählt einem das eigene Gefühl für eine Sache ganz genau was zu tun ist. Es ist zwar nicht einfach, sich nicht von tollen Stellenangeboten beeinflussen zu lassen, aber wenn man an Ort und Stelle für den Moment die genau passende Stelle hat, dann ist es völlig okay, ein „besseres“ Angebot sausen zu lassen. Und genauso sollte man sich (zu-) trauen für eine neues Jobangebot die gewohnten vier Wände zu verlassen – gute Freunde hat man nämlich auch dann noch, wenn man sich nicht fünf mal die Woche sehen kann! Außerdem denke ich, sollte man sich selber nicht darauf reduzieren oder gar dafür schämen „keine Freunde“ zu haben. Es ist nicht einfach neue Freunde außerhalb der gewohnten Umgebung zu finden. Und es ist auch völlig ok, an einem Freitag Abend einfach zu Hause zu bleiben.

Should You Move to Were Your Friends Live and Leave Your Job. Inspiration. Advice, Friendship. NYC. Freepeople. Blogger Liebe was ist 1Schlussendlich ist es wichtig zu wissen, dass alles seine zeitliche Begrenzung hat – nichts ist für immer, schon gar nicht im 21. Jahrhundert, in dem Arbeitsverträge kaum mehr über 24 Monate Laufzeit ausgeschrieben werden! Mit vielen kleinen Schritten zum Ziel wird man Freunde finden, den passenden Beruf oder die richtige Distanz zwischen Leben und Heimat. Es erwartet schließlich keiner von einem, die Antworten auf all die Vielleichts schon zu haben, bevor man es überhaupt ausprobieren konnte.

Würdet ihr für den passenden Job in eine andere Stadt ziehen? Oder würdet ihr andersrum kündigen um näher zu Familie und Freunden ziehen zu können?

What I’ve learned in 29 Years

IMG_20160129_134759.jpgIn vielerlei Hinsicht fühle ich mich immer noch als wäre ich gerade 18 geworden, aber es ist war, heute ist mein neunundzwanzigster Geburtstag. Wo ich nun das letzte Jahr vor der großen dreißig verbringe (wow, was für ein komisches Gefühl!), bemerke ich wie sehr sich das Leben verändert, wenn wir einmal die Schule verlassen haben. Von der unsicheren Abiturientin, die ihre ersten Erfahrungen in der Berufswelt sammelt und schließlich wieder auf die Uni geht – jeder dieser Schritte verändert das Leben nachhaltig. Ich fühle mich sehr viel wohler mit mir selbst und damit was das Leben für mich bereit hält bzw. was ich daraus mache. Während ich früher am liebsten direkt nach dem Abi anfangen wollte zu arbeiten, bin ich nun froh darüber noch einmal das Studium aufgenommen zu haben und diese Zeit, in der man so viel Wissen ansammelt und sich mit Gleichgesinnten umgibt, genießen darf.

IMG_20160129_134913.jpgDeine berufliche Laufbahn ist keine Einbahnstraße
Nach dem Abi wusste ich schon sehr genau was ich werden wollte. Das Problem war nur, dass ich nicht genau wusste wie ich dieses Ziel erreichen sollte. Ich hatte das Gefühl, ich müsste dieses Ziel auf einer Geraden erreichen, ohne Umwege, ohne Atempause. Doch in den vergangen Jahren habe ich gemerkt, dass das einfach nicht mein Weg war. Ich war nicht der Typ für die Schnellstraße und fuhr lieber über Land um mich auch links und rechts umzuschauen. Und dabei habe ich die verschiedensten Erfahrungen – und Abschlüsse gesammelt, die sich nun alle zusammenfügen und mich zu der Person machen, die ich geworden bin. Als ich das begriffen hatte, fiel eine Menge Druck von meinen Schultern und das ist ein wirklich gutes Gefühl. Ich kann mich nun ausschließlich darauf fokussieren, was ich jetzt für mich erreichen möchte und werde in naher Zukunft sehen, wohin mich da führt.

IMG_20160129_134812.jpgDie Meinung deiner Eltern ist nicht das A und O
Ich habe selber nicht bemerkt, wie sehr mich die Meinung meiner Eltern im letzten Jahr beeinflusst hat – ohne dass sie mir je vorgeschrieben hätten, was ich tun oder bleiben lassen sollte. Als ich mich entscheiden musste den nächsten Schritt in meinem Leben zu gehen, war das ein innerer Kampf, denn ich war begeistert wieder auf die Uni zu gehen, aber irgendetwas sagte in mir, ich solle das lieber bleiben lassen und weiter Geld verdienen, obwohl ich immer unglücklicher wurde in meinem alten Job. Diese innere Stimme war die meiner Eltern oder eher was ich glaubte, dass sie sagen würden. Es war eine Erlösung sich bewusst zu werden, dass diese Stimmen völlig unbegründet sind, und sie schließlich zu ignorieren! Unsere Eltern haben gute Ratschläge und sind durch ihre Lebenserfahrung weiser, aber am Ende müssen wir selber entscheiden was sich richtig für unser Leben anfühlt.

IMG_20160129_134838.jpgEs gibt keine Fehler
Ich habe diesen Satz vorher auch schon gehört, aber es hat tatsächlich erst letztes Jahr bei mir Klick gemacht. Wenn ich früher eine Entscheidung getroffen habe, dann immer mit dem Gefühl im Nacken, dass es die falsche sein könnte. Jetzt wo ich aber zurückblicke und sehe, was aus diesen Entscheidungen geworden ist, weiß ich, dass es wirklich keine Fehler gab.
Ich gebe zu, bei meiner ersten Ausbildung zur Bühentänzerin und Tanzpädagogin habe ich das Handtuch geworfen. Aber ich hätte nie herausgefunden, dass Tanzen und Sport im Allgemeinen für mich viel mehr Leidenschaft sind, als dass ich es zum Beruf machen wollte, wenn ich es nicht ausprobiert hätte. Man kann nicht jedes Ergebnis abschätzen und dabei immer richtig liegen – man muss die Wahl treffen, was sich jetzt richtig anfühlt.

IMG_20160129_134924.jpgErlaube dir du selbst zu sein
Ich fühle mich mit diesem Gedanken jeden Tag stärker und stärker. Ich denke, es ist so wichtig, sich zu erlauben man selbst zu sein. Blockiere Wertungen, ob es deine eigenen sind oder die, die andere haben könnten, und lerne dich selbst zu lieben. Sei dein eigener größter Cheerleader und nicht zu hart zu dir selbst! Schließlich tust du, so wie jeder andere auch, dein bestes und musst keine Perfektion erreichen, sodass du akzeptieren solltest wer du jetzt bist. Natürlich kannst du immer daran arbeiten besser zu werden und das ist großartig! Aber es gibt gewisse Eigenschaften, die dir in die Wiege gelegt wurden. Nimm sie an und mache sie dir zu Nutzen!

Was hat euch das Leben bisher gelehrt? Gibt es Entscheidungen in eurem Leben, die ihr bereut?

Wenn viele Wege nach Rom führen, kann keiner der falsche sein

Als ich vor nicht ganz vier Jahren meinen Abschluss machte, bin ich damit völlig in die Berufswelt abgetaucht. Ich arbeitete in verchiedenen Jobs, um herauszufinden, was am besten zu mir passt. Oft genug packte mich dabei Panik, ob ich damit glücklich, zufrieden werden würde. Eine Menge dieser Was-wäre-wenn’s spukten durch meinen Kopf … „Was wäre, wenn ich eine große Gelegenheit verpassen würde?“, „Wenn ich die falsche Entscheidung treffe?“, „Wenn meine wahre Berufung eigentlich ganz woanders liegt?“. Bei gesundem Menschenverstand wusste ich, dass ich nur selbstbewusst bei meinen Entscheidungen sein musste und, dass es so etwas wie „zu spät“ nicht gibt, aber den inneren Kampf konnte ich dennoch lange Zeit nicht besiegen.
Die Frage lag also auf der Hand: Finde ich Hilfe um glücklich zu werden? IMG_20150708_142653

In meiner Verzweiflung suchte ich also tatsächlich Rat bei einer Psychologin, denn ich war mir zum einen nicht bewusst, wie normal dieses Zweifeln ist und zum anderen fehlte mir einfach ein Lösungsansatz für mein Problem.
Und das erste und wichtigste, dass ich von dieser Therapeutin gehört hatte: E
s ist völlig normal sich genau so zu fühlen.
Es wäre vermutlich sogar merkwürdig, wenn keine Zweifel bestünden und man nicht an der einen oder anderen Entscheidung strauchelte. Wir müssen alle durch diese Phase durch, unsere älteren Schwestern mussten es, unsere Mütter und Großmütter auch und sie alle haben sich in dieser Lebensphase gerfragt, ob sie auf dem „richtigen Weg“ sind. IMG_20150708_142825

Als aber ein paar Jahre ins Land gingen, begann ich zu realisieren, dass es keinen vorgeschrieben Weg gibt, genauso wenig wie falsche Entscheidungen. So lange man bei jeder Entscheidung auf sein Bauchgefühl und sein Herz hört, kann man eigentlich nicht auf den falschen Weg kommen. Selbst wenn die getroffene Entscheidung zunächst nur dazu führt, dass man realisiert, dass sie nicht die richtige war, hat sie einem genau das zumindest ermöglicht zu sehen. So lange man den Versuch nicht wagt, bleibt man aber unwissend. IMG_20150708_142147

Ich denke der schwierigste Teil dieser Wegessuche im Leben ist das Gefühl, noch nicht angekommen zu sein, als würde man sich in einer Art Grauszone befinden oder in einem Zwischenzustand.
Ich habe gelernt, dass diese Zwischenphase uns nicht nur einmal im Leben begegnet und der Schlüssel damit fertig zu werden darin liegt, gegen diese Zeit nicht anzukämpfen, sondern sie einfach anzunhemen wie sie ist.
Es ist wichtig zu wissen, dass es eben nur ein Übergang ist und, dass die Dinge sich ändern, wenn die Zeit dafür gekommen ist und nicht, weil man sich selber Druck macht. Im Prinizp dienen diese Interimsphasen genau dazu, den nächsten Schritt im Leben einzuleiten. IMG_20150708_142137

Genau ist nämlich die Phase unserer Zwanziger: eine Brücke, auf der man in verschiedene Rollen schlüpft, Jobs ausprobiert, seinen eigenen Stil findet, Freundschaften fürs Leben knüpft und sich somit seine Persönlichkeit aufbaut.
Und genau das hat eben positive Aspekte: Man steckt nirgendwo fest, kann sich überall umsehen, experimentieren und daraus lernen und braucht keine Entschuldigung dafür, dass man sich um sich selbst kümmert.
Man muss noch nicht auf alles eine Antwort haben und keiner wird das von einem verlangen.IMG_20150708_142252Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr damit umgegangen? Wo holt ihr euch Hilfe, wenn ihr mal nicht weiter wisst?

Talking money

IMG_20150214_164125Ich bilde mir ein mit Geld ganz gut umgehen zu können und auch ein Gespür für Investitionen zu haben. Wenn man an dem Punkt im Leben steht, das eigene Geld mit nach Hause zu bringen, kommt man nicht darum herum sich Gedanken darüber zu machen, was es für einen bedeutet, was man damit anfängt und wie man es im besten Fall vermehrt.
Ob man Vollzeit, Teilzeit, im Homeoffice arbeitet oder selbstständig ist, es ist wichtig zu wissen, wo das hart verdiente Geld am Ende landet, und das kann vor allem für junge Menschen anfangs ein wenig unüberschaubar sein.

IMG_20150215_163146Investiere sinnvoll und vorausschauend!
Als Mittzwanzigerin jagt man am liebsten jedem Trend hinterher und kauft sich Unmengen an Klamotten und Beauty-Assessoires – das fünfte gleich graue Shirt für 7 Euro, den neunten Lippenstift einer anderen Farbnuance – von Zeitschriften und Latte Macchiatos to go mal abgesehen. Es gehört für junge Frauen dazu und es macht ja auch eine Menge Spaß. Wenn sich das selbstverdiente Geld aber allmählich auf dem Konnto mehrt, könnte man darüber nachdenken in hochwertigere, zumal teurere Produkte zu investieren. Ich handhabe das meistens so: habe ich ein Teil gefunden, dass mir richtig gut gefällt, welches aber aufgrund seiner besseren Qualität etwas teurer ist, schlafe ich eine Nacht darüber. Wache ich am nächsten Morgen auf und möchte es immer noch haben, kaufe ich es bei nächster Gelegenheit. Durch den wohlüberlegten Kauf vermeide ich es die Investition zu bereuen und habe aufgrund des höhren Wertes und längerer Haltbarkeit mehr Freude daran.

Verschaffe dir Überblick über dein monatliches Einkommen!
Nach Abzug der Steuern vom eigentlich Lohn belasten am ersten des Monats zunächst einige Zahlungen das Konto, die Fixkosten … Miete, Strom, Internet und Handy, vielleicht die Monatsfahrkarte, zusätzlich zu wöchentlichen Einkäufen, werden als erstes abgebucht. Es ist ratsam sich den Betrag anszuschauen, der abzüglich dieser Auslagen übrig bleibt. Sich den Verlauf der Ausgaben über einige Monate zu notieren und dann zu vergleichen hilft dabei einen Überblick zu behalten und einen Plan zu entwerfen, welche Beträge wann und wohin abgebucht werden, um das übrige Geld überlegt einzusetzen. Im besten Fall kann man davon einen Teil auf ein separates Konto legen und hat dann noch etwas übrig um sich das Leben schöner zu machen.

Plane für die Zukunft!
Es ist anfangs nicht wichtig hunderte von Euro auf die hohe Kante zu legen, selbst dreißig oder fünfzig Euro auf ein Extrakonto sind eine Anlage für die Zukunft. Es ist daher sinnvoll sich ein Sparkonto bei einer Bank mit guten Zinskonditionen anzulegen. Wächst der Betrag auf diesem Konto, mehrt sich auch der Zinnserlös wie von selbst. Bei einer vierstelligen Summe können das im Jahresabschluss mehr als hundert Euro sein. Für Vorausdenker und diejenigen, die in größeren Erlösen denken, eignen sich auch Aktienanlagen und Immobilien. Hier sollte man sich jedoch besser einen Finazberater zur Seite ziehen, wenn man nicht gerade ein „Moneymaker“ ist.

IMG_20150214_164211Schlussendlich finde ich es aber auch wichtig zu erwähnen, dass alles Geld der Welt nicht glücklich macht, wenn man mit damit unglücklich ist, wie man sein Geld verdient. Was nützt es sich den Allerwertesten abzuschufften, wenn man am Ende kaum Zeit hat das Verdiente auszugeben? Und fraglich ist auch, ob man an seinen Investitionen überhaupt Freude hat, wenn nicht eine gewisse Grundzufriedenheit im Berufs- und Privatleben besteht.
Wie bei so vielem Leben ist der richtige wohl ein gesunder Mittelweg.