Layered Winter Outfits that will keep You warm in Style #2

Weiter geht es heute mit meiner kleinen Serie derwinterlichen Lagenlooks. Das heutige Outfit ist mein absoluter Alltags-Allrounder und findet sich so und in Abwandlungen häufiger unter der Woche bei mir wieder. Als absoluter Sommermensch finde ich es immer viel zu schade, mich im Winter unter langen, dicken Shirts und Pullovern zu „verstecken“. Ich kombiniere daher auch sehr gerne mal ein Sommerteile zum Winteroutfit.

IMG_20160114_111103.jpgAm liebsten starte ich mit einer leichten Bluse, einem Hemd oder einem luftigen Top. Darüber trage ich gerne ein raffiniertes langes Oberteil. Das Longsleeve ist eines meiner neuen Lieblingsteile und lässt mit dem tiefen Wasserfall-Ausschnitt im Rücken das graue Blusen-Top noch etwas sichtbar. Und am besten noch eine oversized Strickjacke im Granny-Style dazu, damit es auch schön kuschelig ist. Meine dunkelblaue Global Funk-Jeans trage ich zur Zeit auch sehr gerne und am liebsten cropped. Wenn es zu kalt ist die Knöche frei zu lassen, kombiniere ich derbe Boots mit dicken, sichtbaren  Wollsocken. Stirnband und ein großer, warmer Schal sind sowieso ein Muss.IMG_20160114_111150.jpg

*Um den Look zu shoppen, einfach auf die Bilder klicken …

only blusentopvila grannyasos petite rückenfreiglobal funk two blueshoeshibar boots

esprit stirnband

Welche Kombis tragt ihr im Winter am liebsten im Alltag? Habt ihr ein Lieblingsoutfit für Uni/ Arbeit?

Warum man nein sagen können sollte – und wie man es macht

Es gibt gute Gründe dafür eine Gelegenheit abzulehnen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich verstanden habe warum – vor allem am Anfang meiner Berufslaufbahn fiel mir dieser Akt schwer, denn zum einen wollte ich mich beweisen, zum anderen mir auch selber kaum eingestehen, dass etwas zu viel werden würde und deshalb habe ich oft viel zu viele Aufgaben angenommen. Diese Aufgaben waren eben auch aufregend und ich hatte diese Art Wissensdurst und Tätigkeitsdrang, wie es viele junge Berufsanfänger verspüren und so war es nur allzu verführerisch immer ja zu sagen.

IMG_20151027_123905Sehr ähnliche Erfahrungen habe ich mit dem Start und vor allem der Entwicklung meines Blogs in diesem Jahr gemacht: als Bloganfänfer mit journalistischem Hintergrund, viel es mir von Anfang an recht leicht zu schreiben, aber auf eine bestimmte Art und Weise wünscht man sich schließlich auch wahrgenommen zu werden und gewissermaßen anzukommen. Zugegebenermaßen wollte ich unbedingt mit verschiedenen Label zusammenarbeiten und es fiel mir wirklich nicht leicht, einige andere Label abzulehnen, die einfach nicht auf meinen Blog und zu mir passten. Aber was nützt es mir eine Kooperation mit einem Joghurthersteller einzugehen, wenn ich selber nicht einmal Milchprodukte konsumiere – ich hätte mich im wahrsten Sinne selber verraten!

Viel zu oft vergisst man an diesem Punkt darüber nachzudenken, ob etwas Zeit und Aufwand wert ist.

IMG_20151027_123813Warum NEIN eine Notwendigkeit ist
Den Satz „Zeit ist Geld“ verwenden wir in unserem Alltag so oft, dass er kaum noch Bedeutung hat. Nehmen wir ihn aber mal auseinander und formulieren ihn neu: wir alle haben nur soundsoviele Stunden des Tages zur Verfügung um zu arbeiten. Und egal welche Art von Arbeit wir in diese Stunden stecken, sollten sie die investierte Zeit wert sein. Niemand würde beispielsweise einen ganzen Arbeitstag damit verbringen wollen einen Instagram-Post zu bearbeiten und hochzuladen, für den man nicht einmal bezahlt wird. Das wäre Zeitverschwendung. Kostbare Stunden, die man besser damit verbringen würde, etwas zu tun, von dem man mehr hat (Konversationen, Kontakte knüpfen usw.).

IMG_20151027_123834Wenn du also das nächste mal auf ein Projekt angesprochen wirst, denke zuerst darüber nach, wieviel Zeit und Energie es erfordern wird und frage dich, was du davon hast, beides zu investieren. Natürlich muss nicht immer Geld dabei herauskommen. Vielliecht geht es am Ende nur darum, einen neuen Kontakt zu knüpfen, sich bei jemandem durch Präsenz ins Gedächtnis zu rufen – was am Ende herauskommt sollte nur wert sein, diesen gewissen Aufwand auf sich zu nehmen.

IMG-20151027-WA000Wie man NEIN sagt
Einen Auftrag abzulehnen ist in verschiedener Hinsicht eine schwierige Angelegenheit. Nicht nur, dass es sich nicht naheliegend anfühlt, eine Möglichkeit abzulehnen, es kann nämlich auch Brücken niederreißen, wenn man es nicht ordentlich macht. Bevor man geradeheraus mit einem Nein antwortet, ist es wichtig, sehr offen zu sein. Man weiß nie, wie flexibel der Auftragsteller ist, bevor man ihn nicht gefragt hat. So kann man auch sein Interesse bekunden und das Projekt oder die Erledigung der Aufgabe an Bedingungen knüpfen. Wenn ich zum Beispiel gefragt werden, ob ich länger bleiben oder für jemanden einspringen kann, sollte ich auch fordern können dafür einen Ausgleich zu bekommen – einen Tag früher gehen oder einen anderen Tag frei haben. Bei der Formulierung von Bedingungen sollte man außerdem sehr konkret werden: würde ein Shoutout via Instagram es wert sein? Dann sollte man genau das auch mitteilen!

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Longblazer, Bluse – Vila/ Jeans – Levis/ Schnürschuhe – Tamaris

Wenn es nicht möglich ist einen Kompromiss für das Projekt zu finden, ist das auch okay. Es ist dann klug zu kommunizieren, dass man in Zukunft gerne an einer Zusammenarbeit interessiert ist, dass aber diese spezielle Anfrage nicht zu einem passt. Dabei sollte man auch klarstellen, was gut zu einem passen würde! Marken, Netzwerke, möglicherweise auch dein Arbeitgeber, arbeiten mit so vielen verschiedenen Menschen an den unterschiedlichsten Projekten zusammen- Daher ist es wichtig, es ihnen in der Zusammenarbeit so einfach wie möglich zu machen – ohne für die eigenen Werte einen Kompromiss einzugehen. Mach es ihnen einfach, indem du klarstellst, was du ihnen bieten kannst und was du dafür im Gegenzug erwartest. Egal ob im Blogger-Leben oder in der realen Arbeitswelt (von Nicht-Vollzeitbloggern, *wink*), jeder Auftragsteller wird wahrscheinlich nicht nur einmal mit dir abeiten, sondern sich soauch in Zukunft für verschiedene Projekte an dich erinnern.

Habt ihr schon Probleme im Arbeitsleben oder in der Bloggerwelt damit gehabt, nein zu sagen?

Nur weil der Körper wegen einer Kleinigkeit Stress produziert, heißt das nicht, dass er kleinen Stress produziert

Jeder einzelne von uns hatte schon mit Ängsten zu tun – mancheiner jeden Tag, andere von Zeit zu Zeit – das ist völlig normal. Viel zu oft versuchen wir gegen diese Ängste anzukämpfen und viel zu oft versetzt uns das in noch mehr Stress.
Aber was hilft wirklich gegen solche Ängste? Die Wahrheit ist, ein Allheilmittel gibt es nicht, aber ein paar Tipps habe ich trotzdem …

IMG_20151016_172639Es scheint im ersten Moment nicht sehr reflektiert oder ratsam zu sein, aber eine Angst, wenn sie erstmal da ist, nicht zu bekämpfen, ist wirklich wichtig. Erlaube dieser Angst zu existieren und höre auf sie zu bekämpfen. Genauso wenig sollte man sich für diese Angst schämen. Es ist wichtiger sich selber daran zu erinnern, dass es vollkommen normal ist, solche Ängste zu haben und auch, dass sie sich wieder verflüchtigen.

IMG_20151016_172718Oft genug fühlt es sich gar nicht mehr so überweltigend an, wenn wir herausgefunden haben, woher diese Ängste kommen. Manchmal machen wir uns das Leben schwer, nicht zu wissen, wo der Stress eigentlich herkommt. Und manchmal liegen die Ängste in viel kleineren Problemen begründet, etwas das bedeutungslos scheint. Aber die kleinsten Dinge  – zum Beispiel, dass man unhöflich von einer fremden Person angesprochen wurde und sich mit dem Partner nicht einigen kann in welchem Lokal man zu Abend isst – zählen auch. Man sollte sich Ängste als chemikalisches Produkt im eigenen Körper vorstellen (was sie ja quasi sind). Nur weil der Körper wegen einer Kleinigkeit Stress produziert, heißt das nicht, dass er kleinen Stress produziert. Vielleicht ist das nicht die selbe Art Angst oder Stress, die entsteht, wenn man seinen Job verliert und sich von seinem Partner trennt. Aber es ist immer noch Stress, also sollte man ihn nicht leugnen!

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Pullover – mbyM/ ärmelloser Mantel – Miss Selfridge/ Jeans – Levis ANNA/ Boots – Sacha/ Tasche – Selected Femme/ Schal – Vila/ Mütze – Kauf dich glücklich

Wenn man mit Ängsten zu tun hat, weil große Entscheidungen anstehen, ist das völlig normal. Lass diese Angst, Angst sein und schiebe die Entscheidung ein wenig auf, bis die Angst darüber ein bisschen abgeklungen ist. Unser Geist ist definitiv nicht  klar genug um große Entscheidungen zu treffen, wenn wir Angst verspüren und gestresst sind. Deswegen heißt es auch so schön, besser eine Nacht drüber zu schlafen.

IMG_20151016_172631Jeder von uns hat andere Bedürfnisse, wenn er Angst verspürt. Manche können nicht allein sein und suchen den Kontakt zu Freunden und Familie, andere brauchen genau das Alleinsein wiederum und machen es sich am liebsten bei einem Film zuhause gemütlich (letzteres ist defintiv meine Strategie!). Egal zu welcher „Kategorie“ man sich selber zählt, am besten man hört auf den eigenen Körper und macht das, was sich am besten anfühlt, damit die stressenden Gedanken weichen. Es ist Zeit sich um sich selbst zu kümmern, um mit diesen Momenten im Leben fertig zu werden.

IMG_20151016_172929In welchen Situationen habt ihr mit solchen Ängsten zu tun und wie geht ihr mit ihnen um?

Transitioning: Zeit für Veränderungen

Jedes mal, wenn ich durch eine Lebensveränderung gehe, fällt mir ein Muster auf: zuerst fühlt es sich aufregend und inspirierend an, dann folgt eine Art leichte Sorge, die auf eine bestimmte Erwartungshaltung zurück zu führen ist. Weiter geht es mit großem Stress, wenn die Veränderung tatsächlich eintritt und schließlich dem Gefühl von gewisser Aussicht, dass der Stress sich verflüchtigen wird, aber es immer länger dauert, als man dachte. IMG_20151003_123305Nach dem ich meinen Job gekündigt habe, um mein Studium wieder aufzunehmen, würde ich sagen, dass ich mich immer noch in dieser letzten Phase befinde. Sorgen sind immer noch ein beständiger Begleiter in meinem Alltag, auch wenn ich keinen Zweifel daran habe, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie halten mich manchmal davon ab, dass der Stress abklingen kann, um mich wieder normal zu fühlen – aber man vergisst viel zu schnell, dass das seine Zeit braucht.
Mit jeder Lebensveränderung, mag sie kleiner oder größer sein, lernt man jedoch etwas dazu, um sich durch solche Situationen zu schlagen. 

IMG_20151003_123949Nur weil eine Sache schwierig ist, bedeutet das nicht, dass sie falsch ist!
Wir fangen oft genug im Leben an uns zu fragen, ob wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, wenn etwas anfängt schwierig oder stressig zu werden. Ich denke es ist wichtig, sich vor allem bei großen Veränderungen, wie einem Umzug, Jobwechsel oder auch den Beginn einer neuen Beziehung, daran zu erinnern, dass nicht automatisch eine Entscheidung falsch ist, nur weil sie schwierige oder stressige Konsequenzen nach sich zieht. Es scheint mir unmöglich einen Umzug zu meistern, ohne dabei Stress zu haben – trotzdem heißt das ja nicht automatisch, dass der Umzug falsch war. Der Schlüssel liegt darin, diese völlig gegensätzlichen Empfindungen isoliert von einander zu betrachten: Ich bin gestresst und ich bin glücklich über diese Entscheidung! Beides kann man zur gleichen Zeit fühlen, ohne dass es sich gegenseitig beeinflusst.

IMG_20151003_123320Jeder Stress geht vorbei!
Es ist mindestens genauso hilfreich sich daran zu erinnern, dass Stress endlich ist. Wenn ich unruhig bin und Bedenken habe, ist es schwer nach vorne zu schauen in eine Zeit, in der der Stress vorbei ist – oder sich daran zu erinnern, wie es sich anfühlt entspannt und zuversichtlich zu sein. Sich darüber klar zu sein, dass der Stress nur ein Ausdruck einer Lebensphase, nämlich der Veränderung, ist, kann dabei sehr entlastend sein. Bedenken und Sorgen hindern häufig bei der Verrichtung der alltäglichsten Dinge – es fehlt an Inspiration und Motivation – aber das ist eine Momentaufnahme. Die Motivation wird zurück kommen und es ist wichtig daran zu glauben und zu vertrauen.

IMG_20151003_123545Sei geduldig!
Geduld: ehrlich gesagt, bin ich nicht die Geduld in Person, dabei könnte man genau davon eine ordentliche Portion gebrauchen, wenn es um diese Veränderungen geht.
Als ich die Immatrikulation wieder unterschrieb und einsendete, war ich voller Motivation und wollte am liebsten sofort wieder im Hörsaal sitzen und meinen Kulli über das weiße Papier ziehen. Oder zumindest wollte ich meine Seminare und Kurse online belegen, meinen Kalender mit der Uni koordinieren und meine Kommilitonen kennen. Bedauerlicherweise funktionieren die Dinge aber nicht so. Ich musste mich selber daran erinnern, dass sich alles zusammenfügen wird, auch wenn es länger dauert als ich es gerne hätte. So wie die Dinge jetzt sind, werden sie später nicht mehr sein, denn auch das ist eine Momentaufnahme. Man befindet sich immer noch mitten in der Veränderung. Das Leben wird sich zusammenfügen, man muss nur geduldig damit sein.

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Strickjacke überm Pulli, eine Mütze gegen den Herbstwind, Sonnenbrille für die letzten intensiven Sonnenstrahlen und ein Heißgetränk in der Hand – auch der Herbst ist eine Zeit der Veränderungen, der modischen nämlich. Wie schön, dass man bei diesen milden Temperaturen in der Herbstsonne trotzdem cropped Jeans tragen kann. Cashmerebeanie – Benetton/ Sonnenbrille – Liebeskind/ Strickoberteil – Vila/ Oversized-Cardigan – Vila/ Jeans – Global Funk Two Jeans/ Schuhe – Converse All Star

Was hilft euch, wenn große Veränderungen anstehen? Mit welchem Teil wird in eurem Kleiderschrank der Herbst eingeläutet?

Liebe Woche,

IMG_20150920_154248Meine Favoriten diese Woche sind etwas nostalgisch, zumindest vintage. Ich schätze das bringt der Herbst so mit sich. Wenn wir uns mit einer guten Tasse Tee aufs Sofa kuscheln und anfangen Fotos aus Kindertagen durchzusortieren, dann ist das die beste Jahreszeit dafür – im Winter muss man schließlich raus zum Schneemannbauen oder in die Küche zum Plätzchenbacken. Und apropos „Plätzchen“: ist euch auch schon aufgefallen, dass in den Supermärkten wieder Spekulatius, Lebkuchen und Co. aufgetürmt werden? Und die stehen ganz vorne an der Kasse! Ich muss dabei zugeben, ich habe mir letzte Woche auch die erste Packung Glühweintee gekauft, aber schließlich ist das ja auch nur ein Früchtetee mit Gewürzen … so wie Spekulatius eigentlich auch nur würzig, karamellige Kekse sind.

IMG_20150920_154322① Dieser Maxischal ist wohl eine kleine Ausnahme, was den Vintage angeht. Zwar sind große, mächtige Schals und auch Karomuster nicht erst seit diesem Jahr Trend – mein Papa trägt karierte Schals seit ich denken kann! – aber dieser gigantische Halswärmer ist tatsächlich nicht neu. Ich habe mehrere Monate nach so einem oversized Schal gesucht und wurde schließlich ganz unerwartet in einem Second Hand-Laden fündig. Ein bisschen Vintage also schon, auch wenn mir die Verkäuferin versicherte, dass der Schal aus einer Kollektion des letzten Jahres stammt.
Maxischal von VILA – gebraucht für 20 Euro

IMG_20150920_154434② Noch etwas, dass mein Vater seit ich denken kann mit sich trägt, ist seine musikalische Liebe für The Beatles. Und die hat er, als ich etwa fünfzehn, sechzehn wurde, an mich weitergegeben. Ein ganz besonderes Album hat er mir schließlich vor Jahren überlassen – die CD-Version, nicht eine der zahlreichen Platten, die sich im Wohnzimmer neben dem Plattenspieler stapeln – und immer wieder gibt es diese Phasen, ganz besonders, wenn es draußen ungemütlicher wird, in denen ich die alten, ehrlichen Klänge sehr gerne höre. Meinen Lieblingssong vom Album zu benennen, fällt mir wirklich schwer, aber A Taste of Honey, Ticket to Ride und Don’t Ever Change gehören auf jeden Fall zu den meist gehörten.
The Beatles – Live at the BBC – ca. 12 Euro

IMG_20150920_154503③ Und was wäre der Herbst ohne dunkle, kräftige Farben. Nicht nur auf meinen Lippen mag ich es inzwischen wieder kräftiger, auch auf den Nägeln dürfen jetzt bordeaux und dunkelrote bis violette Töne nicht fehlen. Dieser satte Pflaumenton war diese Woche mein ständiger Begleiter. Und das nostalgische daran: es war mein erster Essielack überhaupt, den ich vor über 5 Jahren gekauft habe. Seither ist meine Sucht nach diesen Lacken nicht mehr zu verheimlichen. Viel ist dem auch nicht mehr hinzuzufügen, außer dass ich den zweiten Auftrag am besten finde.
Essie „Wicked“– 7,95 Euro

Auch Pflaumen bzw. Zwetschgen gehören für mich übrigens absolut zum Herbst. Deswegen habe ich das ungemütliche Wetter heute genutzt und einen Zwetschgen-Streuselkuchen nach einem alten, aber etwas abgewandelten Rezept von meiner Mama gebacken – das Ergebnis wird es hier bald zu lesen geben.

Wie steht ihr schon jetzt zu weihnachtlichen und winterlichen Naschereien? Und welche Favoriten aus der Kindheit sind auch heute noch eure Lieblinge?

„Capsule Wardrobe“ – was ist das?

In vereinfachter Form gesagt handelt es sich dabei um eine Art minimalistische Ausstattung, die aus wirklich vielseitigen Kleidungsstücken besteht, die man absolut liebt zu tragen.
Anlässe wie Hochzeiten oder irgendwelche Mottopartys nicht mitgerechnet, besteht diese Garderobe im besten Fall aus 35- 50 Teilen, die Ober- und Unterteile, Kleider, Oberbekleidung (also Jacken, Mäntel etc.) und auch Schuhe (!) beinhaltet – nicht aber Accessoires.

Warum das so genial ist?
Die meisten von uns kennen die Situation, wenn etwas neues, mal aus der Reihe fallendes, in unserer Shoppingtüte gelandet ist und wir uns trotzdem in unseren Alltags-Klamotten wiederfinden … ich auch! Oder die typische Frage nach dem, was man anziehen soll, obwohl der ganze Schrank voll Klamotten überquillt.
Ab einem bestimmten Punkt – ich verbrachte viel zu viel Zeit vor meinem Kleiderschrank! – habe ich angefangen mich zu fragen, warum ich Unmengen von Shirts und Blusen, Jacken, Kleidern und Hosen habe, von denen ich nur einen Bruchteil wirklich gerne und häufig trage. Und auch, warum ich soviel Geld darin investiere sie zu kaufen, selbst wenn sie nicht einmal gut (zu mir) passen.

Nach meinem Kleiderschrank-Frühjahrsputz bin ich genau diese Extrateile, die Unmengen von Platz einnehmen, nur um dort abzuhängen und auf noch schlechtere Tage zu warten, losgeworden. Zurück blieb nicht nur eine sehr viel überschaubarere Auswahl an Kleidungsstücken, sondern auch nur die Sorte, die einfach genau meinen persönlichen Stil ausmachen – wofür ich sie so sehr liebe, dass ich jedes einzelne Teil mit ins Bett nehmen würde. Sie sind perfekt mit einander kombinierbar! Egal was ich mir nun raussuche, ob für den Sonntagsbrunch, einen offiziellen Termin oder einfach alltagstauglich, es fühlt sich immer gut an. Und vor allem kenne ich jedes einzelne Teil!

Um dieser Art Umstrukturierung gerecht zu werden, muss man sich allerdings seines eigenen Stils bewusst sein. Was nicht bedeutet eine Entscheidung zwischen „boho chic“ „sporty“ oder „business“ zu treffen. Es geht viel mehr darum ein Gespür für sich selbst zu haben, um die Teile zu finden, von denen man sich sprichwörtlich angezogen fühlt. Bestimmte Farben, Texturen, die man mag … lieber simpel oder gewagter?
Es geht nur darum, die Teile zu finden, mit denen man sich wohlfühlt, sie miteinander kombinieren und jederzeit tragen zu können.

Nicht zu letzt sind diese Kleidungsstücke auch von den eigenen Lebensumständen (so called Lifestyle) abhängig. Ob man im Büro arbeitet oder studiert, viel unterwegs auf Reisen ist oder vielleicht Kinder hat, beeinflusst diese Garderobe genauso, denn sie besteht aus Teilen, die diesen Umständen im Alltag gerecht werden müssen. So lassen sich weiße Jeans bei der Arbeit im eigenen Blumenladen oder mit einem Säugling auf dem Arm wohl weniger gut sehen, als eine nicht weniger schick kombinierte Girlfriend-Jeans

Hier ist ein kleiner Einblick, was sich in meinem „kapselartigen“ Kleiderschrank finden würde – und teilweise schon Einzug gehalten hat … zum shoppen einfach klicken:ev en odkdg sandrine kleid

vila vikatyglobal funk two jeans whitePOPCPH Suede Biker Jacke bluebirkenstock madrid veganmbym blazer minteven odd hängervila streifen kleidnike intern.mbym blau shirtkdg peep toe sandalselected femme trenchkdg streifen shirtvila vimaskbirkenstock madrid silberglobal funk two jeans blackwe moto blusekdg trench blackglamorous soitzen overallpopchh kleid blackcheap mondeay shortsvila vidrawkurt geiger

Liebe Woche,

Endlich ist er da, der Frühling. Und das mit so sagenhaften Temperaturen, dass ich sogar gegen Ende der Woche für meine Laufrunde die Shorts wieder aus dem Schrank geholt habe. Direkt ein bisschen was für die Sommerbräune tun, nicht wahr?! Außerdem stand nicht nur bei diesem fabelhaften Wetter endlich der langersehnte Shoppingbummel an! Ich habe mich das ein oder andere Teil kosten lassen, dafür aber auch #projectwardrope meiner April-To Do-Liste in Angriff genommen und etwas ausgemistet. Zuletzt stand also nicht nur auf der FashionYard das Wochenende im Zeichen der Mode …

IMG_20150412_114202_edit① Eines meiner Errungenschaften ist dieser luftige Maxirock in feiner schwarz-weiß Streifung. Ich liebe das Teil jetzt schon und stelle es mir sowohl mit cropped Pullovern, als auch einem einfachen weißen Shirt oder einer Bluse ganz gut vor.

Maxirock von VILA – 24,99 Euro, über Kauf dich glücklich

 
 
 

IMG_20150408_163143② Etwas ganz unmaterielles, dass ich diese Woche sehr gemocht habe, war es endlich wieder Fahrrad zu fahren. Ob zum Einkauf oder in die Stadt, zum abendlichen Essen im Hans im Glück oder einfach ein bisschen frische Luft am Rhein entlang schnappen. Dem Drahtesel die Sporen zu geben hat neben den funktionellen Vorteilen auch einfach Spaß gemacht!

Unbezahlbar!

 

IMG_20150411_141205③ Was passt besser in den Frühling als ein paar frühlingshafte Blumenboten? Ich liebe Tulpen! Vor allem, wenn sie ihr Dasein nicht in einer Vase fristen, sondern ihre Zwiebeln in einen Topf stecken können. Bisher habe ich nur diese schönen weißen bekommen, möchte sie aber gerne noch mit einem kräftigen Magenta kombinieren!

Topftulpen vom Blumenhändler, um die 3- 4 Euro

 

Was sind eure Frühlingsboten? Habt ihr auch so viel Sonne genossen?
Ich wünsche euch auf jeden Fall eine liebevolle nächste Woche und uns noch mehr von dem tollen Wetter!

Weniger ist manchmal mehr … die Kunst des Mode-Minimalismus

IMG_20150324_161820Wenn ich an meinen Stil denke, als ich gerade zwanzig wurde, kann ich behaupten, dass ich einige beachtliche Veränderungen über die Jahre gemacht habe. Trug ich damals noch einen Mix aus super sportlichen Outfits und sehr viel Farbe sowie jedes neue it-piece, hat sich mein Modegeschmack und somit auch mein Look über die Jahre immer weiter personalisiert. Mit der „Entdeckung“, wie schick schlichte, klassische und machmal etwas burschikose Outfits sein können hat sich quasi mein gesamter Kleiderschrank einmal erneuert. Vielleicht brauchte es zu dieser modischen und auch persönlichen Entwicklung die nötige Reife … und sicher auch das Verständnis für das gewisse „weniger-ist-mehr“.

IMG_20150325_080702_editIn eine höhere Qualität bei der Auswahl der Kleidung zu investieren, statt sich haufenweise Massenware zu kaufen, macht für einen simplen und klassischen Look einen großen Unterschied! Selbst ein einfaches T-Shirt vermittelt, wenn man ein billiges Polyestershirt mit einem aus weichem Material höherer Qualität vergleicht, durch die Art wie es fällt, wenn es die Vorzüge der eigenen Figur umschmeichelt, einen ganz anderen Eindruck. Investiere in Qualität!

IMG_20150324_161529Der Schlüssel zu Simplizität, Schlichtheit … mein Tipp ist es nicht mehr als drei Hauptfarben in einem Outfit zu kombinieren. Dabei sollten wenigstens zwei dieser Farben eher gedeckt und neutral sein – nicht umsonst sorgt das kleine Schwarze so häufig für Aufsehen. Die dritte Farbe kann entweder ein Pop-up in diesem Ensemble sein – man stelle sich eine schwarz-graue Kombination mit einer klatschmohnroten Handtasche vor – oder sich genauso schlicht in die Farbauswahl eingliedern. Ich persönlich finde, dass manchmal schon eine knallrote oder korallfarbene Lippe das gewisse Etwas zum Outfit hinzuzaubert.

IMG_20150325_080759_editMit der Qualität des Materials wird auch der Schnitt wichtiger. Geradlinig oder asymetrisch, VoKuHiLa, high-waisted oder cropped, die Form eines Kleidungsstückes gibt ihm in seiner Schlichtheit an Farbe und Material jeweils eine ganz andere Intention. Genauso wirkt das Schichten von Textilien – „layering“ ist hier das Zauberwort – und Kombinieren verschiedener Materialien wieder anders, neu und aufregend.

IMG_20150325_080743_edit_editUnd selbst das kleineste Detail, wie die Knöpfe einer Bluse machen einen enormen Unterschied aus, wie das Outfit wirkt. Eine verdeckte Knopfleiste bei einer geradlinigen Bluse beispielsweise lässt sie sehr chic und auch ein wenig boy-ish aussehen. Größere, auffallende Knöpfe wiederum setzen den bestimmten Akzent eines gesamten Outfits. Oder man denke mal an den Kragen der Bluse … Details sind die Herznote eines Looks, sie bilden den Charakter der gesamten Kombination.

IMG_20150324_161533Cashmerepullover: privat, Vintage
Jeans: Global Funk Two Jeans white (via kauf dich glücklich)
Bluse: VILA
Sneaker: Converse CT OX, portrait/ gray
Kette: Promod
Lippen: Lancôme L’absolu Nu (leider nicht mehr im Sortiment, ähnlich hier von DIOR)

Also: mehr Mut zu weniger. Wer braucht schon einen ganzen Regenbogen im Kleiderschrank?!
Was sind eure Lieblingsfarbkombis … tragt ihr es eher bunt oder auch minimalistisch?